Archiv der Kategorie: Ubuntu

Libre Office und der Writer sind ausgesprochener Müll


Es tut mir Leid, aber das geht ja überhaupt nicht, dass ich einen ganzen Vormittag damit verbringe den hängenden Einzug beim Kopieren und Einfügen weg zu bringen versuche. Bei neuen Dokumenten und wenn man den Text eintippt, funktioniert es wie hier in der eigenen Doku nicht beschrieben https://help.libreoffice.org/Common/Indents_and_Spacing/de und hier auch nicht https://help.libreoffice.org/Writer/Indenting_Paragraphs/de, sondern nur hier http://www.ooowiki.de/H(c3a4)ngenderAbsatz.html
Also in der Doku von Open Office. Wenn man Open Office in Ubuntu installieren will, meint es, dass Libre Office Schmarrn schon installiert sei. Ja toll, es gibt ein Forum, wo ich das erfahre, was in der Doku von Open Office steht https://www.libreoffice-forum.de/viewtopic.php?t=9529 und nicht funktioniert, sobald man copy and paste verwendet. Stundenlang habe ich mich jetzt mit diesem Schwachsinn gespielt, obwohl ich nur einen Absatz in einem bestehenden Dokument an eine andere Stelle verschieben wollte.
Da bin ich ja mit der Schreibmaschine schneller. Glücklicherweise gibt es Google Docs und Office 2000 unter Windows, denn das neueste Office von MS ist genau so ein Müll wie Libre Office. Da konnte ich nicht einmal ein Inhaltsverzeichnis erstellen, weil es noch nicht implementiert war, aber sie verlangen € 10.- oder so im Monat. Wer wundert sich da noch über den verdienten Erfolg von Google?

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Ubuntu 17.04 Zesty Zapus steht in den Startlöchern

Ich weiß nicht recht, ob ich mich freuen oder ärgern soll, denn nun haben sie endlich erkannt, was ich von vornherein wusste: Unity und die Smartphone Version sind Müll. Ich war verärgert, als sie von Gnome zu Unity wechselten und sollte mich daher jetzt freuen, doch es hat so unendlich viel Enwicklungszeit und -aufwand gekostet, um den es mir Leid tut. Ubuntu wurde dadurch um Jahre zurück geworfen. Naja, vielleicht erkennen sie nun auch den größten Fehler in der Entwicklung von Ubuntu: „Statt Windows nach zu eifern und auf Kosten der Sicherheit und Stabilität eine zweifelhafte Benutzterfreundlichkeit erreichen zu wollen.“ Bis 18.04 ist ja noch Zeit, zuerst kommt dieser Tage einmal die „begeisterte Hüpfmaus.

Linux ist (war) extrem sicher und stabil, wenn es richtig administriert wird und wer sein System nicht administrieren will, mit sudo arbeitet und keine runlevels kennt, der sollte bei Windows bleiben und dafür zahlen, dass er irgendwo drauf klicken darf und sich dann freuen, wenn sich optisch etwas tut.
Wer ein gutes, stabiles, sicheres und schnelles Betriebssystem haben will, der verzichtet auf diesen Schwachsinn und nimmt die Mühe der Systemadministration auf sich, die heutzutage ohnehin schon mit einem sehr geringen Aufwand und unglaublich guter Tools leicht zu bewältigen ist. Aber wie gesagt, wer zu faul ist, auf seinem Router ein Kennwort zu setzten und für eine ordentliche Verschlüsselung im WLAN zu sorgen, der kann auch gleich mit Windows arbeiten, denn dort ist für den PC-Benutzer angeblich keine Administration nötig. Leute, bis ihr die elendslangen Codes für eure teuer gekaufte SW eintippt, habe ich schon ein sicheres Linux aufgesetzt und das wird zukünftig (2018) mit Gnome noch einfacher und die Entwicklung scheint wieder in die richtige Richtung zu gehen, obwohl Unity für Ubuntu bestimmt ein großer Schaden war.
Naja, es wird wohl noch ein wenig dauern, um die Schäden zu beheben, denn erst Ubuntu 18.04 soll wieder mit Gnome-Desktop kommen.

Zesty Zapus (begeisterte Hüpfmaus) ist auch die Grundlage für weitere Linux-Distributionen wie zum Beispiel Linux Mint. Erfreulicher weise interessiert das bei meinen bevorzugten Distributionen, Debian und Fedora, kaum jemand.

Wie dem auch sei, die ganz großen Vorteile hat man sowieso bei jeder Linux-Distribution, denn Antivirus braucht man erst gar nicht und für jede andere SW genügt ein Klick auf’s Softwarecenter, egal ob ich jetzt ein Bildbearbeitungsprogramm, ein CAD, eine SW für den Blu-ray-Brenner oder was auch immer benötige und einen Systemabsturz kann es nur dann geben, wenn ich auf Linux so arbeite, wie es unter Windows Standard ist.

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Linux hat wirklich massive Probleme

Ich bin seit 1992 ein Linux-Prediger und war wirklich ein treuer Fan, der einiges in Kauf nahm und auch brav seine Beiträge für Linux geleistet hat. Von der ersten Slackware Version über SuSe, Mandrake, Red Hat bzw. Fedora und vor allem Debian und seit langem Ubuntu, ist letzteres meine erste Wahl am Desktop.

Was mache ich am Desktop mit einem Betriebssystem? Quasi nichts, es soll mir die Basis für die Anwendungsprogramme sein. Leider gibt es kaum Anwendungssoftware, die in der Produktion eingesetzt werden können. Ja, einzelne Teile wie ein Webserver, Datenbanken, Email-Server sind ausgezeichnet, sicher und wirklich ganz hervorragend. Doch ein Betrieb benötigt eine ERPS (Enterpise Ressource Plannig Software) oder entsprechende Anwendungssoftware für Buchhaltung, Lohnverrechnung, Planung, Fertigung, Verkauf …. Ohne dieser Software ist das Betriebssystem, sei es noch so gut und sicher, quasi wertlos.

Als privater Nutzer konnte ich bislang immer irgendwie Lösungen finden und somit, mit einer brauchbaren, kostenlosen Open Source Software auskommen. Ich sage euch, ich bin noch „Kernel backen“ und „kompilieren“ gewöhnt, also kann ich mir wirklich in fast jeder Situation helfen. Trotzdem ist irgendwo eine Grenze. Wenn ich ein Programm wie Anki, nach einer Stunde noch immer nicht unter Ubuntu zum Laufen bringe, dann lasse ich es und starte Fedora. Verflixt und zugenäht auch dort gibt es Qt-Bindungs Probleme und Module werden nicht gefunden, die man nicht so nachinstallieren kann, damit dieses Anki wieder läuft, obwohl ich es vor den letzten Updates jahrelang benutzte.
Langsam wird es mir wirklich zu blöd und ich starte Windows. Anki installiert und es funktioniert.

Liebe Linux Gemeinde, es ist eine absolute Schande was ihr in den letzten Jahren zusammen pfuscht. Macht aus der Hundertschaft an Distributionen eine einzige und seht zu, dass diese endlich einwandfrei funktioniert und dass dafür auch OSSW auf den Markt kommt, mit der auch Firmen etwas anfangen können.
Ich bin stink sauer und stelle zumindest für die nächsten Tage in meinem Bootmanager (Grub 2) Windows als Default-System ein.

Es geht mir ja nicht nur um Anki, aber bei OpenOffice bzw. Libre Office (wir brauchen ja unbedingt zwei Office Versionen, damit dann keine funktioniert) ist es das Gleiche wie bei Gimp und Co. Nach einem Vierteljahrhundert Linux-Treue muss ich sagen: „Es reicht mir“!

Bildquelle: https://www.heise.de/newsticker/meldung/Linux-4-4-wird-Storage-und-Netzwerk-Performance-verbessern-2921404.html

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Ubuntu 16.04 – Desktop Icon zur Startleiste hinzufügen

darstellung
Da ich die Möglichkeit dazu nicht auf Anhieb gefunden habe, suchte ich mit Google danach. Da gibt es Tools und alle möglichen Infos, die mir aber alle viel zu umständlich waren. Daher sah ich noch einmal unter „Systemeinstellungen“ nach und da findet man bei „Anzeige“ einen Reiter namens „Verhalten“.
Dort kann man das Symbol für den Schreibtisch (Desktop) zur Startleiste hinzufügen und was noch genialer ist, man kann auch die Arbeitsflächen aktivieren. Da kann jeder Windows Benutzer nur blass vor Neid werden, denn wir können auf mehreren Arbeitsflächen arbeiten.

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Ubuntu 15.10: Wily Werewolf ist da

Eine der Besonderheiten von Ubuntu ist für mich seit 20 Versionen, dass ich einfach durch die Aktualisierungsverwaltung darauf aufmerksam gemacht werde, dass eine neue Version erschienen ist. Ja, bei MS-Produkten muss man heute auch nicht mehr ins Geschäft laufen und sich die CD oder DVD holen, aber die Installation einer neuen Version ist immer noch unvergleichbar kompliziert. Unvergleichbar, denn in Ubuntu funktioniert das, wie immer, mittels eines einzigen Klicks auf „System aktualisieren“. Im Hintergrund läuft dann die Aktualisierung und ich arbeite ganz normal weiter. Da es die letzten 20 mal kein Problem gab, verzichte ich sogar auf die Sicherung meiner Daten. Naja, ab und zu sichere ich meine privaten Daten ohnehin auf eine DVD, aber das muss jetzt nicht mehr vor einem Versions-Upgrade sein, so groß ist mein Vertrauen zu Ubuntu. Gut, ich habe auch schon einiges kritisiert, aber selbst wenn jemand sehr lange glücklich verheiratet ist, wird es ab und zu eine Meinungsverschiedenheit in der Beziehung gegeben haben. So ist es bei mir und Ubuntu und an eine Trennung habe ich seit der ersten Version noch nie nachgedacht. Mein Ubuntu ist im Bootmanager immer an erster Stelle, dann kommt am PC Fedora, Debian, Mint, BSD und ein Windows 8, das ich geschenkt bekam.
Ich korrigiere: „es gab ein paar Wochen in den letzten 10 Jahren, in denen Fedora meine erste Wahl war“.
Naja, der Wily Werewolf hat sich also im Hintergrund installiert – keine CD’s oder DVD’s und keine Kosten. Ubuntu kostet immer noch 0 Euro. Man kann eben nicht alles kaufen und das beste Betriebssystem ist also tatsächlich unbezahlbar. Das ich dabei auch neue Versionen sämtlicher Open Source Software, wie Office, Gimp und Co erhalte, erwähne ich gar nicht mehr, denn in der Linux-Welt ist das selbstverständlich. Wenn ich einen neue DVD-Brenner benutzen will, weil mir der zuverlässige Standardbrenner langweilig wurde, dann klicke ich bei der gewünschten Software auf „installieren“ und das war’s.

Nach dem Neustart funktioniert alles, aber das habe ich erwarte. Viel hat sich auf den ersten Blick nicht geändert, aber das war ja auch vorgesehen. Wily Werewolf steht ja ganz im Zeichen der Produktpflege.
Wer mehr über die Neuerungen wissen will, liest What’s new in Ubuntu 15.10: desktop and devices.
Ubuntu 15.10 is here
Download Ubuntu 15.10 (Wily Werewolf)
ReleaseNotes

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