Schlagwort-Archive: Falun Gong

Religion und Yoga, Qigong oder Tai Chi

Ich habe dazu gerade einen interessanten Artikel gefunden:
Religioese Kritik an Yoga, Qigong oder Tai Chi – eine Uebersicht.
Der Artikel umfasst übersichtlich angeordnete Kritik-Punkte:
* Kritik-Punkt: Es wird ein (falscher) Gott angebetet
* Kritik-Punkt: Gott wird durch die Natur / das Qi ersetzt
* Kritik-Punkt: Böse Geister werden (möglicherweise) angelockt
* Kritik-Punkt: Es funktioniert gar nicht, weil es Scharlatanerie ist
* Kritik-Punkt: Es funktioniert gar nicht, weil man so gar nicht wirklich heilen kann
* Kritik-Punkt: Die Einheit von Körper und Geist
* Kritik-Punkt: Entspannen kann man auch durch Beten

* Mit Teufelsaustreibung gegen Esoterik

Wirklich eine interessante Darstellung und mir fällt dazu ein, dass die Vertreter des Jenseits eigentlich auch Tanz, besonders Balett unter die Lupe nehmen sollten, denn mir sind da schon sehr seltsam anmutende Stellungen und Haltungen aufgefallen. Sah geradezu aus, als huldigten die TänzerInnen einen „fremden“ Gott.

Ich glaube, nur ein wirklich eingefleischter Anhänger einer anerkannten Religion kann z.B. eine Schwertform mit einem Gebet verwechseln.
Aber natürlich ist es nur eine Betrachtungssache, nur wenn dann jemand tatsächlich behaupten möchte, die Mohammedaner, Christen oder Juden hätten das Beten erfunden, dann wird er sogar heute noch von den Freunden von Laotse und den alten Ägyptern nur mit einem milden Lächeln bedacht.

Wenn Falun Gong – außerhalb von China, denn dort ist es ohnehin verboten – kritisiert werden würde, könnte ich das noch irgendwie verstehen (betone: nicht befürworten, sondern verstehen), da es angeblich für politische Zwecke missbraucht wurde.

Gut ich verstehe, dass es die Botschafter der anderen Welt und die Vertreter Gottes ärgert, wenn die Kirchen leer sind und die Vereine und Kurse bei denen Gesundheit und Kontemplation im Mittelpunkt stehen ausgebucht sind, aber ich hoffe, dass sie heutzutage mit Teufelsaustreibungen dem nichts mehr entgegen setzen können.
Meine Herrn, die Scheiterhaufen sind verglüht!

(678)

Falun Gong – Menschenrechte – Li Hongzhi

falun gong logo

falun gong logo

Gewaltlose politische Gefangene
Die Falun-Gong-Anhängerin Xu Na ist in Gefahr, gefoltert oder in anderer Weise misshandelt zu werden. Sie wurde am 25. November 2008 wegen „Verbrechen“ im Zusammenhang mit ihrer Mitgliedschaft in einer verbotenen spirituellen Bewegung, deren Mitglieder die chinesische Regierung verfolgt, zu einer dreijährigen Gefängnisstrafe verurteilt. Amnesty International betrachtet sie als gewaltlose politische Gefangene, die sich nur aufgrund der friedlichen Ausübung ihres Rechts auf Gedanken-, Gewissens- und Religionsfreiheit in Haft befindet.

Xu Na wurde schuldig befunden „eine ketzerische Organisation zu nutzen, um die geltenden Gesetze zu untergraben“.

Den aktuellen Originalartikel dazu lesen auf Gewaltlose politische Gefangene

Zitat und Bildquelle Falun Gong (Wikipedia):
„Falun Gong (法轮功, auch 法轮大法 Falun Dafa) ist eine aus China stammende neue religiöse Bewegung auf der Basis von Qi Gong. Falun Gong wurde erstmals 1992 in der Volksrepublik China in der Öffentlichkeit vorgestellt und hat sich seitdem weltweit verbreitet. Hauptwerk ist das vom Gründer Li Hongzhi verfasste Zhuan Falun.

Falun Gong wurde im Westen hauptsächlich durch das Verbot 1999 in China und die darauffolgende staatliche Verfolgung bekannt.“

Interssant ist auch die Biographie von Li Hongzhi:

Biographie laut Falun Gong
Li Hongzhi ging wie üblich zur Schule und machte das Abitur, jedoch studierte er nicht und nahm 1972 eine Arbeit an. Später heiratete er. 1983 bekam Li eine Tochter.

Ihn unterrichteten schon von klein auf verschiedene Meister. Seinen ersten Meister erhielt Li, als er vier Jahre alt war. Dieser lehrte ihn, sich im Leben nach Zhen, Shan und Ren (Wahrhaftigkeit, Barmherzigkeit und Nachsicht) zu richten. Im Alter von zwölf Jahren erlernte er von Meister Baji Zhenren taoistische Praktiken. 1972 war er Schüler des Meisters Zhendaozi aus dem Changbai-Gebirge. Er hatte später noch mehr als 20 weitere Meister.

Biographie laut chinesischer Regierung

Von 1960 bis 1969 absolvierte Li Hongzhi seine Schulzeit (die er nach der unteren Stufe der Mittelschule abschloss). Er erlernte das Spielen der Trompete und arbeitete als Trompeter von 1970 bis 1978 zuerst in einem Militärgestüt und dann in einer Polizeitruppe. Von 1978 bis 1982 arbeitete er in einem Restaurant der Polizeitruppe als Kellner, danach ab 1982 im Getreideamt der Stadt Changchun. Seine Kollegen sagten aus, dass die Arbeitsbelastung so groß war, dass Li unmöglich Qi Gong üben konnte. 1991 gab er seine Arbeit auf und begann sich erstmals mit Qigong zu beschäftigen, indem er zwei Kurse bei einem bekannten Meister belegte. Schon ein Jahr später trat er als Meister des Falun Gong auf.

(1275)