Archiv der Kategorie: Ubuntu

Seit 19.04. verwende ich Ubuntu 19.04 (Disco Dingo)

Ach Ubuntu, mein liebstes Betriebssystem seit 15 Jahren, du hast mir, wie schon die letzten 30 mal, wieder Freude bereitet mit der neuen Version. Nach etwas 30 mal ist es für mich nicht mehr unglaublich, aber immer noch erstaunlich, wie ich mein Ubuntu auf die aktuellste Version bringe. Also, gestern bekam ich von der Aktualisierungsverwaltung die Meldung, dass neue Updates verfügbar sind. Ich klickte auf „installieren“ und arbeitete ungestört weiter. Nach kurzer Zeit kam die nächste Meldung, die mir sagte, dass das System aktuell ist, aber eine neue Version erhältlich sei. Ich klickte auf „aktualisieren“ und arbeitet weiter. Nach etwas 20 Minuten wurde ich durch eine Meldung unterbrochen und ich musste wieder (ach, wie mühsam) auf „ok“ klicken. Als ich nach über einer Stunde mit meiner Arbeit fertig war, schloss ich Browser, ein Schachprogramm, Gimp und die Textverarbeitung und wollte den PC herunter fahren. Da sah ich, dass ich ja ein Upgrade auf das neue System gestartet hatte. Daran hatte ich gar nicht mehr gedacht. Ja, es war inzwischen fertig und ich musste nur noch neu starten, um mir den Disco Dingo anzusehen, bevor ich den PC endgültig herunter fuhr.
Ich bin schon lange nicht mehr darüber überrascht, dass ein Upgrade so einfach ist und immer funktioniert, aber was sagen Windows-Benutzer dazu? Arbeiten während dem Upgrade? Keine CD’s oder DVD’s, nichts zahlen, keine Schlüssel eintippen oder cracken, alles legal!
Ja, Ubuntu empfiehlt, vorher eine Sicherung anzulegen und alle Programme zu schließen, aber die letzten 30 mal, war das bei mir auf keinen meiner Rechner nötig.
Ich liebe meine Ubuntu und wir können nach 15 glücklichen Jahren schon die Glas-Kristall-Flaschen-Hochzeit feiern. 😉

Ubuntu 19.04 (Disco Dingo)

(36)

Linux für Kinder – Edubuntu, Childsplay

Wer Ubuntu auf seinem Rechner hat, kann auf Ubuntu-Software mit einem Klick „Childsplay“ installieren und hat schon ein paar Spiele für die Kleinsten bereit. Siehe auch auf childsplay.


Wenn das Kind dann ins Vorschulalter kommt, kann ich nur Edubuntu empfehlen.

Auf Edubuntu Programme bekommen Sie einen Überblick über das Angebot der enthaltenen Programme.

Unter anderem sind das die Programme für

Astronomie & Geographie:

Chemie

Grafik und Konstruktion

Mathematik

Physik

Das neben den erwähnten Programmen auch alle anderen Linux-Hilfsmittel und -Programme verwendet werden können, versteht sich von selbst, egal ob Sie jetzt einen Farbpicker, ein Wörterbuch, Text2Speach, Tipptrainer, Lernspiele oder sonst irgend etwas benötigen. Mir fällt da zum Beispiel gerade Oregano oder die Seite Schaltungssimulation als Fundgrube oder kleine Schatztruhe ein.

Es lohnt sich für Interessierte vielleicht auch, einen Blick auf KDE-Education zu werfen und natürlich auf https://www.edubuntu.org/.

(521)

Ubuntu 18.04 LTS, Bionic Beaver

Ubuntu 18.04 LTS (Bionic Beaver)Die Installation hat wie immer reibungslos geklappt. Jetzt ist erstmals nach 8 Jahren wieder Gnome in einer LTS (Long Term Support, also Langzeitunterstützung). Gnome war ja schon im Ubuntu 17.10 wieder zurück, aber jetzt scheint es erfreulicher weise zu bleiben.
Endlich ist auch Firefox Quantum der Standard-Browser, sodass ich ihn nicht extra manuell installieren muss.
In der ersten Verwendung habe ich keine Mängel festgestellt und somit bin ich recht zufrieden mit dem neuen bionischen Biber. Mein früheres Hintergrundbild am Desktop, ein Fluss in einer Waldlandschaft, verwende ich aber lieber nicht mehr. Wer weiß, auf welche Ideen das den Biber bringen könnte. 😉

Weblinks
ReleaseNotes
Gnome kommt, um zu bleiben

(138)

Ubuntu 17.10 Artful Aardvark

Offiziell wird die Version ja erst am 19.10.17 erscheinen, aber so lange konnte ich natürlich nicht warten. Also musste ein „sudo apt-get update && sudo apt-get dist-upgrade && sudo apt-get autoremove“ her. Es ist zwar ein Desktop, aber ich habe darauf alle möglichen Server laufen, wie einen Web- und Email-Server, 2 Datenbanken usw. Daher dauert ein Upgrade auf eine neue Version natürlich einige zeit, überhaupt wenn gleich aufräumen lässt und 300 veraltete Pakete am Rechner hat. Besonders wenn man jede Menge alte Kernel und Images am Rechner hat, wird das Aufräumen einige Zeit beanspruchen. Wie immer, bei den über 20 Distributions-Upgrades in den letzten Jahren, habe ich nicht einmal mein „home“ gesichert, so groß ist mein Vertrauen zu Ubuntu. Gut ich muss zugeben, dass ein ziemlich aktuelles „home“ auf einen 120 GB HD-Stick habe.
Ein Grund, weshalb ich es diesmal nicht erwarten konnte ist, dass ich ein Fan von Gnome bin und Ubuntu jetzt endlich wieder standardmäßig zu Gnome zurück gekehrt ist.
Nach dem Neustart zeigt mir der Bootmanager alle Systeme (Fedora, Debian, Windows) und das Hintergrundbild blieb auch erhalten. Als Default-System startet Ubuntu 17.10 und alles funktioniert auf Anhieb. Ja, ich bin begeistert und werde mir jetzt mein geliebtes Gnome näher ansehen. Der erste Eindruck ist jedenfalls – wow!

Weblinks
Gnome 3
ReleaseNotes
Ubuntu 17.10 (Artful Aardvark) Beta 2
Ubuntu 17.10 Artful Aardvark: Neuerungen & Erscheinungstermin
Ubuntu 17.10: Erste Testversion zeigt große Neuerungen
Der Desktop für Ubuntu 17.10: Gnome 3.26

(96)

Libre Office und der Writer sind ausgesprochener Müll


Es tut mir Leid, aber das geht ja überhaupt nicht, dass ich einen ganzen Vormittag damit verbringe den hängenden Einzug beim Kopieren und Einfügen weg zu bringen versuche. Bei neuen Dokumenten und wenn man den Text eintippt, funktioniert es wie hier in der eigenen Doku nicht beschrieben https://help.libreoffice.org/Common/Indents_and_Spacing/de und hier auch nicht https://help.libreoffice.org/Writer/Indenting_Paragraphs/de, sondern nur hier http://www.ooowiki.de/H(c3a4)ngenderAbsatz.html
Also in der Doku von Open Office. Wenn man Open Office in Ubuntu installieren will, meint es, dass Libre Office Schmarrn schon installiert sei. Ja toll, es gibt ein Forum, wo ich das erfahre, was in der Doku von Open Office steht https://www.libreoffice-forum.de/viewtopic.php?t=9529 und nicht funktioniert, sobald man copy and paste verwendet. Stundenlang habe ich mich jetzt mit diesem Schwachsinn gespielt, obwohl ich nur einen Absatz in einem bestehenden Dokument an eine andere Stelle verschieben wollte.
Da bin ich ja mit der Schreibmaschine schneller. Glücklicherweise gibt es Google Docs und Office 2000 unter Windows, denn das neueste Office von MS ist genau so ein Müll wie Libre Office. Da konnte ich nicht einmal ein Inhaltsverzeichnis erstellen, weil es noch nicht implementiert war, aber sie verlangen € 10.- oder so im Monat. Wer wundert sich da noch über den verdienten Erfolg von Google?

(38)