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Killer-Roboter, der Anfang vom Ende der Menschheit ? | !

Killer Roboter stoppen!

Gestern sah ich auf 3SAT die Doku „Killer-Roboter – Dürfen Maschinen töten?“ und die Beschreibung beginnt mit

Nicht mehr Menschen, sondern Algorithmen und Softwares könnten bald auf den Schlachtfeldern der Zukunft über Leben und Tod entscheiden. Autor Uri Schneider fragt: „Dürfen Maschinen töten?“. Sogenannte Killer-Roboter fällen ohne menschliche Kontrolle die Entscheidung darüber, wann sie wo und wen töten. Der Film fängt Stimmen leidenschaftlicher Gegner und kritischer Befürworter ein und zeigt ein moralisches Dilemma mit zahlreichen Facetten. Der Politikwissenschaftler Dr. Frank Sauer unterrichtet an der Universität der Bundeswehr in München und warnt seit mehr als zehn Jahren vor Killer-Robotern. „Das grundlegende ethische Problem“, meint Sauer, „ist die Frage, ob es nicht die Würde des Menschen verletzt, wenn wir die Tötungsentscheidungen an anonyme Maschinen, an Algorithmen delegieren, und das Töten den Maschinen überlassen.“

Es werden verschiedene autonome Waffensysteme vorgestellt und es geht darum, ob diese eingesetzt werden sollen. Das Argument der Befürworter: „Es geht darum, möglichst zivile Opfer zu vermeiden.“

Mein Gegenargument wäre: „Na dann führt keine Kriege!“ Leider interessiert es niemand was ich sage und man tut so, als wären Militär und Kriege eine Naturkatastrophe, die nicht vermieden werden kann, dabei geht es immer nur um Macht.
Zitat Wikipedia:

Macht bezeichnet sozialwissenschaftlich einerseits die Fähigkeit einer Person oder Interessengruppe, auf das Verhalten und Denken einzelner Personen, sozialer Gruppen oder Bevölkerungsteile einzuwirken. Andererseits stellt eine Extremposition der Macht die Durchsetzungsfähigkeit dar, einseitig definierte Ziele zu erreichen, ohne sich selbst äußeren Ansprüchen gegenüber beteiligten Personen zu unterwerfen oder diesen entgegenkommen zu müssen (wollen).

Es wird in der Doku zum Beispiel erwähnt, dass bei einem Ansturm durch Nordkoreaner auf die Grenze, die KI der Drohnenschwärmen nicht dazu in der Lage ist zu unterscheiden, ob es sich um einen Soldaten oder einen Flüchtling handelt. Aber man arbeitet daran.

Nicht erwähnt wird, dass sich so teure, autonome und künstlich intelligente Systeme bestimmt auch selbst schützen werden wollen, womit das Motiv für einen Kampf zwischen Maschine und jeden Menschen, denn dadurch kann jeder Mensch zum Feind der Maschine werden, schon gegeben ist. Die Maschinen werden gebaut, um Menschen möglichst effizient zu töten und um zerstören zu können. In diesen „Algorithmus“ sehe ich den Anfang vom Ende der Menschheit.
Würde die Technologie zur Beschaffung von Ernährung und Trinkwasser für die Menschheit eingesetzt und entwickelt werden, wäre sie ein Segen, aber so ist sie ein Fluch, der leider erst erkannt werden wird, wenn es zu spät ist.

Oder ist der Mensch vielleicht tatsächlich nur eine Übergangsform zum Androiden, wie ich es in meinem Science Fiction Heliosis, vom Urknall zu Urknall beschrieb? Allerdings habe ich Heliosis nur deshalb geschrieben, weil mich der Gedanke, dass das Weltall einen Zyklus unterliegen könnte fasziniert. Für mich ist das auch ein religiöser Gedanke, denn wenn ich Gott mit dem Weltall gleich setze, so würde es ihn/sie ewig geben und er/sie würde auch überall sein. So löse ich mit dieser Fiktion nicht nur die physikalischen Probleme vom Anfang bis zum Ende des Weltalls und gleichzeitig die Frage, was vor dem Urknall war, sondern auch das religiöse Problem. Die Frage nach Gott schien mir immer sinnlos und gleichzeitig frevelhaft, aber mit der Gleichsetzung mit der Ewigkeit eines Zyklus des Weltalls, macht die Bezeichnung in meiner Fiktion auch für mich Sinn, aber nicht im realen Leben.

Weitere Weblinks:
Aktivisten zeigen in verstörendem Video nahe Killerroboter-Zukunft
Killer Roboter stoppen!
Büchse der Pandora: Uni in Südkorea arbeitet an Killerrobotern
Forscher fürchten Killer-Roboter
Keine Killer-Roboter: KI- und Robotik-Forscher drohen südkoreanischer Uni mit Boykott
Das Erste Killer-Roboter – Dürfen Maschinen töten?„Slaughterbots“: Kurzfilm warnt vor autonomen Killerrobotern
Die dritte Revolution der Kriegsführung
Israel setzt Roboter zur Grenzkontrolle ein

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Bücherverwaltungssoftware

Dieser Artikel sollte mir eigentlich peinlich sein, denn er macht deutlich, dass mein Denkvermögen bereits stark nachgelassen hat. Ich besitze viele Bücher und wollte sie nun endlich einmal ordnen und mittels einer Software verwalten. Hätte ich mich vor 20 Jahren mit diesem Ansinnen zum PC gesetzt, dann hätte ich vermutlich sofort eine MySql- oder PostgreSQL-Datenbank angelegt, etwas später wäre auch SQLight in Frage gekommen und keine Zeit verloren. Entweder ich hätte mir in irgend einer Sprache, wahrscheinlich PHP oder Perl eine Eingabemaske und eine Ausgabe programmiert oder ich hätte ein Tool wie phpMyAdmin benutzt, wenn ich für die Erstellung der Abfragen zu faul gewesen wäre. Es könnte aber auch sein, dass ich einfach Calc oder Base genützt hätte. Sicher hätte ich aber nicht in einem Browser nach einer Verwaltungssoftware für Bücher gesucht. Vielleicht hat auch der Google PlayStore dazu beigetragen, dass ich heute so ein seltsames Verhalten zeigte, für das ich mich schon ein wenig schäme. Ich ging zuerst in Ubuntu auf Software und fand dort kein geeignetes Programm. Dann suchte ich tatsächlich mit Google nach einer Verwaltungssoftware für Bücher. Für Linux war nichts dabei, dass mich angesprochen hätte, aber für Windows gab es viele Programme. Ich ließ mich also tatsächlich dazu hinreisen, Windows zu starten und sah mir einige Programme an. Alle entsprachen nicht meinen Vorstellungen. Man konnte nicht einmal so viele Kategorien und Subkategorien anlegen wie man wollte. Trotzdem installierte ich jenes, das mir optisch am besten gefiel. Sofort nach der Installation deinstallierte ich es wieder, da ich gleich sah, dass man damit 10 Bücher verwalten kann und dann muss man es kaufen, will man weitere Bücher eingeben.
Während ich wieder Ubuntu startete, viel mir erfreulicher weise wieder ein, wie ich so etwas früher handhabte.
Ein eigenes Script oder phpMyAdmin ist mir zu mühsam, also entschied ich mich für Base.
Und siehe da, nach ein paar Minuten hatte ich schon die erste Version meiner Buchverwaltungssoftware. Da es so einfach ist und unglaublich viele Möglichkeiten der Gestaltung zulässt, werde ich jetzt auch meine Pflanzen und Rezepte mit Base verwalten.
Jetzt bin ich froh, dass ich keine Software dafür fand und jetzt weiß ich auch wieder, weshalb man dafür kein bestimmtes Programm benötigt, denn es gibt ja LibreOffice.

Falls jemand nicht gerne eine Doku liest Handbücher und Base noch nie benutzte, der kann sich dazu auch Videos ansehen, in denen alles genau erklärt wird.

Weblinks:
https://www.libreoffice.org/
https://extensions.libreoffice.org/
Einführung in Base (pdf)
Datenbanken anwenden mit mit LibreOffice/OpenOffice Base Übungen, Online-Quiz und Zusammenfassung für LibreOffice/OpenOffice Writer
Einstieg in LibreOffice Base
LibreOffice Base Wer sucht…
Daten verwalten mit OpenOffice Base

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Daten-Skandal bei Facebook – Die spinnen wohl, die Datenschützer!

Ich war und bin kein Fan von Facebook, sondern ich hielt es immer für sinnlose Zeitverschwendung. Aber den Daten-Skandal verstehe ich nicht, denn die Benutzer sind doch total darauf erpicht, ihre Daten preis zu geben. Es ist eine Selbstdarstellungs-Manie, die laut einigen Studien schon als krankhaft bezeichnet werden kann. Manche stellen sich ungesichert illegal auf ein Hochhaus, nur um bekannt zu werden und andere können nicht einmal mehr auf’s WC gehen, ohne es der Community mitzuteilen.
Facebook ist kostenlos und trotzdem machen sie große Gewinne, genauso wie Google, die mir sofort nach dem Facebook-Skandal neue AGB’s geschickt haben. Ich glaube es kann keinen FB-User zwischen 10 und 100 Jahren geben, dem nicht völlig klar ist, dass seine Daten weiter verwendet werden. Trotzdem gibt sie jeder bereitwillig her und ist auch noch stolz darauf. Wo ist da der Skandal, wenn diese dann genutzt werden?
Wenn sie heute Artikel für den Garten auf Amazon kaufen, bekommen sie von Google bei der nächsten Gelegenheit eine Ad-Words Werbung für Artikel für den Garten eingespielt. Was glauben denn die Benutzer wie das funktioniert? Glauben sie FB, Google und Amazon werden vom lieben Gott beraten und der sagt ihnen, wer welche Werbung bekommen soll?
Ich vermute, dass sich bei diesem Daten-Skandal nur wieder jemand wichtig macht, um selbst bekannt und berühmt zu werden. Wie gesagt, mir ist FB unsympathisch, aber in diesem Fall ist meiner Meinung nach der Benutzer selbst schuld. Keiner wird dazu gezwungen einen VB-Account zu haben und sogar Trump weiß schon, dass es Fake-News gibt und man nicht jedem alles glauben darf.
Ich bin eher für die Schließung der Datenschutzbehörden, als für die Bestrafung von FB, obwohl ich FB nicht mag. Ich finde die Rechte der Menschen sind wert geschützt zu werden, aber nicht Daten, die sie freiwillig her geben. FB stellt den Benutzern nur eine Technologie zur Verfügung, damit sie ihren Selbstdarstellugnswahnsinn ausleben können, was ist daran schlimm? Sicher nicht die Technologie und auch nicht die selbstverständliche Weiterverwendung der Daten, denn dazu werden sie ja gesammelt. Nein, schlimm ist das Verhalten der Benutzer. Zuerst um jeden Preis seine Daten bekannt geben und so weit wie nur irgendwie möglich zu verbreiten und sich dann beklagen, dass FB ihre Daten nutzt! Asterix hätte vermutlich gesagt: „Die spinnen wohl, die Datenschützer!“

Aber was soll’s, der Begriff Datenschutz ist ja selbst schon so verblödet, die die damit gemeinte Aktion. Denn was ist sind Daten?
Wikipedia:

Unter Daten versteht man im Allgemeinen Angaben, (Zahlen-)Werte oder formulierbare Befunde, die durch Messung, Beobachtung u. a. gewonnen wurden.[1] In der Umgangssprache versteht man darunter Gegebenheiten, Tatsachen, Ereignisse.[2] Daneben existieren in verschiedenen Fachbereichen, wie z. B. der Informatik oder der Wirtschaftstheorie, unterschiedliche – wenn auch meist ähnliche – Definitionen. Eine einheitliche Definition gibt es jedoch nicht.

Mein Name ist Helmut Hirner. Die Angabe ist, dass mein Name Helmut Hirner ist. Wenn ich diese Daten schützen möchte, dann muss ich ein Backup anlegen und/oder sie in verteile Systeme einspeisen, wo sie nicht mehr gelöscht werden können. Datenschützer schützen also nicht Daten, sondern sie wollen sie vernichten bzw. löschen oder zumindest die Weitergabe der Daten verhindern. Wieso nennen sie sich dann Datenschützer? Eine viel zutreffendere Bezeichnung für sogenannte Datenschützer wäre doch Datenvernichter, Datengeheimhalter oder Datenverstecker, oder?

Weblinks
Es lebe die Datenfreiheit!
Island und die Datenfreiheit
Gastvorlesung „Datenschutz oder Datenfreiheit?“Datenschützer durchsuchen Cambridge Analytica
Facebook droht nach Datenskandal Existenzkrise
Hat Facebook Hochverrat begangen?
Datenschutz-Skandal – Facebook: „Wir wurden betrogen und sind unglaublich wütend“

Bildquelle: http://www.zdnet.com/article/big-data-2018-cloud-storage-becomes-the-de-facto-data-lake/

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Der hängende Einzug im LibreOffice Writer funktioniert nicht richtig

Der hängende Einzug bzw. Absatz funktioniert im LibreOffice Writer, wie es in der Doku beschrieben ist, solange ich nur in einem Writer Dokument schreibe. Ich kann entweder mit oder ohne hängendem Einzug arbeiten. Aber sobald ich „copy & paste“ verwende, macht mir der Writer immer einen hängenden Einzug, den ich nicht weg bekomme, unabhängig davon, was ich einstelle.
Hat jemand eine Idee, wie man das umgeht, bzw. abstellen kann?

Was man hier findet, habe ich schon alles vergeblich versucht.
Einzüge und Absätze
HängenderAbsatz
LibreOffice Writer
Hängender Absatz in LibreOffice (OpenOffice.org)

Wow, mit LibreOffice kann man sogar ePub 3 Dateien erzeugen. Naja, müsste ich nur noch mit dem hängenden Einzug zurecht kommen.

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Österreich, Land der Microchips und Hacker

Österreich ist nicht nur das Land der Berge und Land am Strome, sondern auch das Land der Microchips und Hacker. Diese Verwendung von „Hacker“ soll auch gleich zeigen, dass das Wort nicht immer eine pejorative Bedeutung haben muss.
Also, wenn ich einmal nicht kritisieren und lästern, sondern mich freuen will, dann sehe ich mir die digitalen Strategie der Bundesregierung an. Die macht deutlich, dass Österreich nicht nur mithalten kann, sondern sogar in der Lage ist, einen Blick in die Zukunft zu riskieren.
Oder ich lese Artikel wie Silikon Austria, bzw. Silicon Alps, denn da werden gerade 280 Million (siehe http://diepresse.com/home/wirtschaft/economist/5257686/Mikroelektronik_280-Millionen-Euro-fuer-Silicon-Austria) investiert um eine technologische Basis (Electronic Based Systems) für moderne Technologie zu schaffen. Diese integriert das Beste aus der Mikro- und Nanoelektronik und führt eingebettete Systeme zusammen.

Ganz zu schweigen von den Hackern der TU, die seit über 10 Jahren immer unter den Besten der Welt sind, siehe https://www.tuwien.ac.at/aktuelles/news_detail/article/124813/

Naja, nur nicht übermütig werden, einen Wermutstropfen braucht dieser Artikel natürlich schon auch. Also worüber könnte ich denn bloß meckern? Ja doch, die Open Source Gemeinde wird zu wenig unterstützt und das Potential von Linux wird nicht erkannt und genützt.

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