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Nach der Installation von Fedora

empfehle ich die Seiten rpmfusion und gnome extensions aufzusuchen, dann DuckDuckGo installieren und los geht’s. Naja, um ehrlich zu sein muss ich gestehen, dass ich auch Google Chrome verwende. Er ist einfach irre schnell und praktisch, überhaupt in Verbindung mit einem Google Account, der viel benutzerfreundlicheren Synchronisation von Bookmarks, AddOns usw. Mein Standardbrowser ist aber trotzdem, aus Gründen der Loyalität, Firefox mit DuckDuckGo als Suche.

Weitere Weblinks:
http://www.fedora-commons.org/
Liste der Repositories

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Schande über …. mich, oder soll ich mich auch einfach umbringen?

Habe gerade gelesen, dass Linus Torvald (der sollte eigentlich Linux Torvald heißen) über Open SuSe geschimpft hat. Meine Güte, man braucht das Passwort für den Systemadministrator, wenn man die Zeitzone umstellen will. Na und? Hat er keines, oder wo ist da das Problem? Angeblich meinte er, dass der, der der Ansicht sei, dass seine Tochter Daniela dieses Passwort brauche, um ihren Rechner an der Schule mit dem Drucker zu verbinden, sich jetzt einfach umbringen sollte.
Lieber Linus, Sie werden alt, unvorsichtig und ein wenig schrullig! Oder wie soll man sonst sagen, wenn jemand Selbstmord machen will, weil er ein Passwort eingeben muss.
Ich habe mich auch gerade geärgert, aber aus Erfahrung weiß ich, dass ich wahrscheinlich selbst schuld bin, wenn etwas nicht funktioniert bei Ubuntu, Debian, BSD oder Fedora. Irgendwo dürfte ich inkompatible Versionen installiert haben. Ich meine, paranoid wie ich bei meinen Distros bin, habe mich sogar schon selbst vom eigenen Rechner ausgesperrt und hatte nur noch die einzige Möglichkeit einer Neuinstallation.
Erfreulicher weise gibt es genügend gut funktionierende SW, die mit Hirn entwickelt wurde, aber mit dem usb-creator-gtk bzw. kde habe ich gerade Stunden versch….
Wahnsinn, dass man Anwendungen in Ubuntu aus der grafischen Oberfläche nicht mehr als root starten kann und die Programme so deppert gemacht wurden, dass der verblödende Anwender die Programme aus dem Dashboard starten kann: als user! FDH, wenn ich (dazu hat man ja eine grafische Oberfläche) im Terminal die Programme mit „su“ starte, denn ein „root“ ist ja nicht mehr aktuell, sonst hätte man vielleicht zu wenig Sicherheitslücken, dann kommen jede Menge Fehlermeldungen. Was soll ich jetzt machen Herr Torvald, soll ich mich auch einfach umbringen? Oder soll ich mich mit user-cache Rechten herumspielen, wenn ich eine iso auf den USB brennen möchte? Beim Jupiter, weit habt ihr’s gebracht mit Ubuntu. Blöderweise habe ich mein Fedora zuerst gelöscht und wollte mir dann die 19er ISO auf den USB installieren.
Gut, dass es LiveUSB Install – Live USB Creator gibt. Installiert, als User gestartet, das intelligente Programm fragt dich nach dem PW, startet, lässt dich die ISO auswählen und auf den USB installieren. 4 Minuten später ist mein Fedora-Startmedium am USB.
Danke Pen Drive Linux! Euer Programm kann ja auch sonst noch so einiges. Dafür ist bei der Installation von live-usb-install in Ubuntu eine Warnung gekommen! Naja, den guys von Ubuntu ist es vielleicht nicht ganz geheuer, wenn etwas funktioniert, daher die Warnung. Quasi, Achtung, das könnte funktionieren!
Es könnte, aber es hat nicht funktioniert, die installierte Version war unbrauchbar! Schande über …. sucht es euch aus.
So, die Fedora Installations-CD her und alles passt wieder. Wieso habe ich mich nun eigentlich über Ubuntu geärgert? Ach ja, da kamen leicht verwirrende Fehlermeldungen.
Ubuntu: Es wurde ein Systemfehler gefunden. Wollen Sie den Fehler melden?
Ich: Klicke auf „melden“.
Ubuntu: Entschuldigen Sie, das Programm, dass den Fehler melden sollte ist abgestürzt. Wollen Sie es neu starten?
Ich: Bin entsetzt darüber, dass man Linux so zerstören konnte und die Witze, die man früher über Windows machte, passen heute gut auf Ubuntu. Starten Sie ihr Ubuntu neu, damit die neu gewählte Hintergrundfarbe für ihr Unity wirksam wird.
Naja, auf dem HP-Laptop war SuSe vorinstalliert und ich habe es durch Ubunutu und Fedora ersetzt, nicht weil ich unfähig bin es so zu konfigurieren, dass ich nur dort ein Passwort eingeben muss, wo ich es will, sondern weil ich open SuSe nicht gewöhnt bin und am Desktop, sowie am Notebook am liebsten Fedora und Ubuntu verwende.
Beide Systeme funktionieren wieder tadellos und ich könnte sie sogar so konfigurieren, dass ich beim Start kein PW eingeben muss, aber ich wozu sollte ich dieses Risiko eingehen. Ich kann mir ein PW merken und bin nicht zu faul ein paar Zeichen einzutippen, damit Linus meinen Laptop nicht benutzen kann, falls ich ihn verliere und er ihn finden sollte. 😉

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Frühlingsputz am PC

Achtung das ist nur eine persönliche Notiz – bitte nicht einfach irgend etwas nachmachen und mich dann verfluchen, wenn ihr euer OS zerschossen oder gelöscht habt.

Es hatten sich schon wieder einige Linux-Distributionen und etliche Versionen davon angesammelt und grub2 lief auf der falschen Partition, also fertigte ich wie immer bei Formatierungen und ähnlich kleinen Eingriffen kein Backup an, damit ich mich konzentriere beim Arbeiten. Lege ich mir ein Backup an vertippe ich mich garantiert mehrmals und das kostet mir zu viel Zeit, da ich keine besonders wichtigen Daten am PC habe und wichtige Dateien aus dem „home“ schon ab und zu auf eine DVD brenne.

Grub2 habe ich in der Ubuntu-Partition, da ich aber fast nur das aktuelle Fedora benutze, wollte ich das auch gleich beheben.

Zuerst habe ich unnötige Partitionen gelöscht und einige Linux-Distributionen gelöscht. Dann musste ich mein Ubuntu hacken, weil ich das Passwort vergessen hatte. Das war allerdings kein Problem, da ich ja noch mehrere Fedora- und Ubuntu-Versionen installiert hatte. Also Fedora starten, die Ubuntu-Partition mounten, im chroot ein neues pw für den Benutzer festlegen und das root pw neu setzen.
Dann Ubuntu starten, alle alten Kernel mit synaptik entfernen. Grub2 in die Fedora-Partition installieren und aktualisieren.
Fedora starten – oh, da waren es schon nur mehr 1 Ubuntu und 3 Fedora-Versionen.
Die alten Kernel in Fedora mit package-cleanup –oldkernels –count=2 entfernen und noch einmal grub2-mkconfig -o /boot/grub2/grub.cfg – das war’s.
Jetzt habe ich wieder das aktuellste Ubuntu und die letzten 2 Fedora Versionen im Grub, wobei automatisch das aktuellste Fedora gestartet wird.
Hm, was mache ich jetzt mit den freien Partitionen, soviel Platz brauche ich ja gar nicht? Bin gespannt, ob der Frühjahrsputz in der Wohnung auch so flott geht und ich am Ende wieder Platz für neues Gerümpel habe, yum, yum. 😉

Links:
Alte Kernel entfernen
Grub2 bzw. Features/Grub2
GRUB 2 bootloader – Full tutorial
Grub2 Reperatur

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Oh mein Fedora: „Aus meinem Seitensprung wurde eine neue feste Beziehung zu dir!“

2008 habe ich schon gemeckert mit Wird Ubuntu zum schlechteren Windows?, aber nach dem Upgrade auf Ubuntu 11.10 blieb mir fast keine andere Wahl, als einen Seitensprung zu Fedora zu riskieren und ich bin bis heute sehr zufrieden. Nein, ehrlich gesagt bin ich begeistert, aber heute hatte ich etwas Zeit und genügend Platz auf meinem PC, also dachte ich an meine ehemalige große Liebe, unter anderem, weil ich irgendwo sah, das PiTiVi bei Ubuntu standardmäßig schon dabei ist.
Also ich installierte mir neben meinem Fedora und Debian ein brandneues Ubuntu. Als erstes wollte ich in die Konsole. Ja noch vor dem Firefox starte ich die Konsole, wenn es eine gibt. Ok, ruckel, zuckel die Leiste links spielt verrückt und ich finde kein Terminal. Das gibt es doch nicht unter Linux, oder? Ja, bei Ubuntu 11.10 schon. Nach einiger Zeit habe ich es endlich geschafft und ich beginne wie gewohnt mit „sudo root“, weil ich natürlich sofort ein aptitude update && upgrade ausführen will und unter Systemeinstellung nichts finde um das System zu aktualisieren. Hmm, ach ja in Ubuntu heißt das su nicht sudo, nein und schon mein erstes FTH-Erlebnis. Es gibt ja keinen root, sondern einen Sicherheitsfalle in Ubuntu – der Defaulthauptbenutzer Defaulthauptbenutzer, falls es den noch gibt. Gut mit – plötzlich ein Whitescreen statt einem Bluescreen aus Windows 95 Zeiten – nichst geht mehr, außer ein brutaler Knopfdruck. Nach dem Neustart hängt sich der Firefox auf und reißt mir das OS nieder – nichts geht mehr, außer der besagte Knopfdruck! Kann das wahr sein? Das ist wirklich schon eine Schande für Linux. Ich bin ziemlich enttäuscht, aber PiTiVi wollte ich mir ja ansehen und das hat funktioniert. Kino konnte ich auch per Klick installieren, was in Fedora nicht so einfach war, aber dafür hatte ich während ich diesen Artikel schrieb, zweimal einen gestreiften Bildschirm und nix ging mehr.

Entschuldigung liebes Ubuntu Team, aber 11.10 hätte nicht passieren dürfen.
Meinem Grub2 ist es egal und meiner Festplatte auch, aber mir nicht, daher habe ich eine Startreihenfolge wie folgt im Bootloader:

  1. Fedora (default)
  2. Debian (manchmal will ich es nicht einfach haben, aber auf der sichern Seite sein)
  3. Ubuntu (mein Ex, das ich nicht ohne Grund heiß geliebt habe)

BSD brauche ich nicht am PC und falls ich ein exe brauchen sollte, weil ein Freund oder Bekannter von mir, ein so tolles Programm entwickelt hat, dass ich mir unbedingt ansehen muss, genügt mir ein Gläschen Wine.

PiTiVi und Kino ist jedenfalls ein plus für Ubuntu und Cinelerra muss ich erst auf beiden Systemen testen, falls ich es installieren kann. 😉

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Endlich wieder ein vernünftiges Arbeiten am PC

Ich war jetzt mehr als 6 Jahre lang ein Ubuntu-Fan, aber die Version 11.10 ist in meinen Augen eine Katastrophe. Ich habe das zwar schon in „Meine Meinung zu Ubuntu 11.10“ geschrieben, aber damals noch auf Ubuntu. Nachdem ich aber immer öfter und länger vor dem abgedunkelten Bildschirm saß und der PC auf nichts reagierte, musste ich nach einer Alternative Ausschau halten. Ich meine, das kann es doch nicht sein, dass ich auf den PC warten muss, wenn ich ein Email schreibe oder im Browser irgenwo Text eintippen möchte und sonst keine Anwendung läuft. Da kann ich mir ja gleich die Schreibmaschine aus dem Keller holen. Wenn das ab und zu passiert, denke ich mir, dass sich das System reorganisieren muss, oder die Festplatte überprüft wird und dies anscheinend wichtiger ist, als der Benutzer. Wenn das Ressourcenmanagement schlecht ist, könnte ich noch ein Auge zudrücken, aber wenn das System andauernd von Standardanwenungen völlig lahm gelegt wird, dann kann ich das einfach nicht akzeptieren und fühle ich mich wie zu Zeiten von Windows 95, das ich natürlich nur neben Linux (damals Slackware und SuSe) benutzte. Heute haben wir aber den 11.11.2011 und nicht 1995.
Also versuchte ich es mit Debian, weil ich es auf Server auch benutze und vertrödelte damit wieder ein paar Stunden, denn wenn die gängige WLAN-Karte nicht erkannt wird, nützt mir die ganze Stabilität nichts. Zum Treiber basteln fange ich ganz sicher nicht mehr an. Fedora hatte ich unlängst schon neben einem Ubuntu laufen und das war eigentlich ganz gut, daher installierte ich mir Fedora 16 und bis jetzt bin ich wirklich begeistert. Abgesehen von meinem Drucker, der braucht noch Schlagobers, ich wollte sagen SANE, aber da musste ich in Ubuntu auch schon damit herum spielen, weil ich einfach beim Kauf nicht genau in der Hardwaredatenbank nachgesehen habe.

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