Archiv der Kategorie: SW + Open Source

Module installieren mit Odoo 9.0 – Module für Hotelverwaltung, Restaurant, Housekeeping …

und natürlich kostenlose Module für Buchhaltung, Lohnverrechnung, E-Commerce, Verkauf, Einkauf, Kommunikation, Kunden- und Lieferantenverwaltung, …
Bis zur Version 9.0 musste man beim Administrator die „technical features“ aktivieren, damit man Module installieren konnte. Jetzt klickt man auf „Administrator“ und bekommt folgende Auswahl
odooa
Wählt man „about“ bzw. „über“ aus, bekommt man die Möglichkeit, den „Entwicklermodus“ zu aktivieren.
odoo1
Damit stehen einem unter „Apps“ über 1200 Module zur Verfügung, wobei die meisten kostenlos sind. Für manche muss man sich auf oodo.com anmelden und für die wenigen kostenpflichtigen gibt es meist eine kostenlose Alternative. Wer Odoo für die Produktion einsetzt, sollte sich aber auch die kostenpflichtigen leisten können, da sonst ohnehin schon alles (Betriebssystem, Datenbank, OpenERP, …) kostenlos ist. Für mich kommen trotzdem nur die kostenlosen Apps in Frage, da ich sie nur zu Testzwecken installierte. Übrigens kann man gegen Gebühr auch sämtliche Apps in der Odoo-Cloud laufen lassen, wodurch man sich die gesamte EDV spart und sozusagen alles „outgesourced“ hat, was einer ständigen Wartung und Sicherung bedarf. Dann benötigt man nur noch einen Internetzugang und eine Browser (z.B. Firefox auf Ubuntu, wenn die SW kostenlos und gut sein soll) um arbeiten zu können.
odoo

oodo2
odoo3
odoo4odoo5

Ich werde jetzt ein Testhotel mit den kostenlosen Modulen einrichten, damit die Software von Interessierten getestet werden kann.

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Odoo OpenERP Hotel Management

Pragmatic Techsoft Pvt. Ltd. ist mir mit dem „Odoo OpenERP Hotel Management“ offensichtlich zuvor gekommen. Die haben meinen Traum und vermutlich den eines jeden Hoteliers schon verwirklicht. Nein, Hoteliers wagen es nicht zu träumen und glauben es nicht, dass die besten Softwarelösungen kostenlos sind, bzw. in der Odoo-Cloud so lächerlich geringe Kosten verursachen, denn die sind es gewohnt, Unsummen für EDV-Anlagen und Software (PMS, CRS) zu bezahlen. Leider funktioniert diese dann oft nicht einmal richtig und an die Features einer „OpenERP Hotel Management Sosftware“ auf Linux, kommen sie trotzdem nie und nimmer heran. Vorraussetzung für Odoo ist lediglich, dass Management, Verkauf, Einkauf, Rezeption, Restaurant, Hauskeeping, Buchhaltung, Lohnverrechnung usw. bereit sind, mit dieser genialen Software zusammen zu arbeiten.
In Verbindung mit einer Hotelverwaltungssoftware ist das Open Source Enterprise Resource Planning Software (Open ERP) einfach genial. Das Prinzip „DRY = Don’t repeat yourself“ wird normalerweise bei Programmiersprachen bzw. Entwicklungsumgebungen angewendet, sodass man durch den modularen Aufbau der Software keinen Code darür mehrmals schreiben muss. Mit „Odoo OpenERP Hotel Management“ wird dieses Prinzip auf den gesamten Arbeitsablauf vieler Bereiche eines Hotels angewendet. Man braucht Daten nie ausdrucken und gar an anderer Stelle (Verkauf, Buchhaltung, Rezeption, Personalverrechnung, …) erneut eingeben. Diese geniale SW ermöglicht einem Hotelier eine unglaublich effiziente Arbeitsweise. Bei der Reservierung über die Homepage sind schon alle Daten in der Hotelsoftware und Kunden (Gäste), Reisebüros, Liferanten, Mitarbeiter werden immer nur einmal erfasst und diese Daten verwendet man bis zur Jahresbilanz, Kostenrechnug, bzw. Kalkulation, Verkauf, Einkauf, Gehaltsverrechnung, Provisionsverrechnung und einfach für alles.
Es ist nahezu unglaublich, aber die beste SW ist kostenlos. Angefangen von Ubuntu, über PostgreSQL und Odoo kann man sich alles kostenlos installieren und man kann sich soviele Clients (das ist ja nur mehr ein Webbrowser, am besten Firefox) wie man benötigt einrichten.

Hätte ich ein Hotel würde ich mir auf jeden Fall das „Odoo OpenERP Hotel Management“ auf eine Linux-Server installieren und lizenzfrei mit Ubuntu und PostgreSQL soviele Workstations einrrichten wie erforderlich. Wer keine EDV-Kenntnisse hat und keinen eigenen Server administrieren will, kann die Software gegen Bezahlung sogar völlig wartungsfrei in der Odoo-Cloud laufen lassen und muss sich technisch um nichts mehr kümmern, obwohl er die besten und effektivsten Tools in die Hand bekommt.

Es gibt sogar schon eine weitere App, Hotel Management, habe ich gerade gesehen, die ev. auch verwendbar wäre. Ich habe sie mir noch nicht näher angesehen.

Das einzige was ich noch nicht gesehen habe, ist eine Odoo-App für einen Channel Manager. Dazu fand ich gerade einen guten Artikel „Vier Channel Manager im Vergleich„.
Ich persönlich kenne aus eigener Erfahrung nur ChannelRUSH und diese Hotel Channel Management Software ist unglaublich effizient. In Sekunden hat man für sämtliche Portale und wenn man einen auf der eigenen Homepage eingebunden hat, dann auch dort, die Verfügbarkeit und Preise mit wenigen Mausklicks angepasst. ChannelRUSH arbeitet übrigens mit dem OTA Standard für ihr Interface, was es für mich noch interessanter macht. Vielleicht fehlt da noch eine Odoo-App, die als Schnittstelle zu ChannelRUSH fungieren könnte. Da muss ich mich erst schlau machen, ob ich eventuell doch noch ein neues Projekt für mich finde. Mit meinem geplanten Projekt „Odoo OpenERP Hotel Management“ ist es jedenfalls jetzt vorbei, denn ich will das Rad ja nicht noch einmal „neu“ erfinden.

Weblinks:
Odoo auf Wikipedia

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Odoo 9 auf Ubuntu installieren

Update am 28.08.2016: Alle Wege führen zwar nach Rom, aber nicht alle Installations-Methoden zu einem laufendem Odoo 9.x Es gibt deren viele und ich bevorzugte bis vor kurzem die source.list mit „deb http://nightly.odoo.com/9.0/nightly/deb/ ./“ und dann einfach apt-get install odoo.
Aber jetzt bevorzuge ich, mir die aktuelle Version herunter zu laden und sie dann mit
# apt-get install postgresql -y
# gdebi zu installieren.
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Diesmal schreibe ich nichts über Odoo oder Ubuntu, sondern ich weise nur auf ein sehr gutes Installationsscript hin Installing Odoo 9 on Ubuntu 14.04.
Ich habe Odoo schon öfter installiert und sowohl mit den Nightly builds, als auch mit den git clone https://github.com/odoo/odoo.git gab es mehrere Problemchen.
Mit dem Script von Yenthe Van Ginneken hingegen, ist es wirklich sehr einfach und es hat auf mehreren Rechnern und verschiedenen Ubuntu Versionen auf Anhieb funktioniert. Hier findet man eine Beschreibung zum Script Installing Odoo 9 on Ubuntu 14.04 und der Anwendung.

Auf einen Rechner musste ich mir lediglich ein „Locales“ generieren, siehe dazu Locales unter Ubuntu konfigurieren und bei einer Installation gab es ein Encoding-Problem mit dem PostgreSQL-Template, das wie folgt zu lösen war:

In console run psql:

sudo -u postgres psql postgres

dann in der psql-Konsole:

update pg_database set datallowconn = TRUE where datname = ‚template0‘;
\c template0
update pg_database set datistemplate = FALSE where datname = ‚template1‘;
drop database template1;
create database template1 with template = template0 encoding = ‚UTF8‘;
update pg_database set datistemplate = TRUE where datname = ‚template1‘;
\c template1
update pg_database set datallowconn = FALSE where datname = ‚template0‘;

netstat -tulpen zeigt uns, auf welchen Port Odoo lauscht.

Ein weiteres Tutorial zur Installation.

Weitere Weblinks dazu:
http://www.schenkels.nl/2014/07/odoo-v8-install-script-github-ubuntu-14-04-lts/

Tutorial: Odoo 9 unter Ubuntu installieren


https://www.linode.com/docs/websites/cms/install-odoo-9-erp-on-ubuntu-14-04

How to Install OpenERP Odoo 8 on Ubuntu Server 14.04 LTS

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Plesk

„Odin riding Sleipnir“. Lizenziert unter Gemeinfrei über Wikimedia Commons - https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Odin_riding_Sleipnir.jpg#/media/File:Odin_riding_Sleipnir.jpg
„Odin riding Sleipnir“. Lizenziert unter Gemeinfrei über Wikimedia Commons – https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Odin_riding_Sleipnir.jpg#/media/File:Odin_riding_Sleipnir.jpg
Es war nur eine Frage der Zeit, bis ich Plesk ausprobieren musste. Jetzt ist es soweit. Ich spiele schon eine Zeit lang damit herum und frage mich, ob es stimmt, dass es das Durchführen von komplexen Vorgängen, wie das Einrichten eines Mail- und Webservers für eine Domain, vereinfacht. Zuweilen ja, aber wenn man gewohnt ist, alles selbst händisch zu machen und überall den Überblick haben möchte, dann wird es zeitweise fraglich, ob mir Plesk wirklich nützlich ist. Ich kann ich mich noch nicht entscheiden, ob ich dabei bleibe, aber den Versuch war es bisher jedenfalls wert. Falls ich es tatsächlich weiterhin nutzen sollte, wäre das meine erste SW für die ich etwas bezahle, obwohl ich in den letzten 20 Jahren wirklich sehr viele und teilweise ziemlich komplexe Webanwendungen erstellte. Da ich mich in letzter Zeit etwas mit Postfix und Dovecot beschäftigte, werde ich mir jetzt zumindest einmal die „Server-Wide Mail Settings“ und „Courier-IMAP“ in Plesk genauer ansehen bevor ich mich entscheide. Jedenfalls sollte ich damit aufhören, einerseits Plesk zu benutzen und anderseits mir eine zweite Welt als root zu erschaffen, sonst wird es auf jeden Fall komplizierter, als ohne Plesk. Habe mir gerade gewohnheitsmäßig Benutzer und Gruppen angelegt sie ins Wheel gegeben und die Berechtigungen nach meinen Vorstellungen eingerichtet, um dann alles wieder rückgängig machen zu können und mit „/usr/local/psa/bin/repair –restore-vhosts-permissions“ das Plesk-System wieder herzu stellen. Na gut, ich sehe mir einmal das Mail-System an.

Weblinks:
http://www.odin.com/
http://www.plesk.com/
http://www.parallels.com/eu/
http://www.courier-mta.org/
How to secure SMTP, POP and IMAP connections in Plesk

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„Java“ gesucht – „Hydra“ gefunden

Ich habe keine Ahnung, wieso mir das Ubuntu Software-Center die „Hydra“ vorgeschlagen hat, als ich, nur um zu sehen, welche packages Ubuntu momentan anbietet, nach „Java“ suchte. Da ich ohnehin sehr nachlässig mit Kennwörtern umgehe, obwohl ich jetzt schon LastPass verwende, habe ich mir „Hydra“ gleich installiert. Zu meiner Nachlässigkeit mit Kennwörtern sei ergänzt, dass ich aus Faulheit oft das gleiche, schwache Kennwort benutzte, obwohl ich mir das wirklich abgewöhnen möchte, weil es mit Tools, wie LastPass (es gibt auch noch andere ähnliche Tools) ja ganz einfach zu bewerkstelligen ist. Ein Beispiel für meine Schlamperei im Privatbereich, wo es natürlich nur Daten gibt, die mich betreffen und die meiner Meinung nach nicht so wichtig sind, dass man sie besonders schützen müsste, kann ich mit dem Kennwort für meinen Netzwerkrouter geben. WAP kam mir plötzlich nicht mehr sicher genug vor, denn mir geht es wie gesagt nicht so sehr um meine Daten, sondern ich will Missbrauch meines Systems vermeiden. Also stellte ich auf WAP2 um. Als ich mich nach Jahren erstmals am Web-Interface vom Router anmelden wollte, stellte ich zu meinem Entsetzen fest, dass dort der Default-Benutzer „admin“ ohne Kennwort eingestellt war. Oh meine Göttin, was nützten dir da sichere Protokolle und Kennwörter, wenn du am zentralen Einstiegspunkt nicht einmal irgend ein Kennwort gesetzt hast, dachte ich mir.
Na gut, so etwas darf nicht mehr vorkommen, auch nicht bei meinem unbedeutenden, privaten Netzwerk, also habe ich es erstmals ein wenig abgesichert und versucht, von außen in mein System einzudringen. Jetzt ist es zumindest soweit gesichert, dass keine weit offen stehenden Türen förmlich zum Eintritt einladen. Paranoia werde ich wegen meinem privaten Netz aber sicher keine bekommen.

Auf Grund genannter Tatsache, fand ich den ungewöhnlichen und eigentlich sehr schlechten Vorschlag von Ubuntu „Hydra statt Java“ ganz brauchbar und nützlich.
Ich lese im Software-Center:

dpl4hydra, hydra, hydra-wizard, pw-inspector
Hydra is a parallelized login cracker which supports numerous protocols to attack. It is very fast and flexible, and new modules are easy to add.

This tool makes it possible for researchers and security consultants to show how easy it would be to gain unauthorized access to a system remotely.

It supports: Cisco AAA, Cisco auth, Cisco enable, CVS, FTP, HTTP(S)-FORM-GET, HTTP(S)-FORM-POST, HTTP(S)-GET, HTTP(S)-HEAD, HTTP-Proxy, ICQ, IMAP, IRC, LDAP, MS-SQL, MySQL, NNTP, Oracle Listener, Oracle SID, PC-Anywhere, PC-NFS, POP3, PostgreSQL, RDP, Rexec, Rlogin, Rsh, SIP, SMB(NT), SMTP, SMTP Enum, SNMP v1+v2+v3, SOCKS5, SSH (v1 and v2), SSHKEY, Subversion, Teamspeak (TS2), Telnet, VMware-Auth, VNC and XMPP.

Als Entwicklerwebsite war http://freeworld.thc.org/thc-hydra/ angegeben, also wollte ich mir weitere Infos holen, bevor ich meine Kennwörter damit überprüfen, bzw. knacken wollte.
Schock: Google warnt mich eindringlich:

Die Website, die Sie aufrufen möchten, enthält schädliche Programme.

Unbefugte Dritte könnten auf freeworld.thc.org versuchen, Sie zur Installation von Programmen zu bewegen, die sich nachteilig auf Ihre Browsernutzung auswirken. Dabei kann zum Beispiel Ihre Startseite geändert werden oder es erscheinen zusätzliche Anzeigen auf von Ihnen besuchten Websites.

Na gut, ich bin mit einem privaten Linux unterwegs, also was kann mir schon passieren. Ich besuchte die Seite und fand als Begrüßung sozusagen:

Welcome to the official THC web site. THC is an acronym for ‚The Hacker’s Choice‘ and a group of international experts involved in network and system security. The group looks back on a long history, it was founded in 1995 and published over 70 technical papers and software releases covering a wide range of computer security aspects. Currently, THC is among the top non-commercial security groups worldwide.

Womöglich bin ich etwas naiv, aber was bitte ist an technischen Dokumenten und Software Releases bezüglich Computer Sicherheitsaspekte so gefährlich, schlecht, verwerflich oder ungesetzlich, dass man davor warnen muss?

Darf ich nicht erfahren, welche Risiken und Fehler bestimmte Software mit sich bringen kann? Also ich kenne Internet-Seiten, über die ich zufällig gestolpert bin und die wirklich sofort vom Netz genommen gehören. Damit meine ich jetzt nicht unbedingt FaceBook und Co. Gut, was solls, inzwischen habe ich für mich (das sollte wohl jeder selbst entscheiden) freeworld.thc.org als interessante Quelle eingestuft und über die THC-Hydra habe ich dort gelesen, was ich ohnehin schon selbst herausfand.

Übrigens warnt Google nicht vor der Seite https://github.com/vanhauser-thc/thc-hydra und dort bekommen Sie neben der Software samt Beschreibung auch gleich den Source dazu.

Gut, irgendwie ist es mir schon verständlich, dass man vor oben genannter Seite gewarnt wird, denn dazu genügt doch schon der Name „freeworld.thc.org“. Wer von „freier Welt“ spricht, der muss doch verdächtigt werden. Also ich würde es nicht wagen, an eine frei Welt zu denken und schon gar nicht öffentlich davon zu sprechen. ;.)

An dieser Stelle sei auch eine Warnung vor meiner Seite angebracht, denn hier sind „Buttons“ für Google+ und FaceBook eingebunden und bekanntlich sammeln diese Daten-Kraken oder Daten-Ungeheuer schon Ihre Daten, wenn Sie auf meine Seite kommen. Dazu müssen Sie erst gar nicht den „Like- oder f-Button“ anklicken. Also, es ist sowieso schon egal, es ist ja schon jedem bekannt, dass Sie hier waren. Klicken Sie daher einfach auch noch auf „like“, damit ich auch etwas davon habe. 😉

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