Archiv der Kategorie: Wien

Demos der Staatsfeinde in Wien

Widerstand gegen Türkis-Blau ist Widerstand gegen Österreich, die Österreicher und die demokratische Wahl und somit auch gegen mich!
Die Einen arbeiten hervorragend und dienen dem Land und dieses Gesindel stört nur und leistet dagegen Widerstand, was ich als eindeutig staatsfeindlich bezeichne.

„Wien zittert vor 6 Demos gegen Türkis-Blau“, „Antifa ruft „Krawall und Remmidemmi“ aus“ bzw. Neue Regierung: Montag sechs Demonstratio­nen in Wien geplant.
Fakt ist, dass das Volk Türkis-Blau gewählt hat. Fakt ist, dass Türkis-blau bewundernswerte, harte Arbeit geleistet hat und ohne Skandale und Hick-Hack in kurzer Zeit ein Regierungsprogramm vorgelegt hat und eine Regierung gebildet hat. Wären die SPÖ oder gar die Grünen beteiligt, stünden wir jetzt wahrscheinlich wieder vor dem Thema „Neuwahlen“ und die Medien wären voll mit Skandalen. Aber nein, ich bleibe bei den Fakten und wiederhole: das Volk hat gewählt und die Türkis-Blau hat eine hervorragende Arbeit geleistet und die Partei-Chefs gehen niveauvoll und vernünftig miteinander um, genau so, wie es sich das Volk wünscht.
Und was machen die Linken? Sie organisieren Demos gegen die Regierung. Für mich hat das nichts mit Meinungsfreiheit oder dem Recht zu demonstrieren zu tun, sondern ich halte das für Staatsfeindlichkeit. Es geht den Demonstranten ja nicht um konkrete Punkte, sondern sie demonstrieren gegen eine Türkis-Blaue Regierung, also gegen das, was das Volk demokratisch bestimmt hat.
Meiner Meinung nach, gehören diese Staatsfeinde bei dem geringsten Vergehen und wenn sie nur auf den Bürgersteig spucken oder einen Beamten beleidigen, unbedingt mit der legalen Höchststrafe belegt.
Die Einen arbeiten und geben sich alle Mühe dem Volk zu dienen und die Anderen wiegeln auf, stiften Unruhe und gehen auf die Straße, statt etwas konstruktives zu leisten.
Ich hoffe nur, dass sich die Österreicher und besonders die Wiener das merken und dass die neue Regierung angemessen reagiert, indem Verstöße massiv geahndet werden, die Polizisten mehr Rechte und Freiheiten gegenüber diese Krawallmacher bekommen und dass endlich die Zwangsmitgliedschaft bei der ÖH für StundentInnen abgeschafft wird.
Warum sollen ordentliche Studenten, die ernsthaft studieren und nicht nur demonstrieren wollen, dazu gezwungen werden, diesen Verein, der seine Aufgabe in keiner Weise erfüllt unterstützen müssen? Sie setzen sich nicht für Studienangelegenheiten ein, sonder sie haben Zeit und Geld für politische Demonstrationen.
Gut, dass unsere Regierung nicht so dumm reagiert, wie ich es täte. Nein, sie lassen sich nicht beirren und arbeiten unerschütterlich weiter und zwar auf einem Niveau, wie ich es in den letzten Jahrzehnten nicht gesehen habe, sie schenken diesen Störenfrieden keine Beachtung. Ja, jetzt weiß ich, warum ich sie gewählt habe.

Übrigens meint Kern dazu: „Man kann die verstehen“!
Lieber Herr Kern, ich könnte verstehen, wenn die SPÖ nächstes mal im Parlament genau so stark vertreten ist, wie jetzt schon die Grünen, denn die Österreicher wünschen sich konstruktive Zusammenarbeit von Türkis-Blau und wollen mit den Aufwieglern, Schmutzkübelkampagnen, Skandalen und Beschimpfungen nichts mehr zu tun haben. Wir wollen eure destruktiven Kräfte (Randalierer, Schmarotzer, Aufwiegler, Nichtsnutze und ewige Studenten…), welche die von uns gewählte Regierung sabotiert und gegen sie auf die Straße gehen nicht mehr.


Bildquelle: Screenshot von Demos gegen Schwarz-Blau legen Wien lahm

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Zivilcourage verhindert Einbruch

Donnerstag, der 19.10.2017; 12:20
Vor meinem Fenster hörte ich plötzlich laute Rufe: „Bleib stehen, ruft’s die Polizeit!“ Ich sah zwei Männer, wobei einer den anderen offensichtlich festhalten wollte. Jemand rief: „Die Polizei ist unterwegs!“ Also musste ich sie nicht mehr rufen. Den jungen Mann mit der außergewöhnlichen Zivilcourage hätte ich zwar fotografieren können, aber ich weiß nicht, ob ihm das recht wäre, daher nur ein Foto von der Ansammlung, wobei sich der Festgenommene hinter dem Baum befindet. Ich hatte Zweifel, dass der junge Mann den Einbrecher festhalten konnte und es tauchte auch noch ein Fluchtauto auf, mit dem der mutmaßliche Einbrecher verschwinden wollte. Der junge Mann verhinderte es und konnte den mm. Einbrecher mittels eines Besens festhalten und dann zu Boden bringen und festhalten.
Als die Polizei ankam, wehrte sich der mm. Einbrecher vehement und schrie dabei immer wieder „help me“.
Alle Achtung vor diesen jungen Mann, ich hätte weder den Mut noch die Kraft gehabt, um den mm. Einbrecher festzuhalten. Ich möchte mich hiermit bei ihm bedanken, für seinen Mut und seinen Einsatz.

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Wiener Baumkatastar – Google Maps 3D

Ich finde, dass der Wien Umweltgut Baumkatastar eine sehr gute und nützliche Idee war. Die technische Umsetzung lässt meiner Meinung nach aber zu wünschen übrig. Weshalb ich dieser Meinung bin zeigt ein direkter Vergleich von Google Maps 3D und den Baumkatastar. Da sind einfach Welten dazwischen, Google Maps dringt ganz in eine andere Dimension vor, welche von der Stadt Wien und von Wiener Wohnen genützt hätte werden können. Allerdings sehe ich ein, dass man die Daten nicht Google überlassen will. Wenn man eine interne Version mit den Daten auf den eigenen Servern angelegt hätte und eine öffentliche zweite Version des Baumkatastars mit den Daten auf Google Maps eingespielt, wäre wohl das bester Ergebnis erzielt worden. Aber auch dazu müsste das Vertrauen zu Goolgle (dass sie die Daten nicht einfach stehlen) vorhanden sein. Wenn dem nicht so ist, habe ich dafür Verständnis. Trotzdem finde ich es schade, denn die Daten des Baumkatastars, erweitert um Koordinaten, falls die nicht ohnehin schon vorhanden sind, kämen auf Google Maps 3 D natürlich sensationell zur Geltung. Leider sind die Daten des Baumkatastars auch noch recht unvollständig, aber immerhin habe ich gerade erfahren, dass ganz in meiner Nähe zwei Nisthilfen für Fledermäuse angelegt wurden. Deshalb kann ich mich abends immer an den interessanten Tieren ergötzen und sie bei ihrer Abendmahlzeit vor meinem Balkon beobachten. Das sind wirklich hervorragende Flugkünstler und sie erschrecken mich auch manchmal, wenn sie erst etwa einen Meter vor meinem Kopf einen Haken in der Luft schlagen.
Mit den Bäumen hatte ich weniger Glück, denn die, die mich interessieren sind im Katastar nicht verzeichnet. Auf Google Maps sieht man sie zwar sehr gut, was mir aber nicht viel nützt.

Übersicht Kurt Heller Hof auf Google Maps:
kurthellerhof-gm-uebersicht Man Beachte den Standort des Cafes „Little Britain“ und die seit langer Zeit nicht mehr vorhandene Pizzeria.

 


Nahaufnahme vom Kurt Heller Hof auf Google Maps:
kurthellerhof_innenhof_nah

 

 

 

 

Zum Vergleich die beste Auflösung im Baumkatastar:
kurthellerhof-katastar

Kennt vielleicht jemand die unglaublich hohen, schlanken Laubbäume, von denen 3 im Kurt-Heller Hof stehen und einige stehen rund herum? Sie sind höher als das Haus und Manche haben ganz verdrillte, seltsame Stämme und das Laub kenne ich noch nicht, denn so nahe war ich noch nicht dran.
Wie dem auch sei, ich werde es heraus finden.
Die Graupappel
graupappel kann ich jedenfalls genau so bestätigen, wie das Bergahorn
bergahorn und ich weiß nun dank des Baumkatastars sogar, wann sie gepflanzt wurden.

 

 

 

 

Nun noch ein Wort zu den Daten auf Google Maps. Also ich wohne in der Engerthstraße 232, Stiege 3 und  das Google Maps Bild meiner Blumenkisterl am Balkon, stammt nicht aus 2016. Aber die Bäume finde ich alle am richtigen Platz. Leider ohne Daten des Baumkatastars. Dass neben Stiege 3 die Stiege 11 liegen soll und sich im 5ten Stock ein Briefkasten befindet, bezweifele ich. Google Maps zeigt auch noch eine Pizzeria und ein Cafe an, obwohl das Cafe die Pizzeria abgelöst hat. Außerdem kann sich das Cafe nicht zwischen zwei Bäumchen am Straßenrand befinden. Also die Daten können einem als Richtwert dienen, aber man sollte sich nicht darauf verlassen. Sonst geht man womöglich auf eine Pizza in einer Pizzeria, die es nun seit fast 3 Jahren nicht mehr gibt.
Ein Briefkasten, den ich sicher nie verwenden werde:
stiege-4

Summa summarum gefällt mir der Baumkatastar auch so wie er ist und ich hoffe, dass die Daten in nächster Zeit vervollständigt werden. Google Maps zeigt hervorragende Bilder, aber bei den Daten bin ich sehr skeptisch.

Weblinks:
Wiens digitalisierte Bäume
Wiener Wohnen für Baumkataster ausgezeichnet

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Ich glaube ich spinne: Netanjahu gibt Mufti von Jerusalem die Schuld am Holocaust

hitlermuftiLangsam beginne ich an meinem Verstand zu zweifeln, denn so verrückt können die Menschen doch nicht sein. Also muss mit mir etwas nicht stimmen. Ich habe Berichte dazu im TV gesehen und Washington und Berlin kritisieren Netanjahu gelesen. Was wäre wohl geschehen, hätte ein österreichischer Politiker eine derartige Aussage in der Öffentlichkeit abgegeben? Vermutlich würde er wegen Wiederbetätigung belangt und eingesperrt werden. Aber der israelische Ministerpräsident darf so einen Unsinn behaupten, ohne dafür mit großen Sanktionen rechnen zu müssen. Es ist eine Schande, zu welchen Aussagen sich Politiker durch Hass und aus politisch unehrenhaften Gründen hinreißen lassen, Herr Natanjahu. Erfreulicher weise, hat er sich damit in Israel nicht gerade beliebt gemacht, was mich ein wenig tröstet.

Aber das ist ja nicht der einzige Grund, weshalb ich langsam an meinen Verstand zweifle. Die Flüchtlingspolitik der EU bestätigt mir, dass ich komplett anders denke, als die meisten Menschen. Siehe dazu „Flüchtlingspolitik aus einem anderen Blickwinkel“ und „Diese Flüchtlingspolitik ist eine Schande für jeden Europäer„.

Wieder jammert unser Militär, weil sie im Rahmen des Flüchtlingsproblems zu kleinen Aufgaben herangezogen wurden und sie nicht einmal diese lösen konnten, weil sie kein Geld für irgend etwas hätten. Warum habt ihr dann die Menschen dahingehend manipuliert, dass sie für die teure, ineffiziente Wehrpflicht stimmen, meine lieben staatstragenden Politiker? Die in dieser Form, darüber hinaus den Gleichheitsgrundsatz schwer verletzt und einen absolut unerträglichen Umgang mit unserer Verfassung darstellt. Nach dem Gleichheitsgrundsatz ist die Einberufung von nur Männern illegal, aber darum kümmert sich niemand. Sondern alle diskutieren nur mehr darüber, wie wir den Flüchtlingen einen möglichst weiten und beschwerlichen Weg durch die EU mit ungewisser Endstation bescheren können und wie wir uns wohl am aller-dümmsten in dieser Frage anstellen könnten. Eine echte Lösung sucht keiner, sonst würde man sich um die Ursachen kümmern.

Warum müssen Frauen noch immer keinen Wehrdienst leisten und durften über die Wehrdienstpflicht der Männer abstimmen? Warum braucht ihr eine Quotenregelung, die Töchter in der Bundeshymne und verhunzt mit großem Aufwand unsere Sprache, weil das weibliche Geschlecht angeblich benachteiligt würde, wenn die Frauen noch immer keiner Wehrpflicht nachkommen müssen? Ja, ich glaube ich spinne wirklich, denn das gibt es doch alles gar nicht. Ich fordere endlich Gleichbehandlung und Gleichberechtigung für österreichische Staatsbürger jeden Geschlechtes. Auch was die Frage unserer Kinder betrifft. Es geht nicht an, dass die Frau noch immer automatisch das Fürsorgerecht bekommt und es geht nicht an, dass Männer nur offiziell Karenz beanspruchen können, aber praktisch nicht dürfen, wenn sie ihren Job behalten möchten. Das muss gesetzlich eindeutig geregelt werden und die Zeiten der Zahlväter sollte langsam aber sicher vorbei sein, in einer zivilisierten Gesellschaft, wie wir vorgeben, eine zu sein.

Ich werde demnächst recherchieren, wie viele österreichischen Spitzenpolitiker im letzten Jahrzehnt an Korruptionsfällen beteiligt waren. Einige sind oder waren wenigstens in Haft oder laufen mit Fußfesseln herum, aber können wir das wirklich weiter hin nehmen? Ja, ihr könnt, wie man sieht. Es hat sich nichts verändert und ihr wollt weiterhin Rot-Grün, wie bisher.

Meine Schlussfolgerung dazu:
Entweder ich, oder fast alle anderen spinnen! Also muss ich als überzeugter Demokrat konsequent einsehen und zugeben, dass ich es bin, der hier spinnt.

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Wien Wahl 2015: Meine politische Konsequenz!

Die Spaltung von Moral und Politik wird absolut. Nicht die öffentliche Ordnung, nur das persönliche Heil und der persönliche Vorteil ist noch von Bedeutung.
Da ich ohnehin mit dem Vorurteil „Politik sei in schmutziges Geschäft“ behaftet bin, ist meine Konsequenz auf die Wien-Wahl 2015 leider ganz eindeutig. Ich lasse die Politik wieder Politik sein und wende mich konstruktiveren Dingen zu. Wenn schon Frau Vassilakou nicht geht, wie vor der Wahl versprochen (minus 0,80%; knapp vorbei ist auch daneben), dann gehe eben ich.
Zu meinem Politikfrust bringe ich vorweg noch ein kurzes Zitat aus der Wiener Zeitung:

Aus „Die Politik, ein schmutziges Geschäft„, von Walter Hämmerle:
Erfunden haben den Politikfrust nämlich wie so vieles die alten Griechen, und zwar gegen Ende des 4. Jahrhunderts v. Chr.; damals war gerade ein gewaltiger geistiger Umbruch im Gange, über dessen bis heute anhaltende Folgen der britisch-jüdisch-russische Philosoph Isaiah Berlin (1909-1997) in den 60er Jahren schrieb: „Zum ersten Mal gewinnt die Idee an Boden, dass die Politik ein schmutziges Geschäft sei, das des Klugen und Guten nicht wert sei. Die Spaltung von Moral und Politik wird absolut. (. . .) Nicht die öffentliche Ordnung, nur das persönliche Heil ist noch von Bedeutung.“ ….

Leider kann ich zukünftig nicht mehr einfach nur Politiker und Parteien verantwortlich machen, denn es wird mir allmählich klar, dass die Wähler meinen Frust verursachen. Weil sie so berechnend auf Propaganda und Angstmache hereinfallen. Genau wie bei der Volksabstimmung über die „Wehrpflicht“ wurden im Vorfeld Themen aufgebaut, die auf Lügen und Panikmache basieren. Bei der „Wehrpflicht“ durften auch noch die Frauen mitbestimmen, ob die Männer der Wehrpflicht nachkommen müssen. Seltsamer weise, hat man bei der Wien-Wahl 2015 die Flüchtlinge nicht wählen lassen, aber verwundert hätte es mich keines Wegs, denn immerhin waren sie ja das zentrale Thema. Man hat wieder nur auf Grund falscher Tatsachen, die Emotionen der Wähler geschürt und ein Duell (Regen oder Traufe) inszeniert. Ich stelle mir das gerade anhand der möglichen Dynamik in einer Schulklasse vor.
Es gibt da den Lehrer-Liebling, der durch Bestechung und Beziehungen die linke Hand der Lehrkraft ist und den aufmüpfigen Rebellen, der von der Lehrkraft als rechte Hand eingesetzt werden muss, wenn ein Unterricht stattfinden können soll. Kleine Gruppen bilden sich zum Selbstschutz und aus Angst vor dem Rebellen.
Es kommt zur Klassensprecher-Wahl. Der Klassenbeste und gleichzeitig derjenige, der die besten Voraussetzungen hätte, dabei zu helfen, dass das Lehrziel erreicht wird, steht zwar auch auf der Liste, aber er wird ignoriert. Angst ist ausschlaggebend und die Wahl wird zur Farce und geht im Duell zwischen der linken und der rechten Hand der Lehrkraft unter.
Auf so eine Politik kann ich gerne verzichten, wo der, der Korrupteste und der Lauteste emotionell umworben wird. Politik ist ein schmutziges Geschäft, dass vor allem die Wähler beschmutzt, indem Vernunft, sachliche Arbeit und Anstand von vornherein als uninteressante Werte aufgetischt werden. Der gesamte Wahlkampf war meiner Meinung nach (das ist kein Kreisky Zitat, sondern wirklich meine Meinung) ein einzige Themenverfehlung, die emotionell ausgeschlachtet wurde. Ganz wie bei der Volksabstimmung über Wehrpflicht, einfach unerträglich für mich.
Irgendwie freut mich das Ergebnis auch, denn nun brauche ich mich wirklich nie mehr mit Politik auseinandersetzen und kann das vor mir selbst, moralisch gut verantworten. Politik ist eben ein schmutziges Geschäft, an dem ich mich nicht beteilige.
Wozu sollte ich euch, also den Parteien außerdem meine Stimme geben, sie machen damit doch sowieso, was sie wollen und nicht das, was sie versprechen, wenn sie überhaupt etwas versprechen. Im letzten Wahlkampf waren sie nicht einmal noch dazu fähig, falsche Versprechungen zu machen, sondern sie mussten sich voll und ganz auf ein Thema konzentrieren und dafür Emotionen schüren, für das sie sowieso nicht zuständig sind. Da übertrifft Wien doch schon Schilda. Wenn ich dann auch noch Frau Vassilakou direkt nach der Wahl höre, wie sie keine Antwort gibt auf ganz einfache Fragen, dann rundet dies das Bild, das ich von Politik habe ab. Zuerst den Rücktritt ankündigen und dann nicht einmal auf die Frage diesbezüglich antworten ist genau was wir nicht brauchen. Natürlich brauchen wir keinen Stracheldraht, den es ohnehin nicht gibt, aber noch weniger brauchen wir PolitikerInnen mit einem Gartenschlauch als Rückgrad, keiner Meinung, keiner Sprachkultur, aber dazu fähig, Ängste zu schüren, statt anständig und sachlich für ihr Programm zu werben und zu den eigenen Worten zu stehen. Das kann die rechte Hand der Lehrkraft – aus meinem Beispiel oben – auch. Ich sehe wegen der politischen Zukunft von Wien, aber trotzdem nicht rot, sondern ich sehe für sie, schwarz.
Danke, es reicht!
Denn treffender kann auch ich es nicht formulieren:
Die Spaltung von Moral und Politik wird absolut. Nicht die öffentliche Ordnung, nur das persönliche Heil und der persönliche Vorteil ist noch von Bedeutung.

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