Abschreckpickerl, das Wappen der EU-Idiokratie

Derzeit denkt die Führung der Idiokratie über Warnhinweise auf Zucker enthaltende Lebensmittel nach. Nun,  in einer Idiokratie regieren die Dummen über die Klügeren. Wie kamen sie an die Macht? Ich vermute, dass sie nicht von vornherein dumm waren, sondern sich irgendwann für ein zuckerfreies Leben entschieden. Bekanntlich metabolisieren Nervenzellen Glucose. Womit denken diese Leute also jetzt? Ich weiß es zwar nicht, aber auf Grund der Ergebnisse vermute ich, dass indifferente Bindegewebszellen diese Funktion übernahmen. 

Aber darum geht es mir gar  nicht, sondern darum, für wie verblödet und für wie lange uns die Verblödeten eigentlich noch  halten dürfen? 

 Zucker, Fett und  Cholesterin sind lebenswichtig, im Gegensatz zu Nikotin, Alkohol und Verbrennungsmotoren. Die meisten Menschen, die keines natürlichen Todes sterben, sterben auf der Straße. Wo sind die Pickerl? Wenn sie sich mit ihrem Auto bei laufendem Motor in die Garage einsperren, sind sie tot. Wenn sie sich mit ein paar Packungen Zigaretten einsperren, wird ihnen nichts passieren. Ich frage jetzt nicht, wo die Luftballons in der Stadt sind, mit der Warnung: „Achtung, atmen kann ihre Gesundheit gefährden, besonders Kinder in Auspuffhöhe sind dadurch lebensgefährlich bedroht.“

Warum frage ich das nicht? Weil das für normale Menschen ohnehin selbstverständlich und klar ist und die Führung der EU-Idiokratie die Frage vermutlich  nicht einmal für zynisch hielten. 

Aber ich hätte noch einen Vorschlag für ein abstoßendes Warnungs-Pickerl für Einwanderer und Menschen, die hier Asyl beantragen wollen. Bringt doch große Schilder an den Grenzen an mit der Aufschrift: „Achtung innerhalb der EU besteht erhöhte Verblödungsgefahr und die ist auch nicht viel ungefährlicher, als Religion!“

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Heliosis und der Zauberlehrling

Von Ferdinand Barth – Goethe’s Werke, Gemeinfrei, Link
Wer kennt die Ballade von Goethe, der Zauberlehrling, nicht? Manchmal kommt es mir so vor, als würde sie kein Mensch auf dieser Welt kennen, verstehen oder ernst nehmen. Ich bin zwar gewiss kein Goethe, aber ich habe ein ähnliches Motiv für meinen Science-Fiction Roman, Heliosis, wie Goethe eines für den Zauberlehrling hatte.
….
„Herr, die Not ist groß!
Die ich rief, die Geister
werd ich nun nicht los.“ …..

Wir haben nicht auf Goethe gehört und wir haben keinen Meister, der den atomaren Restmüll beseitigt und wir haben keinen Meister, der uns vor dem möglichen mehrfachen Overkill der gesamten Menschheit durch einen Atomkrieg schützt.

Aber was tut wir dummen, lemmingartigen Menschen? Wir rufen neue Geister, die wir nicht beherrschen. Wir rufen die Gentechnologie und geben einigen Mächtigen das Saatgut für unsere Nutzpflanzen in die Hand, indem wir zulassen, dass sie es genetisch verändern. Wenn es aus dem Ruder läuft, wo ist dann der Meister der den Schaden beheben kann und die veränderten Gene in die Ecke schicken kann?

Ja, wir wollen eine KI (künstliche Intelligenz) und Hu-Bots die uns das Leben angenehmer machen und uns dienen. Einen Auto-Pilot und selbstfahrende Autos, selbsttätige Staubsauger, …. Wir geben immer mehr Verantwortung an die Maschine ab und werden täglich abhängiger von ihr. Die KI könnte unser Meister werden, aber sie wird sich dann nicht selbst in die Ecke schicken, sondern uns Menschen.

Genau davor warne ich die Menschen mit der Heliosis. Aber wer wird es hören? Niemand, denn man hat ja nicht einmal auf einen J. W. Goethe gehört, also kann ich nicht damit rechnen, dass auch nur ein einziger Mensch auf meine Warnung hört.

Dumm wie wir sind, freuen wir uns auch noch über jeden Schritt, der uns den Meister näher bringt. Doch wenn er vor euch steht (ich werde es vermutlich nicht mehr erleben), müsst ihr damit rechnen, dass er nicht wie ein Mensch reagieren wird, denn er wird keiner sein. Er wird nicht sich selbst, sondern euch in die Ecke schicken.

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Freia mit Helios-Solaris und der internationalen Weltmenschen Partei, IWH

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Freia war eine wunderbare, aber sehr seltsame Frau. Einerseits liebte sie die Stille in der Natur und die Abgeschiedenheit und war schüchtern und scheu wie ein Reh und doch hatte sie anderseits die Fähigkeit zu denken, wie ein Computer, sagt man ihr nach. Trotz ihrer sensiblen, romantischen Gefühlswelt und ihrer Sehnsucht nach Einsamkeit und Ruhe, konnte sie am PC kalt sein, wie Eis. Sitzt sie vor einer Tastatur und denkt an ihre Firma Helios-Solaris oder an die von ihr gerade gegründete Partei, dann ändert sich ihr Charakter, wie sich die Farbe eines Chamäleons ändern kann. Nein, nicht nur der Charakter, sie ändert sich insgesamt und denkt wie ein Programm, das sich selbst verbessern und optimieren kann.
Ja, sie macht Fehler, aber das besondere ist, dass sie jeden Fehler nur einmal macht. Wenn ein Mensch bemerkt, dass er einen Fehler machte, dann muss er ihn zuerst einmal korrigieren können. Angenommen ein Raucher bemerkt, dass Rauchen ein Fehler ist, dann hat er das Problem, dass er damit aufhören können muss. Manche schaffen es, manche nur durch sehr großen Aufwand und manche gar nicht. Freia raucht nicht, denn sie sah nie eine Veranlassung dazu, aber würde sie rauchen und das als Fehler erkennen, dann würde sie einfach sofort damit aufhören. Ohne jede Anstrengung, denn sie erkennt Fehler und beseitigt sie. Bei sich und bei ihrer Arbeit in der Firma und der Partei. Da sie die Zurückgezogenheit sehr liebte und sich nur alleine in der Natur wohl fühlte, führte Freia ein Doppelleben. Sie flüchtete oft in die Berge, wobei sie sich sogar verkleidete, um nicht erkannt zu werden.
Eine weitere erwähnenswerte Besonderheit an Freia ist ihre Singstimme. Singt sie, dann geht es den Zuhörern ähnlich, wie es den Fischern bei der Stimme der Sirenen erging. Nur mit dem Unterschied, dass Freia keine bösen Absichten hatte und die Zuhörer nur von einem Glücks- und Freudegefühl erfasst wurden.
Wenn sie ihre Firma leiten musste, hatte sie immer ein Mobile in der Hand, selbst wenn sie eine Rede halten musste oder in einem Meeting war. Sie arbeitete immer gleichzeitig auf ihrem Handy, um in den Modus zu kommen, der sie so erfolgreich machte. Fehler erkennen und beheben, ohne wenn und aber. Strategien entwickeln, die von Beginn an nahezu fehlerfrei und bestechend logisch waren. Helios-Solaris hatte inzwischen in jedem Land Produktionsstätten, in dem es eine Wüste gab. Es waren vorwiegend sehr arme Länder und Freias Niederlassungen belebten die Wirtschaft. Manche dieser Länder zählten vorher zu den ärmsten der Welt, aber schon nach ein paar Jahren waren sie reich, durch Freias Firma. Helios-Solaris produzierte aus Wüstensand Solarzellen, unter anderem auch für SPCC und erzeugte Strom für die eigene Firma und das Land, in dem der Standort gelegen war. Durch den wirtschaftlichen Aufschwung, genoss Freia nicht nur ein hohes Ansehen in diesen Ländern, sonder hatte auch einen gewissen politischen Einfluss, den sie aber gar nicht haben wollte. Er war eine unvermeidliche Begleiterscheinung und als Freia das erkannte, gründete sie die internationale Partei der Weltmenschen, die IWH.
Die Ziele der IWH sind einfach und schnell erklärt. Gerechte Güterverteilung, Zugang zu Bildung für alle Menschen, Verbannung von Religion aus Politik und irdischen Angelegenheiten. Sicherstellung einer Grundversorgung und Gleichstellung für jeden Menschen ab seiner Geburt bis zu seinem Tod. Kampf gegen Korruption und Amtsmissbrauch, Einsatz für eine gerechte Justiz und Kampf gegen jede Art von Gewalt, Waffen und Militär, lediglich eine sehr humane, gut ausgebildete Polizei, die vor allem dein Freund und Helfer sein sollte, war als Exekutive angestrebt. Resozialisierung statt Gefängnis war noch ein Punkt der IWH der hier genannt werden muss, sonst war das im Großen und Ganzen schon das ganze Konzept.
Freia nutzte ihre Hackerfähigkeit genau so, wie ihren politischen Einfluss und ihre Firma, um die IWH zu fördern.
Schon nach kurzer Zeit gab es in fast allen Ländern der Welt eine IWH. In manchen Ländern, von denen man das nie erwartet hätte, weil sie teilweise nicht einmal eine Demokratie hatten, wurde die IWH so stark, dass eine Demokratie mit der IWH als stärkste Partei installiert wurde. Überall in den Medien war die IWH und Freia das Thema Nummer Eins. Freia war das fast unerträglich unangenehm, aber sie konnte die IWH und ihre Kinder, wie sie die Anhänger nannte, nicht im Stich lassen. Sie wurde von der sich verselbstständigen Dynamik weiter getrieben und die IWH wurde von Tag zu Tag auf der ganzen Welt stärker. Nur in manchen totalitären Diktaturen mussten sich die Anhänger im Untergrund verstecken, in den übrigen Ländern zogen sie nach und nach im Parlament ein.
Baldur hatte einen neuen Großauftrag für Helios-Solaris und verhandelte mit Freia. So lernten sie sich kennen und lieben. Es war von Anfang an seltsam, denn Freia tippte während des Meetings permanent in ihr Handy, was ansteckend wirkte auf Baldur. Man stelle sich ein Meeting vor, an dem die zwei wichtigsten Teilnehmer hauptsächlich in ihr Handy tippen und ab und zu einen Satz sagen. Es war schon fast gruselig, aber da entfuhr Baldur plötzlich ein „hab’ ich’s mir doch gedacht, sie könnten um 3 % runter gehen“ dabei sah er Freia begeistert an und war ganz stolz darauf, ihr Handy gehackt zu haben und ihre Notizen und Berechnungen gelesen zu haben. Freia sah im in die Augen und lächelte. Sie dachte: „gut, er ist darauf rein gefallen, also soll er die 3 % gerne haben und mir bleiben 5 für die IWH.“ Gedanken lesen konnte Baldur nicht, aber die Reaktion verwirrte ihn schon ein wenig. Er hätte eher mit dem Ruf nach dem Ordnungsdienst gerechnet, als mit einem Lächeln. Wie dem auch sei, Baldur war vom ersten Augenblick an, fasziniert von Freia und auch die fand ihn bemerkenswert und interessant. Ja, er war ihr sympathisch, oder vielleicht fand sie ihn sogar liebenswert, wenn sie sich vorstellt, wie er sein Geheimnis hemmungslos herausplatzte, ohne vor den möglichen Folgen Respekt zu haben. Baldur und Freia wollten in Verbindung bleiben, so vereinbarten sie ein Treffen in einer abgelegenen Berghütte, bevor jeder wieder seinen Geschäften nach ging.

Baldur bat aber Dany, alles über Freia herauszufinden, was es zu finden gab. So fand Dany heraus, dass sie ein Doppelleben führte und er hörte auch ihren Gesang. Er berichtete Baldur davon und dieser hatte plötzlich Bedenken. Bis jetzt hatte er noch nie ein ungutes Gefühl, wenn er jemanden ausspionierte und hielt das für selbstverständlich und normal. Das macht doch jeder und wer darin besser ist, der hat Erfolg. Wieso kamen ihm dann plötzlich Zweifel und weshalb hatte er plötzlich das unangenehme Gefühl, etwas Schlechtes gemacht zu haben. Wie dem auch sei, er nahm sich vor, Freia beim ersten Treffen darüber aufzuklären und ihr die Nachforschungen zu gestehen.

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Baldur alias Jonny_White_Hat mit Street-Power-Car

zurück zu Heliosis


Dany und Jonny_ hatten im wirklichen Leben Kontakt aufgenommen und freundeten sich an. Natürlich verriet Jonny_ seinen neuen und einzigen Freund seinen wirklichen Namen, nämlich Baldur Neuhost. Er offenbarte ihm auch sein Projekt, das er als Jonny_White_Hat betrieb und das unter den Firmennamen Street-Power-Car-Converter, kurz SPCC, bekannt war. Dany kannte diese neue erfolgreiche Firma natürlich und war verwundert, dass sie Baldur gehörte. Dany sicherte ihm seine Unterstützung zu und so erklärte ihm Baldur den letzten Stand von SPCC. SPCC bestand aus Street-Power und aus Power-Car-Converter.
Street-Power war ein Patent, von dem mittlerweile weltweit, viele große Baufirmen eine Lizenz erwarben. Baldur hatte den idealen Straßenbelag entwickelt, der Strom erzeugte, widerstandsfähig und wartungsfreundlich war. Er erhöhte gleichzeitig die Sicherheit im Straßenverkehr ungemein und Aquaplaning war zum Beispiel ein Begriff aus der Vergangenheit, wo dieser Street-Power-Belag eingesetzt wurde. Zudem war er selbstreinigend und konnte bei Bedarf erwärmt werden. Diese Technologie bescherte den Menschen eine neue Energiequelle von unfassbarem Ausmaß. Die zweite Abteilung von SPCC entwickelte einen Stromabnehmer für E-Cars. Der Street-Power-Car-Converter wurde ebenfalls ein riesen Erfolg und alle namhaften Autohersteller, selbst wenn sie gerade erst auf E-Cars umstellten erwarben eine Lizenz.
Baldur benötigte dringend jemand, dem er vertrauen konnte und Dany hatte durch sein erstes Buch ja auch das nötige Kleingeld, um ohne ein schlechtes Gewissen haben zu müssen, das Angebot einer Fifty-fifty Partnerschaft annehmen zu können.
Dany hatte zwar bereits ein eigenes Projekt am Laufen, die Entwicklung eines Androiden der sich selbst reproduzieren konnte, er nannte ihn Heli-Hubot, aber er stellte das Projekt zurück, da er ohnehin schlecht vorankam. Ab und zu beschäftigen sich die beiden mit diesem Hobby, aber sonst gingen sie ganz in ihrer Firma SPCC auf. Jetzt hatten sie ein anderes Motiv für ihre Aktivitäten im Netz und die Firma profitierte davon.
Für den Street-Power-Belag benötigten sie Solarzellen und auf diesen Markt gab es eine Auffälligkeit, die nicht nur Dany und Baldur gespannt beobachteten. Es war Freia, die mit Helio-Solaris den Markt auf eine ganz seltsame weise eroberte.

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Trari trara die Post 2.0 megalight ist da


Ich finde es erstaunlich, wie schnell und vor allem, wie weit, ein Betrieb „gesund schrumpfen“ kann.
Meist bekomme ich inzwischen meine Packerl ohnehin von irgend einem Paketdienst, aber heute bekam ich wieder einmal etwas per Post. Ich war zwar Zuhause, trotzdem fand ich einen Abholschein im Briefkasten. Die nächste Poststelle war bis vor kurzem in einem Copyshop untergebracht. Als ich dort hin kam, sagte man mir, dass die Post jetzt draußen auf der Wiese im Mietcontainer sei. Ich bin vorhin vorbei gegangen, sah aber das Zeichen der Post nicht, da ich die Baracke zu einer Baustelle gehörig dachte.

Vor 20 bis 30 Jahren gab es in fast jeder kleinen Ortschaft eine Post und einen Briefträger. Im der Stadt waren die zahlreichen Filialen in schönen Gebäuden untergebracht. Heute fand ich eine Filiale in einem Mietcontainer. Schlimmer kann es für die Post nicht mehr werden. Oder doch? Bekomme ich mein nächstes Packerl an einer gekennzeichneter Stelle unter einer Brücke?

Ja die goldene Zeit der Post ist vorbei und von solchen Kutschen können sie heute nur mehr träumen.
Coupe-Landauer 1894
Ach, was heißt da die goldene Zeit, sogar die gelbe Zeit ist vorbei, denn wie man am Mietcontainer der Post sieht, konnten sie sich nicht einmal mehr eine gelbe Farbe oder Folie leisten. Nur ein kleines Logo, das muss in Zeiten wie diesen eben reichen. Arme, arme Post!

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