Gibt es schon mehr Fakes als News?

Ganz besonders frage ich mich das auf FB, aber auch bei vielen Tageszeitungen. Leider finde ich auch bei auflagenstarken Zeitungen oft keinen Author, keine Quellenangabe oder einen Vermerk, dass die Quelle der Redaktion bekannt ist, aber nicht genannt wird. Viele Seiten verstehen sich als sogenannte Satire-Seiten, wobei ich oft keine Satire, sondern nur Hetze erkennen kann. und viele Artikel beziehen sich auf Quellen und Seiten, bei denen als Impressum „powerd by Software“ zu lesen ist. Wer einen Artikel auf FB von einem unbekannten Benutzer unkritisch für wahr hält, ja dem ist nicht zu helfen, aber von den Medien hätte ich schon ein wenig Journalismus erwartet. Leider werde ich diesbezüglich immer öfter enttäuscht.
Ein paar Beispiele:

Die Kroatische Fußballmanschaft, ja von der Quelle habe ich nicht wirklich seriösen Journalismus erwartet:

Hier ein privater Post, dessen Autorin ich die Aussage natürlich nicht übel nehmen kann, es ist ja ein privater Post:

Hier sagt man, es ist ein Fake:

Dieser Artikel fand sich auch in allen Zeitungen:

Dann war da gerade das Video eines Flüchtlings in Paris, der ein Kind vom Balkon rettete und die ganze Welt rätselte, ob es ein Fake ist.

Am schlimmsten finde ich aber so anonyme Seiten, wie der Wächter, die so tun, als wären sie Aufdecker, dabei geht es ihnen nur um ein paar Klicks und Zugriffe, genau so wie bei den angeblichen Satire-Seiten und es gibt weder Impressum, noch Autor, noch Quellen, also absoluter Schund.

Ganz besonders schlimm fand ich aber

Muss so etwas wirklich sein?

https://www.facebook.com/helmeloh/posts/10156857870494665

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Meine Kommentare auf FB , 2

Helmut Hirner hat FAZ.NET – Frankfurter Allgemeine Zeitungs Beitrag kommentiert.
Immer nur Links-Rechts-Geschichten, obwohl diese Unterscheidung äußerst sinnlos und polarisierend ist. Warum nicht einfach das politische Wertedreieck heranziehen, wenn ihr schon Richtungen benötigt. Wenn diese Links-Rechts-Zuordnung wenigstens nur Schwarz-Weiß-Malerei wäre, würde es mich ja gar nicht so stören. Aber bis vor kurzem dachte ich z.B. das Paradebeispiel in diesem Links-Rechts-Unsinn für Rechtsextreme wären Nazis, also nicht Neo-Nazis, sondern die Originale. Dann viel mir eine Arbeit eines Uni-Professors für Geschichte in die Hand und aus der Abhandlung geht klar hervor, dass die NSDAP den Linksextremen zuzuordnen ist. Also, was soll das alles? Verabschiedet euch doch bitte einmal von diesem lächerlichen, armseligen Spielchen und wendet euch den Themen und echten Problemen zu, statt künstlich welche zu erzeugen und sich links oder rechts einordnen zu lassen. Meine Kommentare auf FB , 2 weiterlesen

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Meine FB-Kommentare bis heute, 1

Damit ich den Überblick behalte und überlegen kann, ob ich das auch vertreten kann, wenn andere meine Kommentare auf FB finden. Die Kommentare sind ja sowieso öffentlich für jedermann zugänglich, aber hier sehe ich auf einen Blick, was ich auf FB so von mir gebe. 😉

Kommentare, die du gepostet hast
Helmut Hirner hat auf Franz Karls Kommentar geantwortet.
Franz Karl ihr Kommentar hat schon was, ist mir aber zu aggressiv formuliert. Aber vielleicht habe ich da einem interessanten Input für Sie. Dann schaffen wir doch die rund 28 Regierungen und 300 Ministerien in der EU ab und zahlen nur mehr je eines in der EU. Wäre das nicht 300 mal effizienter, ökonomischer und für den Steuerzahler günstiger?
20. Juli 2018 06:54
Helmut Hirner hat auf Edeltraud Kopfs Kommentar geantwortet.
Gerhard Erber Sie irren, bin zwar kein Parteimitglied, habe aber die FPÖ gewählt. Leider habe ich nur Strache gewählt, aber es gibt auch sonst noch ein paar Abgeordnete, die ich zumindest gut finde. Vilimsky ist für mich der schlechteste und seit ich die FPÖ-Wähler hörte, auch hier auf FB, werde ich diese Partei nicht mehr wählen können, obwohl ich viel von Strache halte. Bei der ÖVP ist es leider ganz ähnlich. Ein sehr guter Politiker, ein paar gute und der Rest ist in meinen Augen schlecht. Alle anderen Parteien, sind in meinen Augen derzeit eine Katastrophe und für mich nicht wählbar. Oft musste ich weiß wählen und war sehr politikverdrossen, was Kurz und Strache änderten, aber die alleine sind halt nicht ihre Partei. So, jetzt wissen Sie es und brauchen keine falsche Vermutungen mehr anstellen. Meine Stimme bekommt immer der, den ich für am besten halte, deshalb werde ich aber sicher nicht zu seinem blinden, devoten Fan, der zu allem ja und Amen sagt, oder gar bejubelt, was von dieser Partei kommt.
Eigentlich habe ich Ihnen aber viel zu viel Zeit geschenkt, denn wer einen Namen für ein Paradoxon hält, ist mir eigentlich gar keine Antwort wert.
20. Juli 2018 06:36
Helmut Hirner hat NZZ Neue Zürcher Zeitungs Beitrag kommentiert.
Wurde Butina richtig geschrieben?
19. Juli 2018 18:23
Helmut Hirner hat DER STANDARDs Beitrag kommentiert.
Muss ich jetzt meinen Teddy hergeben? 😢
19. Juli 2018 17:44
Helmut Hirner hat auf seinen eigenen Kommentar geantwortet.
Karl Arai hat doch damit nichts zu tun. Gehören ausgeforscht und bestraft. Meine FB-Kommentare bis heute, 1 weiterlesen

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Sofortige Lösung aller Flüchtlingsprobleme weltweit!

Sofortige Lösung aller Flüchtlingsprobleme weltweit:
1.) Sorgt dafür, dass jeder Mensch ein Grundentgelt bekommt, für das die jeweiligen Länder aufkommen müssen, in dem die Menschen leben und das an das jeweilige Land angepasst ist.
2.) Sorgt dafür, dass die UNO ihrer Friedensmission gerecht werden kann und weltweit für Frieden sorgen kann.
http://notizblog.digital/2018/07/sofortige-loesung-aller-fluechtlingsprobleme-weltweit/

Aus, das war’s, so einfach ginge es, aber es wird nicht gemacht. Man kann mit jedem Land die kompliziertesten Wirtschaftsverträge abschließen, aber man ist nicht fähig international diese zwei einfachen Punkte durchzusetzten? Es kann ja nicht sein, dass ich der einzige Mensch auf Erden bin, der diese einfache Lösung erkennt, warum wird es nicht umgesetzt? Warum bemüht man sich nicht einmal, um dieses Ziel zu erreichen? Ich verstehe, die Regierungen dieser Welt wollen das gar nicht. Und da kommen wir ins Spiel, die einfache Bürger jedes Landes. Wir müssen es vehement fordern und sie mit legalen Mitteln dazu zwingen. Yes, we can – wir schaffen das!

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Warum Krieg, bin ich das Problem?

Ich sehe mir ganz gerne Dokus an und damit meine ich jetzt nicht nur Dokumentationen für Software, sondern Dokus zu allen möglichen Themen. Geschichte, Technik und in letzter Zeit stolpere ich immer öfter über Dokumentationen von Kriegsgerät. Gestern Flugzeugträger Nimitz-Klasse, eine über die F 16 und über die USS New York, ein Amphibious Transport Dock der San-Antonio-Klasse samt Landegeräte. Einerseits interessierten mich die Details gar nicht so sehr, über die Monster, die sich die Menschen zum Töten anderer Menschen bauen, aber die Technik und Logistik ist trotzdem irgendwie faszinierend. Dann fragte ich mich, wozu das alles gut sein soll, wenn man doch mit Krieg, keine Probleme löst. Manche behaupten sogar, Krieg ist das Problem. Damit kann ich allerdings nicht viel anfangen, denn Kriege sind keine Naturerscheinung und wachsen nicht auf Bäumen. Kriege führt der Mensch, also kann nur der Mensch das Problem sein.
Friedensapostel, verstehe ich zwar, wenn sie meinen: Gewalt erzeugt Gegengewalt und Hass, was wiederum Gewalt und Hass erzeugt, aber mir ist das etwas zu dünn, als das ich mich damit als Antwort zufrieden geben könnte. Habe dann noch einige Seiten von Friedensaktivisten und -initiativen, die sich für ein Verbot von Rüstungsexporten und für die Umstellung der Rüstungsproduktion auf zivile Güter einsetzen gelesen.
Ja, die Rüstung ist ein wesentlicher Punkt, der mich ja auch zu diesem Thema brachte und wenn ich mir die Rüstungsausgaben und deren Anstieg in den letzten Jahren ansehe, frage ich mich, wer sich solche Ausgaben aufhalsen würde, ohne sich dabei einen Gewinn zu erhoffen.
€ 1.575 Milliarden im Jahr 2017, also pro Kopf der Weltbevölkerung € 212.- obwohl noch immer viele Menschen verhungern und verdursten, die kaum je einen Euro sehen in ihren Leben, geschweige denn, für Waffen ausgeben können. Das Ranking der 15 Länder mit den weltweit höchsten Militärausgaben im Jahr 2017 (in Milliarden US-Dollar) gibt mir einen Überblick und 2018 gibt es eine massive Aufrüstung weltweit, wobei USA und China an der Spitze liegen.
Die Rüstungsindustrie ist natürlich ein wesentlicher Faktor, aber sie beantwortet meine Frage nicht und wird höchstens um den Aspekt „Warum Rüstungsindustrie und Militär?“ reicher.
Philosophie – Was geht mich das an? Heroismus und Arbeit in der Entstehung der Hegelschen Philosophie: (1793 – 1806) brachten mich nicht weiter, aber Philosophie und Politik bei Nietzsche führte mich auf eine Spur.
Ich bin jetzt einmal zu faul zum zitieren und bilde eine für mich interessante Passage ab:
. Dieser Spur wollte ich folgten, als mir der Briefwechsel zwischen Freud und Einstein dazwischen kam. Ich habe viel von und über die beiden gelesen, warum ist mir dieser Briefwechsel entgangen? Nun, ich muss den ganzen Briefwechsel erst lesen, aber ich befürchte, dass es mich von meiner Spur höchstens wieder abbringt, denn, wenn Einstein fragt: „Gibt es einen Weg, die Menschen vom Verhängnis des Krieges zu befreien?“ und als Antwort darauf bekommt: „Interessenkonflikte unter den Menschen werden also prinzipiell durch die Anwendung von Gewalt entschieden. So ist es im ganzen Tierreich.“ und er annimmt, dass „die Tötung des Feindes eine triebhafte Neigung befriedigt“, dann verschiebe ich das Lesen doch wieder. Ich glaube Einstein hat seine kostbare Zeit verschwendet.
Hier noch ein Zitat aus einer Ankündigung zu einer Podiumsdiskussion:

Was ist heute, mehr als 80 Jahre später, zu der Frage
„Warum Krieg?“ zu sagen? Haben die Erfahrungen
des II. Weltkriegs, des Holocaust, des kalten Krieges,
der aktuellen Bedrohungen durch ISIS, El Kaida und andere Terrorgruppen und -regime
unser Bild vom Krieg verändert? Welche Antworten hat die Psychoanalyse heute, welche
Legitimation – wenn überhaupt – kann aus soziologischer, historischer, politischer Sicht
für einen Krieg geltend gemacht werden? Sind wir, wie Freud es 1933 formulierte, auch
heute noch „Pazifisten, weil wir es aus organischen Gründen sein müssen“?

Gut, das Buch kostet nur € 8.- aber trotzdem überlege ich mir den Kauf noch einmal, da mich Nietzsche schon auf eine bessere Spur brachte und ich auch den „Willen zur Macht“ noch ganz gut in Erinnerung habe.
Vielleicht entscheide ich mich vorher für

und

oder

Weblinks:
Warum Krieg? Im Raum der systemischen Gier: Pazifistische Notizen zur militärischen Heilslehre
Warum Krieg?Albert Einstein, Sigmund Freud: „Warum Krieg?“
Warum Krieg? – Ein Briefwechsel zwischen Sigmund Freud & Albert Einstein

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