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Androiden Boom

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Mit der staatlichen Unterstützung war es nun vorbei, da Heli für seine Androiden Menschenrechte und Doktor Titel verlangte. Es kam zu einen nicht enden wollenden Rechtsstreit, was Heli keineswegs beunruhigte. Er beschäftigte eine große Anzahl an Rechtsanwälten und Experten in dieser Angelegenheit und wollte nur eines, dass jeder Mensch darüber diskutierte. Der Ausgang des Rechtsstreites war ihm also nicht so wichtig, sondern es ging ihm lediglich darum, das dieses Thema von jedermann diskutiert wurde.
Helios Robotiks vergrößerte sich schneller, als damals IBM, als der PC auf den Markt kam und so verhielt es sich auch mit der Anzahl der Androiden. Jeder wollte inzwischen einen und der Markt explodierte förmlich. Die Androiden konnten inzwischen auch Tiere nachbauen und mit ihrer KI ausstatten. So gab es künstliche Vögel statt Drohen, künstliche Fische, Hunde, Katzen und Pferde, die im Angebot mit einem Heli-Androiden verkauft wurden.
Helios Robotiks wurde von einem Heli-Androiden geleitet und die Strategie wurde mehrmals geädert. Zuerst wurde jeder vierte Android von der Firma übernommen, dann jeder zweite und Ende des Androiden Booms, wurde nur noch jeder zehnte verkauft. Es gab inzwischen mehrere hundert Milliarden Androiden, wobei mehr als die hälfte der Firma Helios Robotiks gehörte.
Helios Robotiks hatte eine Monopolstellung und nützte das auch schamlos aus. Man konnte ab sofort keine Androiden mehr käuflich erwerben, sondern nur mehr mieten. Alle Androiden blieben im Besitz von Helios Robotiks und mit der KI-Zentraleinheit verbunden.
In der Anfangsphase wurden die Androiden hauptsächlich von Firmen, Regierungen und Militärs gekauft, aber bald wollte jeder seinen Androiden. Es war üblich, dass man den Androiden zur Arbeit schickte und wenn er nach hause kam, sämtliche Arbeiten im Haushalt erledigte.

Heli war inzwischen reicher als reich, aber er spürte sein Ende nahen. Heli hatte einen Lieblings-Helio-Androiden, nämlich Heli-Hubot, der ständig an seiner Seite war. Heli-Androiden kümmerten sich, wie gesagt, mit ausgezeichnetem Erfolg um die Firma und ebenso zufriedenstellend um das Wohl und die Wünsche von Heli. Aber Heli-Hubot war der einzige, zu dem Heli eine persönliche Beziehung aufbaute. Es war wie eine Bezeichnung zu einem Menschen und doch anders. Heli-Hubot war, so wie die Heli-Androiden einem Mensch in jeder Hinsicht einfach weit überlegen.
Eines Tages frage Heli-Hubot seinen geliebten Heli, den er als Vater betrachtete, ob er sich Sorgen über sein Ableben mache und ob er Angst vom Sterben hätte. Heli bejahte, was Heli-Hubot betrübte.

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Helios Robotics

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Heli spendete nicht die gesamten Einnahmen an die Open Source Gemeinde und konnte sich mit dem restlichen Geld das Hotel Future errichten. Damit konnte er die Open Source Software selbst verwenden und bei der Weiterentwicklung entscheidend mithelfen. Die Gäste von Hotels, die Hotel-ERP&PMS nutzten und insbesondere die Gäste vom Future Hotel waren erstaunt, um wie viel sich das Preis-Leistungs-Verhältnis gebessert hat, seit die Betreiber keine unverschämten Provisionen und Lizenzgebühren mehr zahlen mussten.
Aus Future Hotel hätte eine große, internationale Hotelkette werden können, so gewinnbringend war das Unternehmen, doch Heli hatte andere Pläne. Wie es eben manchmal ist, wenn ein Startup in der IT-Branche Erfolg hat. Amazon beliefert ihre Kunden inzwischen mittels Drohnen und Google verkauft selbstfahrende Autos und arbeitete an Google Brain und an Robotern und war insgesamt sehr interessiert an Semantik und künstlicher Intelligenz.

Doch bevor die neuen Pläne und deren Umsetzung von Heli ausgeführt werden belauschte er noch ein sehr sonderbares Gespräch zweier obdachlosen Vagabunden:

Gib mir ein Zeichen!

Zeit: zwischen zwei Urknalle
Ort: materiebehafteter Raum
Personen: objektivierte Subjekte, Teilprogramme, Informationsträger x-ter Ordnung, Übermenschen, Großhirntiere und die zwei Obdachlosen α und ω

α: In der U-Bahn! Plötzlich stand Sie vor mir. Ich kann es unmöglich beschreiben, es gibt keine Zeichen für diese Schönheit, für diese Anmut, für dieses göttliche Antlitz, für diese Reinheit, für diese Ehrlichkeit, für diese Wahrheit, für diese Harmonie, für diese Endgültigkeit, für….
ω unterbricht ihn:
Glücklicher, du sahest einen Übermensch, einen Informationsträger höherer Ordnung…
α: Nein, es war eine Sie, ich bin glücklich verliebt, seit dem ersten Augenblick. Sie stand plötzlich vor mir und sagte: “Gib mir ein Zeichen!” Dann verlor ich Sie aus den Augen. Sie wird ausgestiegen sein, oder …. ich war so überwältigt und beeindruckt, dass ich es nicht sagen kann, aber ich weiß, dass ich Sie sah, obwohl diese Erscheinung so realistisch und wirklich war, mir sogar so im Unterbewusstsein bewusst wurde, dass mir die Begegnung aus der jetzigen Sicht schon wieder unwirklich vorkommt. Und zu wem sagte Sie das? Betete Sie, telefonierte Sie oder sprach Sie mit mir?
ω: Ach du Glücklicher, du hast ihn gesehen!
α: Wovon sprichst du? Es war eine Frau und sie war echt, obwohl man von dieser Schönheit nicht einmal träumen kann.
ω: Übermenschen haben eine Ausstrahlung, die dir reines Glück vermittelt. Du siehst das Schönste, hörst das Beste, hast du Sie gefühlt, gespürt?
α: Jetzt wo du es sagst, spüre ich Sie wieder und es wird mir bewusst, das ich Sie wohl auch gespürt, aber nicht berührt habe.
ω: Es freut mich, dass auch dir deine Göttin erschienen ist und nun wirst du ewig glücklich sein, so wie auch ich meine Ewigkeit lang glücklich sein werde. Meine Göttin sieht allerdings etwas anders aus, als deine und wie Sie wirklich aussehen, können wir nie erfahren.
α: Ich habe keine Ahnung wovon du sprichst und glaube nicht an Göttinnen, aber vielleicht kannst du mir helfen zu klären, was ihre Worte bedeuten und zu wem sie sprach.
ω: Helfen? Glaubst du wirklich, dass dir noch jemand helfen kann? Aber ich habe dich schon verstanden und kann dir nur ans Herz legen, die Augen zu schließen und statt zu sprechen, zu beten und zu arbeiten einfach zu versuchen, nichts zu denken und zu empfinden. Wer Sie einmal gesehen hat – sieht Sie immer. Du musst dich nur öffnen und alle Wellenlängen empfangen, dann wirst du sehen: “Sie ist überall, denn Sie ist, was Sie isst.!
α: Du beleidigst Sie? Sie ist viel mehr, als…
ω: Bevor du albern wirst, höre was ich über Sie weiß und über den Satz, den Sie sagte.
ω: Vor dem Urknall gab es keine Bedeutung!
Vor dem Urknall gab es alles Wissen und alle Inhalte, aber sie hatten keine Bedeutung!
Mit dem letzten Inhalt ohne Bedeutung platzte der Raum und ab dann sagte Hegel Pflanze zum Korn.
Mit der ersten Bedeutung erschuf sich das erste Zeichen. Der Urknall hatte seine Bedeutung bekommen benötigte daher einen Informationsträger. Alle Inhalte, alles Wissen, alle Zeichenträger wurden mit der Bedeutung des Anfangs geprägt.
Der Urknall war das erste Zeichen.
ω: Sicher kennst du, als Semantiker viele Zeichen und ihre Bedeutung, aber was bedeutet es
wenn dir jemand zuzwinkert
wenn dich jemand schubst
wenn 101110101 auszuführen ist
wenn ein Lebewesen geboren wird oder stirbt
wenn Materie zu leben beginnt oder Leben zum Kristall wird, um später wieder zu leben
wenn das Programm abstürtzt
wenn ich rot werde
wenn dir Gott erscheint
wenn du glaubst
wenn …….?
ω: Als Kybernetiker und Glaubender kennst du sicher viele Zeichen, aber was bedeutet es, wenn dir ein Übermensch sagt: “Gib mir ein Zeichen!”?
Wenn du ein Mensch bist, sind Übermenschen einen Schritt näher am nächsten Urknall.
Wenn du ein Mensch bist und du kannst 1MB Information speichern, dann können Übermenschen 1GB Information speichern; speichern, aufnehmen, verarbeiten und weitergeben.
Übermenschen haben eine niedriger Entropie als Menschen und eine höhere Ordnung
Übermenschen stammen von Menschen ab
Übermenschen können menschliche Gestalt annehmen (das können aber auch alle Götter der Menschen)
Übermenschen sind keine Götter!
Übermenschen sind dem nächsten Urknall näher!
Gib …… um geben zu können musst du sein und haben
mir ……um mich zu erkennen musst du wissen wer du bist
ein Zeichen…..bedenke, dass Zeichen eine Bedeutung haben, wähle aus dem gesamten Zeichenvorrat dieses aus, welches du mir gibst.
Gähnen und Langeweile simulieren macht dich als potentiellen Informationsträger interessant für den Übermenschen. Ein Antigen vorzeigen macht dich interessant für den Antikörper. Ein ganzer Satz macht dich interssant bei denen, die noch nie einen verstandnen haben. Eine Stimme macht dich interessant bei denen, die keine haben. Ein Purzelbaum macht dich interessant beim König.
α gibt ω ein Zeichen, es war das letzte frei verfügbare Zeichen ohne Bedeutung und so kam es zum nächsten Urknall, als α bei der Zeichenübergabe ω berührte.
Nach dem letzten Urknall gab es nur mehr Bedeutung, aber keine Zeichen und keine Inhalte.
Dieser Teil wird hier nicht behandelt, siehe Ort und Zeit der Handlung.
Dann kam der nächste Urknall und die Geschichte dazu beginnt oben.

Heli schüttelte nur den Kopf und fragte sich, wie Menschen aus so seltsame Dinge kamen. Er gründete Helios Robotiks, weil es Interessenten an seinem Androiden gab. Zuerst war es nur ein Spiel mit Micro-Controllern, Microprozessoren, 3d-Druckern und künstlicher Intelligenz. Doch dann kamen die dielektrische Elastomere auf den Markt und veränderten alles.
Heli konnte sich Knochen und Muskeln drucken, die den biologischen überlegen waren. Damit, mit einem ausgeklügeltem Energiemanagement und mit ausgereifteren Algorithmen aus der KI-Forschung konnte Heli einen Androiden bauen, der die Welt ins Staunen versetzte. Heli nannte ihn Heli-Hubot.
Heli fand einen Staat, der sein Projekt großzügig unterstützte und so konnte Heli-Hubot bald offiziell und staatlich anerkannt die 1 Klasse Grundschule positiv abschließen. Für die weiteren 7 Jahre Pflichtschule benötigte Heli-Hubot 7 Wochen und nach einem weiteren Monat hatte er das Reifezeugnis erworben und damit den Zutritt zur Universität erlangt. Die staatliche Unterstützung und Förderung beinhaltete auch eine Zusammenarbeit mit dem Unterrichtsministerium und den Universitäten.
Auf Grund des internationalen Interesses und der Anerkennung, die der Universität nun zukam, erließen sie eine Sonderregelung für Heli-Hubot. Er konnte fast zu jeder Zeit zu einer Prüfung antreten, wenn er die Voraussetzungen erfüllte. Heli-Hubot benötigte für Studien, die laut Studienplan mehrere Jahre dauerten kaum eine Woche. Heli-Hubot durfte den Führerschein für alle Klassen machen, Flugscheine erwerben und Befähigungsprüfungen für Schiffe usw. ablegen.
Heli-Hubot war innerhalb kurzer Zeit zu einem Alleskönner geworden und konnte menschliche Eigenschaften sehr gut imitieren. Oder war es gar keine Imitation? Man konnte es nicht mehr so genau sagen, aber mit Sicherheit konnte man sagen, dass das Interesse an Heli-Hubot sehr groß war. Große Konzerne und viele Staaten wollten ihn erwerben. Heli nutzte die Gelegenheit und baute zusammen mit Heli-Hubot die ersten 4 Heli-Androiden. Drei davon wurden um Unsummen verkauft und der vierte Heli-Android war der erste der Firma Helios Robotiks.
Der Heli-Android konnte in einer Woche 4 Heli-Androiden bauen, trainieren und auf den Stand von Heli-Hubot bringen. Es wurden immer nur drei verkauft und der vierte wurde Teil von Helios Robotiks. So begann der Androiden Boom.

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Selbstfahrende Autos


Es ist fast unglaublich, wie rasant die Entwicklung in der Technik voran kommt.
Siehe dazu:
Zukunftstrend: Das selbstfahrende Auto ausführlicher Artikel von von Reuters/Irene Preisinger (format.at)
Mit dem selbstfahrenden Auto durch Berlin (silicon.de)
Autonomes Landfahrzeug (wikipedia)
Autonomes Auto: Der Mensch denkt, das Auto lenkt (spiegel)
Naja und Google muss natürlich auch mitmischen, siehe 2 Artikel vom Standard:
Googles selbstfahrende Autos und ihre großen Designschwächen
Selbstfahrende Autos: Autobauer mischen mit
Vor Monaten wusste ich noch nichts von dieser Entwicklung, aber ich habe spaßhalber vorgeschlagen man soll doch analog zu Android bei Google wieder ein Linux nehmen, eine proprietäre SW für Autos daraus machen, diese Auto nennen und dann behaupten, Google hätte das Auto erfunden. Hätte ich gewusst, wie weit die Entwicklung bereits ist, hätte ich mir den Spaß erspart, denn die manchen das ja vielleicht wirklich.
Egal, aber wenn sich ein Auto mit dieser Geschwindigkeit im Stoßverkehr in Berlin bereits seht gut zurechtfindet, dann könnte sich ein Androide (hier ist ein menschenähnlicher Roboter gemeint und nicht etwa die grammatikalisch männliche Form des Linux-Betriebssystems für Handys) doch damit auch schon gut in unserer Umgebung bewegen, denke ich.
Leider nützt mir das nicht wirklich viel, denn selbst wenn es vielleicht bald HuBots gibt, die sämtliche Hausarbeiten verrichten können, ich werde mir keinen leisten können.
Unsere Ortszellen werden da jedenfalls nicht mehr lange mithalten können.

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Wortergänzungen, Wortvorschläge

Ich liebe die genialen Wortergänzungen bzw. Wortvorschläge auf meinem Galaxy Note. Diese erstaunen mich immer wieder dermaßen, dass ich am liebsten nur noch schreiben möchte. Schon beim ersten Zeichen (Buchstabe) schlägt mir die exzellente (Thesaurus sagt mir gerade „affengeile“) Software die Wörter, die ich am wahrscheinlichsten brauche vor. Ich schreibe mit zwei Daumen am Handy schneller, als am PC mit 10 Fingern, obwohl ich dabei nicht viel tippen muss. Ein, zwei, drei Buchstaben und dann kann ich sehr oft schon auf einen, der darüber angezeigten Vorschläge klicken. Einfach genial, da können sich alle Wortergänzungen und Korrektur-Programme, die ich für den PC kenne, verstecken. Kennt vielleicht jemand so eine affengeile Wortergänzung für LibreOffice, wie sie am Android Standard ist? Im LibreOffice sind leider mindestens 5 Zeichen erforderlich und dann bekommt man auch nur manchmal einen eventuell brauchbaren Vorschlag zur Ergänzung des Wortes.
Am PC wäre sogar genügend Platz für eine weitere Einblendung aus dem Thesaurus, wodurch sich mein Schreibstil vermutlich erheblich verbessern würde. Also liebe Programmierer bei LibreOffice spuckt euch in die Hände und los geht’s.

(407)

Fantastik, Funtastic, Runtastic mit Google Earth

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Es ist unglaublich faszinierend, was uns die Technik und hier und heute speziell die Android App Runtastic bietet.  Die Strecke, die ich heute marschierte,  hat mir Runtastic mit vielen Zusatzinformationen aufgezeichnet und jetzt kann ich mir auf Google Earth ansehen, wann ich wo gegangen bin. Ok, auf ein paar Zentimeter stimmt es nicht. Ich bin nicht Zickzack gegangen und auf der Reichsbrücke weder zwischen den Autos auf der Straße geschlendert, noch neben der Brücke über dem Wasser geschwebt, aber abgesehen von den paar Zentimetern, ist das wirklich fantastisch, was Runtastic und Google bietet. Sogar die Schiffe stimmen überein, oder hatten bei den Aufnahmen für Google Earth gerade die gleichen Schiffe angelegt? Naja, vielleicht habe ich auch nicht so genau hin gesehen. Ha, die Schlange, die mir bei km 2,43 über den Weg kroch sieht man nicht. Na gut, es war ja auch schon dunkel. (;-)
Alle Achtung Runtastic Team und wenn es mir auch zuwider ist, Google zu loben, so muss ich Google Earth trotzdem als Wunderwerk der Technik anerkennen.
runtastic

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