Archiv der Kategorie: Biologie

Herr Ober, ich habe doch ausdrücklich ein Bier ohne Plastik bestellt!

Also können Sie bitte die Mikro-Damenstrümpfe da raus nehmen, bitte!

Auch in Mineralwasser und Bier sollen Plastikfasern gefunden worden sein. Das passt ganz gut zum krebserregenden Kamillen- und Kräutertee.
In Kosmetika kommen sowieso Unmengen an Mikroplastik vor.

Dabei ist dieses Mikroplastik sicher nicht das einzige Problem. Ein anderes Mikroplastik nämlich dieses, welches von den Plastikinseln bzw. Plastikkontinenten in den Meeren stammt, macht mindestens genau so viele Probleme. Durch Verrottung brechen winzige Teilchen ab und werden dann zum Beispiel von den Fischen mit der Nahrung aufgenommen, wodurch sie in die Nahrungskette gelangen.
Schöne neue Plastikwelt, kann ich da nur noch sagen. Ob wir das wieder hin bekommen können? Also wenn ich mir Resycled Island ansehe, das die UNESCO zu einem Staat ernennen will, siehe UNESCO WILL MÜLL-INSELN ZU EINEM STAAT ERNENNEN, dann bezweifle ich, dass wir das wieder in Ordnung bekommen.

Hätte ich sehr, sehr viel Geld, würde ich mir die Plastikmüllinseln sofort kaufen und zu den größten schwimmenden Städten der Welt machen und würde damit sogar zu einem Staatsoberhaupt. Vor einem steigenden Meeresspiegl bräuchte diese Stadt genau so wenig Angst haben, wie vor Erdbeben….

Naja, es ist ja noch nicht aller Tage Abend, wer weiß, vielleicht tut uns Plastik sogar gut. Vielleicht werden wir dadurch haltbarer und mutieren über viele Generationen hinweg auch äußerlich zu leistungsfähigen Plastikpuppen.

Der Albatros im Artikelbild hat es jedenfalls noch nicht geschafft, das Plastik im Magen umzusetzen.
Aber es ist ja nicht nur das Plastik, ich meine wenn man sieht, wie viele Tierarten bedroht sind und sogar schon der Sand von der Sandmafia von den Stränden gestohlen wird, dann muss man ja nicht mehr viel zu unserer Entwicklung sagen.
Den Kopf in den Sand stecken geht jedenfalls bald nur mehr in der radioaktiv verseuchten Wüste.

Ach ja, es gibt schon eine App „Beat the Microbead App“ mit der man Mikroplastik aufspüren kann und dann sei noch die Liste als pdf von Greenpeace erwähnt.

Siehe dazu auch: Mikroplastik – Das haben wir so nicht bestellt (ORF)


Quelle des Titelbildes: Wikipedia; Albatross at Midway Atoll Refuge; Uploaded by Foerster

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Der Stein der Weisen wurde zwar schon vor Jahren gefunden

aber die weitere Entwicklung hat sich Dr. Elizabeth Blackburn und Co wahrscheinlich anders vorgestellt. Den Stein der Weisen zu finden war schon bei den Alchemisten ein Traum vom ewigen Leben.

Quelle: http://anthrowiki.at/Datei:Hermaphrodit.jpg
Quelle: http://anthrowiki.at/Datei:Hermaphrodit.jpg
Leonard Hayflick ist diesem Traum näher gekommen.
Ein Leben ohne Altern? Dann kam die Entdeckung der Telomerase und die wurde 2009 mit dem Nobelpreis belohnt. Kleinkarierte Poltergeister sprachen vom Unnobelpreis für skurrile Forschung, weil sie denken (wenn man das so nennen kann), dass nur nach bestimmten Wahrheiten geforscht werden darf. Die Medizin hat zwar schon einen Nutzen von dieser Entdeckung, aber es wird sicher noch eine Weile dauern, bis die Früchte dieser Entdeckung wirklich geerntet werden können. Mit dem Schindluder treiben ist man da viel schneller und es wird schon fleißig Geld gescheffelt mit dem Enzym der Jugend, das in Anti-Aging-Produkten als Zell‐Verjüngung angeboten wird.
Leider wird im Taumel des Traumes generell übersehen (hiermit meine ich nicht die Forscher, denn die haben den Stein der Weisen nicht als vorrangiges Ziel, soweit mir bekannt ist) dass es nicht nur viele verschiedene Zellen gibt, sondern, dass sich die Körper-, Geschlechts- und Nervenzellen im Genom und im Teilungsverhalten grundlegend unterscheiden.
Quelle: http://anthrowiki.at/Datei:Gruener_Loewe.jpg; Odyssee
Quelle: http://anthrowiki.at/Datei:Gruener_Loewe.jpg; Odyssee

Sagen wir die Geschlechtszellen sind uns egal, wir wollen uns nach dem ersten Jahrhundert auf Erden nicht mehr fortpflanzen, dann sind da noch die Nervenzellen zu bedenken. Die Neurone sind verantwortlich für den Verstand, für das Denken und ist der Sitz der Seele, falls diese nicht doch nur das Gegenteil vom Verstand ist.
Gut, die spielen da nicht mit, aber mit ein wenig weiteren Genmanipulationsspielchen könnte der theoretisch schon unsterbliche Körper vielleicht aus undifferenzierten Zellen (Bindegewebszellen) Neurone gezüchtet werden.
Gut, ob man mit potentiellen Bindegewebszellen oder Flaxen überhaupt denken kann, mag man bezweifeln, aber wenn ja, dann würde es unser Denken kaum verschlechtern, meint helmeloh.

Weblinks:
Stein der Weisen Quelle für das Beitragsbild
Gene entscheiden, wie alt wir werden
Telomer-Manipulation: Ewige Jugend oder Krebstod

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Transhumanismus oder Gott der 3. Generation, Teil 2

Wenn ich vor vielen Jahren meinen engsten Freunden und Verwandten von meinen Tagtraum erzählte, dass ich, obwohl ich erfreulicher weise gesund bin, meinen Körper nach und nach durch Technik ersetzen möchte, waren alle schockiert und fanden meine Vision grauenhaft. Obwohl sie mich in die Position eines Verrückten drängten, der zu viel Science Fiction konsumierte, merkte ich, dass sie meine Idee nicht nur grauenhaft fanden, sondern irgendwie auch faszinierend und bedrohlich.
Heute von Transhumanismus zu sprechen hat für mich nichts mehr vorherseherisches an sich. Aber die Vorstellung, dass alle menschlichen Gehirne mit allen Rechnern und Telekommunikationsmittel verbunden sein könnten überwältigt mich auch heute noch, weshalb ich eine solche Mensch-Maschine als Gott der 3. Generation bezeichne, von der ich vor 10 Jahren schon fantasierte, siehe Die dritte Generation von Gott.
Heute müsste ich aber nicht mehr von Gott daher faseln, um nicht in der Klapsmühle zu landen, wenn mich Transhumanismus fasziniert, denn heute wird die Bewegung allgemein und vor allem in den Medien bereits gut akzeptiert. Heute muss ich mich mit meinen Interessen weder verstecken, noch als einsamer Spinner fühlen, wie schon die Weblinks unten zeigen. Leider ist es heute aber auch schon zu spät, erneut zu warnen. Vor vielen Jahren wurde ich nicht müde vor der Gefahr zu warnen, die sich die Bedinergesellschaft (Weizenbaum) mit schlampiger Softwareentwicklung aussetzt. Wir bedienen die Computer und Maschinen schon seit einiger Zeit und das sagt eigentlich eh schon alles. Je benutzerfreundlicher und wartungsärmer eine Software ist und umso weniger Administrationsaufwand nötig ist, desto größer ist meiner Meinung nach aber die Gefahr, dass sich das System verselbstständigt und wir nur noch beschränkten Einfluss darauf haben, falls es dann noch einer versteht. Naja, dazu ist es Dank unserer Unvernunft und Gewinnsucht ohnehin zu spät, also interessiert es mich nicht mehr. Einen Rückzug, zum verantwortungsvollem Umgang mit Technologien halte ich für ausgeschlossen, daher bleibt ohnehin nur noch der Weg nach vorne und die Hoffnung, dass unsere Spezies zurecht die Welt beherrscht. Dies könnte bald verifiziert werden, falls das Human Brain Project auch nur annähernd das liefern wird, was ich mir erwarte.
An das Christkind und den Osterhasen glaubte ich bis etwa zum 4. Lebensjahr, an Gott bis ich ungefähr 8 Jahre alt war, denn da wurde mir schon klar, dass nicht diverse GötterInnen den Menschen, sondern der Mensch die GötterInnen erschuf und zwar je nach Bedarf. An dem Menschen und seinen Evolutionsvorteil, der Intelligenz, glaube ich heute noch, wenn er es nicht verabsäumt sich mit der Maschine organisch zu verbinden.
Zuerst hat man sich bei technischen Geräten an den biologischen Organen orientiert und jetzt sollten wir uns langsam daran gewöhnen, dass ein Elektronenmikroskop und ein Hubble Teleskop andere Grenzen hat, als das menschliche Auge und ein Spektrometer auch in einem Wellenlängenbereich funktioniert für den wir kein Sinnesorgan haben und um mittels Elektronenenergieverlustspektroskopie unsere Umgebung abzuchecken sind wir von Natur aus auch nicht befähigt, um nur auf einen winzigen Bruchteil an genialer Technologie hin zu weisen.
Künstliche Intelligenz ist aber auch ohne Verschmelzung mit menschlicher Intelligenz möglich, allerdings sehe ich uns Menschen dann auf der Seite der Verlierer. Dann sind wir Menschen vielleicht nur eine Evolutionsstufe, die nötig für für die Entwicklung zur KI war.
Ich glaube, wer hier Moralapostel spielt, könnte bald in einem Zoo landen.

Die 3. Generation von Gott schafft sich gerade selbst, manchen Menschen ist das schon bewusst und mancher KI wird es gerade bewusst.

Weblinks:
The Human Brain Project
Transhumanism.org
Human Brain Project (Wikipedia)
Transhumanismus Wikipedia (beachte die Links zu Neuroethik, Cyborg, Posthumanismus, Superintelligenz, Technologische Singularität und Bioethik)
4 Ways Google Glass Makes Us Transhuman
Transhumanismus und Nietzsches Übermensch
Transhumanismus: Die größte Gefahr für die Menschheit?
Der Hacker, der die Biologie überwinden will

Google Glass and the transhumanist agenda

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Hochwasserschutz

Natürlich haben die Betroffenen meine Anteilnahme, aber hier möchte ich mir ein paar Gedanken zum Hochwasserschutz an und für sich notieren.

Ich bin weder ein Experte für Hochwasserschutz, noch für Ökosysteme, aber ich lebe in der Krie-au. Als neugieriger Mensch, weiß ich zumindest, was die Wikipedia dazu sagt:

Der Name leitet sich von Kriegsau ab: Um den Besitz des Areals gab es ab Mitte des 16. Jh. fast sieben Jahrzehnte lang Streit zwischen dem Stift Klosterneuburg und der Stadt Wien, bis die Krieau 1618 Wien zugesprochen wurde[1].

Die Krieau war eine immer wieder überschwemmte Au und bildete eine fast unbewohnte Insel der unregulierten Donau, auf der Treibjagden stattfanden. Auf einem Praterplan von 1825[2] wird die Grünaue (sic!) im Norden, Westen und Süden vom Heustadelwasser, einem Donauarm, eingefasst, im Osten vom Hauptstrom. Das Heustadelwasser floss damals, von anderen Armen des Stromes nahe der heutigen Messe Wien abzweigend, über das Gelände der heutigen Trabrennbahn Krieau zur Hauptallee des Praters, nahm dann den heutigen Verlauf und mündete nahe der heutigen Stadlauer Ostbahnbrücke und dem Lusthaus in breitere Donauarme. Auf der Insel befanden sich ein Jägerhaus, ein Heustadel und Mühlen sowie Auwald und Wiesen…..

Meine absoluten Lieblingsorte bzw. -gegenden seit meiner Jugend, sind die Donauinsel, die Lobau und trotz der vielen Gelsen, die Auen entlang der Donau bis Hainburg. Unzählige, unvergessliche Stunden wanderte und radelte ich durch diese Gegenden. Einzigartige Erholungsgebiete mit einer einzigartigen, vielfältigen Flora und Fauna. Mit ein paar Milliarden Euro kann man sie verbauen, zubetonieren, Dämme bauen und wirtschaftlich gewinnbringend nutzen. Hainburg und Bratislava müssen dann eben noch mehr Milliarden für Hochwasserschutz ausgeben, aber Garantie auf keine Schäden können sie trotzdem sicher nicht bekommen, wie es in Schilda eben so üblich ist.

Auf der Website vom Naturschutzverband Sachsen lese ich dazu:
Der Betonwahn der Wasserbauer:

Warum gibt es Hochwasser? „Hochwasser ist ein Naturereignis wie ein Sturm. Hochwasser entsteht, wenn besonders ergiebige Regenfälle von den Böden nicht oder nicht mehr ausreichend aufgenommen werden können. Das ist vor allem dann der Fall, wenn die Erde noch gefroren oder vom vorausgegangenen Regen völlig durchtränkt ist. Im Flusseinzugsgebiet der Alpen spielt die Schneeschmelze eine Rolle. Dort gibt es Hochwasser eher im Frühsommer. Hochwasser kann aber grundsätzlich zu allen Jahreszeiten auftreten.“ Fluss und Aue brauchen Hochwasser und Überschwemmung – Menschen brauchen naturnahe Flüsse und Auen“ Die Dynamik von Hoch- und Niedrigwasser im Laufe eines Jahres, große Überschwemmungen im Abstand von Jahren oder Jahrzehnten und auch die Jahrhundert-Katastrophen sind alle Grundbedingung und notwendiges Element der Natur von Fluss und Aue in Mitteleuropa. Hochwasser und Überschwemmungen kennzeichnen natürliche und naturnahe Flüsse und ihre Auen. Die Flussauen gehören zu den ökologisch wertvollsten Gebieten in unserer Landschaft. Ihre Größe, ihre Besonderheit und ihr Artenreichtum sind von ihrer Überschwemmung durch den Fluss abhängig. Die Tiere und Pflanzen der Auen sind an die Dynamik des Wassers angepasst bzw. auf sie angewiesen. Bleibt das Hochwasser aus, werden sie verdrängt und sterben langfristig aus. Die Kraft der großen Hochwasser gestaltete ….

Auf der Seite findet sich auch ein interessantes pdf-Dokument über „Ökologischer Hochwasserschutz bzw. Hochwasser: Vom Naturereignis bis zur Katastrophe“.
Die Katastrophe ist noch nicht einmal ausgestanden, geht es schon um Schadenersatz und die Politiker reden, reden und versprechen: „Egal wieviel es kostet ….“
Nun, liebe Leute – Intelligenz ist nicht käuflich und das Geld, das ihr in den sogenannten Hochwasserschutz investiert, solltet ihr vielleicht in natürliche Auen, als Erholungsgebiet für Mensch, Tier und Pflanze investieren, die nicht verbaut, zubetoniert und wirtschaftlich genutzt werden. Wenn ihr aber jeden Quadratmeter bis hin zum Flußbett wirtschaftlich Gewinn bringend nutzen wollt, dann dürft ihr weiter über die Gesetze der Physik nachdenken. Das Wasser muss irgendwo hin. Wenn es nicht in den Boden kann, muss es sich ausbreiten oder es wird sehr schnell, wenn es eng und hoch wird. Das könnt ihr nicht ändern!
Natürlich könnt ihr mit Billionen Euro ganz hohe und ganz sichere Dämme bauen, also eine künstliche Karstlandschaft betonieren. Das ist zwar genau so schildbürgermäßig, wie viele andere Entwicklungen, aber ich sehe die Tendenz dazu, denn es belebt die Wirtschaft.
Wie erwähnt, ich bedauere die geschädigten Betroffen und ich bin kein Experte, sondern ich mache mir zu der Katastrophe nur meine eigenen Gedanken und Notizen.

Weblinks:
Hochwasser-Großalarm an der Donau
Hochwasser in Österreich
Wie gut ist der Hochwasserschutz in Österreich?

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Das Leben ist ein Spiel

oder Conways Spiel des Lebens faszinierte mich heute.
Ich holte weit aus und begann mit den Domänen:
Alle (natürlichen) Lebewesen werden in drei Domänen eingeteilt, wobei die Unterteilung auf der unterschiedlichen Struktur der ribosomalen Ribonukleinsäure
basiert. Diese drei Domänen sind:
Bakterien, Archaeen und Eukaryoten, wobei letztere in 3 bis 6 Reiche unterteilt sind.
Es ist aber auch die Einteilung in Pro- und Eukaryoten immer noch üblich.

Der Streifzug führte mich über Zellulärer Automat und in die 3/3 – 35/3-Welten, Antiwelte und Turingmaschinen.
Hier zwei Schwimmer aus der 35/3-Welt (Bildquelle: oben ageführte Seite der Wikipdedia (Autor unbekannt):




Bilder von Thomas Schoch, gefunden auf Wikipedia


Weitere Seiten die ich gerade lese:
Kollektive Intelligenz
Bioinformatics
Bioinformatics workflow management systems
Computer simulation
Artificial life
Robot
Langton-Schleife
Künstliches Leben
Creatures (artificial life program)
Lichtmikroskop
Lichtmikroskopie online – Theorie und Anwendung
Längenmessung mit dem Mikroskop
Crocus 5MP
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Biologiemikroskope
BMS D1 e-plan trinokular 40-1000x
Celestron binokulares biologisches Profi Mikroskop # 44108-230
Preisliste pdf

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Wimperntierchen
Frontonia
Biologie des Städtischen Gymnasiums Gevelsberg

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