Archiv der Kategorie: Robotik

Pixy-Cam, Arduino , Raspberry Pi

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pixyCamQuelle und Linksammlung für spätere Artikel über die Pixy.

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Ubuntu MATE for Raspberry Pi 3

raspberryp3https://ubuntu-mate.org/blog/ubuntu-mate-for-raspberry-pi-3/

Da ich mir jetzt einen Raspberry Pi 3 zulege, habe ich mich nach einem Betriebssystem dafür umgesehen. Zu meinem Erstaunen fand ich mehrere Artikel wie Distributionen für den Raspberry Pi im Überblick oder 15 Betriebssysteme für den Raspberry Pi, in denen verschiedene Abkömmlinge von Linux-Distributionen angeführt sind und sogar Windows 10 erwähnt wird, aber nichts von Ubuntu. Da musste ich schon nach „Ubuntu Raspberry Pi“ suchen, um Ubuntu MATE zu finden.
Na gut, für mich ist das ohnehin eine leichte Entscheidung, denn am Desktop bevorzuge ich Ubuntu und Fedora und am Server Debian. Daher wird es klarer Weise Raspbian, denn ich werde die kleine Wunderengine eher wie einen Server behandeln. Zhh, Windows oder Android am Raspberry, da höre ich schon die Bastler fluchen: „Ich muss das Ding irgedwie neu starten, Windows hat sich aufgehängt“. Andererseits habe ich sogar schon von einem Ferarrimotor in einem Trabi gehört, warum soll es dann also keinen Blue Screen am Raspberry geben oder die Aufforderung: „Schließen sie eine externe Terrabyte-HD an ihr Gerät und starten sie neu, das tägliche Update ist da!“? 😉

Weblinks:

Raspberry Pi 3 on sale now at $35


Raspbian
https://www.conrad.at/de/raspberry-pi-3-1-gb-ohne-betriebssystem-1419716.html

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Werden Sie Milliardär mit Linux und der Erfinder des Autos

Ich duckduckgote gerade nach „Roboter Google“ und fand unzählige Artikel renommierter Zeitungen und Zeitschriften die ähnlich zu dem vom Spiegel sind: Geheimes Projekt: Android-Erfinder entwickelt Roboter für Google„. Alle Artikel haben eines gemeinsam, sie bezeichnen Andy Rubin als den Erfinder von Android. Gut es gibt kleine Abweichungen, die FAZ spricht von „Der Herr der Google-Roboter„, der das Betriebssystem Android entwickelte. 739px-Android-System-Architecture.svgDen Begriff „Android“ gab es schon lange vorher für menschenähnliche Roboter und das Betriebssystem gab es auch schon lange vorher, nämlich als Linux. Gut, Andy Rubin hat es auf das Handy portiert und angepasst und dafür hat er 2005 immerhin 50 Mio USD bekommen. Ein Pappenstiel, wenn man bedenkt, was Google damit verdient. Superschlau wird dieses Linux für’s Handy (es gibt übrigens auch andere, kostenlose, wirklich freie, wie cyanogenmod) als quelloffen und frei bezeichnet, was es aber nicht ist. Es gäbe für dieses inzwischen proprietäre Linux mehrere Beispiele, die eindeutig belegen, dass man nicht von einer quelloffenen, freien SW sprechen kann. Na und dann ist Google und der dafür bezahlende Provider „root“, nicht der Handy und Software Besitzer, wenn man da noch von Besitz sprechen kann. Besitze ich eine Eigentumswohnung, wenn ich keinen Haustürschlüssel bekomme, sondern den behält der Verkäufer?
Na gut, meine Idee, die ich gerne weiter gebe, da ich schon alles habe was ich brauche und kein Interesse an materiellem Reichtum habe, wäre: Nehmen Sie Linux und portieren Sie es auf’s Auto. Die Elektronik wird immer anspruchsvoller und könnte gut zentral über ein Linux gesteuert werden. Lassen Sie sich von allen Autoherstellern dann Unsummen für die Lizenzen bezahlen, nennen Sie dann das Betriebssystem für’s Auto „Car-System“ und lassen Sie sich dann als Milliardär und Erfinder des Autos feiern.
Ein Tipp noch: „Geben Sie das root-passwort natürlich nicht ab, damit sie die Autohersteller und Autobenutzer in der Hand haben.“ Zahlt eine Firma nicht, schicken Sie alle Autos dieser Firma per Fernsteuerung in die Sahara. Kritisiert ein Autobesitzer das Car-System, steht er, bis er alles zurück nimmt und nur noch Lobeshymnen singt.
hubotViel Spaß beim Umsetzen und falls ihr einmal gar nicht mehr wisst, was ihr mit dem gewonnen Geld tun sollt, dann könnt ihr den Kernel-Entwicklern von Linux ja ein paar Frankfurter und ein Glas Mineral spendieren. Wenn Sie sich dann bei mir auch unbedingt erkenntlich zeigen wollen, dann können Sie mir einen HuBot schenken. Um € 300.000.- gibt’s schon ganz nette, siehe HuBot-Market.
Damit wäre ich aber auch zufrieden:

Milliardär werden sollte mit meiner Idee ein Klacks sein, aber dann müssen Sie natürlich das Imperium erweitern und stabilisieren.
Der sichere Untergang wäre, wenn Sie z.B. mit einer AutoBing Google als Suche vom Markt verdrängen wollten oder mit einem Auto Plus (BodyBook) FaceBook in die Knie zwingen wollten. Das geht nicht, nein, Sie müssen das Geld dann sicher und gut anlegen, am besten Sie bringen es zur Bank, wobei da die Hypo ganz hervorragend geeignet zu sein scheint.

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Künstlicher Muskel: Wozu ein Material für Alles?

Ich habe gerade auf www.dresden-concept.de einen interessanten Artikel gelesen: DURCHBRUCH AUF DEM WEG ZUM „KÜNSTLICHEN MUSKEL“ – NEUE PLATTFORMTECHNOLOGIE ERZIELT HERAUSRAGENDE ERGEBNISSE in dem es um eine Problematik mit dielektrischen Elastomer-Aktoren geht. Die Aktoren sind so augebaut, das zwischen zwei, mit Metall beschichteten Oberflächen ein elektrisch isolierendes Dielektrikum aus elastomeren Materialien, wie Gummi liegt und beim Anlegen einer elektrischen Spannung ein elektrostatischer Druck entsteht, der den Gummi zur Dehnung zwingt. Leider dehnt sich die Metallschicht nicht genügend und wird zerstört. Dann lese ich (Zitat):

Mit einem Trick gelang es den Dresdner Forschern, ein elastomeres, elektrisch leitendes Gummimaterial zu erzeugen. Sie mischten winzige Mengen elektrisch leitfähiger Carbon-Nanofibrillen in ein Elastomer, welches nahezu identische Dehneigenschaften aufwies wie das elektrisch isolierende Gummimaterial. Durch die Zugabe der Nanofibrillen wird das Elastomer leitfähig. Ein mit diesem leitfähigen Material beschichteter isolierender Gummikörper versagte in Dehnversuchen auch nach Millionen von Zyklen nicht.

Das ist natürlich genial, aber trotzdem frage ich mich, wozu das nötig ist? Weshalb nimmt man nicht einfach eine leitende Flüssigkeit?
Diese kann weder reißen noch Zerstört werden, daher würde ich vor dem Aufwickeln Salzwasser in die Gummisackerl füllen.
Weiß jemand warum das nicht gemacht wird, bzw. ob es funktionieren müsste?

Ein Muskel aus Angelschnur ist für mich aber auch eine reizvolle Vorstellung, wobei die motorische Endplatte dann eine Heizspirale (Heizplatte) sein müsste.

Weblinks:
Künstlicher Muskel aus Angelschnur
DURCHBRUCH AUF DEM WEG ZUM „KÜNSTLICHEN MUSKEL“ – NEUE PLATTFORMTECHNOLOGIE ERZIELT HERAUSRAGENDE ERGEBNISSE
Flexibel und stark: Künstliche Muskeln Die Zukunft des elektrischen Antriebes
verdrehte Nylonschnur (Video) zum Artikel Bodybuilding für Roboter
Der elektrische Bizeps
Künstliche Muskeln aus Nylongarn
Superstarke künstliche Muskeln aus Angelschnur für Roboter und Lüftungsklappen
Video der Woche: Künstliche Muskeln aus Angelschnur

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Posthumane Menschen, Nanotechnologie, Nanopartikelgel und die Smart Hand

Das ist die spannendste Dokumentation, die ich je gesehen habe. Einfach unglaublich was heute schon alles möglich ist: Nanotechnologie

Im medizinischen Bereich wird seit rund 15 Jahren Nanoforschung betrieben. Einige Produkte sind bereits soweit entwickelt, dass sie in den Handel gehen können, andere befinden sich noch in der klinischen Testphase. Mit den alptraumhaften, futuristischen Visionen von chirurgischen Nanorobotern, die in unserem Körper operieren, wie sie in Science-Fiction-Filmen und -romanen dargestellt werden, hat die neue Technik jedoch wenig zu tun. Große Hoffnungen setzt man hingegen in neue Diagnose-Systeme, deren Präzision und einfache Anwendung eine gezieltere und genauere medizinische Untersuchung ermöglicht. Auch die Behandlung von Krebs- sowie Herz- und Gefäßerkrankungen kann über die Nanotechnologie effektiver gestaltet werden, weil ausschließlich nur kranke Zellen therapiert werden. Allerdings konfrontieren uns diese hoffnungsvollen Vorstöße in Medizin und Wissenschaft mit neuen Situationen und werfen neue Fragen auf. Die Nanodimension ist der Schlüssel zum Ursprung biologischer Funktionen. Hier agieren zu können, bringt radikal neue Möglichkeiten mit sich, beispielsweise abgestorbene oder beschädigte Gewebe zur Neubildung anzuregen. Es gibt auch Behauptungen, die Nanotechnologie könne sogar neue, “leistungsfähigere” Menschen schaffen: Cyborgs mit direkt an das Nervensystem gekoppelten elektronischen Implantaten. Doch das ist wohl noch Fantasie.

Smart Hand: Roboterhand mit Gefühl (mit Video)

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