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Wien Wahl 2015: Beste Wahlkampfstrategie

wahlprogrammövpIm ZIB Magazin heißt es: „Erstmals ist völlig offen, wer künftig den Ersten Bezirk regieren wird. 70 Jahre lang war die Innere Stadt eine schwarze Hochburg, doch nach dem Wechsel von City-Chefin Ursula Stenzl zur FPÖ werden die Karten neu gemischt.“
Dass Frau Stenzl von der ÖVP geschasst wurde, spricht für die ÖVP. Denn wer in der Flüchtlingsfrage das komplette Versagen unserer staatstragenden Spitzenpolitiker und jener der EU im Endeffekt als Invasion ohne Waffen bezeichnet, der/die kann nur bei der FPÖ einen Platz finden. Leider geht das Spiel der FPÖ (guter Bulle, böser Bulle) recht gut auf. Sie hat nur „böse“ Funktionäre und einen „guten“ Chef. Ich will aber nicht schon wieder von Herrn Straches politischem Geschick sprechen, sondern ich finde, dass die ÖVP die beste Wahlkampfstrategie hat. Nicht die effizienteste und vielleicht bringt sie auch nicht die meisten Stimmen, aber mir persönlich entspricht sie am besten. Ihnen geht es offensichtlich nicht in erster Linie darum, die Gegner schlecht zu reden und deren Fehler aufzuzeigen, sondern ihr Programm darzulegen.
Das beste Beispiel ist Herr Figl, der da meint: „Ich mache einen positiven Wahlkampf gegen niemand anderen, sondern für mich, mein Team und mein Programm“.
Ähnlich hat sich auch Herr Juraczka in der Elefantenrunde angehört, wodurch mir die ÖVP das erste mal nach 40 Jahren positiv auffällt.
So und genau so sollte es sein. Leider verpassen das die Grünen und Neos total, obwohl sie bei einer gewissen Wählerschicht, die genau so gut die FPÖ wählen könnten, mit ihren sinnlosen Angriffen auf Herrn Strache und der Selbstbeweihräucherung vielleicht mehr Erfolg haben, als die sachliche ÖVP. Dass die Korruptionsaffären auch der FPÖ und natürlich der dafür haupt-verantwortlichen SPÖ massiv schaden werden, ist hoffentlich außer Zweifel. Wenn die Wähler diese Affären ungestraft lassen sollten, dann ist ihnen wirklich nicht mehr zu helfen und es wird noch schlimmer kommen. Die SPÖ zu wählen kommt für mich daher auch schon seit der Kreisky-Ära überhaupt nicht mehr in Frage. Die FPÖ ist noch nie in Frage gekommen und wird es auch nie und die Grünen sind aktuell im Verhalten leider eine Katastrophe, wenn man von Frau Glawischnig und Herrn Kogler einmal absieht. Die ÖVP ist mir auch durch Herrn Kurz schon angenehm aufgefallen. Gegen seine Einberufung zum Außenminister wehrte ich mich anfangs zwar, weil ich der Meinung war, dass er ohne Erfahrung der Aufgabe unmöglich gerecht werden könnte, aber ich habe mich geirrt.
Weniger-Buerokratie_5e8feaDa mir der Wahlkampf der ÖVP am besten gefällt, sehe ich mir erstmals in meinem Leben http://www.oevp.at/ und http://oevp-wien.at/wahlprogramm an. Aus Arbeiterkreisen stammend, haben mir das meine Scheuklappen bisher nicht erlaubt. Kommt die ÖVP ohne Korruption und Schmutzkampagnen gegen die politischen Gegner aus und konzentriert sich wirklich auf ihr eigenes Konzept? Dem gehe ich nach und weil sie Frau Stenzl geschasst haben und mich sowohl Herr Figl, als auch Herr Juraczka angesprochen haben, interessiert mich auch erstmals das Programm der ÖVP. Prompt finde ich die Schwerpunkte der Partei auch gleich bei meinem ersten Schnuppern recht interessant.

Mir gefällt die ÖVP im Wahlkampf am besten, obwohl sie gegen die provokanten Strategien der übrigen Parteien vermutlich keine Chance haben werden. Es sei denn, andere Wähler sehen den Wahlkampf ähnlich wie ich.


Bildquelle: Screenshot von http://oevp-wien.at/wahlprogramm

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„Mein Kampf – ein Krampf“ oder „Wien-Wahl 2015: Diskussion der Spitzenkandidaten“

elefant1Ich schäme mich für diesen Artikel, aber ich kann es nicht ändern. Meine Welt steht am Kopf und so unangenehm das für mich auch ist – es ist so.
Ich kämpfe 2015 nicht um Wien, sondern ich hisse wieder einmal die weiße Fahne und überlasse euch die Stadt kampflos. Ich sah mir nämlich gestern „Kampf um Wien“ an, obwohl ich schon alleine durch diese Bezeichnung wusste, dass es nichts neues geben wird. Keine Politik, keine Konzepte, keine Ideen, außer den Gegner schlecht zu reden natürlich, sondern nur einen Kampf um Macht und Einfluss. Ich war mir sicher, dass es ein „Krampf um Wien“ werden würde und behielt recht. In meiner Jugend hatte ich noch eine rot-weiße Tendenz, die dann kurzfristig grün-weiß wurde. Jetzt tendiere ich nicht einmal mehr zu weiß.

Als Höhepunkt des Wiener Landtags-Wahlkampfes treffen Michael Häupl (SPÖ), Maria Vassilakou (Grüne), HC Strache (FPÖ), Manfred Juraczka (ÖVP) und Beate Meinl-Reisinger (Neos) aufeinander.

Von den Parteistatuten und meiner Gesinnung her, war meine Reihenfolge klar: „Maria Vassilakou (Grüne) dann lange nichts, dann Beate Meinl-Reisinger (Neos), Michael Häupl (SPÖ), Manfred Juraczka (ÖVP), dann nichts mehr, oder wenn ich schon demokratisch sein will, wieder lange nichts und dann HC Strache (FPÖ)“.

Es ist meine persönliche Katastrophe, dass die Reihenfolge, wie ich die Spitzenkandidaten gestern erlebte, fast genau umgekehrt ist. Werde ich schizophren, oder was ist bloß los mit mir? Ich sollte wenigstens schweigen und nichts zu dieser Katastrophe sagen, aber das liegt nicht in meiner Natur. Ich sehe der Katastrophe ins Auge und gebe zu, dass für mich Herr Strache bei weitem am besten abgeschnitten hat. Herr Juraczka war bei mir am zweiten Platz und erst dann kamen Frau Vassilakou, Herr Häupl und Frau Meinl-Reisinger. Wieso Frau Meinl-Reisinger überhaupt dabei war, kann ich mir nicht ganz erklären. Ist sie eine Politikerin? Wenn ja, dann ist sie laut ihren eigenen Aussagen eine schlechte Politikerin. Daher hätte man sie gar nicht einladen sollen, denn die Vertreter der Monarchisten, der Erdogan-Liste oder der Männerpartei etc. waren ja auch nicht dabei.

Worum ging es in dieser Elefantenrunde? Um Themen, für die sie nicht zuständig sind! Ich wiederhole mich, weil ich es sonst selbst nicht glauben kann, was ich da schreibe. Ja, es wurde fast nur über Themen gesprochen, für die die Anwesenden nicht zuständig sind! Ein Geniestreich auf Wienerisch!

Strache hat für mich eindeutig als einziger vernünftig geklungen und im Kern seiner Aussage mich wieder gegeben, was aus meinen Notizen hier (Flüchtlingspolitik) nachzulesen ist. Gezwungener weiße aber leider auch zu Themen, für die er nicht zuständig ist. Er war sachlicher als alle anderen, obwohl man gerade ihm ja immer wieder Opportunismus, Hetze, Ausländerfeindlichkeit und was weiß ich was, vorwirft.
Herr Häupl redet zuerst auch über EU-Politik und dann eröffnete er die Schlammschlacht mit einem Foto, auf dem FPÖ-Funktionäre gegen die Aufnahmen der Flüchtlinge demonstrieren. Was macht Strache? Er lässt sich nicht beschmutzen, fängt das Schlammpaket und wirft es zurück mit der Aussage, dass das Innenministerium bestätigt hätte, dass kein einziges der Kinder, die am Foto zu sehen sind aufgenommen worden wären.
Worum ging es Häupel dabei? Um eine Lösung in der Flüchtlingsfrage für Wien? Nein, er wollte nicht charakterlos dastehen. Also um ein rein persönliches Motiv. Das ist erbärmlich Herr Häupl. Aber es kommt noch schlimmer. Den Grünen wird ja immer wieder unterstellt, dass sie eine Partei für Intellektuelle wären. Was sagt Frau Vassilakou dazu? Sie ruft dazwischen! Herr Strache sei zynisch! Man sieht das Foto! Man sieht das Kind auf dem Foto!
Bitte, wie dumm ist das denn? Unterbrechen, sich ohne Sprachkultur mit einem Zwischenruf aufdrängen und dann so einen unglaublichen Schwachsinn äußern. Ja, Frau Vassilakou, sie haben ja eh ganz recht, man hat das Foto wirklich gesehen und wenn das eine Elefantenrunde sein soll, dann sind Sie der Elefant im Porzellanladen. Wenn sie gemeinsam mit Frau Meinl-Reisinger mit wortloser Anwesenheit geglänzt hätten, wäre es für eure Parteien vermutlich besser gewesen. Was wir nicht brauchen in Wien, meint Frau Vassilakou „ist der Zaun, der Strache, der Stacheldraht, …(dieses Gestammel sollte wahrscheinlich die Assoziation „Stracheldraht“ erwecken, oder sie kann einfach wirklich keine ganzen Sätze formulieren) den Giganten wie Gorbatschow und Kohl entfernten. Wow, zuerst sind wir bei Themen, für die ihr nicht zuständig seid, jetzt bekommen wir auch noch Geschichtsunterricht. Weiter meint Frau Vassilakou: „was wir jetzt nicht brauchen sind politische Zwerge, wie den Herrn Strache, die uns wieder einzäunen“.
Spätestens jetzt sind wir an einem Punkt angelangt, wo mir die Haare zu Berge stehen. Wieso wirft man Strache permanent Unmenschlichkeit vor? Wer ist denn jetzt verantwortlich – die regierenden Parteien, oder die Opposition?
Wer hätte denn verhindern sollen, dass die Flüchtlinge schlecht behandelt und kreuz und quer, sinnlos durch die EU gehetzt werden? Herr Strache etwa? Liebe Leute, er trägt nicht die Kaiserkrone in der EU und er kandidiert auch nicht um dieses Amt!
Hätte Herr Strache das Sagen, wären wahrscheinlich nicht tausende Flüchtlinge bei uns in einem erbärmlichen Zustand auf Bahnhöfen. Es ist darüber hinaus sicher nicht die Aufgabe von staatstragenden Politikern, auf Bahnhöfen herum zu hängen. Es ist die Aufgabe aller Menschen zu helfen, wenn Hilfe nötig ist. Aber es kann doch nicht die Aufgabe eines Politikers in seiner Funktion sein, dass er an hilfsbedürftige Menschen Essen oder Kleider verteilt, oder sie herzlich begrüßt. Das können wir alle, dazu brauchen wir kein politisches Amt, Frau Vassilakou! Wenn Herr Strache in seiner Freizeit als Mensch sich am Westbahnhof nützlich machen würde, so wäre das seine Sache und begrüßenswert, aber es kann niemals seine politische Aufgabe sein. Ja, Sie, Herr Häupl und Herr Juraczka hätten wirklich allen Grund, sich direkt unmittelbar anzusehen, was ihr angerichtet habt. Dass da ein eigenhändig überreichter Apfel und ein Butterbrot genügen kann, bezweifle ich. Was hat das alles mit Landespolitik zu tun? Es freut mich, wenn jemand Menschlichkeit und Hilfsbereitschaft zeigt, aber noch einmal, vielleicht versteht es dann jemand: „es wäre die Aufgabe der regierenden Politiker gewesen, dafür zu sorgen, dass es gar nicht so weit kommt“.

Herr Juraczka hat wenigsten zynisch erwähnt, dass er froh ist, dass das Thema „Flüchtlinge“, das die EU, USA und Russland nicht lösen können, im Wiener Landtags-Wahlkampf das wichtigste Thema ist. Trotzdem kann er sich diesen Unsinn natürlich auch nicht entziehen und legt seine persönliche Meinung dar und die ist recht vernünfig und anständig.
„Bleiberecht für Alle“ oder „Kein Mensch ist illegal“ hat er genau so kritisiert, wie die Aussagen von FPÖ-Funktionären, die von „Erd- und Höhlenmenschen“ sprachen, oder zu dem tragischen Tod eines Kindes meinten: „der Gschrap ist deshalb ertrunken, weil sich sein Vater in Deutschland kostenlos die Zähne richten lassen wollte“.
Ja, die FPÖ besteht eben nicht nur aus Straches, da hat Herr Juraczka völlig recht.
Nach 25 Minuten und 20 Sekunden findet es Frau Meinl-Reisinger gut, dass man die minderjährigen, „unbekleideten“ Kinder aufgenommen hat. Erst in der eindringlichen Wiederholung bringt sie ihre gesamte Konzentration auf und macht deutlich, dass sie eigentlich „unbegleitete“ Kinder meinte. Also wenn Sprachkurse für Flüchtlinge organisiert werden ist das sehr gut und schön und vielleicht findet sich dort auch noch ein freier Platz für Frau Meinl-Reisinger.

Hätte ich das Schlusswort von Herrn Häupl nicht gesehen, sondern mit einem Stimmverzehrer gehört, hätte ich die Aussagen vermutlich Herrn Strache zugeordnet. Zwangsehe geht gar nicht, Matschos usw. also von dem her, was ich über Herrn Strache und die FPÖ bis jetzt gehört habe, hätte ich diese Aussagen dort angesiedelt, aber es sprach Herr Häupl.

Herr Strache stellt dann einmal richtig, was die Zahlen der Flüchtlinge, die in Österreich bleiben wollen, betrifft. Sein Rezept: „die Integration fördern“. Die Moderatorin meint, das hat Herr Häupl auch gerade gesagt und dann kam Staches „naja“ und los ging es. Eine fatale Breitseite nach der anderen.
Herr Strache bringt die radikalen Islamisten ins Spiel, zeigt auf, dass ein unkontrolliertes Öffnen der Grenzen nicht sinnvoll sein kann. Er spricht von Subventionen in Millionenhöhe für türkische Vereine, die nichts mit Integration zu tun hatten. Er spricht von Parallelgesellschaften und meint, dass diese Politik auch dadurch sichtbar wird, dass bei der Wiener-Wahl jetzt auch eine Erdogan-Liste antritt. Taferl sind in, also kommt jetzt ein Foto vom „1. Mai Aufmarsch“, das Demonstranten mit der türkischen Fahnen zeigt.
Wow, 100 Punkte für Herrn Strache, auch wenn mir dabei das Herz blutet. Und dann führt er auch noch den Kindergarten-Pädagogen an, der unter der Grün-Roten Regierung entlassen wurde, weil der den Kindern das Christfest näher bringen wollte oder so. Ich kenne die Geschichte nicht, aber ein allgemeiner Aufschrei ging durch die Runde und wieder ein deutlich lauter Zwischenruf von Frau Vassilakou: „nein, nicht schon wieder dieses Märchen“. Also Herr Strache, alle Achtung, sie sind für mich rhetorisch unschlagbar, zivilisierter als die anderen und bringen Argumente, die ihre Gegner in Angst und Schrecken versetzten. Dann sollte sich Herr Häupl schämen, der prompt keine bessere direkte Antwort und Unterbrechung wusste, als: „na, Sie sollten sich schämen für solche Behauptungen“. Das war erbärmlich, kindisch und außerdem ist das ja nachvollziehbar, ob die Behauptungen von Herrn Strache stimmen. Mit Al-Rawi und der Hammas als Beispiel für die Integrationspolitik der Rot-Grünen setzt er zum Todesstoß an und erledigt SPÖ und Die Grünen endgültig. Die Neos haben sich sowieso schon von Anfang an selbst erledigt, also bleibt als einziger Gegner in dieser Runde Herr Juraczka übrig.
Ja, der einzige der vielleicht rhetorisch mit Herrn Strache mithalten hätte können, wäre meiner Meinung nach Herr Kogler, aber ist leider nicht im Team für Wien.
Ich habe 40 Jahre lang rot, dann grün und dazwischen immer wieder weiß gewählt. Meist nur aus dem einen Grund, damit die Blauen um meine Stimme weniger bekommen. Jetzt steigt mir das blanke Entsetzen auf. Herr Strache war eindeutig um vieles besser, als alle anderen zusammen. Am zweit besten schnitt bei mir Herr Juraczka ab und damit ist meine Welt völlig auf den Kopf gestellt. Was soll ich jetzt bloß machen? Ich kann nicht einmal mehr weiß wählen. Auf diesen Schock, kann ich nur zu hause bleiben, oder eine eigene Partei gründen. Käme letzteres für mich wirklich in Frage, würde ich Österreichs Direkte Demokratie gründen, oder etwas in diese Richtung.

Weblinks:
ORF TVTHEK
Wiener Wahl 2015
Elefantenrunde: „Alle sind gegen den Strache“
Diskussion zur Wien-Wahl auf ORF und Puls 4: Halbkreis der Erregung


Die zwei Bilder sind Sreenshots von der Übertragung der Sendung im ORF 2.

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Strache ist nicht schwul, habe ich aus der „Heute“ erfahren

Mich interessiert die sexuelle Orientierung von Herrn Strache ganz genau null, nada, ganz und gar nicht, aber wenn du die öffentlichen Verkehrsmittel benutzt, hast du gegen diese Gehirnwäsche keine Chance.
Auf dem Sitzplatz mir gegenüber lag die „Heute“ aufgeblättert und ich musste lesen „Strache klagt Vorstadtweiber“, oder die Augen schließen.
Eigentlich sollte man für diese Belästigung die Wr. Verkehrsbetriebe klagen, denn ich bezahle ja für die Beförderung, weshalb ich nicht einsehe, dass ich mich dabei jedes mal geistig vergewaltigen lassen muss.
Vorstadtweiber? Noch nie gehört, aber Google meint, dass es sich um eine österreichische Fernsehserie handle. Also schon alleine des Titels wegen, würde ich mir so eine Sendung niemals freiwillig ansehen. Aber Herr Strache oder einer seiner FreundeInnen dürfte die Sendung mit hoher Aufmerksamkeit konsumiert haben, denn es ging um einen Untertitel für Gehörlose der da anzeigt. “ Oder bei uns der Strache. Die sind doch alle schwul und stehen dazu.“ Man hat die Passage gestrichen und auf den Untertitel vergessen.
Wow, in einem Untertitel einer Schmierenwirklichkeitsserie liest man „die sind alle schwul“ und Strache klagt. Das ist ja wirklich ein Hammer. Wenn Allah mit einem Schweinegesicht karikiert wird, schreit die Welt „Meinungsfreiheit, künstlerische Freiheit, …. wir lassen uns diese Freiheiten nicht nehmen!“ Wenn in einer Seifenoper jemand „alle sind schwul“ sagt, wir es zensiert, also heraus geschnitten und wenn man dabei auf den Untertitel vergisst, gibt es eine Klage. Wow, wow, wow!
Ich meine, wenn jemand tatsächlich direkt, also nicht über ein Kunstmedium jemanden „schwul“ schimpfen würde, dann wäre es zwar immer noch kein Schimpfwort, aber aus schlechter Gesinnung heraus, könnte man es eventuell als versuchte Beleidigung oder Diskreditierung sehen, wenn man gleichzeitig dabei einräumt, das Homosexualität etwas Schlechtes ist.
Auf die sexuelle Orientierung von Herrn Strache, würde ich bei all diesen Quellen und Aussagen in keinem Fall schließen. Ich glaube ja auch nicht einmal wirklich, dass Frau Fekter ein Faultier ist, obwohl sie von staatstragenden Politikern im Parlament so bezeichnet wurde. Man beachte, wer, wo, was gesagt hat und staune über die Klage und Aufforderung zum Widerruf.
Bin gespannt, ob es dazu ein Urteil geben wird und hoffe davon zu erfahren, falls es soweit kommt.
Der FPÖ-Chef stellt jedenfalls klar: „Bin nicht homosexuell“ und so möge es sein. Und wen interessiert das? Na die Medien und die verschaffen Herrn Strache, eine von der U-Bahnsteuer, über Umwegen, über ein paar Werbegangster, einer kostenlosen Werbezeitung, die öffentliche Einrichtungen verschmutzt, Werbung auf der Titelseite des Mediums, dem man sich nicht entziehen kann, wenn man sich und seine Umgebung, als sich blind stellenden Passagier, nicht gefährden will. Ja, ich habe tatsächlich schon Werbung für die Wr. Verkehrsbetriebe in diesen kostenlosen Werbezeitungen gesehen. Welche Konkurrenz haben die? Oder geht es darum, die Fußgänger und Radfahrer, die sich dieser Gehirnwäsche nicht mehr unterziehen wollten zurück zu holen. Wer blickt in diesem Korruptionssumpf denn schon noch durch, jedenfalls hat sogar unser Heer noch Geld für Werbung, wenn das auch das Einzige sein mag, wofür noch Geld da ist. Ob das wirklich „klug“ ist?

Filmemacher sattelt um auf Karikaturisten, kann ich da nur noch sagen, oder filmt in Zukunft solche Passagen als Karikatur.

Vielleicht sollte ich hier noch eine Kategorie „erbärmliche Logik“ einführen.

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Glückssau verbietet kleines Glücksspiel

Das große Glücksspiel ist nach wie vor erlaubt. Das bedeutet, dass nur die CASINO Austria AG ordentlich abzocken darf. Naja, sind wir einmal ehrlich, wer spielte denn heute noch an einem „echten“ Automaten? Einige mögen es schon gewesen sein und die wurden nun auch in die virtuelle Welt gedrängt, denn jetzt spielen sie eben im Internet und bestimmt auch bei zweifelhaften Anbietern oder sie belasten die Umwelt und fahren nach Niederösterreich. Sehr sinnvoll!
Wenn die Roten und Grünen etwas für die Spielsüchtigen getan hätten, würde ich den Hut vor ihnen ziehen, aber wenn sie gegen Automaten stürmen, dann können sie mir nur Leid tun.
Was soll’s, wenn es nach mir ginge, würde man jedes Glücksspiel erlauben und den Menschen helfen, damit umgehen zu lernen. Vor allem auch deshalb, weil die Bürger in den letzen Jahren ohnehin nur mehr entmündigt werden mit Verboten, Geboten und Verordnungen!
Ich las also die Wiener Zeitung Wahl: Rot will Automatenverbot und schlummerte dabei gemütlich auf meiner Couch ein. Ich fand mich plötzlich als hoher, roter, staatstragendern Wiener Politiker wieder, der einen Besuch des Casinos auf der Tagesordnung hatte. Ich fand mich im Casino ein und trank ein paar Vierterl Wein, wie es sich gehört und beobachtet dabei die Spieler. Der Direktor, oder einer seiner Vertreter, der Casino AG wünschte mir einen guten Abend und lud mich auf ein weiteres Vierterl ein und meinte, es gäbe einen ganz besonders spendablen Automaten, den ich gerne benutzen könnte, wenn ich etwas gegen das kleine Glücksspiel unternähme. Denn das bringt nur Unglück über die Leute, was nicht zu verantworten wäre. Ich sagte: Aber klar doch, wo ist der Automat? Er brachte mich in ein Extrazimmer und stellte mir € 100.- Startkapital zur Verfügung. Ich begann den einzigen Knopf zu drücken, den ich da am Automaten sah und nach etwa drei Minuten schienen lauter Glücksschweine auf.
Die Glückssau! Die Glückssau, riefen die Leute durcheinander und das ganze Casino wollte sie, oder mich, sehen. Ich wusste nicht, ob sie mich meinten oder meinen Gewinn, aber jedenfalls hatte ich € 1 Mio. gewonnen. Toller Abend und als ich mit dem Scheck in der Tasche nach hause wollte, rief ich natürlich kein Taxi, sondern meinen Chauffeur, der aus Steuergeldern finanziert wird. Steht mir ja zu. Gleich nach verlassen des Gebäudes sah ich um die Ecke vom Casino, einen Mann im Rinnstein, der sich eine Pistole an die Schläfen hielt. Es war ein armer, armer Familienvater von 5 minderjährigen, armen Kindern die sehr krank waren, genau so wie seine arme, kranke Frau. Auch sein Bruder und seine Schwester waren bettelarm und schwer krank …. Ich wollte eingreifen, aber er drückte ab, weil er gerade sein ganzes Hab und Gut im Casio, das er als seine letzte Chance sah, verlor. Da erwachte ich schweißgebadet und merkte, dass der Knall die Zeitung war, die mir auf den Boden fiel.

Fast JEDES Glücksspiel erfolgt durch „Automaten“! Oder ist ein Internet-Terminal oder ein Internet-Glücksspiel kein „Automat“? Selbst Lotterie-Spiele funktionieren in Wahrheit über einen „Automat“!

Das Schlimme sind nicht die Automaten, ihr Hiaseln, sondern die Spielsucht ist das Schlimme und spielsüchtig sind die Menschen – nicht die Automaten.

Wenn es also nicht nur um Abzocke und Schmiergeld bzw. Korruption geht und man den Spielsüchtigen helfen will, dann nützt das Verbot der Automaten absolut nix und ist nur dumm und dämlich. Therapien, Anlaufstellen und sinnvolle Alternativen wären gefragt.

Naja, jedenfalls treibt man (wie vor der Wahl zur Abstimmung über die Wehrpflicht) schon ein paar alte Damen auf, die vor laufender Kamera meinen: „Ja, ja das ist soo gut, dass die Automaten weg sind, jetzt können wir die Straßen neu beleben. Zum Beispiel mit Büchereien“. Mein Gott, wo leben diese Leute? Natürlich kommt dort ein Internet-Cafe hin und die Spieler spielen bei ausländischen Anbietern, oder wollen sie da Internet-Sperren errichten und eventuell hinter jeden Bürger, der ins Internet geht einen Aufsichtsbeamten setzen?
I waß net, hat Dummheit wirklich keine Grenzen in Wien?
Übrigens, seit dem Verbot habe ich schon in Bildungseinrichtungen und Institutionen die freies Internet anbieten Zocker gesehen – sehr sinnvoll. Ich denke, rot und grün geht langsam wirklich gar nicht mehr, das kann ich moralisch nicht mehr verantworten.

An die rot-grünen Automaten-Stürmer:
Zuerst geht ihr verstärkt gegen die Raucher vor,
dann geht ihr gegen die Prostitution vor,
dann geht ihr gegen die Hundebesitzer vor,
dann geht ihr gegen die Autofahrer vor (errichtet in ganz Wien Straßensperren mit tausenden und abertausenden Fahrradständern und zwar so, dass nicht einmal mehr Rettung, Feuerwehr und Müllabfuhr zu den Gebäuden zufahren können),
dann pfuscht ihr am Vorgehen gegen die Raucher herum,
dann geht ihr gegen Ärzte vor,
dann wollt ihr nicht und nicht gegen die Hypo-Sünder vorgehen,
dann enteignet ihr Automatenbesitzer und geht gegen Spieler vor,
dann wollt ihr gegen Pfuscher vorgehen ….
Ich frage euch, wann geht ihr endlich gegen euch selbst vor?
Ich meine diejenigen, die bis jetzt noch nicht direkt vom Parlament ins Gefängnis gewandert sind und die auch nicht zu den betäubten Faultieren oder ähnlichen Arten gehören.

Ja, diejenigen bitte ich inbrünstig: „geht doch endlich einmal gegen euch selbst vor“!
Also sprach Helmeloh:
Es wird Zeit für eine „echte“ direkte Demokratie, denn die technischen Mittel wären bereits vorhanden und schlechter könnten sogar Analphabeten kaum regieren. Die ließen wenigsten unsere Sprache intakt, oder gäben ihr eine Chance auf eine sinnvolle, nicht von oben aufgezwungene, natürliche Entwicklung ohne Genderwahnsinn.

Weblinks:

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Karikaturisten Österreichs!

Kann ich bei einem von euch eine Karikatur bestellen?
Ich hätte gerne „Ice Age im Parlament“ mit Frau Fekter als betäubtes Faultier, weil sie sich weigerte, etwas zur Hypo Alpe Adria zu sagen. Dazu könnte folgendes umgesetzt werden: Herrn Robert Lugar wird wegen Wiederbetätigung (er wollte sich mit eine Erklärung dazu, wieder betätigen) das Mikro ausgeschaltet und es wird ihm seine Stimme entzogen.
Also zahlen kann ich euch nicht viel dafür, aber wisst ihr was, nehmt es euch einfach als Anregung und schickt mir ein kostenloses Exemplar. Danke im voraus und wer noch etwas Inspiration benötigt sieht sich einfach das Video an:

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