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Chen Taijiquan, Alter Rahmen von Master Chen Guizhen


und

Welche Eigenschaftswörter fallen mir da spontan dazu ein:
„ausgezeichnet, einzigartig, herrlich, unübertroffen, vollendet, vollkommen, ideal, numinos, omnipotent, perfekt, unerreicht, vortrefflich, graziös, grazil, anmutig, zart, ausgewogen, abgewogen, zusammenstimmend, zusammenpassend, gleichmäßig, im richtigen Verhältnis, den Harmoniegesetzen entsprechend, Wohlklänge enthaltend, wohlklingend, gut zusammenpassend, ein ausgewogenes Ganzes bildend, harmonisch, exzellent, hochwertig, kostbar, nobel, süperb, vorzüglich, edel, fabelhaft, fein, großartig, prächtig, zauberhaft, ausgezeichnet, außergewöhnlich, eindrucksvoll, grandios, ideal, wunderbar, anziehend, betörend, entzückend, reizend, wunderbar, märchenhaft, angenehm, anmutig, attraktiv, reizend, scharmant, einnehmend, gewinnend, hübsch, zauberhaft, außergewöhnlich, beeindruckend, bewundernswert, brillant, eindrucksvoll, einzigartig, enorm, erstaunlich, fabelhaft, formidabel, hervorragend, imposant, ja, nahezu göttlich, … “ 😉 wie auch die andern Formen hier. Ach ja, „schön“ habe ich vergessen und jetzt denke ich lieber nicht mehr nach, sonst folgt gleich noch ein enthusiastischer Absatz mit lobenden und preisenden Adjektiva ein. Jedenfalls gefällt es mir so gut, dass ich es nach tausenden Ansichten der Videos „Alter Rahmen von Großmeister Chen Xiaowang“ als willkommene Abwechslung wirklich schätze. Vergleichen will ich nicht, denn Chen Xiaowang ist als mein Vorbild von jedem Vergleich ausgeschlossen und von allen anderen Großmeister will ich in erster Linie lernen. Da vergleiche ich zwar, aber sicher nur im geheimen Gedanken, denn zu sagen habe ich dazu sicher nichts. Bei Chen Guizhen hingegen kann ich einfach zusehen und genießen, ohne sofort zu bemerken, dass ich keine Ahnung habe und aus jedem Detail lernen will. Keine Ahnung, aber vielleicht geht es männlichen Skifahrern ähnlich, wenn sie sich einen Damenbewerb ansehen, aber bei mir fällt auf jeden Fall der unwillkürliche Lernzwang weg. Das soll aber sicher nicht bedeuten, dass ich Chen Guizhen nicht sehr als Lehrerin schätzen würde, sondern eher, dass sie etwas hat, was ich nie lernen kann, weil ich keine Frau bin. Diese runde Weichheit und weibliche Eleganz ist für mich sogar theoretisch unmöglich zu erlernen, die Fähigkeiten von Chen Xiaowang dagegen, kann ich nur praktisch nie erreichen. Fähigkeit hin Vollkommenheit her, die Videos bereichern mich jedenfalls ungemein und ich werde die Form schon morgen viel weicher, runder und gelassener ausführen.
Lediglich die Qualität der Videos lässt zu wünschen übrig und wenn ich schon beim Wünschen bin – naja, den Neuen Rahmen würde ich auch gerne so zelebriert sehen.
Oben habe ich zwar gesagt, dass ich Meister dieser Klasse nicht vergleiche, weil ich dazu gar nicht in der Lage sein kann, aber sie ist trotzdem mit der Vorstellung (Yi) weit mehr bei den Händen als zum Beispiel Chen Xiaowang heute. In alten Videos von ihm habe ich das aber auch bemerkt, es könnte also mit dem Alter (Praxis) zu tun haben. Ich stelle mir vor, je älter (Übungsalter), um so zentrierter und effektiver; die Bewegungen werden kleiner, bei Chen Xiaowang für mich sogar unsichtbar, aber ich erkenne, auch wenn nur über Videos vermittelt, dass da noch etwas ist.

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