Archiv der Kategorie: Ubuntu

web2py auf einem entfernten Server installieren

web2pyMan sollte bedenken, dass web2py nur über https remote gestartet werden kann. Also web2py herunter laden wegt xxx (http://www.web2py.com/examples/static/web2py_src.zip), entpacken und die Installation ist fertig.
Xero hat auf Simplest way to setup remote admin access to a web2py process kurz und bündig beschrieben, wie es weiter geht. Ich erlaube mir zu zitieren:

  1. Start by generating your certificate files, if you don’t have them already

    openssl genrsa -out server.key 2048

    openssl req -new -key server.key -out server.csr

    openssl x509 -req -days 365 -in server.csr -signkey server.key -out server.crt

  2. Copy the server.key and server.crt files to your web2py root folder.
  3. Then start the web2py application using the certificate files

    python web2py.py -a 'AdminPwd' -c server.crt -k server.key -i 0.0.0.0 -p 8000

  4. Then go to the browser and open, please note that the https is important

    https://IpAddr:8000/admin/default/site

Das war es auch schon, danke Xero.

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Open Source Alternativen zu Microsoft Exchange

Habe mich gerade umgesehen, was da so angeboten wird und fand dazu gleich einmal folgende Artikel:

Die Artikel sind durchwegs informativ, aber aus Top 5 Open Source Alternatives to Microsoft Exchange erlaube ich mir ein Zitat:
ubuntuserver

Ubuntu Server
The popular Ubuntu Linux, famous for its polished, easy-to-use desktop version, also has a specialized Ubuntu server edition.This is more than a re-packaged Ubuntu Desktop; it comes with a kernel tuned for server duties, a full complement of server software and no graphical interface. This is a serious, lean mean server operating system.
Ubuntu Server does little handholding, so it’s not for novice system administrators. Rather, it is for the experienced sysadmin who wants maximum control. It includes a number of enterprise-ready features such as AppArmor for security, private cloud, public cloud, high availability, a Landscape client for systems management, Mac OS X and Microsoft network integration, and virtualization.
The installer serves up a number of useful package groups such as Virtual machine host, Samba file server, LAMP stack, Printer server, and Mail server. The Mail server group installs Postfix (SMTP), and the excellent Dovecot for POP3 and IMAP4, which is a stout foundation for an on-site email server. Then add whatever additional services you want, such as a Webmail server, calendaring, shared contacts, discussion boards, file shares, and so on. Or you can install a prefab groupware suite on it.
Ubuntu Server is free of cost, and various commercial support and systems management options are available.

Weiter Infos zu Ubuntu Server finden Sie auf http://www.ubuntu.com/server.

So ganz nebenbei fand ich einen Dovecot Enthusiasten recht überzeugend, der in seinem Artikel meinte: Wenn jemand einen Sicherheitsfehler bei Dovcot findet, zahle ich ihm privat 1.000.- US Dollar.
Ja, das nenne ich Begeisterung und Überzeugung von seiner Software. 😉

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EDV für Dummies

oder „Apps und andere moderne Wunder“.
Um elektronisch Daten verarbeiten zu können benötigt man Maschinen. Von Großrechnern, ja die soll es auch noch geben, Midrange-Rechnern, ja, auch AS/400 ähnliche Dinge laufen noch, will ich hier genau so wenig sprechen, wie von Clouds, Cluster, Crids und Amöben oder Smartphones. Hier wundere ich mich nur einmal mehr über die Abzocke von professionellen und privaten PC-Benutzern.
Wenn sich heute jemand einen PC kauft, ist meist Windows vorinstalliert, oder es wird dem Kunden separat dazu verkauft. Wer sich ein Windows kauft, muss sich zwangsläufig auch viele andere Programme kaufen, denn ohne Firewall, Antivirus, DVD-Brennsoftware usw. wird man mit Windows nicht viel anfangen können. Für jede neue Version darf dann wieder extra bezahlt werden und die benötigt man ja unbedingt, zum Email schreiben oder um auf FaceBook Kommentare abzugeben. Für die meisten Leute die ich kenne, würde einer der ersten PC’s, die auf dem Markt kamen, völlig ausreichen. Online-Spieler, Foto- und Videobearbeiter sind da natürlich ausgenommen, aber einige von meinen Bekannten spielen nur ein paar mal, damit sie einen Grund haben, sich einen Superrechner zu kaufen, danach würde für ihre Tätigkeiten am PC auch ein Commodore 64 genügen.
Na gut, das hatten wir hier ja schon oft gehört und auch über die kriminellen Raubkopierer, die illegale Software verwenden, statt sich ein kostenloses, quell-offenes Linux zu installieren habe ich schon öfter geschrieben.
Jetzt sind mir diverse Kurse und Ausbildungen ins Auge gesprungen. Da zahlen Leute Unsummen, von einigen hundert bis zu mehreren tausend Euros dafür, dass sie sich eine alte Doku zu einer Software vorlesen lassen. Für Kurse zu freien Open-Source-Produkten, Programmiersprachen und Datenbanken, obwohl es rfc’s, recommendations, specification und Dokumentationen gibt. Die sind kostenlos erhältlich und immer am neuesten Stand der Dinge. Für jede neue Version einer Programmiersprache oder Datenbank erhält man mit dem Erscheinen die zugehörige Dokumentation.
Auch über Tutorials und Bücher dazu wundere ich mich manchmal, obwohl ich selbst schon welche kaufte. Ja, es ist einfach ein gutes Gefühl ein Buch mit über 1000 Seiten in der Hand zu halten und auf diese Art, die sonst kostenlose Dokumentation zu lesen, denn meist ist sie mit Schwänken aus dem Leben des Autors aufgelockert. Für manche mag es eben unheimlich wichtig sein, zu wissen, dass Ruby der Zucker ist, unter den ProgSpr und dass man eine Tasse Kaffee (oder 10 Liter Tee) trinkt, während der Java-Kompilation vom ersten „Hello World“ mit Eclipse, denn ohne IDE wird’s meist sowieso nix. Leider wissen manche ausgebildete App-Entwickler nach ihrem Abschluss mit Auszeichnung noch immer nicht, dass sie ganz gewöhnliche Anwendungsprogrammierer (app kommt von application, was soviel wie Anwendung bedeutet, liebe Dummies) sind, wie es sie schon seit den ersten Anwendungsprogrammen auf den 286er gab. Ich will Anwendungsprogrammierer auf keinen Fall unter Systemprogrammierer stellen, ganz im Gegenteil, die operieren ja sogar eine Schicht höher, aber App-Designer, App-Entwickler, App-Analytiker und App-Ingenieure sind mir suspekt. Bin ja nur gespannt, wann sich das erste Dummy App-AnwendungsprogrammiererIn für x-Anwendungen nennt. Aber verdenken kann ich es keinem, so ist das nun mal in unserer Welt. Ein Brainstorming (heute ist übrigens der Shitstorm viel moderner) verschafft dem Internet Versionsnummern und beginnt bei Web 2.0, obwohl es eigentlich ein Beta 0.1 ist, aus einem Http-Request wird Ajax und aus dem Rindsbraten meiner Urgroßmutter das „Boeuf à la mode – Prince Eugène“ oder aus der Palatschinke ein „Crêpes réchauffer et séduisant, rempli de confiture d’abricot trop sucrée avec sucre glace“. Na warum eigentlich nicht? Und da kann man dann schon ein bisserl mehr verlangen, denn immerhin muss der Kellner den Namen der Speisen ja auch lernen.
Alles gut und schön, aber wie kann man einen teuren Kurs besuchen um eine Markup-, Script- oder Programmiersprache zu erlernen? Ich wollte zu solchen Leuten eigentlich keinen näheren Kontakt und sie auch nicht genauer befragen, aber ich habe Besucher solcher Kurse dann doch kurz befragt, welches Betriebssystem (OS) sie dazu benutzen. Ich war nicht besonders überrascht darüber, dass manche behaupteten, sie verwenden kein OS, andere wussten nicht genau was das ist. Wieder andere meinten es ginge wohl um die Version von Windows, womit sie ja schon verdammt nahe dran waren. Ich wollte es nicht so genau wissen und hätte mir eigentlich nur Bezeichnungen für ihr OS gewünscht, aber die zwei lustigsten Antworten muss ich mir doch notieren. Ein angehender C++-Programmiere gab seine Befehle in die CMD ein und hielt diese nicht nur für das OS, sondern auch für IDE bzw. für Compiler, Linker und Editor. Das war für mich so ziemlich der Lustigste, aber ein JAVA-Experte stand ihm nicht viel nach, als er belehrend behauptete, dass JAVA Betriebssystem unabhängig sei und er daher keines benötigt zum Programmieren. Wow, das ist ja echt schräg. Ich habe da ja so einiges dazugelernt, vielleicht sollte ich mich auch für so einen Kurs oder einen PC-Führerschein einschreiben lassen.

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So einfach kann Linux sein

20150130_092821Manchmal wollte ich statt Fernsehen, mit dem TV-Gerät lieber auf einem PC arbeiten oder im Internet surfen, also bestellte ich mir bei Tuxedo einen „TUXEDO Mini AMD-A-Series – Linux-Mini-PC“ mit einem Wireless Set. Der PC wurde tadellos geliefert und ich packte die Teile aus, steckte den Bluetooth-Sender in eine USB-Buchse, das Netzwerkkabel an den Router und ein HDMI-Kabel an das TV-Gerät. Ach ja, das Stromkabel musste ich auch noch anstecken und die Ubuntu-CD einlegen. Start –> auf „installieren“ klicken und ein Passwort für den Benutzer eingeben – das war’s!
Firewall, Antivirus-Programm und was weiß ich, was man bei Windows noch alles zusätzlich kaufen und installieren muss, damit man sich überhaupt ins Internet wagen kann, ist nicht erforderlich. Naja „Adblock plus“ für den Firefox kann nicht schaden, denn ich hasse ungewollte Popup-Fenster und aufdringliche Werbung.
Ja und jede weitere Software die ich benötige hole ich mir kostenlos und legal mit einem Klick auf das „Software-Center“.
Linux – Yeah, I´m lovin it.

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Mit Ubuntu 14.10 ist die nächste Version des freundlichen Linux erschienen

Mit dem Titel spiele ich auf den Artikel in der Zeit an: Das (meist) freundliche Gesicht von Linux

Ubuntu brachte Humor und Benutzerfreundlichkeit in die Welt von Linux, brach aber auch ihre Tabus. Ein Rückblick auf die Geschichte der populärsten Linux-Version

Ja, es ist tatsächlich schon wieder 10 Jahre her, seit ich mich das erste mal über das „Linux für Menschen“ freute. Seither ist es am Desktop für mich (fast) immer die Nummer eins. Nur als sie Unity einführten, habe ich als ehemaliger Fan von Gnome, kurze Zeit Fedora als erste Wahl benutzt. Jetzt teste ich Ubuntu auch einmal auf einem Server, obwohl es für mich eigentlich keinen Grund gibt, nicht weiterhin Debian (oder BSD) zu benutzen.
Da es am Desktop und Laptop seit vielen Jahren noch nie ein Problem beim Upgrade gab, bin ich jetzt sogar schon zu faul, vorher ein Backup vom „home“ anzulegen. Es funktioniert sowieso immer und auch diesmal gab es kein Problem. Ein paar Klicks und das war’s.

 

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