Archiv der Kategorie: Gesundheit

Abschreckpickerl, das Wappen der EU-Idiokratie

Derzeit denkt die Führung der Idiokratie über Warnhinweise auf Zucker enthaltende Lebensmittel nach. Nun,  in einer Idiokratie regieren die Dummen über die Klügeren. Wie kamen sie an die Macht? Ich vermute, dass sie nicht von vornherein dumm waren, sondern sich irgendwann für ein zuckerfreies Leben entschieden. Bekanntlich metabolisieren Nervenzellen Glucose. Womit denken diese Leute also jetzt? Ich weiß es zwar nicht, aber auf Grund der Ergebnisse vermute ich, dass indifferente Bindegewebszellen diese Funktion übernahmen. 

Aber darum geht es mir gar  nicht, sondern darum, für wie verblödet und für wie lange uns die Verblödeten eigentlich noch  halten dürfen? 

 Zucker, Fett und  Cholesterin sind lebenswichtig, im Gegensatz zu Nikotin, Alkohol und Verbrennungsmotoren. Die meisten Menschen, die keines natürlichen Todes sterben, sterben auf der Straße. Wo sind die Pickerl? Wenn sie sich mit ihrem Auto bei laufendem Motor in die Garage einsperren, sind sie tot. Wenn sie sich mit ein paar Packungen Zigaretten einsperren, wird ihnen nichts passieren. Ich frage jetzt nicht, wo die Luftballons in der Stadt sind, mit der Warnung: „Achtung, atmen kann ihre Gesundheit gefährden, besonders Kinder in Auspuffhöhe sind dadurch lebensgefährlich bedroht.“

Warum frage ich das nicht? Weil das für normale Menschen ohnehin selbstverständlich und klar ist und die Führung der EU-Idiokratie die Frage vermutlich  nicht einmal für zynisch hielten. 

Aber ich hätte noch einen Vorschlag für ein abstoßendes Warnungs-Pickerl für Einwanderer und Menschen, die hier Asyl beantragen wollen. Bringt doch große Schilder an den Grenzen an mit der Aufschrift: „Achtung innerhalb der EU besteht erhöhte Verblödungsgefahr und die ist auch nicht viel ungefährlicher, als Religion!“

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Veganer Käse?

Nein, hier geht es nicht um „so ein Kaas“, sondern ich habe gerade einen interessanten Artikel gelesen „Veganer Käse: Die 10 besten Käse-Alternativen„. Ich esse sehr gerne Käse und zwar bis jetzt mit gutem Gewissen, denn bei Milch handelt es sich ja nur um Tierprodukte und nicht um  Fleisch. Ich bin der Autorin, Anna-Lena Klapp BSc., auch dankbar für die vielen Alternativen und Hinweise, aber nicht so glücklich bin ich über die Absätze „Traumatische Erlebnisse für Kühe und Kälber“, „Käse in der Klimabilanz schlechter als Fleisch“, „Hohe Säurebelastung durch Käse“ und „Käse- und „Fleischkonsum so schädlich wie Rauchen“.

Rezepte mit Käseersatz ist interessant und auch Die 10 besten Ei-Alternativen: Kochen und Backen ohne Ei, obwohl ich auf Eier nicht verzichten möchte.

Milchersatz: Die 10 besten veganen Milch-Alternativen finde ich sehr gut, Fischersatz: 10 vegane Alternativen zu Fisch, Kaviar und Co. hingegen sonderbar.

Fleischersatz: Die 10 besten veganen Fleischalternativen interessant und 10 vegane Alternativen zu Butter, Joghurt, Quark, Sahne und Co. ebenfalls.
Auf Vegane Süßigkeiten stehe ich nicht so besonders, aber der Blog ist informativ.

Zum Schluss frage ich mich nur noch, wie ich wohl meinen Bedarf an Orotsäure decken soll, wenn ich auf Schaf- und Ziegenkäse verzichten möchte?

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Ein Spiel ist ein soziales System

[:de]Zurück zu Geisteskrankheit – ein moderner Mythos


„Ein Spiel ist ein soziales System.“ Dieser Satz stammt aus dem Vorwort zur deutschen Neuausgabe, von Fritz B. Simon – Berlin, Frühjahr 2013

Die Unterscheidung zwischen „krank“ und „gesund“ hielt ich bis vor kurzem für recht unproblematisch, da ich davon ausging, dass die Mediziner den Begriff „Krankheit“ ausreichend definierten. Da die Psychiatrie ein Fachgebiet der Medizin ist, dachte ich, diese Definitionen müssten wohl auch für Geisteskrankheiten gültig und anwendbar sein. Nun, ich bin aber nur ein interessierter Laie, der sich seit dem zarten Kindesalter mit dem Begriff „Psyche bzw. Seele“ abquält und noch immer nichts damit anfangen kann. Daher hätte ich niemals auf die Betrachtungsweisen des Psychiaters Thomas Szasz kommen können. Aber selbst wenn ich das gekonnt hätte, so hätte ich es niemals gewagt. Thomas Szasz hat das Buch „Myth of Mental Illness“ schon 1961 geschrieben, doch es ist heute noch genau so modern und revolutionär, wie damals. Das liegt daran, dass sich früher sowohl die Psychoanalyse, wie auch heute die biologische Psychiatrie an derselben Metapher, nähmlich dem medizinischen Krankheitsbild, orientieren. Es gibt nur „krank“ oder „gesund“. Da beginnt die Kritik von Szaasz, indem er Verhaltensweisen, die sozial als Symptome definiert sind, als Zeichen und setzt der medizinischen Erklärung eine semiotische Analyse entgegen.
Von Metaphern kann man hier kaum Reden, nein es sind dumm Sprüche, die mit dem Wort „Spiel“ getrieben werden. Das Spiel des Lebens, ja selbst das Leben ist nur ein Spiel und sogar der wütende Kampfhund wollte nur spielen, als er sein Opfer zerfetzte. Die „alles ist ein Spiel-Sprüche“ hängen wohl schon jedem zum Hals heraus und doch kann ich dem Satz „Ein Spiel ist ein soziales System“ etwas abgewinnen. Denn wenn man menschliches Verhalten als regelgeleitet versteht, als Teilnahme an einem Spiel, kann man durch diese Betrachtung zu interessanten Folgerungen kommen. Das Spiel, schreibt Simon, „steht hier für eine geordnete, durch die Befolgung von Regeln erklärbare Gesamtheit erlaubter, vorgeschriebener und verbotener Interakttionen mehrerer Akteure“. Und weiter – wörtliches Zitat:
Mit diesem Ansatz wurde Szasz zum Pionier eines Erklärungsmodells, das die Entstehung von abweichendem Verhalten kausal in dem Bereich verantwortet, in dem es zu beobachten ist: einem sozialen System, d.h. einem Kommunikationssystem.“
Davon ausgehend ergeben sich zwei darauf aufbauende Möglichkeiten, die als Mikroebene und als Makroebene bezeichnet werden. Auf Mikroebene, also der Face-to-Face-Kommunikation sind in letzer Zeit erfolgreiche Paar-, Gruppen- und Familien-Therapien entwickelt worden.
Szasz wandte sich aber der Makroebene zu und richtete sein Interesse auf übergeordnete gesellschaftliche Systeme der Politik und Wirtschaft und wurde zu einem radikalen Kritiker der staatlich getragenen und von wirtschaftlichen Interessen geleiteten Medizinalisierung der Psychiatrie, die dabei sowohl implizit als auch explizit in der Gesetzgebung sein konnte.
In diesem Vorwort wird auch erwähnt, dass Szasz darauf hin wies, dass schon zu Beginn der Psychiatrie im Buch „Lehrbuch der ärztlichen Seelenkunde“, von Ernst von Feutersleben, Anfang 19. Jhdt, der metaphorische Charakter des Krankheitsmodell thematisiert wurde. Wo es darum ging, dass für die Leiden des Geistes eher die Seelenärzten (Priester, Lehrer, .. ) zuständig sein sollten. Ich weiß nicht, ob ich bedauern soll, dass sich die moderne Psychiatrie nicht mehr an ihre Gründerväter erinnert, aber mir wird klar, dass die vielen bunten Bilder eines Hirnscanners zwar eine hohe Suggestivkraft haben mögen, doch wenig Erklärungsert haben. Bis vor kurzem dachte ich, dass ein vollständiges Bild aller neuronalen Aktivitäten und aller Hormone und Neurotransmitter eigentlich alles erklären würde. Doch heute stimme ich damit überein, dass die Entstehung körperlicher Symptome durch biochemische Prozesse und anatomischen Strukturen erklärt werden können, aber nicht Geisteskrankheiten, falls es diese überhaupt gibt.

Dazu denke ich an folgendes Beispiel:
Eine Person trainiert 2 Wochen lang auf 6000 m Höhe irgend eine Sportart. Der Effekt ist auch unter der Bezeichnung „Blutdoping“ bekannt. Wegen des geringen Sauerstoffgehaltes und den atmosphärischen Bedingungen stellt sich der Körper darauf ein und produziert mehr Erythrozyten. Geht diese Person nun zum Arzt und sagt nichts über die Umstände, sondern lässt sich einfach untersuchen, so wird der Arzt eine Polyglobulie (erhöhte Anzahl der roten Blutkörperchen) feststellen und als Folge womöglich verschiedene Krankheiten diagnostizieren und therapieren, obwohl die einzig richtige Therapie, keine Therapie, wäre, weil die Person gesund ist und sich das Blutbild in kurzer Zeit wieder normalisieren würde.

Scanns sind sicher ein sehr gutes Instrument, aber biologische Faktoren können niemals das Verhalten eines Individuums erklären. Diese Erkenntnis gewann ich schon aus dem Vorwort, denn bisher war ich der Ansicht, dass die Psychiatrie nur deshalb noch nicht perfekt ist, weil die technischen Mittel zur Diagnose noch unerschwinglich sind, oder einfach noch verbessert werden müssen, bis jede biochemische Reaktion erfasst werden kann.
[:en]Zurück zu Geisteskrankheit – ein moderner Mythos


„Ein Spiel ist ein soziales System.“ Dieser Satz stammt aus dem Vorwort zur deutschen Neuausgabe, von Fritz B. Simon – Berlin, Frühjahr 2013

Die Unterscheidung zwischen „krank“ und „gesund“ hielt ich bis vor kurzem für recht unproblematisch, da ich davon ausging, dass die Mediziner den Begriff „Krankheit“ ausreichend definierten. Da die Psychiatrie ein Fachgebiet der Medizin ist, dachte ich, diese Definitionen müssten wohl auch für Geisteskrankheiten gültig und anwendbar sein. Nun, ich bin aber nur ein interessierter Laie, der sich seit dem zarten Kindesalter mit dem Begriff „Psyche bzw. Seele“ abquält und noch immer nichts damit anfangen kann. Daher hätte ich niemals auf die Betrachtungsweisen des Psychiaters Thomas Szasz kommen können. Aber selbst wenn ich das gekonnt hätte, so hätte ich es niemals gewagt. Thomas Szasz hat das Buch „Myth of Mental Illness“ schon 1961 geschrieben, doch es ist heute noch genau so modern und revolutionär, wie damals. Das liegt daran, dass sich früher sowohl die Psychoanalyse, wie auch heute die biologische Psychiatrie an derselben Metapher, nähmlich dem medizinischen Krankheitsbild, orientieren. Es gibt nur „krank“ oder „gesund“. Da beginnt die Kritik von Szaasz, indem er Verhaltensweisen, die sozial als Symptome definiert sind, als Zeichen und setzt der medizinischen erklärung eine semiotische Analyse entgegen.
Spiel – … Konsequenzen Richtungen . ..Scann, Blutdoping.[:]

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Willst Du Mit Mir Drogen Nehmen?

Ich weiß nicht, einerseits werden die Raucher verfolgt und ein Nachbar geht zu Gericht, weil er einem Raucher das Rauchen am eigenen Balkon verbieten will, auf die Zigaretten-Packungen wollen sie neben den Todesdrohungen noch abschreckende Bilder anbringen und Werbung ist sowieso verboten, aber andererseits spielen sie „Willst Du Mit Mir Drogen Nehmen?“ im Radio rauf und runter. Auf Die Triebwerke des Alligatoah (n-tv Interview mit Alligatoah sprach Volker Probst) heißt es zur Eröffnung des Artikels:

An seinem nackten Hintern auf dem Cover allein liegt es sicher nicht, dass Alligatoah mit dem Album „Triebwerke“ Platz 1 der Charts erobert hat. Schon eher an seinem Ohrwurm-Hip-Hop mit viel Humor. Mit n-tv.de spricht der Durchstarter, der im wahren Leben Lukas Strobel heißt, nicht nur über seinen Po, sondern auch seinen Hoden, Penis-Malen, Aggro, Sido, Bushido und den Sinn von Provokation.

Auf die Frage:

Wenn du in einem Song wie „Willst du“ die Frage stellst „Willst du mit mir Drogen nehmen?“, dann ist das also auch nur Fantasie. Du selbst würdest natürlich nie Drogen nehmen …

kommt die Antwort:

Genau. (lacht) Aber man sollte auch betonen: „Willst du“ ist eigentlich kein Drogen-Song. In der nächsten Zeile heißt es ja bereits: „Komm, wir gehen zusammen den Bach runter.“ Es geht vielmehr um die Mentalität in der heutigen Zeit, die Romantik im Zugrundegehen zu finden. Drogen sind dafür nur das Beispiel der Jugend.

Na toll, dazu ein Auszug aus dem Song:

Willst du mit mir Drogen nehmen?
Dann wird es rote Rosen regnen.
Ich hab’s in einer Soap gesehen.
Willst du mit mir Drogen nehmen?

(Komm) Komm, wir geh’n
Komm, wir geh’n zusamm’n den Bach runter
(Komm) Komm, wir geh’n
Komm, wir geh’n zusamm’n den Bach runter
(Komm) Komm, wir geh’n
Komm, wir geh’n zusamm’n den Bach runter
(Komm) Denn ein Wrack ist ein Ort,
An dem ein Schatz schlummert.

Ja, „wir gehen zusammen den Bach runter“ aber in der nächsten Zeile heißt es „Denn ein Wrack ist ein Ort,
An dem ein Schatz schlummert.“

Da kommt ja ganz bestimmt keiner auf die Idee, dass man nach dem Untergang den schlummernden Schatz findet.

Ich kann dazu nur sagen, wenn jemand schon so eine Ultrawerbung für Drogenkonsum machen darf, weil er den Schmarrn Kunst nennt, dann frage ich mich, wieso das im Radio gespielt werden darf.

Ich bette das Video von YouTube hier trotzdem ein, damit jeder selbst urteilen kann, ob das eine Werbung für Drogen ist:

Was meinen Sie:

Willst du mit mir Drogen nehem?

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Ebola – der Flughund im Visier

Der Wirt

Wikipedia Hochgeladen von Masur
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Ein Virus ist zwar das kleinste, aller Lebewesen und kann sogar zeitweise kristalline Strukturen annehmen und viele Virologen meinen sogar, dass Viren überhaupt keine Lebewesen sind, weil sie auf die Wirtszellen zur Fortpflanzung angewiesen sind. So klein sie auch sein mögen, in mancher Hinsicht sind sie intelligenter, als der Mensch. Viren töten ihren Lieblingswirt nicht! Daher habe ich mich als erstes gefragt, wo die Ebola-Viren eigentlich herkommen und welche Reservoirwirte sie haben. Großangelegte Untersuchung von Fledermäusen ergaben, dass sehr wahrscheinlich der Nilflughund (Rousettus aegyptiacus) und der Hammerkopf (Hypsignathus monstrosus) als Reservoirwirte sowohl für das Ebolavirus als auch für das Marburgvirus dienen.
Siehe dazu auch Virus und Flughund auf Wikipedia.

Übertragung

Vermutlich erfolgt die Übertragung des Virus auf den Menschen auch durch Körperkontakt mit infizierten kranken oder toten Wildtieren wie Affen, afrikanischen Waldantilopen und Flughunden.
Eine Mensch-zu-Mensch-Übertragung der Ebolaviren erfolgt durch direkten Körperkontakt und bei Kontakt mit Körperausscheidungen infizierter Personen per Kontaktinfektion beziehungsweise Schmierinfektion.

Wikipedia Hochgeladen von ChyranandChloe
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Die verschiedenen Spezien findet man auf Speziesunterscheidung (Wkipedia) gelistet.

Ebola verursacht internationalen Gesundheitsnotfall

Es gibt schon über Rund 1000 gemeldete Todesfälle in Westafrika, was die WHO veranlasste den „internationalen Gesundheitsnotfall“ auszurufen. Damit kann die Organisation nun völkerrechtlich verbindliche Vorschriften zur Bekämpfung der Epidemie erlassen.
Nähers auf WHO Statement on the Meeting of the International Health Regulations Emergency Committee Regarding the 2014 Ebola Outbreak in West Africa.
Das kanadische Unternehmen Tekmira Pharmaceuticals entwickelt das Medikament TKM-Ebola, wobei voriges Monat eine Studie, bei der das Medikament Menschen gespritzt wurde, wegen Sicherheitsbedenken gestoppt wurde. Doch nun werden die Auflagen gelockert. Auch die beiden mit Ebola infizierten US-Bürger werden in den USA mit dem noch nicht zugelassenen Medikament ZMapp behandelt.
Hoffen wir, dass bald ein Medikament gegen die mit 50 – 90% tödlich ausgehende Viruserkrankung gefunden wird.

Weblinks:


Titelbildquelle: Wikipedia Hochgeladen von Haplochromis

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