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Odoo OpenERP Hotel Management

Pragmatic Techsoft Pvt. Ltd. ist mir mit dem „Odoo OpenERP Hotel Management“ offensichtlich zuvor gekommen. Die haben meinen Traum und vermutlich den eines jeden Hoteliers schon verwirklicht. Nein, Hoteliers wagen es nicht zu träumen und glauben es nicht, dass die besten Softwarelösungen kostenlos sind, bzw. in der Odoo-Cloud so lächerlich geringe Kosten verursachen, denn die sind es gewohnt, Unsummen für EDV-Anlagen und Software (PMS, CRS) zu bezahlen. Leider funktioniert diese dann oft nicht einmal richtig und an die Features einer „OpenERP Hotel Management Sosftware“ auf Linux, kommen sie trotzdem nie und nimmer heran. Vorraussetzung für Odoo ist lediglich, dass Management, Verkauf, Einkauf, Rezeption, Restaurant, Hauskeeping, Buchhaltung, Lohnverrechnung usw. bereit sind, mit dieser genialen Software zusammen zu arbeiten.
In Verbindung mit einer Hotelverwaltungssoftware ist das Open Source Enterprise Resource Planning Software (Open ERP) einfach genial. Das Prinzip „DRY = Don’t repeat yourself“ wird normalerweise bei Programmiersprachen bzw. Entwicklungsumgebungen angewendet, sodass man durch den modularen Aufbau der Software keinen Code darür mehrmals schreiben muss. Mit „Odoo OpenERP Hotel Management“ wird dieses Prinzip auf den gesamten Arbeitsablauf vieler Bereiche eines Hotels angewendet. Man braucht Daten nie ausdrucken und gar an anderer Stelle (Verkauf, Buchhaltung, Rezeption, Personalverrechnung, …) erneut eingeben. Diese geniale SW ermöglicht einem Hotelier eine unglaublich effiziente Arbeitsweise. Bei der Reservierung über die Homepage sind schon alle Daten in der Hotelsoftware und Kunden (Gäste), Reisebüros, Liferanten, Mitarbeiter werden immer nur einmal erfasst und diese Daten verwendet man bis zur Jahresbilanz, Kostenrechnug, bzw. Kalkulation, Verkauf, Einkauf, Gehaltsverrechnung, Provisionsverrechnung und einfach für alles.
Es ist nahezu unglaublich, aber die beste SW ist kostenlos. Angefangen von Ubuntu, über PostgreSQL und Odoo kann man sich alles kostenlos installieren und man kann sich soviele Clients (das ist ja nur mehr ein Webbrowser, am besten Firefox) wie man benötigt einrichten.

Hätte ich ein Hotel würde ich mir auf jeden Fall das „Odoo OpenERP Hotel Management“ auf eine Linux-Server installieren und lizenzfrei mit Ubuntu und PostgreSQL soviele Workstations einrrichten wie erforderlich. Wer keine EDV-Kenntnisse hat und keinen eigenen Server administrieren will, kann die Software gegen Bezahlung sogar völlig wartungsfrei in der Odoo-Cloud laufen lassen und muss sich technisch um nichts mehr kümmern, obwohl er die besten und effektivsten Tools in die Hand bekommt.

Es gibt sogar schon eine weitere App, Hotel Management, habe ich gerade gesehen, die ev. auch verwendbar wäre. Ich habe sie mir noch nicht näher angesehen.

Das einzige was ich noch nicht gesehen habe, ist eine Odoo-App für einen Channel Manager. Dazu fand ich gerade einen guten Artikel „Vier Channel Manager im Vergleich„.
Ich persönlich kenne aus eigener Erfahrung nur ChannelRUSH und diese Hotel Channel Management Software ist unglaublich effizient. In Sekunden hat man für sämtliche Portale und wenn man einen auf der eigenen Homepage eingebunden hat, dann auch dort, die Verfügbarkeit und Preise mit wenigen Mausklicks angepasst. ChannelRUSH arbeitet übrigens mit dem OTA Standard für ihr Interface, was es für mich noch interessanter macht. Vielleicht fehlt da noch eine Odoo-App, die als Schnittstelle zu ChannelRUSH fungieren könnte. Da muss ich mich erst schlau machen, ob ich eventuell doch noch ein neues Projekt für mich finde. Mit meinem geplanten Projekt „Odoo OpenERP Hotel Management“ ist es jedenfalls jetzt vorbei, denn ich will das Rad ja nicht noch einmal „neu“ erfinden.

Weblinks:
Odoo auf Wikipedia

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Google Compute Engine – das war’s dann wohl

Zuerst war ich ja verwundert, dass fast alles funktionierte. Ich konnte mir Debian, mit Webmin, PostgreSQL, Python und Django ohne Probleme installieren und den Webserver einrichten.
Lediglich das Konto mit dem $ 300.- Guthaben, als Werbegeschenk, konnte ich nicht aktivieren. Ich verbrachte damit ein paar Stunden, aber es ging nicht. Auch meine prepaid VISA konnte ich nicht mehr verwenden, was mich etwas beunruhigte, denn letztes mal versuchte mich Google rein zu legen. Ich startete damals ein Projekt auf Google plus und auf FB (Kinder in Not) und verwendete für beide Projekte € 50.- um die Werbewirksamkeit zu vergleichen. Nicht nur, dass FB zig mal besser war, sondern Google versuchte mir auch mehrmals € 50.- abzubuchen. Irgendwo habe ich im Kleingedruckten übersehen, dass Google die einmalige Zahlung monatlich wiederholen wollte. Damals war ich darüber so erbost, dass ich meinen Google-Account löschte. Da ich dann nicht einmal mehr meine Familie, Freunde und Arbeitskollegen anrufen konnte, weil alle Nummern nur auf Google gespeichert waren, lernte ich daraus wenigstens, dass man wichtige Daten niemals nur auf Google gespeichert haben darf, oder besser überhaupt nicht auf Google.
Gut, diesmal borgte ich mir eine VISA aus, um den Account für die GCE aktivieren zu können. Google meinte zuerst, ich versuche einen Betrug, akzeptierte sie aber dann doch. Dann hatte ich eine Woche lang keine Zeit für mein neues Projekt auf der GCE. Gestern wollte ich das Grundgerüst in Django erstellen und die Daten (über 4 GB) einspielen. Dabei bemerkte ich, dass mein Projekt schon $ 15.- verbrauchte, obwohl ein paar hundert Byte über den Webserver liefen und ich noch nichts in der DB hatte. Mein lieber Schwan, $ 15.- nur für die CPU-Zeit zur Installation der wichtigsten Grundsoftware! Bei Hetzner kann ich damit ein Monat lang 3 V-Hosts nutzen. Und mit nutzen meine ich, wirklich uneingeschränkt nutzen, denn auf der GCE ist zum Beispiel der Port 25 komplett gesperrt und Postfix kann man über Drittanbieter nutzen, was natürlich extra kostet. Dovecot kann man auf der GCE ganz vergessen und so wurde mir schnell kar, dass die $ 300.- Werbegeschenk schnell verbraucht wären, wenn man sie nützen könnte.
Ich habe sofort alle Projekte gelöscht, aber die Zahlungsmethode VISA, die ich mir geliehen habe, kann ich nicht löschen. Ich werde jetzt bei Google nachfragen, ob ich meinen gesamten Google-Account löschen muss, damit diese Daten gelöscht werden. Auch wenn es nichts anderes ist, will ich trotzdem nicht von Abzocke sprechen, denn ich bin selbst einfach ein unverbesserlicher Dummkopf. Jedes Produkt von Google, abgesehen von der kostenlosen Suche und Maps, war bis jetzt in meinen Augen entweder unbrauchbar oder unverhältnismäßig teuer, manchmal sogar beides.
Die $ 300.-, die ich nicht aktivieren konnte, sollen sie sich behalten und die $ 15.- für nichts, zahle ich ihnen auch gerne, wenn ich nur die VISA-Daten wieder löschen kann und dann werde ich nie wieder Zeit mit Google Produkten verschwenden. Ich habe mir das schon so oft gesagt und mir bleibt nur die Hoffnung, dass ich das jetzt auch endlich verstanden habe und in ferner Zukunft noch beherzigen werde.

 

Compute Engine Standard Intel N1 1 VCPU running in APAC: 161.5 Stunden (Projekt: hotelix)8,8801.11.2015 – 14.11.2015
Compute Engine Storage PD Capacity: 2.262 Gibibyte-months (Projekt: hotelix)0,0901.11.2015 – 14.11.2015
Compute Engine Gebühr für ungenutzte statische IP: 9617.567 Minutes (Projekt: hotelix)1,5901.11.2015 – 08.11.2015
Compute Engine Standard Intel N1 1 VCPU running in Americas: 0.167 Stunden (Projekt: hotelix)0,0101.11.2015
Anfänglicher Kontostand0,0001.10.2015 – 31.10.2015Keine Transaktionen01.09.2015 – 30.09.2015
Keine Transaktionen

Na super, die rund $ 15.- für nix habe ich zwar bezahlt, aber die Zahlungsmethode kann ich nach stundenlangen Bemühen genau so wenig löschen, wie den Account für die GCE. Das ist wirklich eine Frechheit!
Ich habe ein Feedback gesendet, aber da wurde mir schon beim Absenden gesagt, dass nicht jedes Feedback berücksichtigt werden kann.
kontenG

Man kann auf https://console.developers.google.com/ zwar Projekte hinzufügen und zum Haupt-Account https://myaccount.google.com/ wechseln, aber löschen kann ich keine Daten. Ja, YouTube, Gmail und Google+ könnte ich löschen, aber die Developer Console ist eine Einbahn zu myaccount.google.com und dort scheint nicht und nirgends etwas auf von der Developer Console. In der Console selbst hat man keine Chance die Daten zu löschen und die Suche im Netz brachte mir gar nichts. Ich fand lediglich heraus, dass andere ebenfalls den Account für die Developer Console nicht löschen können.
Wahsinn, auf den Support-Seite wird man herum geleitet, wie es eine Freude für Kafka wäre, um zu erfahren

Billing support is available to all customers. However, if you signed up for an upgraded Google Cloud Platform support package (Silver, Gold, or Platinum), you can use the expedited Google for Work Support Center for billing questions and technical support.

Ich habe kein derartiges Package denke ich und ich müsste wieder ein Projekt anlegen, damit ich diesen Anweisungen folgen kann.
What’s my support package? How do I change it?

Google Cloud Platform support packages are organized by project. Here are steps to view your project’s support package and choose a new one.

Select a project in the Google Developers Console. You must enter a specific project in order to check your project’s support package and make changes.

In the upper right, click and select Support.

You can see the support package at the top of the support page.

If you wish to change your support package, click change.

Bronze: This is your default option. It’s free! If you signed up for Silver, Gold, or Platinum and need to downgrade back to Bronze, click Choose Bronze.

Silver: Click Choose silver, agree to the Terms of Service, and click Purchase support.

Gold: Click Choose gold, agree to the Terms of Service, and click Purchase support.

Platinum: Contact sales to get started with Platinum support.

(If you can’t find the change link, see our FAQ below: I can’t find the change link.)

Es ist hoffnungslos und ich bin wieder einmal so richtig sauer auf Google.
Was habe ich zum wiederholten male und nun hoffentlich endgültig gelernt: „Nie wieder freiwillig irgend welche Daten an Google geben und irgend etwas von Google nützen, wenn es Alternativen gibt.“

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EDV für Dummies

oder „Apps und andere moderne Wunder“.
Um elektronisch Daten verarbeiten zu können benötigt man Maschinen. Von Großrechnern, ja die soll es auch noch geben, Midrange-Rechnern, ja, auch AS/400 ähnliche Dinge laufen noch, will ich hier genau so wenig sprechen, wie von Clouds, Cluster, Crids und Amöben oder Smartphones. Hier wundere ich mich nur einmal mehr über die Abzocke von professionellen und privaten PC-Benutzern.
Wenn sich heute jemand einen PC kauft, ist meist Windows vorinstalliert, oder es wird dem Kunden separat dazu verkauft. Wer sich ein Windows kauft, muss sich zwangsläufig auch viele andere Programme kaufen, denn ohne Firewall, Antivirus, DVD-Brennsoftware usw. wird man mit Windows nicht viel anfangen können. Für jede neue Version darf dann wieder extra bezahlt werden und die benötigt man ja unbedingt, zum Email schreiben oder um auf FaceBook Kommentare abzugeben. Für die meisten Leute die ich kenne, würde einer der ersten PC’s, die auf dem Markt kamen, völlig ausreichen. Online-Spieler, Foto- und Videobearbeiter sind da natürlich ausgenommen, aber einige von meinen Bekannten spielen nur ein paar mal, damit sie einen Grund haben, sich einen Superrechner zu kaufen, danach würde für ihre Tätigkeiten am PC auch ein Commodore 64 genügen.
Na gut, das hatten wir hier ja schon oft gehört und auch über die kriminellen Raubkopierer, die illegale Software verwenden, statt sich ein kostenloses, quell-offenes Linux zu installieren habe ich schon öfter geschrieben.
Jetzt sind mir diverse Kurse und Ausbildungen ins Auge gesprungen. Da zahlen Leute Unsummen, von einigen hundert bis zu mehreren tausend Euros dafür, dass sie sich eine alte Doku zu einer Software vorlesen lassen. Für Kurse zu freien Open-Source-Produkten, Programmiersprachen und Datenbanken, obwohl es rfc’s, recommendations, specification und Dokumentationen gibt. Die sind kostenlos erhältlich und immer am neuesten Stand der Dinge. Für jede neue Version einer Programmiersprache oder Datenbank erhält man mit dem Erscheinen die zugehörige Dokumentation.
Auch über Tutorials und Bücher dazu wundere ich mich manchmal, obwohl ich selbst schon welche kaufte. Ja, es ist einfach ein gutes Gefühl ein Buch mit über 1000 Seiten in der Hand zu halten und auf diese Art, die sonst kostenlose Dokumentation zu lesen, denn meist ist sie mit Schwänken aus dem Leben des Autors aufgelockert. Für manche mag es eben unheimlich wichtig sein, zu wissen, dass Ruby der Zucker ist, unter den ProgSpr und dass man eine Tasse Kaffee (oder 10 Liter Tee) trinkt, während der Java-Kompilation vom ersten „Hello World“ mit Eclipse, denn ohne IDE wird’s meist sowieso nix. Leider wissen manche ausgebildete App-Entwickler nach ihrem Abschluss mit Auszeichnung noch immer nicht, dass sie ganz gewöhnliche Anwendungsprogrammierer (app kommt von application, was soviel wie Anwendung bedeutet, liebe Dummies) sind, wie es sie schon seit den ersten Anwendungsprogrammen auf den 286er gab. Ich will Anwendungsprogrammierer auf keinen Fall unter Systemprogrammierer stellen, ganz im Gegenteil, die operieren ja sogar eine Schicht höher, aber App-Designer, App-Entwickler, App-Analytiker und App-Ingenieure sind mir suspekt. Bin ja nur gespannt, wann sich das erste Dummy App-AnwendungsprogrammiererIn für x-Anwendungen nennt. Aber verdenken kann ich es keinem, so ist das nun mal in unserer Welt. Ein Brainstorming (heute ist übrigens der Shitstorm viel moderner) verschafft dem Internet Versionsnummern und beginnt bei Web 2.0, obwohl es eigentlich ein Beta 0.1 ist, aus einem Http-Request wird Ajax und aus dem Rindsbraten meiner Urgroßmutter das „Boeuf à la mode – Prince Eugène“ oder aus der Palatschinke ein „Crêpes réchauffer et séduisant, rempli de confiture d’abricot trop sucrée avec sucre glace“. Na warum eigentlich nicht? Und da kann man dann schon ein bisserl mehr verlangen, denn immerhin muss der Kellner den Namen der Speisen ja auch lernen.
Alles gut und schön, aber wie kann man einen teuren Kurs besuchen um eine Markup-, Script- oder Programmiersprache zu erlernen? Ich wollte zu solchen Leuten eigentlich keinen näheren Kontakt und sie auch nicht genauer befragen, aber ich habe Besucher solcher Kurse dann doch kurz befragt, welches Betriebssystem (OS) sie dazu benutzen. Ich war nicht besonders überrascht darüber, dass manche behaupteten, sie verwenden kein OS, andere wussten nicht genau was das ist. Wieder andere meinten es ginge wohl um die Version von Windows, womit sie ja schon verdammt nahe dran waren. Ich wollte es nicht so genau wissen und hätte mir eigentlich nur Bezeichnungen für ihr OS gewünscht, aber die zwei lustigsten Antworten muss ich mir doch notieren. Ein angehender C++-Programmiere gab seine Befehle in die CMD ein und hielt diese nicht nur für das OS, sondern auch für IDE bzw. für Compiler, Linker und Editor. Das war für mich so ziemlich der Lustigste, aber ein JAVA-Experte stand ihm nicht viel nach, als er belehrend behauptete, dass JAVA Betriebssystem unabhängig sei und er daher keines benötigt zum Programmieren. Wow, das ist ja echt schräg. Ich habe da ja so einiges dazugelernt, vielleicht sollte ich mich auch für so einen Kurs oder einen PC-Führerschein einschreiben lassen.

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Eclipse Modeling Framework

Eclipse ist ein hervorragendes Tool bzw. eine integrierte Entwicklungsumgebung (IDE), die ich gerne nutze. bis jetzt für hauptsächlich für Java und zur Erstellung von APK’s mittels der android ADT. Jetzt möchte ich einmal das Extended Metamodel näher kennen lernen.
Der Artikel http://www.ibm.com/developerworks/library/os-eclipse-emfmetamodel/index.html?ca=drs hat mich auf das Eclipse Modeling Framework Project (EMF) gebracht, zu dem ich mir hier noch weitere Notizen anfertigen werde.

Weblinks
Der moderne Softwareentwicklungsprozess mit UML
Resources
http://umbrello.kde.org/
http://www.jeckle.de/umltools.html

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