Archiv der Kategorie: Chemie

Methanhydrat – Fluch oder Segen

Quelle: Gemeinfrei; hochgeladen auf Wikipedia von IqRS
Quelle: Gemeinfrei; hochgeladen auf Wikipedia von IqRS
Ob Fluch oder Segen, das wird sich noch zeigen. Das natürliche Vorkommen wird auf etwa zwölf Billionen Tonnen geschätzt, also ungefähr doppelt so viel Kohlenstoff, wie in allen Erdöl-, Erdgas- und Kohlevorräten der Welt. Wow, ja und das Eis verbrennt sogar zu Wasser. Was passiert, wenn so ein Lager hochgeht, möchte ich gar nicht genau wissen, aber es könnte jedenfalls der Stoff für einen neuen Weltuntergangs-Film sein. Man braucht sich nur die möglichen Abbaumethoden ansehen, um das Horrorszenario vor die Augen zu bekommen.
Abbaumethoden: (Zitat aus der Wikipedia)

  • Überführung in einen gasförmigen Zustand durch Temperaturerhöhung.
  • Druckentlastung, die sich meist schon ergeben kann, wenn das Hydrat beim Erbohren atmosphärischem Druck ausgesetzt wird oder indem künstlich Spalten und Risse erzeugt werden
  • .

  • Einpumpen von Kohlenstoffdioxidgas oder erwärmtem Wasser.
  • Einspritzen des Gefrierschutzmittels Methanol in die Lagerstätte.

Weblinks:
Methanhydrat Wikipedia
Energiequelle Methanhydrat
Neue Energiequelle „Weißes Gold“
METHANHYDRAT Brennende Fragen


Titelbild Quelle: Gemeinfreies Bild auf Wikipedia hochgeladen von Matthias M.

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Lithium, mein E-Traum

Lithium wird vermutlich „das“ Element, Metall, Gold, oder der Rohstoff des 21. Jhdt, wie aus dem Video (auf xvidstage) Video zu Lithium hervorgeht.
In China gibt es den Spruch: “ Die Industrierevolution haben wir verpasst, zur Informationsrevolution kamen wir zu spät, aber in der Grünen Revolution sind wir die Ersten“. Das haben sie auch dringend nötig, denn in der pro Kopf CO2-Emission liegt China zwar erst an 80ster Stelle, aber die Kohlekraftwerke, die mit Kohle aus den Bergwerken im Norden versorgt werden, sind die schlimmsten CO2-Schleudern weltweit. Auch der Autoverkehr ist in manchen Städten schon eine derartige Belastung, dass man das Auto nur an 4 Tagen pro Woche benutzen darf und über Neuzulassungen in der Lotterie entschieden wird. Das ist kein Spaß, sondern es entscheidet tatsächlich das Los, wer eine neue Zulassung bekommt. Bei uns gibt es den Spruch: “ der/die hat den Führerschein auch in der Lotterie gewonnen“ und in China kann man den abändern auf „der/die hat die Zulassung auch in der Lotterie gewonnen“, wobei letzteres aber tatsächlich wahr sein kann.
Die chinesische Autoindustrie ist inzwischen schon die größte der Welt, glaube ich und dort gedenken die Chinesen die Nummer Eins der Grünen Revolution zu werden. Sie wollen meinen Jugendtraum des Elektroautos in die Tat umsetzen. Bei Zweirädern ist dies praktisch schon geschehen und jetzt kommt es u.a. auf das Lithium, bzw. die Lithium-Ionen-Akkus an. Die wird man auch zum Speichern von alternativen Energien benötigen, denn egal wie die Quelle aussieht (Wind, Sonne, Biomasse), man benötigt leistungsfähige Zwischenspeicher. Ja, so wie beim Handy und anderen elektronischen Geräten.
Das giftige Lithium aus Bolivien und anderen Südamerikanischen Ländern, wird also viel zur Wahrwerdung meines E-Traums beitragen.

In dieser Notiz sammle ich mir Infos zu dem Alkalimetall Li, 3, weil es zwar keine bekannte bilogische Funktion hat, in der Medizin aber eingesetzt wird.
Zitat aus Lithium auf Wikipedia:

Im menschlichen Organismus sind geringe Mengen Lithium vorhanden; das Element ist jedoch nicht essenziell und hat keine bekannte biologische Funktion. Jedoch haben einige Lithiumsalze eine medizinische Wirkung und werden in der Lithiumtherapie bei bipolaren Affektstörungen, Manie, Depressionen und Cluster-Kopfschmerzen eingesetzt (siehe Medizin).

Lithiumaspartat, Lithiumacetat, Lithiumcarbonat als Medikament, z.B. bei Manie.

Interessante Links zu Lithium:

lithiumworld.de
Lithium im Trinkwasser senkt die Suizidrate
Lithiumtherapie Wikipedia
Lithiumratgeber
Lithium: Medikation und Intoxikation pdf

„Freiberger Kegel“ zapfen Lithiumquellen in Bolivien an
Lithium-Ionen-Akkumulator

The Element Lithium

Auf xvidstage habe ich dazu auch ein interessantes Video gefunden.

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Jmol

Jmol: an open-source Java viewer for chemical structures in 3D ist wirklich eine ganz hervorragende Software. Mit einer näheren Beschreibung will ich erst gar nicht anfangen, das man über den Link oben zu jeder Information bezüglich Jmol gelangt. Mit „Jmol Applet„, der Java Applet Version kann Jmol auch in Webseiten einfach eingebunden werden.
Molecular visualization websites und Websites Using Jmol notiere ich mir hier noch.
Auf MolecularModels.ca: Main Index findet man z. B. eine große Auswahl an Molekül Modellen.
Naja, falls jemanden gerade langweilig sein sollte, könnte er mir die bereits entschlüsselten Genome von NCBI mit Jmol nachbauen.

Übrigens, auf Linux, also z.B. in meinem Fedora, genügt ein Klick zu Installation der SW, die unter LGPLv2+ herausgegeben wurde. Da heißt es in der Kurzbeschreibung:

Jmol is a free, open source molecule viewer for students, educators, and researchers in chemistry and biochemistry.

Hier findet man Jmol Datafiles SCM Repositories und ein dreiteiliges ausführliches Tutorial in Deutsch findet sich hier. Dazu die PDB Datenbanken und die Docu in Englisch. Ein Wiki eine Jmol Anleitung für Entwickler, Anleitungen und Demos auf Software zur Moleküldarstellung und hier Der „Molekülbetrachter“ Jmol.

Weitere Weblinks:
Jmol PHP
Biological Macromolecular Resource
Das Periodensystem der Elemente

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