Archiv der Kategorie: Meine Pflanzen

Basilikum Verkostung

Ich habe derzeit 4 verschiedene Basilikumsorten und keinen eindeutigen Favoriten. Das Art-Epitheton basilicum kommt vom griechischen Wort für königlich und so schmeckt mein griechisches Basilikum auch.
Der botanische Gattungsname Ocimum leitet sich vom griechischen Wort ozein für riechen ab und ja, es riecht tatsächlich. Es gibt etwa 60 Ocimum-Arten und viele Sorten, siehe List of basil cultivars. 1.) Griechisches Basilikum (Ocimum basilicum v. minimum) hat im Vergleich zu anderen Basilikum-Sorten kleinere Blätter und einen besonders kompakten und buschigen Wuchs und einen sehr feinen Basilikum-Geschmack.


Dann habe ich natürlich den Klassiker, vermutlich das bekannteste Basilikum, also 2.) Basilikum Genovese, das sehr stark duftet, sehr wohlschmeckend ist und massig Blätter trägt.


Ein rotes Basilikum darf natürlich nicht fehlen in meiner Sammlung, schon alleine wegen der dunkelroten, großen und glänzenden Blätter des 3.) Basilikum Dark Opal. Es schmeckt würzig schmecken und enthält eine Note von Pfeffer, Anis und Nelken.


Mein Thai-Basilikum hat den letzten Winter nicht überlebt, also besorgte ich mir wieder ein Strauchbasilikum. Ich dachte Strauchbasilikum sei Strauchbasilikum bis ich merkte, dass es da ebenfalls unterschiedliche Sorten gibt. Auf Strauchbasilikum fand ich eine gute Auflistung der handelsüblichen Sorten, aber mein Strauch dürfte ein Weißes Afrikanisches- Strauchbasilikum sein, zumindest der weißen Blüte und dem nelkenartigen Aroma nach.


Was mir jetzt noch fehlt ist ein Tulsi, denn nach hinduistischer Vorstellung ist die Tulsi-Pflanze dem Gott Vishnu geweiht. Das Kraut symbolisiert ihn, seinen Avatara Krishna oder seine Frau Lakshmi. Na wenn das kein Grund ist sich dieses Kraut zuzulegen. 😉 So wie ich mich kenne wird sich auch bald ein Tulsi unter meinen anderen Sorten wohl fühlen.

Basilikum und Gattung.

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Mein kleines Hochmoor

hochmoor
Ich habe zwar in „Blühende Mini-Moore“ einige Anregungen für ein kleines Moor erhalten, aber mich dann doch für eine noch einfachere, eigene Variante entschlossen. Blumenübertöpfe mit einem Loch im Boden, kamen in einen Blumenkasten, der zu 2/3 mit Seramis und Wasser gefüllt ist. In den Töpfen ist Hochmoorerde und gegossen wird mangels Regenwasser mit einer Mischung aus destilliertem Wasser und Leitungswasser.
Ich selbst neige zwar immer häufiger zum Vegetarismus und interessiere mich sogar schon für vegane Lebensweisen, aber ich habe ja die Möglichkeit, mir aus dem reichhaltigen Angebot das auszusuchen, was ich für am sinnvollsten und besten für mich halte. Viele der rund 600 karnivoren Pflanzenarten, die über die ganze Erde verstreut zu finden sind, leben hingegen in Standorten, die durch Nährstoffarmut und Feuchtigkeit gekennzeichnet sind.

Eigentlich wurde mein Interesse an Karnivoren durch das Buch „Karnivoren, Biologie und Kultur freischressender Pflanzen, von Barthlott, Porembski, Seine und Theisen“ geweckt. Dann sah ich auch noch zufällig gleichzeitig eine Venusfliegenfalle im Supermarkt und … naja, jetzt habe ich sie auf meinem Balkon.
Aber ich werde das nicht weiter ausbauen und Kannenpflanzen, die sogar kleine Wirbeltiere fressen, sind selbst mir zu ungeheuerlich. Da genügen mir die Darstellungen und Beschreibungen in Büchern vollkommen. Die Fangmechanismen und Verdauungsmethoden sind allerdings schon sehr interessant und bemerkenswert.
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Marillenblüte Mitte März 2017

Notiere mir hier nur schnell zur eigenen Erinnerung den Frühlingsbeginn 2017 auf meinem Balkon. Die Pelargonien habe ich schon Mitte Februar hinaus gegeben und sie hätten es von der Temperatur her gut überstanden, aber leider wurden sie von einem starken Sturm ziemlich mitgenommen. Trotzdem haben sie es überstanden und entwickeln sich recht gut. Meine Marillensäule hat als erstes in der Umgebung geblüht und zwar schon Mitte März und da habe ich auch bereits meine Zitrusbäumchen ins Frei gestellt. Viele rate dazu, diese erst Anfang Mai ins Freie zu stellen, aber auf dem Südseitenbalkon konnte ich es schon Mitte März wagen und sie bekommen bereits neue Triebe.
Jetzt sind die japanischen Kirschenblüten vor dem Balkon die Sensation und dann rührt sich hoffentlich mein Duo-Apfelbäumchen endlich, denn der ist sehr zaghaft und traut dem Frühling anscheinend noch nicht, im Gegensatz zu den mehrjährigen Kräutern, die alle schon austreiben.

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Apfel Duo: Cox Orange und Golden Delicious

In der Kategorie Meine Pflanzen werde ich Infos zu meinen Pflanzen sammeln und und ab und zu den Entwicklungsstand mit einem Foto dokumentieren.

apfelduoIm April – siehe Frühling auf und vor meinem Balkon – habe ich mein Apfel-Duo Bäumchen bekommen und sie haben sich prächtig entwickelt. Nun, so wie auf dem Foto von Ahrens sehen sie natürlich noch nicht aus. Hoffentlich überleben sie den Winter, damit ich mich im Frühling an ihren Blüten erfreuen kann. Der Apfel-Duo soll 200 bis 250 cm hoch werden, also genau ideal für meinen Balkon. Die Markise lässt am Vormittag und am Abend seitlich zu viel Sonne durch, was 2 Bäumchen verhindern sollen. Den Zweck erfüllen sie schon und nun werde ich bald Vorkehrungen für den Winter treffen und sie ein wenig schützen.
Zur Bestäubung der Apfelblüten sind immer die Pollen eines anderen Apfelbaums nötig. Also hoffe ich, dass Bienen oder andere Fluginsekten wie Hummeln meine zwei Bäumchen gegenseitig bestäubt werden und diese auch bald Früchte tragen.
golden_delicious_-_bluete So schöne Blüten möchte ich nächstes Jahr auch auf meinen Balkon sehen.
Das Bild ist von Wikipedia, siehe Golden Delicious, so wie das folgende

Quelle: Von Einstein02 aus der deutschsprachigen Wikipedia, CC BY-SA 3.0, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=14306383

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Seine Früchte besitzen eine grüngelbe Grundfarbe. Das Fruchtfleisch ist saftig, knackig und süß aromatisch.

Cox Orange auf Wikipedia.

Cox Blüten von Quelle: Flickr: blossom on the Cox 2; Urheber: Andy / Andrew Fogg

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Bild vom Apfel Quelle: Canon digital ixus; Urheber: Andreas Rother
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Seine Früchte sind von einer grüngelben Farbe, sonnenseits streifig bis flächig karminrot. Das Fruchtfleisch ist gelb, knackig, saftig, süß aromatisch. Die Früchte reifen Mitte September bis Anfang Oktober. Genußreif sind sie von Oktober bis März.

Weblinks:
Winterapfel
Die Apfelblüte als Ausgangspunkt für die Apfelernte
kleinen Apfelbaum erhalten, wie überwintern?

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Frühling auf und vor meinem Balkon

KirschblüteLöwenzahn
Meine Lieblinsblumen am Balkon, also die Begonie Elatior in allen 5 Farben, Petunien und in den Kisterln natürlich Hängebelargonien, treiben und beginnen schon zu blühen. Mein Duo-Apfelbaum, Cox Orange und Golden Delicious – auf einem Stamm veredelt, fühlt sich auch wohl und bekommt viele Triebe. Die Marillen-Säule wuchert und auch die 10 verschieden Kräuter zeigen langsam ein Erwachen. Vor dem Balkon die wunderbaren Kirschblüten, die ich jedes Jahr fotografieren muss und eine Wiese, übersät mit Löwenzahn.
Was ich dabei empfinde:
„Ach, ist das Leben doch wunderbar schön. Genießen wir es, wann immer nur möglich. “

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