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Nachfüllanleitung Canon PG-510, PG-512

Canon_CL-511Wenn Sie meiner Anleitung genau folgen, kommen Sie zu einer billigen, guten Nachfüllung für ihren Drucker und einem kreativen Kunstwerk, das ich nicht als Wandmalerei, aber doch als künstlerisch wertvolle Wandspritzerei bezeichnen möchte. 😉

Die Druckerpatronen wurden mir schon zu teuer, also habe ich mich um ein Nachfüll-Set umgesehen. Mit 3 * 30 ml schwarze Tinte und 30 ml Reiniger um € 12.- war ich zufrieden. Das Nachfüllen selbst ist auch nicht schwierig, wenn man einmal weiß, wo man die Tinte mit der Spritze einfüllen kann.
Hier findet man eine Anleitung in Deutsch, denn die im Beipackzettel konnte ich nicht einmal mit einer Lupe lesen, so klein ist die gedruckt.

Also ich kaufte mir das Set von Compuserv auf Amazon:

druckerset
Aufkleber abziehen und mit den mitgelieferten „Handbohrer“ ein Loch bohren, dann die Tinte einspritzen. Das kann doch nicht so schwer sein, dass man dazu eine Anleitung benötigt, oder?
Ich öffnete das Set und fand zu meinem Erstaunen eine Ausrüstung, als ob ich einen Roboter basteln möchte. Federn, Kügelchen, Stoppel, … Na gut, nach 5 Minuten Bohrungsversuch, holte ich die Bohrmaschine. Das kann ich jedem von vornherein empfehlen, außer ihr wollt aus dem Nachfüllen eine Fitness-Geschicklichkeits-Übung machen. Spritze zusammen stecken – befüllen. Oh, ich sehe nicht, wie viel ich schon eingefüllt habe. Aha, es geht über, die Tinte läuft oben heraus und ich habe mich und den Schreibtisch bekleckert. Kein Problem, die Patrone abwischen, ein Pickerl drauf und sogar das Etikett klebt noch, also picke ich es wieder darauf.
Dann wollte ich sehen, wie ich die Spritze verschließen kann und … oh, super, ein neues Muster auf meiner weißen Wand. Naja, sieht ganz gut aus, oder?
Alles verstaut und versorgt mache ich mich an den Drucktest. Wow, ein schönes, sattes Schwarz. Ich bin zufrieden, obwohl ich den Drucker noch dazu überreden muss, dass er mir nicht mehr „Tinte nachfüllen“ anzeigt.

Kaum anderes vorstellbar, es gibt sogar Videos auf YouTube die einem zum Nachfüllen anleiten:

Die Farbe ist schon ein wenig aufwendiger, aber mit einer guten Anleitung auch kein Problem, siehe http://www.computerhilfe-nachfuelltinte.at/canon/canon511.pdf

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Hilfe, mein Drucker ist weg

Obwohl ich am Vortag noch gedruckt habe und dann nur noch Webbroser und Emailreader benutzte, war plötzlich mein Drucker weg. Das Ubuntu Update deinstallierte mir anscheinend den Druckerserver.
Bei der heutigen Aktualisierung für normale Freigaben, wobei ich allerdings auch nicht unterstützte Aktualisierungen (maverick-backports) dabei habe und meist nicht kontrolliere, was aktualisiert wird, wurde mir heute der Druckerserver (cupsd) entfernt. Keine große Sache, denn mit „sudo apt-get install cupsd“ war die Angelegenheit bereinigt. Die Konfiguration war noch vorhanden und alles funktioniert wie vorher.
Wegen meiner früheren Problemen mit 64-Bit-Version und den 32-Bit-Treibern hatte ich allerdings eine Schrecksekunde, ich dachte schon der hat mir ohne fragen auf eine 64-Bit-Version aktualiseiert, weil ich von der Architektur her ja 64-Bit habe. Es war aber wirklich nur eine Schrecksekunde, denn sonst war alles wie gewünscht nur den „cups“ hat das Update, aus welchen Gründen auch immer, deinstalliert.

Also falls es jemand ähnlich ergeht, einfach „cups“ installieren und der Drucker ist wieder da, sie dazu auch Mein neues Ubuntu Maverick Meerkat + Canon PIXMA MP490

Das bringt mich aber auf die Idee, dass ich mir bei Gelegenheit ansehe, wo die Updates protokolliert werden und wie bzw. ob man Updates einfach rückgäng machen kann.

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Mein neues Ubuntu Maverick Meerkat + Canon PIXMA MP490

Die Installation des Grundgerüsts von Ubuntu ging sehr flott und wie immer problemlos, nur da ich meinen Standort bekannt gab und gleich die Internetverbindung aktivierte, wurden einige Nachinstallationen von Sprachpaketen usw. vom lokalen Server in Wien geholt und der verhielt sich typisch wienerisch, nämlich sehr, sehr gemütlich, man könnte auch sagen extrem langsam.

Bildquelle techfieber.de
Bildquelle: techfieber.de

Nach dem Neustart änderte ich sofort die Quelle auf Hauptserver und die Installation „meiner“ Programme ging dann wieder gewohnt flott. ruby 1.9.2p0 (2010-08-18 revision 29036) [i686-linux], Grisbi, ….. funktioniert alles und die Peripherie auch. Naja, das ist ja der einzige Wermutstropfen, dass ich vor einem halben Jahr einen Drucker kaufte und vorher nur einen schnellen Blick in die Hardwareliste riskierte. Ich sah den Drucker unter für Ubuntu unterstützte Hardware gelistet und das genügte mir. Leider las ich nicht, dass dort stand „nur mit proprietären Treiber von Canon“ und da gibt es leider nur die 32-Bit Version für Debian. Das heißt ich musste bei Ubuntu auf die 64-Bit Version verzichten, damit der Treiber von Canon PIXMA MP490 auch verwendet werden kann.
Ubuntu und die Community kann da natürlich nichts dafür, ich hätte eben lesen sollen, was bei diesem Drucker unter „weiter“ stand und hätte mich nicht damit begnügen sollen, dass der Drucker in die Liste kompatibler HW aufgenommen wurde. Vielleicht könnte man das trotzdem etwas auffälliger gestalten, damit auch DAUs in Eile, wie ich z.B. einer zu sein scheine, nicht ins Fettnäpfchen treten. 😉
Egal, es wird ja sogar auf ubuntu.com die 32-Bit Version empfohlen und es ist ohnehin eher eine Prestigefrage auf einer 64er-Architektur auch eine 64er Ubuntu zu verwenden. Meiner Erfahrung nach bringt die 64-Bit Version kaum etwas, außer Treiberprobleme, da so einige Hersteller mit der Entwicklung einfach nicht mithalten können oder wollen. Leider können sie sich auch nicht zu open source überwinden – vielleicht aus Angst zu viele Menschen könnten damit zu ihren Kunden werden und sie könnten die Nachfrage dann nicht mehr bewältigen. Welche Beweggründe sie für die Geheimhaltung ihrer Treiber auch immer haben mögen, es ist jedenfalls die Ursache der Probleme, denn sonst gäbe es vermutlich auch mit den 64-Bit Versionen in der fleißigen Linux Gemeinschaft keine Probleme mehr.
Ob es nun pietätlos ist eine 32-Bit SW auf einer 64-Bit-Architektur zu verwenden oder nicht ist mir eigentlich gleichgültig – es funktioniert.

Aktualisierung des Artikels:
ScanGear MP Ver. 1.40 für den Scanner habe ich nun auch gefunden:
MP490 series ScanGear MP Ver. 1.40 for Linux (debian Packagearchive)
Mit Simple Scan funktioniert nun auch der Scanner tadellos.

Simple Scan is an easy-to-use application, designed to let users connect their scanner and quickly have the image/document in an appropriate format.

Webcam; WLAN-karte, Sound, etc. wurden wieder sofort richtig und automatisch erkannt, aber das bin ich von Ubuntu schon gewohnt, trotzdem möchte ich es wieder einmal anerkennend erwähnen.

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Ubuntu Hardwaredatenbanken

sind mir sehr nützlich. Z.B. die Hardwaredatenbank und die dort weiter führenden Links genau so, wie die Listungen auf Linux Hardware Compatibility Lists & Linux Drivers usw.. Lediglich ein sofort sichtbarer, auffälliger Hinweis auf die Systemarchitektur wäre wünschenswert. Ich habe gerade wieder einen Drucker gekauft und vorher einen Blick auf die Hardwaredatenbank geworfen. Dort fand ich den Drucker gelistet und daher dachte ich, dass der Drucker von meinem Ubuntu unterstützt wird. Leider musste ich dann feststellen, dass für den Drucker zwar Treiber für Debian auf Canon erhältlich sind, aber leider nur für 32-Bit-Systeme. Gut, die 32-Bit-Version läuft auch in einer V-Box auf der 64er Architektur, oder kann bei Ubuntu problemlos zusätzlich als weiteres Betriebssystem auf dem gleichen Rechner installiert werden, aber ein unübersehbarer Hinweis in der HWDB wäre trotzdem sinnvoll.

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