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Taijiquan: Der goldene Hahn steht auf einem Bein

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Zurück zur Kurzform im Yang Style nach Cheng Man Ching.
25) Der goldene Hahn steht auf einem Bein links
Nach der gehockten Peitsche ist das Gewicht noch auf dem linken Bein, das rechte wurde mit dem etwas schwierigen Schritt (über ein Hindernis springen, ohne dabei hoch zu kommen) knapp vor den linken gesetzt und die rechte Schulter wurde zur linken Hand vor der Brust gebracht. Damit ist man in einer Stellung in der sich das Abstreifen mit der linken Hand entlang des rechten hinunter hängenden Armes direkt aufdrängt. Während dessen sinkt man mit dem Gewicht weiter am linken Fuß. Die Wirbelsäule wird dabei begradigt, zuerst im Lendenbereich, dann öffnet die Brust, die Schulterblätter werden hinunter gezogen und das rechte Knie und der rechte Arm heben sich. Das Ellbogen ist etwa handbreit vom Knie entfernt und die rechte Hand etwa handbreit von der Nase entfernt. Wenn man die Entfernung nachprüft, sieht es aus, als würde man jemand die lange Nase zeigen und dabei das Knie heben. 😉
Dann erfolgt ein halber Schritt zurück, man steigt (endlich) im linken Bein, das Gewicht kommt nach rechts. Dabei wird der linke Fuß auf der Ferse eingedreht, der linke Arm hängt nach unten und der rechte kommt zur linken Schulter.
26) Der goldene Hahn rechts
Der linke Fuß dreht nun über die Zehen zurück und es erfolgt ein Abstreifen mit der rechten Hand entlang des linken Armes. Es folgt ein Sinken in den rechten Fuß und das Heben des linken Knies und Arms. Die Haltung ist wie oben beschrieben, nur steht man nun eben auf dem rechten Bein.
Dazu ein Video aus der 24er Form, das nur ungefähr zu meiner Beschreibung passt. Nach der tiefen Peitsche wird der rechte Fuß nicht mehr abgestellt, es fehlt das Abstreifen und auch die Endposition deutet die Stellung nur ungefähr an, die ich beschrieben habe:

Zum Vergleich den „golden rooster“ im Wu Style und im Chen Style

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