Archiv der Kategorie: Linux

Fedora 26

Fedora 26 kam ja ebenfalls mit Gnome 3.24 heraus, aber das Aktualisierungs-System hat mich enttäuscht. Neustarten und nach dem Neustart werden die Updates eingespielt und man kann während dessen das System natürlich nicht benutzen. Das haben sie sich von Microsoft abgeschaut und ich finde das sehr schlecht.
Ubuntu, ebenfalls mit Gnome 3.24 aktualisiert noch wie bisher im Hintergrund und ich kann währen dessen ganz normal weiter arbeiten. Dann Runlevel 1 und zurück auf 5 oder Neustarten und fertig.
Sonst funktioniert auch bei Fedora 26 alles wie gewohnt, aber jetzt werde ich es noch seltener verwenden. Das heißt ich werde die Reihenfolge in meinem Grub auf meinem Standard-PC umstellen.
1. default Ubuntu
2. Kali Linux
3. Debian
4. Free BSD
5. Fedora
6. Windows 9
Und nur bei 5 und 6 kann ich während eines Updates nicht weiter arbeiten, aber Windows benutze ich sowieso nur ganz selten für bestimmte Zwecke.

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Ubuntu 17.10 Artful Aardvark

Offiziell wird die Version ja erst am 19.10.17 erscheinen, aber so lange konnte ich natürlich nicht warten. Also musste ein „sudo apt-get update && sudo apt-get dist-upgrade && sudo apt-get autoremove“ her. Es ist zwar ein Desktop, aber ich habe darauf alle möglichen Server laufen, wie einen Web- und Email-Server, 2 Datenbanken usw. Daher dauert ein Upgrade auf eine neue Version natürlich einige zeit, überhaupt wenn gleich aufräumen lässt und 300 veraltete Pakete am Rechner hat. Besonders wenn man jede Menge alte Kernel und Images am Rechner hat, wird das Aufräumen einige Zeit beanspruchen. Wie immer, bei den über 20 Distributions-Upgrades in den letzten Jahren, habe ich nicht einmal mein „home“ gesichert, so groß ist mein Vertrauen zu Ubuntu. Gut ich muss zugeben, dass ein ziemlich aktuelles „home“ auf einen 120 GB HD-Stick habe.
Ein Grund, weshalb ich es diesmal nicht erwarten konnte ist, dass ich ein Fan von Gnome bin und Ubuntu jetzt endlich wieder standardmäßig zu Gnome zurück gekehrt ist.
Nach dem Neustart zeigt mir der Bootmanager alle Systeme (Fedora, Debian, Windows) und das Hintergrundbild blieb auch erhalten. Als Default-System startet Ubuntu 17.10 und alles funktioniert auf Anhieb. Ja, ich bin begeistert und werde mir jetzt mein geliebtes Gnome näher ansehen. Der erste Eindruck ist jedenfalls – wow!

Weblinks
Gnome 3
ReleaseNotes
Ubuntu 17.10 (Artful Aardvark) Beta 2
Ubuntu 17.10 Artful Aardvark: Neuerungen & Erscheinungstermin
Ubuntu 17.10: Erste Testversion zeigt große Neuerungen
Der Desktop für Ubuntu 17.10: Gnome 3.26

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Libre Office und der Writer sind ausgesprochener Müll


Es tut mir Leid, aber das geht ja überhaupt nicht, dass ich einen ganzen Vormittag damit verbringe den hängenden Einzug beim Kopieren und Einfügen weg zu bringen versuche. Bei neuen Dokumenten und wenn man den Text eintippt, funktioniert es wie hier in der eigenen Doku nicht beschrieben https://help.libreoffice.org/Common/Indents_and_Spacing/de und hier auch nicht https://help.libreoffice.org/Writer/Indenting_Paragraphs/de, sondern nur hier http://www.ooowiki.de/H(c3a4)ngenderAbsatz.html
Also in der Doku von Open Office. Wenn man Open Office in Ubuntu installieren will, meint es, dass Libre Office Schmarrn schon installiert sei. Ja toll, es gibt ein Forum, wo ich das erfahre, was in der Doku von Open Office steht https://www.libreoffice-forum.de/viewtopic.php?t=9529 und nicht funktioniert, sobald man copy and paste verwendet. Stundenlang habe ich mich jetzt mit diesem Schwachsinn gespielt, obwohl ich nur einen Absatz in einem bestehenden Dokument an eine andere Stelle verschieben wollte.
Da bin ich ja mit der Schreibmaschine schneller. Glücklicherweise gibt es Google Docs und Office 2000 unter Windows, denn das neueste Office von MS ist genau so ein Müll wie Libre Office. Da konnte ich nicht einmal ein Inhaltsverzeichnis erstellen, weil es noch nicht implementiert war, aber sie verlangen € 10.- oder so im Monat. Wer wundert sich da noch über den verdienten Erfolg von Google?

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Ubuntu 17.04 Zesty Zapus steht in den Startlöchern

Ich weiß nicht recht, ob ich mich freuen oder ärgern soll, denn nun haben sie endlich erkannt, was ich von vornherein wusste: Unity und die Smartphone Version sind Müll. Ich war verärgert, als sie von Gnome zu Unity wechselten und sollte mich daher jetzt freuen, doch es hat so unendlich viel Enwicklungszeit und -aufwand gekostet, um den es mir Leid tut. Ubuntu wurde dadurch um Jahre zurück geworfen. Naja, vielleicht erkennen sie nun auch den größten Fehler in der Entwicklung von Ubuntu: „Statt Windows nach zu eifern und auf Kosten der Sicherheit und Stabilität eine zweifelhafte Benutzterfreundlichkeit erreichen zu wollen.“ Bis 18.04 ist ja noch Zeit, zuerst kommt dieser Tage einmal die „begeisterte Hüpfmaus.

Linux ist (war) extrem sicher und stabil, wenn es richtig administriert wird und wer sein System nicht administrieren will, mit sudo arbeitet und keine runlevels kennt, der sollte bei Windows bleiben und dafür zahlen, dass er irgendwo drauf klicken darf und sich dann freuen, wenn sich optisch etwas tut.
Wer ein gutes, stabiles, sicheres und schnelles Betriebssystem haben will, der verzichtet auf diesen Schwachsinn und nimmt die Mühe der Systemadministration auf sich, die heutzutage ohnehin schon mit einem sehr geringen Aufwand und unglaublich guter Tools leicht zu bewältigen ist. Aber wie gesagt, wer zu faul ist, auf seinem Router ein Kennwort zu setzten und für eine ordentliche Verschlüsselung im WLAN zu sorgen, der kann auch gleich mit Windows arbeiten, denn dort ist für den PC-Benutzer angeblich keine Administration nötig. Leute, bis ihr die elendslangen Codes für eure teuer gekaufte SW eintippt, habe ich schon ein sicheres Linux aufgesetzt und das wird zukünftig (2018) mit Gnome noch einfacher und die Entwicklung scheint wieder in die richtige Richtung zu gehen, obwohl Unity für Ubuntu bestimmt ein großer Schaden war.
Naja, es wird wohl noch ein wenig dauern, um die Schäden zu beheben, denn erst Ubuntu 18.04 soll wieder mit Gnome-Desktop kommen.

Zesty Zapus (begeisterte Hüpfmaus) ist auch die Grundlage für weitere Linux-Distributionen wie zum Beispiel Linux Mint. Erfreulicher weise interessiert das bei meinen bevorzugten Distributionen, Debian und Fedora, kaum jemand.

Wie dem auch sei, die ganz großen Vorteile hat man sowieso bei jeder Linux-Distribution, denn Antivirus braucht man erst gar nicht und für jede andere SW genügt ein Klick auf’s Softwarecenter, egal ob ich jetzt ein Bildbearbeitungsprogramm, ein CAD, eine SW für den Blu-ray-Brenner oder was auch immer benötige und einen Systemabsturz kann es nur dann geben, wenn ich auf Linux so arbeite, wie es unter Windows Standard ist.

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Webmin 1.831


Manch einer mag es für seltsam halten, aber ich verwende Webmin schon immer auch für den lokalen Computer, um ihn einfach zu verwalten und für Server remote sowieso. Ja, es gibt bei Ubuntu (Linux) viele verschiedene Tools, für alles mögliche was die Administration betrifft, aber ich kenne keines, dass so übersichtlich und bequem wie Webmin ist. Natürlich benötige ich es nicht immer, aber gerade jetzt war ich es wieder einmal leid, zum root zu wechseln und die logs zu durchforsten, zu sehen welche Prozesse laufen und einige davon so einzustellen, dass sie beim Start nicht automatisch starten. Was brauche ich lokal einen Apachen oder einen Postfix, aber sie liefen seit meinen letzten Tests vor Monaten?
In Webmin sieht man das auf einen Blick und man kann sehr viel auch gleich sehr bequem einstellen, wie man es haben möchte. Ach, ich wollte die ports kontrollieren. Wozu die selten gebrauchten Befehle nachschlagen, wenn Webmin alles in einer neuen schönen Weboberfläche bietet? Ich habe gerade die neue Version entdeckt und bin ein Fan von Webmin 1.831! Danke an die Entwickler und Betreuer, ihr macht mir das Leben leichter und mit Webmin macht mir die Administration wieder Spaß.
http://www.webmin.com/index.html

Webmin über sich:
Webmin is a web-based interface for system administration for Unix. Using any modern web browser, you can setup user accounts, Apache, DNS, file sharing and much more. Webmin removes the need to manually edit Unix configuration files like /etc/passwd, and lets you manage a system from the console or remotely. See the standard modules page for a list of all the functions built into Webmin.

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