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David Guetta – Lärm, der mich krank macht

Obwohl ich über einen km entfernt vom Auftrittsort in der Kriau wohne und trotz schönem Wetter den ganzen Abend die Fenster geschlossen halten musste, habe ich Kopfschmerzen und bin ganz zittrig wegen diesem Lärmproduzenten. Wie kann die Stadt so eine gesundheitsschädliche ScheiBe nur genehmigen? Die gehörlosen, gehirnerweichten Fans sollten Kopfhörer tragen müssen bei solchen „Konzerten „. Die Wände haben vibriert und das Fensterglas gezittert, ich vermute, der Sinn dieses Lärmterrors ist es, Gebäude zum Einsturz zu bringen. Leider kann man diesen Lärmfabrikanten nicht einmal in ein stillgelegtes Bergwerk verlegen, da ein solches durch die zerstörerische Druckwelle der Bässe wahrscheinlich einstürzen würde.

Nur ein paar hundert Meter weiter ist das Stadion und da haben mich weder Guns N Roses, Bon Jovi, AC/DC noch Metallica gestört und die sind ja auch nicht gerade leise. Aber sie machen wenigstens Musik und nicht nur sinnlosen, möglichst lauten Lärm. Wenn man einen gut schallgeschützen (Tierschutz) Affen an die Lärmmaschine setzen würde, oder so ein „Konzert“ vorprogrammieren würde, bzw. überhaupt durch Zuffallsvariablen vom PC erzeugen lassen würde, merkten es die schwerhörigen Fans wahrscheinlich nicht einmal.

Die Vögel haben in Scharen die Flucht ergriffen, Eichhörnchen und Hasen haben sich versteckt und um ihr Leben gebangt und die Bäume ließen am 29. 07. 2017 in der Kriau die Blätter hängen, weil sie vor David Guetta nicht fliehen konnten.

Sorry liebe Fans, ich will euch ja nicht zu nahe treten, aber immerhin seid ihr daran schuld, dass ich mit dieser ScheiBe terrorisiert werde. Aber ich kann mir schon denken, was ihr als Guetta Fans dazu sagen werdet: „Um so lauter um so gut.“

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Christoph Waltz: „Nazis spiele ich nicht mehr“

Der Wiener Schauspieler Christoph Waltz hat sich dank Tarantinos „Inglourious Basterds“ nach Hollywood katapultiert. Der Part des Nazi-Oberst Landa ist vermutlich seine „Lebensrolle“, verrät er der „Presse“.
Der Mann bleibt so schrecklich höflich. Da wird er in Cannes als bester Darsteller ausgezeichnet, für seine beeindruckend gespielte Rolle des fiesen wie schlauen SS-Offiziers Hans Landa in Tarantinos Nazisatire „Inglourious Basterds“. Da wird er für eine Oscar-Nominierung ins Spiel gebracht, die ihm plötzlich jeder zutraut. Und was wollen die Leute von ihm, Christoph Waltz, als Allererstes wissen, immer und immer wieder? Wie es denn so war, mit Quentin Tarantino zu drehen. Und mit Brad Pitt. …

Der ganze Originalartikel: Christoph Waltz: „Nazis spiele ich nicht mehr“ « DiePresse.com.

Weshalb spielt er keinen Nazi mehr? Weil es ihm zu banal und zu fad ist, Stereotypen zu spielen. 😉

Einige hat er von vornherein ausgeschlossen. „Einen Nazi“, sagt Waltz, „werde ich nicht noch mal spielen.“ SS-Mann Landa in den „Basterds“ war die Ausnahme, „weil die Rolle so grandios ist. Nazi-Spielen zum Broterwerb ist mir zu banal“. Weniger, weil es Nazis sind – oft die einzige Chance für deutschsprachige Schauspieler, in eine internationale Produktion zu kommen. Sondern, „weil ich es fad finde, Stereotypen zu spielen“.

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