Archiv der Kategorie: SW + Open Source

Libre Office und der Writer sind ausgesprochener Müll


Es tut mir Leid, aber das geht ja überhaupt nicht, dass ich einen ganzen Vormittag damit verbringe den hängenden Einzug beim Kopieren und Einfügen weg zu bringen versuche. Bei neuen Dokumenten und wenn man den Text eintippt, funktioniert es wie hier in der eigenen Doku nicht beschrieben https://help.libreoffice.org/Common/Indents_and_Spacing/de und hier auch nicht https://help.libreoffice.org/Writer/Indenting_Paragraphs/de, sondern nur hier http://www.ooowiki.de/H(c3a4)ngenderAbsatz.html
Also in der Doku von Open Office. Wenn man Open Office in Ubuntu installieren will, meint es, dass Libre Office Schmarrn schon installiert sei. Ja toll, es gibt ein Forum, wo ich das erfahre, was in der Doku von Open Office steht https://www.libreoffice-forum.de/viewtopic.php?t=9529 und nicht funktioniert, sobald man copy and paste verwendet. Stundenlang habe ich mich jetzt mit diesem Schwachsinn gespielt, obwohl ich nur einen Absatz in einem bestehenden Dokument an eine andere Stelle verschieben wollte.
Da bin ich ja mit der Schreibmaschine schneller. Glücklicherweise gibt es Google Docs und Office 2000 unter Windows, denn das neueste Office von MS ist genau so ein Müll wie Libre Office. Da konnte ich nicht einmal ein Inhaltsverzeichnis erstellen, weil es noch nicht implementiert war, aber sie verlangen € 10.- oder so im Monat. Wer wundert sich da noch über den verdienten Erfolg von Google?

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Linux hat wirklich massive Probleme

Ich bin seit 1992 ein Linux-Prediger und war wirklich ein treuer Fan, der einiges in Kauf nahm und auch brav seine Beiträge für Linux geleistet hat. Von der ersten Slackware Version über SuSe, Mandrake, Red Hat bzw. Fedora und vor allem Debian und seit langem Ubuntu, ist letzteres meine erste Wahl am Desktop.

Was mache ich am Desktop mit einem Betriebssystem? Quasi nichts, es soll mir die Basis für die Anwendungsprogramme sein. Leider gibt es kaum Anwendungssoftware, die in der Produktion eingesetzt werden können. Ja, einzelne Teile wie ein Webserver, Datenbanken, Email-Server sind ausgezeichnet, sicher und wirklich ganz hervorragend. Doch ein Betrieb benötigt eine ERPS (Enterpise Ressource Plannig Software) oder entsprechende Anwendungssoftware für Buchhaltung, Lohnverrechnung, Planung, Fertigung, Verkauf …. Ohne dieser Software ist das Betriebssystem, sei es noch so gut und sicher, quasi wertlos.

Als privater Nutzer konnte ich bislang immer irgendwie Lösungen finden und somit, mit einer brauchbaren, kostenlosen Open Source Software auskommen. Ich sage euch, ich bin noch „Kernel backen“ und „kompilieren“ gewöhnt, also kann ich mir wirklich in fast jeder Situation helfen. Trotzdem ist irgendwo eine Grenze. Wenn ich ein Programm wie Anki, nach einer Stunde noch immer nicht unter Ubuntu zum Laufen bringe, dann lasse ich es und starte Fedora. Verflixt und zugenäht auch dort gibt es Qt-Bindungs Probleme und Module werden nicht gefunden, die man nicht so nachinstallieren kann, damit dieses Anki wieder läuft, obwohl ich es vor den letzten Updates jahrelang benutzte.
Langsam wird es mir wirklich zu blöd und ich starte Windows. Anki installiert und es funktioniert.

Liebe Linux Gemeinde, es ist eine absolute Schande was ihr in den letzten Jahren zusammen pfuscht. Macht aus der Hundertschaft an Distributionen eine einzige und seht zu, dass diese endlich einwandfrei funktioniert und dass dafür auch OSSW auf den Markt kommt, mit der auch Firmen etwas anfangen können.
Ich bin stink sauer und stelle zumindest für die nächsten Tage in meinem Bootmanager (Grub 2) Windows als Default-System ein.

Es geht mir ja nicht nur um Anki, aber bei OpenOffice bzw. Libre Office (wir brauchen ja unbedingt zwei Office Versionen, damit dann keine funktioniert) ist es das Gleiche wie bei Gimp und Co. Nach einem Vierteljahrhundert Linux-Treue muss ich sagen: „Es reicht mir“!

Bildquelle: https://www.heise.de/newsticker/meldung/Linux-4-4-wird-Storage-und-Netzwerk-Performance-verbessern-2921404.html

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[:de]Bestpreisklausel – Tourismus missbraucht Parlament[:]

[:de]Ich habe mir gerade die Nationalratsdebatte zur Bestpreisklausel im Tourismus angehört und somit durfte ich miterleben, dass sich alle Parteien einig waren. Der Antrag wurde einstimmig angenommen und ein Beschluss wird folgen.
Es ist mir absolut unverständlich, weshalb die unfähigsten und dümmsten Menschen in der Tourismusbranche das Sagen und die Besitztümer haben. Das kann doch nur über Ausnützung von Schwachstellen in unserem System funktionieren. Bereicherung durch Konkurs, Steuerhinterziehunbg und Umgehung des Systems über Stiftungen und diverse Unternehmensformen. Denn könnten die Hoteliers 1 und 1 zusammen zählen, hätten sie jetzt nicht die Regierung um Hilfe anbetteln müssen. Leider lassen sich die Parlamentarier alle einstimmig missbrauchen und aus ihren Reden und Argumenten schließe ich, dass sie ebenfalls nicht einmal 1 und 1 zusammen zählen können. Die ÖVP hat wenigstens gewarnt und verdeutlicht, dass solche Eingriffe eigentlich nicht in ihrem Interesse sind, aber zugestimmt haben sie dennoch.
Der arrogante Stronach-Typ hat uns aufgeklärt:
Die Hoteliers zahlen an Booking 15 bis 20% Kommission und Booking zahlt an Google jährlich Milliarden, damit der Gast bei der Suche nach einem freien Zimmer auf der Booking Seite landet. Er erklärte, dass die Kommission für die Leistung, ein paar Byte hin und her schieben, wirklich überhöht sei, aber dass es keine andere Möglichkeit gäbe, als sie zu zahlen. Sonst wird das Hotel bei Booking hinaus geschmissen und kein Mensch findet es je wieder.
Wahnsinn, seid ihr dumm. 1 und 1 ist 2 liebe Hoteliers und Parlamentarier.
Wenn der Hotelier direkt an Google zahlt ist Booking raus und kann den Konkurs anmelden. Und wenn der Hotelier direkt an Google zahlt, über AdWords, kann er dafür soviel ausgeben und zwar gezielt und effizient ausgeben, wie es ihm sein Budget für Werbekosten erlaubt. Aus, Punkt, so einfach wäre das, würde man sein Gehirn zum denken einsetzen.
Von Google sind sowieso alle abhängig, also macht das nur den Unterschied, dass Bookings ausgeschaltet werden würde. Google bekommt damit nicht mehr Macht, denn Google ist unbedingt davon abhängig, dass sie gute Suchergebnisse liefern. Sonst brächten sie sich selbst in Gefahr und wer Google auch nur ein wenig kennt, der weiß, dass Google diesbezüglich unschlagbar ist und alles unternimmt, damit das so bleibt. Wenn der Hotelier nun sein eigens Buchungssystem (es gibt unzählige kostenlose Open Source Lösungen) auf seiner Homepage einbindet, zahlt er keine Kommissionen mehr und wenn das Buchungssystem so halwegs up-to-date ist, dann werden die Daten bei der Buchung vom Gast auf der Homepage des Hotels eingegeben und sofort direkt in das Hotelverwaltungsprogramm übernommen. Dies gibt die Daten direkt an das Buchhaltungsprogramm weiter und bis zur Jahresbilanz des Hotels kann alles vollautomatisiert ablaufen.
Aber wovon rede ich denn da, wenn jemand so unfassbar dumm ist, dass er 20% für quasi Nichts zahlt und dann die Regierung missbraucht, dem ist wohl nicht mehr zu helfen.
Um eine Regierung die so schwach ist, dass sie da einstimmig mitspielt, würde ich mir ebenfalls Sorgen machen, läge mir etwas an dieser alten, verkorksten, unflexiblen, seltsamen Machtstruktur, die früher oder später ohnehin von einer direkten Demokratie abgelöst werden muss. Ob ich das noch erleben werde, dass meine Stimme so viel wert ist, wie die eins Abgeordneten, bezweifle ich, aber es muss zwangsläufig kommen, oder die Menschheit richtet sich über die rasant zunehmende Idiokratie selbst zu Grunde. Das sehe ich nicht nur bei uns, sondern auch in der Türkei, Ungarn, Russland und gerade eben in den USA (Trump wird Präsident).
Entweder die Menschen setzen unmittelbar sofort auf die moderne Technologie und arbeiten zusammen, oder die Spirale der Machtstrukturen treibt uns demnächst in ein weltweites totales Desaster.

Weblinks:
http://tvthek.orf.at/live/Politik-live-Nationalratssitzung/13889825
Kartellrecht: Bestpreisklauseln auf dem Prüfstand
https://www.parlament.gv.at/PAKT/AKT/SCHLTHEM/
Hoteliers begrüßen Ende von Bestpreisklausel[:]

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Module installieren mit Odoo 9.0 – Module für Hotelverwaltung, Restaurant, Housekeeping …

und natürlich kostenlose Module für Buchhaltung, Lohnverrechnung, E-Commerce, Verkauf, Einkauf, Kommunikation, Kunden- und Lieferantenverwaltung, …
Bis zur Version 9.0 musste man beim Administrator die „technical features“ aktivieren, damit man Module installieren konnte. Jetzt klickt man auf „Administrator“ und bekommt folgende Auswahl
odooa
Wählt man „about“ bzw. „über“ aus, bekommt man die Möglichkeit, den „Entwicklermodus“ zu aktivieren.
odoo1
Damit stehen einem unter „Apps“ über 1200 Module zur Verfügung, wobei die meisten kostenlos sind. Für manche muss man sich auf oodo.com anmelden und für die wenigen kostenpflichtigen gibt es meist eine kostenlose Alternative. Wer Odoo für die Produktion einsetzt, sollte sich aber auch die kostenpflichtigen leisten können, da sonst ohnehin schon alles (Betriebssystem, Datenbank, OpenERP, …) kostenlos ist. Für mich kommen trotzdem nur die kostenlosen Apps in Frage, da ich sie nur zu Testzwecken installierte. Übrigens kann man gegen Gebühr auch sämtliche Apps in der Odoo-Cloud laufen lassen, wodurch man sich die gesamte EDV spart und sozusagen alles „outgesourced“ hat, was einer ständigen Wartung und Sicherung bedarf. Dann benötigt man nur noch einen Internetzugang und eine Browser (z.B. Firefox auf Ubuntu, wenn die SW kostenlos und gut sein soll) um arbeiten zu können.
odoo

oodo2
odoo3
odoo4odoo5

Ich werde jetzt ein Testhotel mit den kostenlosen Modulen einrichten, damit die Software von Interessierten getestet werden kann.

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Odoo OpenERP Hotel Management

Pragmatic Techsoft Pvt. Ltd. ist mir mit dem „Odoo OpenERP Hotel Management“ offensichtlich zuvor gekommen. Die haben meinen Traum und vermutlich den eines jeden Hoteliers schon verwirklicht. Nein, Hoteliers wagen es nicht zu träumen und glauben es nicht, dass die besten Softwarelösungen kostenlos sind, bzw. in der Odoo-Cloud so lächerlich geringe Kosten verursachen, denn die sind es gewohnt, Unsummen für EDV-Anlagen und Software (PMS, CRS) zu bezahlen. Leider funktioniert diese dann oft nicht einmal richtig und an die Features einer „OpenERP Hotel Management Sosftware“ auf Linux, kommen sie trotzdem nie und nimmer heran. Vorraussetzung für Odoo ist lediglich, dass Management, Verkauf, Einkauf, Rezeption, Restaurant, Hauskeeping, Buchhaltung, Lohnverrechnung usw. bereit sind, mit dieser genialen Software zusammen zu arbeiten.
In Verbindung mit einer Hotelverwaltungssoftware ist das Open Source Enterprise Resource Planning Software (Open ERP) einfach genial. Das Prinzip „DRY = Don’t repeat yourself“ wird normalerweise bei Programmiersprachen bzw. Entwicklungsumgebungen angewendet, sodass man durch den modularen Aufbau der Software keinen Code darür mehrmals schreiben muss. Mit „Odoo OpenERP Hotel Management“ wird dieses Prinzip auf den gesamten Arbeitsablauf vieler Bereiche eines Hotels angewendet. Man braucht Daten nie ausdrucken und gar an anderer Stelle (Verkauf, Buchhaltung, Rezeption, Personalverrechnung, …) erneut eingeben. Diese geniale SW ermöglicht einem Hotelier eine unglaublich effiziente Arbeitsweise. Bei der Reservierung über die Homepage sind schon alle Daten in der Hotelsoftware und Kunden (Gäste), Reisebüros, Liferanten, Mitarbeiter werden immer nur einmal erfasst und diese Daten verwendet man bis zur Jahresbilanz, Kostenrechnug, bzw. Kalkulation, Verkauf, Einkauf, Gehaltsverrechnung, Provisionsverrechnung und einfach für alles.
Es ist nahezu unglaublich, aber die beste SW ist kostenlos. Angefangen von Ubuntu, über PostgreSQL und Odoo kann man sich alles kostenlos installieren und man kann sich soviele Clients (das ist ja nur mehr ein Webbrowser, am besten Firefox) wie man benötigt einrichten.

Hätte ich ein Hotel würde ich mir auf jeden Fall das „Odoo OpenERP Hotel Management“ auf eine Linux-Server installieren und lizenzfrei mit Ubuntu und PostgreSQL soviele Workstations einrrichten wie erforderlich. Wer keine EDV-Kenntnisse hat und keinen eigenen Server administrieren will, kann die Software gegen Bezahlung sogar völlig wartungsfrei in der Odoo-Cloud laufen lassen und muss sich technisch um nichts mehr kümmern, obwohl er die besten und effektivsten Tools in die Hand bekommt.

Es gibt sogar schon eine weitere App, Hotel Management, habe ich gerade gesehen, die ev. auch verwendbar wäre. Ich habe sie mir noch nicht näher angesehen.

Das einzige was ich noch nicht gesehen habe, ist eine Odoo-App für einen Channel Manager. Dazu fand ich gerade einen guten Artikel „Vier Channel Manager im Vergleich„.
Ich persönlich kenne aus eigener Erfahrung nur ChannelRUSH und diese Hotel Channel Management Software ist unglaublich effizient. In Sekunden hat man für sämtliche Portale und wenn man einen auf der eigenen Homepage eingebunden hat, dann auch dort, die Verfügbarkeit und Preise mit wenigen Mausklicks angepasst. ChannelRUSH arbeitet übrigens mit dem OTA Standard für ihr Interface, was es für mich noch interessanter macht. Vielleicht fehlt da noch eine Odoo-App, die als Schnittstelle zu ChannelRUSH fungieren könnte. Da muss ich mich erst schlau machen, ob ich eventuell doch noch ein neues Projekt für mich finde. Mit meinem geplanten Projekt „Odoo OpenERP Hotel Management“ ist es jedenfalls jetzt vorbei, denn ich will das Rad ja nicht noch einmal „neu“ erfinden.

Weblinks:
Odoo auf Wikipedia

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