Archiv der Kategorie: Menschenrechte

Meine Meinung zu: „Die Regierung fixiert das Ende der Lehre für Asylwerber“


Es ist für mich erstaunlich, dass man sich jetzt so furchtbar über diese Regierung aufregt, denn sie muss korrigieren, was vorher falsch und illegal beschlossen wurde.
Auf welcher Grundlage konnte die frühere Regierung beschließen, dass Asylwerber ohne Bescheid eine Lehre beginnen dürfen und gleichzeitig durchsetzen, dass ein Lehrling nicht abgeschoben werden darf?
Angenommen ich miete eine Wohnung. Jemand klopft an meiner Tür und will Zutritt. Ich frage, weshalb er in meine Wohnung möchte, da macht ihm mein Vermieter die Hintertür auf und sagt: wer in der Wohnung ist hat ein Recht hier zu sein und darf nicht hinausgeworfen werden.
Toll, ich musste ausziehen und wohne jetzt unter der Reichsbrücke.

Asyl ist Schutz auf Zeit und muss dementsprechend anders organisiert sein, als Immigration. Warum sollte Österreich jemand der einwandern will ablehnen, wenn wir ihn brauchen? Da fällt mir kein vernünftiges Argument ein, sondern da bin ich dafür, dass ein Einwanderer eine Arbeits- und Aufenthaltserlaubnis bekommt und dann diese Stelle, die wir besetzen möchten. Sei es eine Führungsposition, ein Posten für hochqualifizierte Kräfte, für Hilfskräfte oder Lehrlinge. Was soll das für eine Rolle spielen? Was soll es für eine Rolle spielen, aus welchen Land er/sie kommt? Keine natürlich, aber eine humanitäre Hilfeleistung, wie Asyl ist eben etwas anderes. Wann werden die Menschen das endlich begreifen?

Wozu hat man das Dublin-Abkommen getroffen und unterschrieben, wenn sich die verantwortlichen Politiker 2015 dann ja doch nicht daran hielten? Diese Politiker haben Österreich, der EU und den Flüchtlingen dadurch schwer geschadet, weil sie sich nicht an internationale Abmachungen hielten.

Unser Heer ist unter anderem durch den Staatsvertrag legitim und wir sind verpflichtet unsere Grenzen zu schützen. Wussten die Politiker 2015 das nicht?

Geht es um die Wehrpflicht oder die Abschaffung unseres Militärs, wird argumentiert, dass sei undenkbar, es muss u.a. unsere Grenzen schützen.

Fahren Sie nach Griechenland oder Portugal und da wir ja in der EU sind, ohne jeden Ausweis und ohne jeden Identitätsnachweis! Sie werden sich wundern! Ein Mensch aus Afrika oder Asien soll das ohne weiteres dürfen und wenn er dort angekommen ist, wo er möchte, eine Lehre beginnen, damit er nicht mehr abgeschoben werden kann. Entschuldigung, aber wo bleibt da die Vernunft?
Menschenfreundlichkeit und Hilfsbereitschaft sind zwei ganz wesentliche und wichtige Eigenschaften von Menschen, aber wenn sie unvernünftig und selbstzerstörerisch verstanden werden, dann werden sie allen beteiligten das Gegenteil bringen, das beabsichtigt war.
Bitte bleibt vernünftig und tut, was für alle Beteiligten am besten ist. Schützt euch selbst, damit ihr weiterhin helfen könnt und helft die Fluchtursachen zu bekämpfen, sonst wird bei der nächsten, klimatisch bedingten Völkerwanderung das totale Chaos ausbrechen auf der Welt.

Natürlich sind alle Menschen auf der Welt gleich und sollten die gleichen Rechte haben, aber in der Realität ist es nicht so und alle Menschen sind in einer anderen Situation. Wer denkt, dass er das durch Zauberhand oder politischen Amoklauf, ändern kann, der irrt. Wir müssen vernünftig helfen, aber auch vernünftig weiter leben und wirtschaften, damit wir weiter helfen können und Asyl ist nun einmal keine Ein- oder Auswanderung, obwohl die Flucht natürlich auch eine Migration, also ein Ortswechsel ist. Bitte vermischt nicht alles und zerstört damit unser System und bitte spaltet euch nicht weiter, denn damit ist niemanden geholfen, sondern jedem – auch sich selbst – geschadet.

Bitte helft denjenigen sich zu integrieren, die ein Recht auf Einwanderung und Integration haben und hört damit auf, diejenigen zu zwangsintegrieren, die ein Recht auf Schutz auf Zeit haben, sonst zerstört ihr unsere eigene Ordnung und unser System und dann kann und will hier überhaupt niemand mehr integriert werden, sondern dann werden wir alle dorthin auswandern oder vielleicht sogar flüchten müssen, wo es noch Recht und Ordnung gibt.

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Rassismus passt nicht zu meinen Schuhen

Manche Dinge kann ich einfach nicht verstehen, weshalb sie mich immer wieder beschäftigen. Rassismus zum Beispiel, die Nicht-Beachtung der allgemeinen Menschenrechte oder völlig unnötige Tierquälerei. Ich höre immer wieder Aussagen, wie: „die Natur ist nicht grausam, wenn ein Löwe eine Gazelle frisst, denn er muss auch leben und seine Nachkommen versorgen“. Nun, die Gazelle sieht das vielleicht anders und der Verkünder dieser großartigen Weisheit würde es wahrscheinlich auch etwas anderes sehen, wäre er derjenige, der gefressen wird. Aber, wie man das auch sehen mag, es rechtfertigt nicht das Handeln von Menschen, die einer Kuh die Augen ausstechen oder die Sehnen durchschneiden, damit sie nicht vor der Schlachtung weglaufen kann. Man kann darüber sinnlos diskutieren, ob der Löwe Nahrung nötig hat. Man kann sich auch als Mensch auf die Stufe des Löwen stellen und sagen: „ja, die ganze Entwicklung der Menschheit war sinnlos, ich töte meine Opfer und fresse sie“. Aber Tiere für Geld zu Tode quälen, damit andere sie essen können, dass kann man, meinem Verständnis nach nicht. Trotzdem geschieht es.
Da ich also Rassismus nicht verstehe, beschäftigt er mich immer wieder und so las ich den Spruch, den es auf schwarzen Tragtaschen gedruckt gibt: „Rassismus passt nicht zu meinen Schuhen.“
Schon wird mir klar, dass ich nicht nur Rassismus nicht verstehe, sondern auch seine Gegner. Wie kann man bitte nur so oberflächlich sein?
Welcher Mensch zeigt mit so einer Tragtasche, dass ihm Rassismus ein Anliegen ist, dass ihm so wichtig ist, wie, dass es farblich nicht zu seinen Schuhen passt?
Ich trage schwarze Schuhe, deshalb habe ich nichts gegen Schwarze, weil sie zu meinen Schuhen passen. Schwarz kann man natürlich durch weiß, gelb, rot usw. ersetzen. Darf das wahr sein? Das soll eine Aktion gegen Rassismus sein? Ich finde, es ist eine Aktion gegen Menschen, also völlig daneben gegangen. Die Absicht mag ja löblich sein, aber die Umsetzung ist in meinen Augen eine Katastrophe. Das bringt mich zurück zu den Menschenrechten und dem Tierschutz. Warum können die Menschen nicht einmal dafür sorgen, dass die Menschenrechte und der Tierschutzgesetze eingehalten werden, aber selbstfahrende Autos können sie bauen und den Mars wollen sie besiedeln.
Falls es auf irgend einen weiteren Planeten bereits „primitive“ Lebensformen wie Bakterien oder Viren gibt, dann sollten sie bereits heute Angst vor den Menschen haben.

Alle 30 Artikel der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte
Allgemeine Erklärung der Menschenrechte von 1948
IGFM

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Kriminalgeschichte der Religionen, aktualisiert am 18.08.2017


Ursprüglich erschienen am 12.01.2015 und heute aktualisiert.
In meiner Kindheit war ich nur von den blutigen Gräueltaten der Nationalsozialisten und Christen schockiert, weil ich mit anderen Informationen nicht konfrontiert wurde. Von Roten Khmer, Einheit 731, Idi Amin und Co wusste ich nichts. Ich flüchtete mich in die griechische Götterwelt, denn die war unterhaltsam, bunt und lebendig in meiner Fantasie. Bis eine Göttergattin ihrem Gott die eigenen Kinder zu einem Festmahl servierte, da wurden mir auch die griechischen Götter zu grausam und pervers. Mit der Religion von Inkas, Wikinger und andere Naturreligionen die Menschenopfer brachten, wollte ich mich von vornherein nicht beschäftigen. Der Buddhismus und vor allem der Taoismus hat mir noch am besten zugesagt und die Märchenbücher zu diesem Thema sind mir auch bis heute noch die ansprechendsten Bücher, die sich mit Religion bzw. religiös erlebter Philosophie beschäftigen. Beim Tao-Té King wundert es mich übrigens bis heute, dass diese Schrift bei uns nie verboten war.

Aktuell wäre es natürlich nahe liegend, sich mit der Kriminalgeschichte des Islams zu beschäftigen, aber das übernehmen momentan ohnehin die Medien. Da höre ich Stimmen, dass das Potential zum Terror und zum Morden schon im Islam selbst läge. Ist das nicht bei jeder Religion (Buddhismus, Konfuzianismus und Taoismus rechne ich an dieser Stelle zu Philosophie) so?

„Ich bin Jahwe, dein Gott, der dich aus Ägypten geführt hat, aus dem Sklavenhaus.“
„Du sollst neben mir keine anderen Götter haben.“

Doch was ist das schon? Das 5. der 10 Gebote Gottes sagt, du sollst nicht töten. Gut „sollen“ ist nicht „dürfen“ und außerdem sind damit vermutlich nur Christen gemeint. Du sollst keine Christen töten. Naja, im Alter von 10 Jahren etwa, dachte ich mir: „Für wie blöd hält uns Gott (ich kannte nur einen und war damals Zwangsmitglied bei den Katholiken) eigentlich, wenn er sagt „Du sollst deinen Nächsten lieben wie dich selbst! (Mk. 12; 30-31 Mt. 22; 38-40)“ und dann alles im Detail wiederholt. Kann ich jemanden bestehlen, ihn töten, oder sein Weib begehren, wenn ich ihn liebe? 10 Gebote: 2 davon potentiell gefährlich für Un- oder Andersgläubige und 8 davon redundant. Schon als Kind war mir das zu dumm und ich schimpfte Gott in Gedanken und wartete auf seine Strafe. Kein Blitz fuhr aus dem Himmel und ich hab’s nicht nur überlebt, sondern an diesem Tag gab es sogar mein Lieblingsgericht.
„Du sollst nicht begehren deines Nächsten Weib“, dass muss man sich ja auf der Zunge zerfließen lassen – es ist einfach unfassbar.
Wo war ich? Ach, ja: du sollst nicht töten (zumindest keinen Christen). Wie viele Menschen wurden allein im Dreißigjährigen Krieg getötet, obwohl sie an den gleichen Gott glaubten? Heute evangelisch, morgen katholisch, wie es strategisch gerade am vernünftigsten schien – und die Köpfe rollen, zuerst gehangen, dann gespießt, gevierteilt und ertränkt.

Ich wollte also die Kriminalgeschichte der Weltreligionen vergleichen und dabei stieß ich auf die Kriminalgeschichte von Karlheinz Deschner. Davon hört man in den Medien zur Zeit bestimmt nichts, also werde ich diese Serie einmal lesen. Passt auch ganz gut zu der Serie „Die Borgias„, die ich gerade sah. Mit den aktuellen Berichten der Medien über den Nahostkonflikt, den Ukrainekonflikt, der IS-Terrormiliz und den Terroranschlägen wird mein Bild vom Menschen dann abgerundet.
Naja und manche Menschen brauchen als Unterhaltung dann auch noch Slasher- und völlig perverse Pscho-Horrorfilme und Kriegsspiele.

Dadaichmussbeten:

Mein Gott, meine Göttin und mein Karma-Meister, ach wäre ich doch ein Affe ohne Geister, oder wenigstens eine Giraffe!
Ach, auch als Fliege, dein Hund oder meine Katze, sähe ich keinen Gott und keine Fratze.
Ein Fisch, ein Vogel – Schmetterling oder Pflanze – ja, selbst als Stein wäre ich noch sensibler und verständiger, als der, die Welt beherrschende,Homo Sapiens.

Wie die Biologen auf „Sapiens“ (lat. für „verstehender, verständiger“ bzw. „weiser, gescheiter, kluger, vernünftiger Mensch“) kamen ist mir ein Rätsel, denn „Homo Credere“ oder „Stultus credere deum esse“ wäre viel entsprechender für die meisten von uns. Und glauben heißt nun mal nicht wissen und schon gar nicht verstehen!

Rassismus und Religion halte ich für schlimme Geißeln der Menschheit. Als Karl Marx meinte: „Religion sei das Opium des Volkes“, hat er sich ordentlich geirrt, denn Rassismus und Religion halte ich schon eher für die schlimmsten Horror-Drogen des Volkes, da ist Opium im Verglich dazu, gerade so etwas, wie homöopathischer Baldrian.

Naja, es heißt, wenn jemand zu Gott spricht, also betet, dann ist er gläubig und wenn ihm Gott antwortet, dann ist er verrückt.
Entschuldigung, aber wenn jemand ein Leben lang zu jemand spricht, der ihm nicht antwortet, dann ist er in meinen Augen genauso verrückt.

Wie dem auch sei, über den Islam muss ich hier ja kaum etwas schreiben, denn der macht sowieso seit Jahren Schlagzeilen in allen Medien. Trotzdem frage ich mich, wieso dieser in der westlichen Welt nicht verboten wird. Nach einem Terroranschlag heißt es dann immer, dass die gemäßigten Muslime ja nichts dafür könnten, sondern nur einige radikalisierte …. Blablabla. Wenn uns die einflussreichen Mullahs dann noch sagen, dass es ihnen Leid tut und sie es nicht gut heißen, dann genügt uns das und wir warten auf den nächsten Terroranschlag.
Meiner Meinung nach müssten die gemäßigten Muslime dafür sorgen, dass Terroristen über Takfir zu Kuffas erklärt werden. Dann und nur dann könnte ich einem Moslim etwas glauben, dann gäbe es aber auch keinen Terror mehr im Namen Allahs oder des Islams. Tun sie das nicht, bieten sie ihre Religion als Grundlage für Terror an und die westlichen Staaten müssten darauf längst reagieren.

Wie dem auch sei, solange es in Österreich eine Gewaltentrennung gibt und sich der Klerus (egal von welcher Religion) vom Parlament fern hält, habe ich kein wirkliches Problem. Trotzdem werde ich bei der nächsten Wahl als Ex-Grüner die Partei wählen, von der ich am besten überzeugt werde, dass dies auch so bleibt und auch in der nächsten Legislaturperiode die Scharia bei uns nicht zur Anwendung kommen wird.

Sehr beruhigend finde ich, dass es neben der Islamisierung von Europa auch einen weltweiten Trend zum Atheismus gibt, wo dieser toleriert wird und die Ungläubigen nicht getötet werden. Ich bin also erfreulicherweise nicht der Einzige, der nicht mit einem Hirngespinst redet, das nicht antwortet oder zwangseingewiesen wird, falls es doch antwortet.

Weblinks:
Islamgegner aller Länder, vereinigt euch!Sind Judentum und Christentum so gewalttätig wie der Islam?

Kriminalgeschichte des Christentums
und doppelt hält besser
Islamgegner aller Länder, vereinigt euch!Sind Judentum und Christentum so gewalttätig wie der Islam?

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Ein Roboter darf keinen Menschen verletzen! LOL

Bild aus dem Film I Robot
I Robot

Ich finde es immer noch amüsant, was sich Asimov in Runaround schon 1943 ausdachte:
1.) Ein Roboter darf kein menschliches Wesen verletzen oder durch Untätigkeit gestatten, dass einem menschlichen Wesen Schaden zugefügt wird.
2.) Ein Roboter muss den ihm von einem Menschen gegebenen Befehlen gehorchen – es sei denn, ein solcher Befehl würde mit Regel eins kollidieren.
3.) Ein Roboter muss seine Existenz beschützen, solange dieser Schutz nicht mit Regel eins oder zwei kollidiert
0.) Ein Roboter darf die Menschheit nicht verletzen oder durch Passivität zulassen, dass die Menschheit zu Schaden kommt
In den letzten Jahrzehnten verfolgte ich einige sehr langweilige Diskussionen, in denen es um die Rechte von Androiden ging. Jetzt wird mit der Schuldfrage bei selbstfahrenden Autos das Thema wieder ein wenig realistischer und interessanter.
Selbstfahrende Autos: Wer haftet?
Wer haftet, wenn selbstfahrende Autos Unfälle bauen?
Noch interessanter finde ich Aussagen vom EU-Abgeordneten Mady Delvaus: Wir müssen in Erwägung ziehen, dass die KI die intellektuellen Fähigkeiten des Menschen innerhalb nur weniger Jahrzehnte überflügeln könnte.“ Das weitere Schlussfolgerungen aus dieser Möglichkeit zu der Frage führen, ob sich die Spezies Mensch mit dieser Entwicklung selbst gefährdet, liegt auf der Hand.
Meiner Meinung nach liegt es jetzt noch bei uns, ob selbstlernende Roboter eine Gefahr für die Menschheit, oder, ob sie zum Segen der Menschheit werden. Daher ist es essentiell, dass wir uns dafür einen international gültigen rechtlichen Rahmen für die weitere Forschung und Entwicklung zulegen. Morgen könnte es dazu bereits zu spät sein, denn wenn wir alleine die Risiken und Herausforderungen eines immer engeren Zusammenwirkens von Menschen und Robotern im Alltag berücksichtigen, werde sogar ich einen selbstlernenden Androiden besitzen, bevor es eine Gesetzesgrundlage dafür gibt, was er darf und was nicht.
Ich bin unbedingt für technischen Fortschritt und träume von einer objektiven, logischen KI, welche die Fehler, emotionaler, habgieriger, religiöser Fanatiker und Menschen korrigiert, aber nicht um jeden Preis. Vielleicht wäre es momentan sinnvoller sich darum zu bemühen, dass die Menschen weltweit ein friedvolles, erfülltes Leben führen können. Denn auf dieser Basis hätten wir auch von einer mächtigen KI nichts zu befürchten, weil wir sie (noch) entwerfen. Entwickeln wir sie um Macht über andere zu erlangen, um Kriege zu gewinnen und andere zu unterdrücken, dann kann ich nur froh darüber sein, dass ich heute lebe und die zukünftigen Generationen bedauern.
Will sich jemand dazu einen kalten Schauder über den Rücken laufen lassen und ein Horrorszenario in Form einen Sci-Fi Romanes lesen, der findet hier die Heliosis.

Weblinks:
Robotik und Künstliche Intelligenz: EU Parlament verabschiedet erste „Robotergesetze“
Charta der Digitalen Grundrechte der Europäischen Union
CHARTA DER DIGITALEN GRUNDRECHTE DER EUROPÄISCHEN UNION
ENTWURF EINES BERICHTS mit Empfehlungen an die Kommission zu zivilrechtlichen Regelungen im Bereich Robotik (2015/2103(INL))
Künstliche Intelligenz und künstliche Moral (1) – von dummen Mördern und künstlichen Polizisten

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Ein Spiel ist ein soziales System

[:de]Zurück zu Geisteskrankheit – ein moderner Mythos


„Ein Spiel ist ein soziales System.“ Dieser Satz stammt aus dem Vorwort zur deutschen Neuausgabe, von Fritz B. Simon – Berlin, Frühjahr 2013

Die Unterscheidung zwischen „krank“ und „gesund“ hielt ich bis vor kurzem für recht unproblematisch, da ich davon ausging, dass die Mediziner den Begriff „Krankheit“ ausreichend definierten. Da die Psychiatrie ein Fachgebiet der Medizin ist, dachte ich, diese Definitionen müssten wohl auch für Geisteskrankheiten gültig und anwendbar sein. Nun, ich bin aber nur ein interessierter Laie, der sich seit dem zarten Kindesalter mit dem Begriff „Psyche bzw. Seele“ abquält und noch immer nichts damit anfangen kann. Daher hätte ich niemals auf die Betrachtungsweisen des Psychiaters Thomas Szasz kommen können. Aber selbst wenn ich das gekonnt hätte, so hätte ich es niemals gewagt. Thomas Szasz hat das Buch „Myth of Mental Illness“ schon 1961 geschrieben, doch es ist heute noch genau so modern und revolutionär, wie damals. Das liegt daran, dass sich früher sowohl die Psychoanalyse, wie auch heute die biologische Psychiatrie an derselben Metapher, nähmlich dem medizinischen Krankheitsbild, orientieren. Es gibt nur „krank“ oder „gesund“. Da beginnt die Kritik von Szaasz, indem er Verhaltensweisen, die sozial als Symptome definiert sind, als Zeichen und setzt der medizinischen Erklärung eine semiotische Analyse entgegen.
Von Metaphern kann man hier kaum Reden, nein es sind dumm Sprüche, die mit dem Wort „Spiel“ getrieben werden. Das Spiel des Lebens, ja selbst das Leben ist nur ein Spiel und sogar der wütende Kampfhund wollte nur spielen, als er sein Opfer zerfetzte. Die „alles ist ein Spiel-Sprüche“ hängen wohl schon jedem zum Hals heraus und doch kann ich dem Satz „Ein Spiel ist ein soziales System“ etwas abgewinnen. Denn wenn man menschliches Verhalten als regelgeleitet versteht, als Teilnahme an einem Spiel, kann man durch diese Betrachtung zu interessanten Folgerungen kommen. Das Spiel, schreibt Simon, „steht hier für eine geordnete, durch die Befolgung von Regeln erklärbare Gesamtheit erlaubter, vorgeschriebener und verbotener Interakttionen mehrerer Akteure“. Und weiter – wörtliches Zitat:
Mit diesem Ansatz wurde Szasz zum Pionier eines Erklärungsmodells, das die Entstehung von abweichendem Verhalten kausal in dem Bereich verantwortet, in dem es zu beobachten ist: einem sozialen System, d.h. einem Kommunikationssystem.“
Davon ausgehend ergeben sich zwei darauf aufbauende Möglichkeiten, die als Mikroebene und als Makroebene bezeichnet werden. Auf Mikroebene, also der Face-to-Face-Kommunikation sind in letzer Zeit erfolgreiche Paar-, Gruppen- und Familien-Therapien entwickelt worden.
Szasz wandte sich aber der Makroebene zu und richtete sein Interesse auf übergeordnete gesellschaftliche Systeme der Politik und Wirtschaft und wurde zu einem radikalen Kritiker der staatlich getragenen und von wirtschaftlichen Interessen geleiteten Medizinalisierung der Psychiatrie, die dabei sowohl implizit als auch explizit in der Gesetzgebung sein konnte.
In diesem Vorwort wird auch erwähnt, dass Szasz darauf hin wies, dass schon zu Beginn der Psychiatrie im Buch „Lehrbuch der ärztlichen Seelenkunde“, von Ernst von Feutersleben, Anfang 19. Jhdt, der metaphorische Charakter des Krankheitsmodell thematisiert wurde. Wo es darum ging, dass für die Leiden des Geistes eher die Seelenärzten (Priester, Lehrer, .. ) zuständig sein sollten. Ich weiß nicht, ob ich bedauern soll, dass sich die moderne Psychiatrie nicht mehr an ihre Gründerväter erinnert, aber mir wird klar, dass die vielen bunten Bilder eines Hirnscanners zwar eine hohe Suggestivkraft haben mögen, doch wenig Erklärungsert haben. Bis vor kurzem dachte ich, dass ein vollständiges Bild aller neuronalen Aktivitäten und aller Hormone und Neurotransmitter eigentlich alles erklären würde. Doch heute stimme ich damit überein, dass die Entstehung körperlicher Symptome durch biochemische Prozesse und anatomischen Strukturen erklärt werden können, aber nicht Geisteskrankheiten, falls es diese überhaupt gibt.

Dazu denke ich an folgendes Beispiel:
Eine Person trainiert 2 Wochen lang auf 6000 m Höhe irgend eine Sportart. Der Effekt ist auch unter der Bezeichnung „Blutdoping“ bekannt. Wegen des geringen Sauerstoffgehaltes und den atmosphärischen Bedingungen stellt sich der Körper darauf ein und produziert mehr Erythrozyten. Geht diese Person nun zum Arzt und sagt nichts über die Umstände, sondern lässt sich einfach untersuchen, so wird der Arzt eine Polyglobulie (erhöhte Anzahl der roten Blutkörperchen) feststellen und als Folge womöglich verschiedene Krankheiten diagnostizieren und therapieren, obwohl die einzig richtige Therapie, keine Therapie, wäre, weil die Person gesund ist und sich das Blutbild in kurzer Zeit wieder normalisieren würde.

Scanns sind sicher ein sehr gutes Instrument, aber biologische Faktoren können niemals das Verhalten eines Individuums erklären. Diese Erkenntnis gewann ich schon aus dem Vorwort, denn bisher war ich der Ansicht, dass die Psychiatrie nur deshalb noch nicht perfekt ist, weil die technischen Mittel zur Diagnose noch unerschwinglich sind, oder einfach noch verbessert werden müssen, bis jede biochemische Reaktion erfasst werden kann.
[:en]Zurück zu Geisteskrankheit – ein moderner Mythos


„Ein Spiel ist ein soziales System.“ Dieser Satz stammt aus dem Vorwort zur deutschen Neuausgabe, von Fritz B. Simon – Berlin, Frühjahr 2013

Die Unterscheidung zwischen „krank“ und „gesund“ hielt ich bis vor kurzem für recht unproblematisch, da ich davon ausging, dass die Mediziner den Begriff „Krankheit“ ausreichend definierten. Da die Psychiatrie ein Fachgebiet der Medizin ist, dachte ich, diese Definitionen müssten wohl auch für Geisteskrankheiten gültig und anwendbar sein. Nun, ich bin aber nur ein interessierter Laie, der sich seit dem zarten Kindesalter mit dem Begriff „Psyche bzw. Seele“ abquält und noch immer nichts damit anfangen kann. Daher hätte ich niemals auf die Betrachtungsweisen des Psychiaters Thomas Szasz kommen können. Aber selbst wenn ich das gekonnt hätte, so hätte ich es niemals gewagt. Thomas Szasz hat das Buch „Myth of Mental Illness“ schon 1961 geschrieben, doch es ist heute noch genau so modern und revolutionär, wie damals. Das liegt daran, dass sich früher sowohl die Psychoanalyse, wie auch heute die biologische Psychiatrie an derselben Metapher, nähmlich dem medizinischen Krankheitsbild, orientieren. Es gibt nur „krank“ oder „gesund“. Da beginnt die Kritik von Szaasz, indem er Verhaltensweisen, die sozial als Symptome definiert sind, als Zeichen und setzt der medizinischen erklärung eine semiotische Analyse entgegen.
Spiel – … Konsequenzen Richtungen . ..Scann, Blutdoping.[:]

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