Archiv der Kategorie: Informatik & IT

Azure Sphere – Microsoft veröffentlicht sein erstes Linux-Produkt

Microsoft hat ein Produkt veröffentlicht, das einen eigenen Linux-Kernel enthält, nämlich, nein nicht MS-Linux, sondern Azure Sphere. Überrascht mich das? Ja es überrascht mich, dass es so lange gedauert haben. Bei DOS waren sie wesentlich schneller.
Sie dazu „Introducing Microsoft Azure Sphere: Secure and power the intelligent edge„.

Das Azure Sphere-Betriebssystem enthält einen benutzerdefinierten Linux-Kernel sowie sichere Anwendungscontainer, die Code unterteilen. Da Microsoft mehr daran interessiert ist, Azure-Dienste zu verkaufen, als zu versuchen, Windows überall zu installieren, ist die Abhängigkeit von Linux für einen benutzerdefinierten Kernel hier offensichtlich.
Naja, freie, hervorragende Software steht auch Microsoft zur Verfügung und MS-Software gehört natürlich nach wie vor nur Microsoft.

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ChatBot Meeting

Heute ist eine Chatbot-Konferenz noch unterhaltsam und lustig, wie folgendes Video zeigt:

Es hat immerhin 4 Millionen Aufrufe. Doch es gibt auch Studien, die besagen, dass schon in wenigen Jahren, manche Menschen mehr mit ihrem Handy sprechen werden, als mit ihrem Ehepartner. Ist das auch noch lustig?
Auf YouTube finden sich viele Videos, wie „Amazon Echo VS Google Home!“ und teilweise finden auch kleine Kinder dieses Spielzeug recht amüsant. „Google Home & Amazon Echo, Best Friends Forever!“, „Amazon Echo & Google Home having a conversation“ sind beliebt und die Bots sind gerade dabei, den Kabarettisten Konkurrenz zu machen, was hier nicht wirklich gelingt:

Ich hatte früher selbst mit ChatBots gespielt und gerade jetzt kam mir die Befürchtung, das meine Adaxana noch laufen könnte und ein Sicherheitsrisiko darstellt. Nein, ich hatte es auf einem Server laufen, den ich schon vor Jahren abstellte und die JS-Einbindung hier am Blog ging ins Leere, weshalb ich soeben aus dem Artikel Adaxana: Sprich mit mir! nahm. Glück gehabt, denn ich hatte das Programm ganz vergessen. Ich hatte damals vor, den dummen ChatBot mit einer KI auszustatten, aber ich kam nie über die Planung hinaus. Obwohl es natürlich nicht schwer gewesen wäre, den Bot ein wenig gescheiter werden zu lassen, wenn ich seine Protokolle dazu benutzt hätte. Für manche Fragen hätte er einfach Definitionen von Wikipedia vorlesen können und auf Fragen zum Tagesgeschehen aus Zeitungen. Dazu benötigt man keine KI und mäßige Kenntnisse einer geeigneten Programmiersprache. Leider wurde ich immer wieder von Themen der KI abgelenkt und so beschäftigte ich mich mit Konnektomen, Wordnet, Semantik, Objekterkennung usw. und mein Bot blieb dumm wie Bohnenstroh. Außerdem wurde ich vor 10 bis 20 Jahren nur ausgelacht und entmutigt. Man meinte, dass SprachBots ein dummes Spielzeug wären und keine Zukunft hätten. Heute habe ich nichts davon, dass ich damals Recht hatte, denn heute weiß jeder, dass Bots ein unglaubliches Potential bieten. Heute wird auch nicht mehr darüber gelacht, denn Amazon, Google und Co haben mit diesen Produkten bereits viel verdient und diese Entwicklung steckt erst in den Anfängen. Jetzt bieten die Bots eine ausgezeichnete Grundlage, um sie mit dahinter arbeitenden KI intelligent werden zu lassen. Spätestens jetzt, hätte ich ohnehin keine Chance mehr mit einem SprachBot, denn der Konkurrenzkampf zwischen Amazon, Google, Microsoft, Facebook und weiteren großen Firmen um den besten ChatBot hat bereits begonnen. Das sagt mir, dass große Investitionen getätigt werden und es eine rasante Entwicklung geben wird auf diesem Sektor. Wer die KI am besten einsetzen kann, macht das Rennen. Angesichts dieser Kapazitäten wird das sicher spannend, aber die Gefahr, auf die ich mit Heliosis, Von Urknall zu Urknall hin weise, wird ebenfalls immer größer.

Weblinks:
Die Geschichte der Chatbots: Von Eliza über Siri und Alexa bis Pegg
When will Alexa, Google Assistant, and other ‘chatbots’ finally talk to us like real people?
Chatbot Comparison – Facebook, Microsoft, Amazon, and Google
Chatbot
Outline of natural language processing
DIGITALER WANDEL UND KÜNSTLICHE INTELLIGENZ: KI IST SCHLÜSSELTECHNOLOGIE BEI DER DIGITALISIERUNG VON SERVICE-PROZESSEN
AUTOMATISIERUNG MIT KÜNSTLICHER INTELLIGENZ: WIE SICH AUFWENDIGE SERVICEPROZESSE VEREINFACHEN LASSEN
Wie Softwareroboter das Banking effizienter gestalten können
Der beste Ort der Welt – mit Machine Learning gefunden. Den Wert in Ihren Daten? Finden wir auch!
Deep Learning
Netzangriff: Bots feuern gegen Themen
Die Zukunft des Conversational User Interface (CUI)
Aus der Innovationspraxis: Sprachbot Entwicklung auf Basis von Amazon Alexa
Sprachbots und Vernetzung: Digitale Innovationen am Wörthersee und in Villach
Rassistischer Chat-Roboter: Mit falschen Werten bombardiert
WIE CHATBOTS DEN KUNDENSERVICE REVOLUTIONIEREN WOLLEN
Die Kunst der digitalen Rede
Was Unternehmen über Chatbots wissen müssen
Chatbots erobern den Facebook Messenger
Facebook-Experiment Computer entwickeln eigene Sprache – Quelle: https://www.berliner-zeitung.de/28101812 ©2018
Machine Learning A-Z™: Hands-On Python & R In Data Science

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Ein Roboter darf keinen Menschen verletzen! LOL

Bild aus dem Film I Robot
I Robot

Ich finde es immer noch amüsant, was sich Asimov in Runaround schon 1943 ausdachte:
1.) Ein Roboter darf kein menschliches Wesen verletzen oder durch Untätigkeit gestatten, dass einem menschlichen Wesen Schaden zugefügt wird.
2.) Ein Roboter muss den ihm von einem Menschen gegebenen Befehlen gehorchen – es sei denn, ein solcher Befehl würde mit Regel eins kollidieren.
3.) Ein Roboter muss seine Existenz beschützen, solange dieser Schutz nicht mit Regel eins oder zwei kollidiert
0.) Ein Roboter darf die Menschheit nicht verletzen oder durch Passivität zulassen, dass die Menschheit zu Schaden kommt
In den letzten Jahrzehnten verfolgte ich einige sehr langweilige Diskussionen, in denen es um die Rechte von Androiden ging. Jetzt wird mit der Schuldfrage bei selbstfahrenden Autos das Thema wieder ein wenig realistischer und interessanter.
Selbstfahrende Autos: Wer haftet?
Wer haftet, wenn selbstfahrende Autos Unfälle bauen?
Noch interessanter finde ich Aussagen vom EU-Abgeordneten Mady Delvaus: Wir müssen in Erwägung ziehen, dass die KI die intellektuellen Fähigkeiten des Menschen innerhalb nur weniger Jahrzehnte überflügeln könnte.“ Das weitere Schlussfolgerungen aus dieser Möglichkeit zu der Frage führen, ob sich die Spezies Mensch mit dieser Entwicklung selbst gefährdet, liegt auf der Hand.
Meiner Meinung nach liegt es jetzt noch bei uns, ob selbstlernende Roboter eine Gefahr für die Menschheit, oder, ob sie zum Segen der Menschheit werden. Daher ist es essentiell, dass wir uns dafür einen international gültigen rechtlichen Rahmen für die weitere Forschung und Entwicklung zulegen. Morgen könnte es dazu bereits zu spät sein, denn wenn wir alleine die Risiken und Herausforderungen eines immer engeren Zusammenwirkens von Menschen und Robotern im Alltag berücksichtigen, werde sogar ich einen selbstlernenden Androiden besitzen, bevor es eine Gesetzesgrundlage dafür gibt, was er darf und was nicht.
Ich bin unbedingt für technischen Fortschritt und träume von einer objektiven, logischen KI, welche die Fehler, emotionaler, habgieriger, religiöser Fanatiker und Menschen korrigiert, aber nicht um jeden Preis. Vielleicht wäre es momentan sinnvoller sich darum zu bemühen, dass die Menschen weltweit ein friedvolles, erfülltes Leben führen können. Denn auf dieser Basis hätten wir auch von einer mächtigen KI nichts zu befürchten, weil wir sie (noch) entwerfen. Entwickeln wir sie um Macht über andere zu erlangen, um Kriege zu gewinnen und andere zu unterdrücken, dann kann ich nur froh darüber sein, dass ich heute lebe und die zukünftigen Generationen bedauern.
Will sich jemand dazu einen kalten Schauder über den Rücken laufen lassen und ein Horrorszenario in Form einen Sci-Fi Romanes lesen, der findet hier die Heliosis.

Weblinks:
Robotik und Künstliche Intelligenz: EU Parlament verabschiedet erste „Robotergesetze“
Charta der Digitalen Grundrechte der Europäischen Union
CHARTA DER DIGITALEN GRUNDRECHTE DER EUROPÄISCHEN UNION
ENTWURF EINES BERICHTS mit Empfehlungen an die Kommission zu zivilrechtlichen Regelungen im Bereich Robotik (2015/2103(INL))
Künstliche Intelligenz und künstliche Moral (1) – von dummen Mördern und künstlichen Polizisten

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Barrierefreiheit mit WordPress

In diesem Artikel erkläre ich wie Sie einen WordPress-Blog barrierefrei machen können.

Was ist WordPress?

WordPress ist eine kostenlose und freie Webanwendung. WordPress kann als Blog oder als Content-Management-System (CMS) verwendet werden. Weil WordPress sich mittler Weile auch als Content-Management-System eignet, werden auch viele Webseiten mit WordPress erstellt. Das Wort Blog setzt sich zusammen aus Web und Log. Log steht für Logbuch. Ein Blog ist also zunächst mal ein meist öffentlich geführtes Tagebuch.

Barrierefreiheit in der Informatik – Was ist das?

Barrierefreiheit in der Informatik bedeutet, dass Webseiten, Programme und Betriebssysteme so gestaltet sind, dass sie von ALLEN MENSCHEN, auch von Menschen mit körperlichen Einschränkungen, bedient werden können. Anders ausgedrückt: Barrierefreiheit in der Informatik bedeutet, dass Webseiten, Programme und Betriebssysteme keine Hindernisse bzw. Barrieren bei der Bedienung für Menschen mit Behinderungen haben.

Gesetzliche Grundlagen

Seit 1. Mai 2002 gibt es ein Gleichstellungsgesetz für Menschen mit Behinderungen. Im Jahr 2016 wurde dieses Gesetz überarbeitet und im September 2016 trat die Überarbeitung in Kraft. Im § 12 Barrierefreie Informationstechnik werden Träger öffentlicher Gewalt zur Barrierefreiheit bei Webseiten, Programme und Apps verpflichtet. Träger öffentlicher Gewalt sind Behörden, Hochschulen und Universitäten.

Barerierefreies Webdesign – Definiton

Barrierefreiheit mit WordPress ist das gleiche wie barrierefreies Webdesign mit WordPress. Barrierefreiheit bedeutet ohne Hindernisse. Barrierefreiheit gibt es bei Gebäuden, auf der Straße oder in der EDV. Barrierefreiheit in der EDV bedeutet, dass Webseiten, Software und Betriebssysteme so gestaltet sind, dass Menschen mit unterschiedlichen Einschränkungen die Webseite / Software bedienen können.
Barerierefreies Webdesign bedeutet, dass eine Webseite so gestaltet ist, dass sie für ALLEN Menschen, auch für Menschen mit körperlichen und geistigen Beeinträchtigungen wahrnehmbar und bedienbar ist.

Barrierefreies Webdesign – Richtlinien

Es werden Richtlinien benötigt, um zu beurteilen ob eine Webseite nach den Grundlagen des barrierefreies Webdesign erstellt wurde. So existieren internationale und nationale (also für Deutschland geltende) Richtlinien für solche Webseiten.

Wenn Sie eine Webseite z. B. aus Österreich barrierefrei machen sollen, wenden Sie die WCAG 2 an. Bei Internetseiten aus Deutschland die BITV 2.0 .

Barrierefreiheit mit WordPress – die Umsetzung

Ein Theme bei WordPress ist eine Art „Kleid“ für den Blog. Ein Theme bestimmt das Aussehen des Blogs. Eine anderes Wort für Theme wäre „Vorlage“ oder „Template“. Es gibt sehr viele fertige Themes die kostenfrei heruntergeladen werden können. Wenn mehrere Themes im Blog installiert sind, kann das Aussehen des Blogs in Sekunden verändert werden! Das ist eine der vielen Stärken von WordPress.

Damit das Theme barrierefrei wird, muss es bearbeitet werden. Um ein Theme überhaupt bearbeiten zu können, muss mit Hilfe eines FTP-Zugangs der Schreibschutz entfernt werden. Erst dann können die Dateien des Themes bearbeitet werden.

Inzwischen gibt es auf der WordPress-Webseite eine Auflistung von Themes die barrierefrei sind:
Auflistung von barrierefreie Themes

Um ein Theme zu ändern wird der Admin-Zugang benötigt. Dort auf „Design“ und danach „Editor“ klicken. Es öffnet sich eine Datei mit Namen „style.css“. In dieser Datei können wichtige Einstellungen für die Barrierefreiheit gemacht werden.

Damit Menschen mit Sehbehinderung die Schriftgröße im Browser skalieren (=vergrößern) können, muss in der style.css-Datei relative Schriftgrößen verwendet werden. Hier zwei Beispiele:

font-size: 100%;
font-size: 0.750em;

Für Menschen mit einer Farbsehschwäche ist es wichtig, dass genügend Farbkontrast vorhanden ist, zwischen Hintergrundfarbe und Schriftfarbe. Suchen Sie einfach nachdem Wort „color“. So finden Sie die Hintergrund und die Schriftfarbe. Mit dem Colour Contrast Analyser können Sie überprüfen ob der von Ihnen gewählte Farbkontrast für Menschen mit einer Farbsehschwäche in Ordnung ist.

Wenn Bilder in WordPress hochgeladen werden, sollten diese einen Alternativtext haben, damit die Vorlesesoftware von Blinden und Sehbehinderten vorlesen kann, was auf dem Bild zu sehen ist. Die Vorlesesoftware heißt „Screenreader“, zu deutsch „Bildschirmleser“. Es ist nicht nötig, dass im Alternativtext das Bild ganz detaliert beschrieben wird. Es sollte nur ganz grob erklärt werden, was auf dem Bild zu sehen ist.
Hier ein Beispiel:

<img style="max-width: 800px;" src="barrierefreies_webdesign_banner.jpg" alt="Firmenlogo und eine Bildschirmtastatur entwickelt von Marlem-Software" height="162" />

Jedes Theme hat eine Datei mit dem Namen „header.php“ . Falls in Ihrem Theme ganz oben eine Grafik eingebaut ist, dann können Sie in der Datei header.php nachschauen ob diese Grafik einen Alternativtext hat, damit der Screenreader von blinden und Sehbehinderten Menschen entsprechende Informationen bekommt.

Das Plugin „WP Accessibility Plugin“ zur Verbesserung der Barrierefreiheit

Es gibt inzwischen ein Plugin, das WP Accessibility Plugin mit dem Sie bestimmte Sachen per Einstellungen in WordPress barrierefrei machen können. Folgende Einstellungen und noch mehr sind möglich mit diesem Plugin:

  • Accessibility toolbar mit Schriftvergrößerung und Kontrast-Unschalter hinzufügen.
  • Füge die Sprache der Seite und Leserichtung zum HTML-Element hinzu.
  • Zu HTML 5 Elementen ARIA landmark roles hinzufügen
  • Farbkontrast-Tester zwecks Farbenblindheit nach WCAG 2.0

Barrierefreiheit mit WordPress – Schlussbemerkung

WordPress eignet sich hervorragend um Webseiten barrierefrei zu machen. Wenn die obigen Tipps umgesetzt werden, dann ist die WordPress-Webseite nicht 100% barrierefrei, aber viele wichtige Barrieren für Menschen mit unterschiedlichen Einschränkungen sind beseitigt. Achja, die Suchmaschine freut sich auch über barrierefreie Blogs. Google ist blind und kann nur lesen.

Autor: Markus Lemcke
Webseite: Barrierefreiheit mit WordPress und barrierefreies Webdesign von Marlem-Software

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Speicherung von Kreditkartendaten der Gäste im Hotel

Zuerst einmal eine Orientierungshilfe, die zwar für Rheinland-Pfalz herausgegeben wurde, aber leicht auf andere Gebiete und auch auf Österreich übertragen werden kann.

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Hervorheben und zitieren möchte ich aus dem PDF:

Zur Gewährleistung der hier angesprochenen Datensicherheit verpflichtet § 9 BDSG
den Hotelier, alle „technischen und organisatorischen Maßnahmen zu treffen“, die
erforderlich sind, um die rechtmäßige Nutzung der Daten zu gewährleisten.
Dazu muss er
1. Unbefugten den Zutritt zu Datenverarbeitungsanlagen verwehren (Zutrittskontrolle),
2. verhindern, dass Datenverarbeitungssysteme von Unbefugten genutzt werden
können (Zugangskontrolle),
3. gewährleisten, dass die zur Nutzung Berechtigten ausschließlich auf die ihrer
Zugriffsberechtigung unterliegenden Daten zugreifen können (Zugriffskontrolle),
4. gewährleisten, dass nachträglich überprüft und festgestellt werden kann, ob und
von wem personenbezogene Daten in Datenverarbeitungssysteme eingegeben,
verändert oder entfernt worden sind (Eingabekontrolle),
5. gewährleisten, dass überprüft und festgestellt werden kann, an welche Stellen
eine Übermittlung personenbezogener Daten erfolgt (Weitergabekontrolle),
6. gewährleisten, dass personenbezogene Daten, die im Auftrag verarbeitet werden,
nur entsprechend den Weisungen des Auftraggebers verarbeitet werden können
(Auftragskontrolle),
7. gewährleisten, dass personenbezogene Daten gegen zufällige Zerstörung oder
Verlust geschützt sind (Verfügbarkeitskontrolle) und
8. gewährleisten, dass zu unterschiedlichen Zwecken erhobene Daten getrennt
verarbeitet werden (Trennungsprinzip).
Dabei hat er insbesondere die dem Stand der Technik entsprechenden
Verschlüsselungsverfahren einzusetzen.
Diese Grundsätze der Datensicherheit gelten nicht nur für die Computer des
Hotelbetriebs selbst, sondern auch dann, wenn der Hotelier seinen Hotelgästen die
Nutzung von WLAN ermöglicht.
Kommt es trotzdem zu Datendiebstahl oder Datenverlusten, so ist der Hotelier
verpflichtet, den hiervon Betroffenen, also insbesondere den Hotelgästen, diese
„Datenpanne“ anzuzeigen und Maßnahmen zu treffen, den hierdurch drohenden
Schaden zu begrenzen; eine solche Anzeige ist auch der DatenschutzAufsichtsbehörde
gegenüber abzugeben (§ 42a BDSG).

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