Archiv der Kategorie: Linux

Linux gibt Vollgas

Letzte Woche wurde Ubuntu 18.04 veröffentlicht, diese Woche Fedora 28 und bis Ende dieses Monats kommt auch noch Linux Mint 19, Debian 9.4 war schon der Taktgeber im März und Kali Linux kam im April mit einer neuen Version. Ja und da spreche ich nur von einigen der verbreitetsten Distributionen. Naja, bei den Distributionen, die mich voriges Jahrtausend zu Linux brachten, Slackware und dann SUSE, geht es ein wenig gemächlicher zu, zumindest bei Slackware.

Darüber hinaus hat GIMP nach sechs Jahren eine neue Hauptversion, GIMP 2.10 mit vielen neuen Funktionen veröffentlicht. Das lässt
das Herz eines Linux Nuzers und Open-Source Fans höher schlagen.
Ach ja, GNOME 3.28 wollte ich an dieser Stelle noch freudig erwähnen.

Mehr Infos zu den Distributionen findet man auf DistroWatch.

Weblinks
Ubuntu
Fedora
Mint
Gnome
Gimp
Kali
Debian
Slackware
openSUSE

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Ubuntu 18.04 LTS, Bionic Beaver

Ubuntu 18.04 LTS (Bionic Beaver)Die Installation hat wie immer reibungslos geklappt. Jetzt ist erstmals nach 8 Jahren wieder Gnome in einer LTS (Long Term Support, also Langzeitunterstützung). Gnome war ja schon im Ubuntu 17.10 wieder zurück, aber jetzt scheint es erfreulicher weise zu bleiben.
Endlich ist auch Firefox Quantum der Standard-Browser, sodass ich ihn nicht extra manuell installieren muss.
In der ersten Verwendung habe ich keine Mängel festgestellt und somit bin ich recht zufrieden mit dem neuen bionischen Biber. Mein früheres Hintergrundbild am Desktop, ein Fluss in einer Waldlandschaft, verwende ich aber lieber nicht mehr. Wer weiß, auf welche Ideen das den Biber bringen könnte. 😉

Weblinks
ReleaseNotes
Gnome kommt, um zu bleiben

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Azure Sphere – Microsoft veröffentlicht sein erstes Linux-Produkt

Microsoft hat ein Produkt veröffentlicht, das einen eigenen Linux-Kernel enthält, nämlich, nein nicht MS-Linux, sondern Azure Sphere. Überrascht mich das? Ja es überrascht mich, dass es so lange gedauert haben. Bei DOS waren sie wesentlich schneller.
Sie dazu „Introducing Microsoft Azure Sphere: Secure and power the intelligent edge„.

Das Azure Sphere-Betriebssystem enthält einen benutzerdefinierten Linux-Kernel sowie sichere Anwendungscontainer, die Code unterteilen. Da Microsoft mehr daran interessiert ist, Azure-Dienste zu verkaufen, als zu versuchen, Windows überall zu installieren, ist die Abhängigkeit von Linux für einen benutzerdefinierten Kernel hier offensichtlich.
Naja, freie, hervorragende Software steht auch Microsoft zur Verfügung und MS-Software gehört natürlich nach wie vor nur Microsoft.

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Bücherverwaltungssoftware

Dieser Artikel sollte mir eigentlich peinlich sein, denn er macht deutlich, dass mein Denkvermögen bereits stark nachgelassen hat. Ich besitze viele Bücher und wollte sie nun endlich einmal ordnen und mittels einer Software verwalten. Hätte ich mich vor 20 Jahren mit diesem Ansinnen zum PC gesetzt, dann hätte ich vermutlich sofort eine MySql- oder PostgreSQL-Datenbank angelegt, etwas später wäre auch SQLight in Frage gekommen und keine Zeit verloren. Entweder ich hätte mir in irgend einer Sprache, wahrscheinlich PHP oder Perl eine Eingabemaske und eine Ausgabe programmiert oder ich hätte ein Tool wie phpMyAdmin benutzt, wenn ich für die Erstellung der Abfragen zu faul gewesen wäre. Es könnte aber auch sein, dass ich einfach Calc oder Base genützt hätte. Sicher hätte ich aber nicht in einem Browser nach einer Verwaltungssoftware für Bücher gesucht. Vielleicht hat auch der Google PlayStore dazu beigetragen, dass ich heute so ein seltsames Verhalten zeigte, für das ich mich schon ein wenig schäme. Ich ging zuerst in Ubuntu auf Software und fand dort kein geeignetes Programm. Dann suchte ich tatsächlich mit Google nach einer Verwaltungssoftware für Bücher. Für Linux war nichts dabei, dass mich angesprochen hätte, aber für Windows gab es viele Programme. Ich ließ mich also tatsächlich dazu hinreisen, Windows zu starten und sah mir einige Programme an. Alle entsprachen nicht meinen Vorstellungen. Man konnte nicht einmal so viele Kategorien und Subkategorien anlegen wie man wollte. Trotzdem installierte ich jenes, das mir optisch am besten gefiel. Sofort nach der Installation deinstallierte ich es wieder, da ich gleich sah, dass man damit 10 Bücher verwalten kann und dann muss man es kaufen, will man weitere Bücher eingeben.
Während ich wieder Ubuntu startete, viel mir erfreulicher weise wieder ein, wie ich so etwas früher handhabte.
Ein eigenes Script oder phpMyAdmin ist mir zu mühsam, also entschied ich mich für Base.
Und siehe da, nach ein paar Minuten hatte ich schon die erste Version meiner Buchverwaltungssoftware. Da es so einfach ist und unglaublich viele Möglichkeiten der Gestaltung zulässt, werde ich jetzt auch meine Pflanzen und Rezepte mit Base verwalten.
Jetzt bin ich froh, dass ich keine Software dafür fand und jetzt weiß ich auch wieder, weshalb man dafür kein bestimmtes Programm benötigt, denn es gibt ja LibreOffice.

Falls jemand nicht gerne eine Doku liest Handbücher und Base noch nie benutzte, der kann sich dazu auch Videos ansehen, in denen alles genau erklärt wird.

Weblinks:
https://www.libreoffice.org/
https://extensions.libreoffice.org/
Einführung in Base (pdf)
Datenbanken anwenden mit mit LibreOffice/OpenOffice Base Übungen, Online-Quiz und Zusammenfassung für LibreOffice/OpenOffice Writer
Einstieg in LibreOffice Base
LibreOffice Base Wer sucht…
Daten verwalten mit OpenOffice Base

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Fedora 26

Fedora 26 kam ja ebenfalls mit Gnome 3.24 heraus, aber das Aktualisierungs-System hat mich enttäuscht. Neustarten und nach dem Neustart werden die Updates eingespielt und man kann während dessen das System natürlich nicht benutzen. Das haben sie sich von Microsoft abgeschaut und ich finde das sehr schlecht.
Ubuntu, ebenfalls mit Gnome 3.24 aktualisiert noch wie bisher im Hintergrund und ich kann währen dessen ganz normal weiter arbeiten. Dann Runlevel 1 und zurück auf 5 oder Neustarten und fertig.
Sonst funktioniert auch bei Fedora 26 alles wie gewohnt, aber jetzt werde ich es noch seltener verwenden. Das heißt ich werde die Reihenfolge in meinem Grub auf meinem Standard-PC umstellen.
1. default Ubuntu
2. Kali Linux
3. Debian
4. Free BSD
5. Fedora
6. Windows 9
Und nur bei 5 und 6 kann ich während eines Updates nicht weiter arbeiten, aber Windows benutze ich sowieso nur ganz selten für bestimmte Zwecke.

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