Vorwort

Liebe Leser!

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Sommer 1995.
Die Fragen mit starkem Praktikumsbezug sind mit „**“ gekennzeichnet, solche, bei denen Beispiele aus dem Praktikum angeführt werden sollen, mit „*“. Zwischenfragen, wie man sie häufig bei Prüfungen hören kann, wurden emsig gesammelt, und am Ende der jeweiligen Frage angeführt. Auch Fragen, wie sie bei den multiple-choice-tests gestellt werden, können Sie auf folgenden Seiten finden.
In erster Linie, sollen die Seiten unterhaltsam sein, dass sieht man auch an einigen literarischen Einlagen, Titelbild, gewagten und unfundierten Ansichten (aber als solche leicht erkennbar oder gekennzeichnet). Darüber hinaus sollen sie natürlich auch informativen Charakter haben. Es sei an dieser Stelle angemerkt, dass ich selbst nie zu einer Physiologieprüfung angetreten bin, obwohl es die einzige Prüfung des 1. Studienabschnittes war, die mir noch gefehlt hätte. Ich hatte natürlich vor diese Prüfung abzulegen, also die hat mir ja wirklich gerade noch gefehlt, aber dann habe ich es doch vorgezogen, ein Physio-Lernprogramm (inhaltlich nicht mehr aktuell) zu erstellen und seitdem sitze ich vor dem PC. (;-)
Jetzt, Mon, 28. Aug. 2006, beginne ich damit, die Seiten wenigstens wieder lesbar zu machen, da sie durch ein ‚Web site creation and management program‘ komplett verunstaltet wurden und Umlaute, so wie Zeichen vor und nach Umlauten fehlen.
Wenn jemand meine komplette Vorbereitung in einem Word-Dokument möchte, sollte er vorher zumindest einen kleinen Beitrag zu irgend einer Frage, oder zur Physiologie allgemein, leisten. Dann das Word-Dokument per Email anfordern.

Nach der Bestandsaufnahme in Anatomie und Histologie, wo man einiges ber die Morphologie des menschlichen Organismus erfahren kann, stellt sich natürlich die Frage: „Wie funktioniert das“?

Schon aus den Lehrbuchempfehlungen des Wiener Institutes für Physiologie ist ersichtlich, dass sich auf diese Frage eine faszinierende, aber sehr komplexe Antwort ergeben muss und dass fundierte Englischkenntnisse immer wichtiger werden. Teilweise sind die Wunder der Natur derart kompliziert und schwer zu durchschauen, dass man leicht in sprachloses Staunen verfallen könnte. Doch keine Angst, diese Seiten sind sicher nicht dazu gedacht, sehr komplexe Funktionen, wie z.B. den bipeden Gang, oder die Sprachfähigkeit des Menschen erahnen zu lassen, sondern sie sollen lediglich wesentliche Punkte und Antworten etwas strukturiert und bedacht aufzeigen und einen ersten Überblick über Prüfungsfragen für das Fach „Physiologie für Mediziner und Biologen“ geben. Nebenbei sollen sie auch noch zum Lachen, oder zumindest zum Schmunzeln anregen.

In der Hoffnung, dass die Seiten, abgesehen von der teilweise etwas eigentümlichen Schreibweise, nicht all zu viele Fehler enthalten, denn (Eccles) im sprachlichen Ausdruck bekommen subjektive Denkprozesse immerhin einen gewissen objektiven Status, wünsche ich Ausdauer, Erfolg und vor allem viel Freude mit der Physiologie und den folgenden Seiten.


Vorwort 2
Ich habe ursprünglich eigentlich beabsichtigt auch die noch unbearbeiteten Fragen aufzubereiten, doch fehlte mir dann die Motivation.
Da ich die Texte großteils auch auf http://notizblog.digital/projekt/physiologie-fur-biologen-und-mediziner-medic-art-bearbeitet-prufungsfragen-aus-wien/ eingestellt habe und dort immer wieder Reaktionen erhalte, dachte ich mir, dass es für Interessenten einfacher sei, wenn sie die gesamten Texte als Buch bekommen können. Da einem Kindle heute eine Veröffentlichung ohne großen Aufwand ermöglicht, stelle ich die Inhalte nun auch als Kindle-Edition zur Verfügung.
Das Buch versteht sich als Kunstwerk, Literatur und Prüfungsvorbereitung auf Physiologie für Mediziner. Es soll dem Leser lediglich die Beschäftigung mit der Physiologie schmackhaft machen.

Die Fragen werden immer noch gerne gelesen und es gibt auch Reaktionen dazu. Daher entschloss ich mich nun den gesamten Inhalt zu überarbeiten, Fehler auszubessern und um weitere Fragen zu ergänzen.

Viel Spaß beim Lesen,
Helmut Hirner im Juni, 2014

Literaturhinweise

  1. Pschyrembel, Klinisches Wörterbuch, 257. Auflage
  2. Schmidt, Thews „Physiologie des Menschen“; Springer Verlag ; 24. Auflage 1990
  3. Ganong (Auerswald, Binder) „Physiologie“; enthält übrigens auch interessante Beiträge von A. Kafka -v. Lützow, sowie Wündsch u.a.; Springer Verlag 1979
  4. Gauer, Kramer, Jung „Physiologie des Menschen“; Urban & Schwarzenberg Verlag;
  5. John C. Eccles „Gehirn und Seele“; Piper Verlag; 1979
  6. Kahle, Leonhardt, Platzer „Taschenatlas der Anatomie“; Thieme Verlag; 1979
  7. Rauber/Kopsch „Anatomie des Menschen“; Thieme Verlag; 1987
  8. Wick, Schwarz, Förster, Peterlik „Funktionelle Pathologie“; Fischer Verlag; 1987
  9. Silbernagl, Despopoulos „Taschenaltlas der Physiologie“; Thieme Verlag; 1983
  10. Forth, Henschler, Rummel Pharmakologie und Toxikologie; B I Verlag 1987
  11. Schwarzacher, Schnedl „Histologie“; Facultas Verlag; 1988
  12. Karobath, Redtenbacher, Firbas „Die Krankenuntersuchung“; perimed Verlag; 1987
  13. Boenninghaus „Hals-Nasen-Ohrenheilkunde“ Springer Verlag; 1990
  14. Fritsch „Dermatologie“ Springer Verlag 1990
  15. Harper, Löffler, Petrides, Weiss „Physiologische Chemie“; Springer Verlag
  16. Crapo „Hormone – Die chemischen Boten des Körpers“ Spektrum der Wissenschaft
  17. J. C. Eccles „Die Evolution des Gehirns – die Schaffung des Selbst“; Piper Verlag;
  18. Lurija „Einführung in die Neuropsychologie“; Rowohlt Verlag 1992
  19. Roitt „Kurzes Lehrbuch der Immunologie; Thieme 1987
  20. J. H. Holzner “ Arbeitsbuch Pathologie“; Urban & Schwarzenberg Verlag; 1984

Weitere Informationsquellen:

http://bibliothek.charite.de/literatursuche/datenbanken/
http://de.wikipedia.org/wiki/Medizinische_Datenbank

Diverse Zeitschriften und Skripten;

Informationen aus dem Internet, aus den Vorlesungen und vor allem vom Zuhören bei Prüfungen; und hoffentlich bald auch Beiträge von anderen Medizinstudenten bzw. Gastautoren.


Abkürzungen

a aussen A Anion
A- A-große Anionen; insb. Proteinat AS Aminosäure(n)
Ca++ Calziumion Cb Coloumb
chem chemisch(-e, -er) Cl Chlorid
e extracellulär Ex Gleichgewichtspotential für x
EM Ruhemembranpotential ECF Extracellulärflüssigkeit
F Faraday H+ Wasserstoffion (eigentlich H3O-)
HCO3 Carbonat i intracellulär
I Ionenstrom (Strom) ICF Intracellulärflüssigkeit
K+ Kaliumion Ld(g) Ladung(en)
mV Millivolt Na+ Natriumion
NaP Natriumpermeabilität PK Kaliumpermeabilität
rd rund u.a. unter anderem
z Ionenwertigkeit

 


Falls Interesse besteht, werde ich die Fragen neue überarbeiten und ergänzen. Daher freute ich mich besonders über Kritik, Anregungen, Ergänzungen und vor allem weitere Zwischenfragen, wie sie tatsächlich bei Prüfungen gestellt werden, bei den jeweiligen Fragen im Kommentarbereich.

Notizen zu Open Source, Linux, Informatik, Physiologie, Dadaichmuss, Umfragen, Satire, außergewöhnlichen Begebenheiten, Weltgeschehen, Lifestyle, Tai Chi …