Archiv der Kategorie: Kampfkunst

Qi Gong – Einflüsse aus den Kampfkünsten

Qigong

(chin. 气功/氣功, qìgōng, W.-G. ch’i-kung) ist eine chinesische Meditations-, Konzentrations- und Bewegungsform zur Kultivierung von Körper und Geist, die auch Teil der traditionellen Chinesischen Medizin ist. Auch Kampfkunst-Übungen werden darunter verstanden. Zur Praxis gehören Atemübungen, Körper- und Bewegungsübungen, Konzentrationsübungen und Meditationsübungen. Die Übungen sollen nach Überzeugung Ihrer Anhänger der Anreicherung und Harmonisierung des Qi dienen.
Einflüsse aus den Kampfkünsten
Die schon oben erwähnten Techniken der Shaolin-Mönche fanden nur langsam Eingang in andere Kampfkunst-Schulen. Die Methode Yi Jin Jing besteht vorwiegend aus einem wechselnden Anspannen und Entspannen einzelner Muskelpartien. Dadurch wird Qi und Blut in der bearbeiteten Region gesammelt und langsam verteilt. Das gesamte Trainingsprogramm kann bis zu 16 Stunden täglich in Anspruch nehmen. Dafür zeigen die Kampfmönche allerdings auch hervorragende Leistungen. Aus den Vorbereitungstechniken für eine hohe Kampfbereitschaft wurden Praktiken, die sich für die allgemeine Gesundheitsvorsorge eigneten, wie zum Beispiel das Eisenhemd ­ Qigong, in die Yangsheng Tradition übernommen. Es ist eine Frage, wie weit man den Qi-Begriff fassen will, ob alle Techniken aus den Kampfkünsten tatsächlich als Qigong bezeichnet werden dürfen. Sicherlich in die Reihe der tausend Qigong Methoden gehören die inneren Kampfkünste Taijiquan, Baguazhang und Xingyiquan, die zum Besiegen des Gegners Qi anstelle von Körperkraft, Geschicklichkeit oder Geschwindigkeit einsetzen.
Quellen:
Qi Gong
Chi Gong Gesundheitstraining (pdf)
Die acht inneren Brokate
Wu-Chi-Position

(182)

Kundalini, Tai Chi und der heilige Geist

Zur Weihnachtszeit fragt ich mich manchmal, wer eigentlich der Vater vom Jesukindlein in der Krippe ist. Aber es ist ja „klar“: „Die Jungfrau Maria hat ihren Sohn Jesus Christus durch den Heiligen Geist empfangen (Mt 1,18 LUT)“!
Aber der Reihe nach, zuerst Informationen zu Kundalini, Tai Chi und dann zum heiligen Geist. Zum Schluss noch ein paar Zeilen zu Schamanismus und Bioenergetik.

Zitat zur Einleitung von Kundalini:
Die Moderne (ab etwa 1970) setzt Kundalini und Bioenergie gleich und zeigt, dass Kundalini in fast allen Kulturen der Erde (besonders in schamanischen, religiösen oder spirituellen Kreisen) bekannt ist, wenn auch unter verschiedenen Namen und mit unterschiedlicher Interpretation. Danach sind Kundalini, Bioenergie, Heiliger Geist, Quamaneq (bei den Eskimos), ´Ngai (bei den Einwohnern der Kalahari Wüste), Chi (im Osten) alles nur andere Worte für dieselbe bioenergetische Realität.

Kundalini

Zuerst eineige interessante Seiten zu Kundalini:

Auf Kundalini-Atem- u. Tonübungen findet man auch weiter Information zu Kundalini Praktiken und Mantra Meditationen.
Kundalini
Kundalini-Yoga
Cakra
Kundallini-Gateway
Hannelore hat mich freundlicher weise gerade in einem Kommentar darauf aufmerksam gemacht, das Wilhelm Reich mit seinen Schriften und Forschungen über das Orgon die Funktion des Orgasmus und die Lebensenergie der Kundalini hier erwähnt werden sollten.
Zitat aus Wikipedia Orgon:
„Reich erweiterte seine Vegetotherapie nach der „Entdeckung“ des Orgons zur Orgontherapie, in der u. a. auch die postulierte Wirkung des Orgons auf den Organismus ausgenutzt wurde. Für diesen Zweck baute Reich „Orgon-Akkumulatoren“ (s.u.), die das atmosphärische Orgon speichern sollten.“

Wenn wir jedoch von dem Ursprung der koplizierten Yogatechniken mit ihrem Wissen um die Kundalini absehen und uns um die Herkunft des Schlangensymboles bemühen, so erkennen wir daß diese Symbolik weit in unbekannte Zeiten der Steinzeit zurück reicht. Damals herrschte die religiöse Auffassung, daß alles Leben aus der Mutter Erde stammt, welche von Vater Himmel befruchtet wird (durch den Regen). Das Symboltier der Erde war die Schlange (welche aus Erdhöhlen hervorkriecht). Seit der damaligen Zeit ist die Symbolik der Schlange mit den Vorstellungen von Erde, Fruchtbarkeit, Sexualität verbunden (siehe auch Verführung durch die Schlange im Paradies) – siehe Muladhara Chakra, in welchem die Kundalini ruht. Tatsächlich ist die Kundalini nach wie vor im Yoga eine sexuelle Kraft, welche in eine spirituelle Kraft transformiert werden soll.

Die ersten Spuren (Funde) um dieses Wissen stammen aus Mesopotamien, von wo aus es durch die Drawiden nach Indien gebracht wurde. Die Inder sind da anderer Ansicht. Sie vertreten die Ansicht, daß das Wissen um die Kundalini und anderes spirituelles Wissen aus Indien stammt und zwar aus den Altkulturen des Industales.

Tai Chi

Den Kern von Zhou Dunyis Lehre bildete ein daoistisches Diagramm, das er von einem Priester geschenkt bekommen hatte. In einem erklärenden Text zum Diagramm betont er, dass das Grenzenlose (wuji) gleichzeitig die höchste Grenze (Taiji) ist und durch Bewegung und Ruhe Yin und Yang erschafft (von Neokonfuzianismus).
Zho Dunyi zu Taiji

Das im Zentrum von Zhous Philosophie stehende Diagramm Taiji (übersetzt mit: Das Ur-Endliche, das Höchste Sein) ist für ihn die Quelle aller Dinge im Universum, das sowohl in als auch jenseits der Dinge liegt. In seiner ruhigen Ausprägung bildet es das Yin, das Symbol für das mysteriöse und weibliche im chinesischen Denken. In seiner aktiven Ausprägung bringt es indes das Yang hervor, das für das rationale und männliche steht. Es ist die Quelle der Grundstrukturen und Wandlungsphasen, wie sie in der Fünf-Elemente-Lehre zum Ausdruck kommen, und zeugt die beiden Grundprinzipien des I Ging, des Buches des Wandlungen: Das Himmelsprinzip Qian und das Erdprinzip Kun, die ihrerseits wieder das männliche und weibliche verkörpern.
Den Gegenbegriff zum Taiji bildet bei Zhou der Begriff des Wuji (übersetzt mit: Das Un-Endliche, das Höchste Nicht-Sein). Bereits im ersten Satz seines Hauptwerks setzt er diese beiden auf den ersten Blick diametral entgegengesetzten Begriffe einander gleich. Gerade hierdurch bekräftigt Zhou aber die allumfassende Natur des Taiji als Quelle aller Dinge: Sie kommt auch dadurch zum Ausdruck, dass sie sogar ihr eigenes Gegenteil mitumfasst.

Ich möchte hier besonders betonen, dass es vom „eigenen Gegenteil“ gesprochen wurde, nicht vom Gegenteil schlechthin, oder Beziehung inerhalb eines Bezugssystemes.
Neben Konfuzianismus und Buddhismus ist der Daoismus hier zu erwähnen, ich zitiere:

Das Wort „Daoismus“ leitet sich ab von „Dao“ (Tao), einem Begriff der chinesischen Philosophie, der bereits lange vor dem Daodejing verwendet wurde, aber erst in diesem Text seine zentrale Stellung und besondere, universale Bedeutung erhielt. „Dao“ bedeutete ursprünglich „Weg“, im klassischen Chinesisch aber bereits „Methode“, „Prinzip“, „der rechte Weg“.
Das Wirken des Dao bringt die Schöpfung hervor, indem es die Zweiheit, das Yin und das Yang, Licht und Schatten, hervorbringt, aus deren Wandlungen, Bewegungen und Wechselspielen dann die Welt hervorgeht.

Weitere Ausführungen sine auf Tai Qi Gong geplant.

Heiliger Geist

Im Neuen Testament wird der Heilige Geist als eine gegenwärtige Person aufgefasst,

die Gott repräsentiert (der Geist Gottes, der Geist der Wahrheit, der Geist der Kraft, der Liebe und der Besonnenheit, der Geist Jesu). Im Alten Testament zur Zeit der Schöpfung „schwebte der Geist Gottes über den Wassern“ (1. Mose 1,2 LUT). Im weiteren Verlauf waren es einzelne Personen, die besonders mit dem Geist Gottes erfüllt waren (Josua in 5. Mose 34,9 LUT).

Die Jungfrau Maria hat ihren Sohn Jesus Christus durch den Heiligen Geist empfangen (Mt 1,18 LUT), Jesus Christus taufte durch den Heiligen Geist.
Sie dazu auch Heiliger Geist

Schamanen und Naturreligionen – Bioenergetik

Zu Schamanen und Naturreligionen, sowie zu Bioenergetik sind zwei eigener Artikel geplant. Siehe auch Bioenergetische Analyse
Kami
Bildquellen:

Das erste Bild in diesem Artikel stellt die Göttin Tara dar, gefunden auf omspace
OM TARE TUTTARE TURE SOHA
Das zweite Bild stammt von Kundalini-Gateway.org
Das dritte wurde auf Adragail’s leaves gefunden.
Das letzte Bild wurde auf tanzende Bachblüten gefunden.
Das Bild zum heiligen Geist stammt von theotokos.de
Wer mehr weiß muss weniger glauben:

Sorry, there are no polls available at the moment.

Ähnliche Artikel:
Meine Qi-Empfindung
Qigong: Die Wege und Speicherorte des Qi

(1483)