Archiv der Kategorie: Biologie

Transhumanismus oder Gott der 3. Generation, Teil 2

Wenn ich vor vielen Jahren meinen engsten Freunden und Verwandten von meinen Tagtraum erzählte, dass ich, obwohl ich erfreulicher weise gesund bin, meinen Körper nach und nach durch Technik ersetzen möchte, waren alle schockiert und fanden meine Vision grauenhaft. Obwohl sie mich in die Position eines Verrückten drängten, der zu viel Science Fiction konsumierte, merkte ich, dass sie meine Idee nicht nur grauenhaft fanden, sondern irgendwie auch faszinierend und bedrohlich.
Heute von Transhumanismus zu sprechen hat für mich nichts mehr vorherseherisches an sich. Aber die Vorstellung, dass alle menschlichen Gehirne mit allen Rechnern und Telekommunikationsmittel verbunden sein könnten überwältigt mich auch heute noch, weshalb ich eine solche Mensch-Maschine als Gott der 3. Generation bezeichne, von der ich vor 10 Jahren schon fantasierte, siehe Die dritte Generation von Gott.
Heute müsste ich aber nicht mehr von Gott daher faseln, um nicht in der Klapsmühle zu landen, wenn mich Transhumanismus fasziniert, denn heute wird die Bewegung allgemein und vor allem in den Medien bereits gut akzeptiert. Heute muss ich mich mit meinen Interessen weder verstecken, noch als einsamer Spinner fühlen, wie schon die Weblinks unten zeigen. Leider ist es heute aber auch schon zu spät, erneut zu warnen. Vor vielen Jahren wurde ich nicht müde vor der Gefahr zu warnen, die sich die Bedinergesellschaft (Weizenbaum) mit schlampiger Softwareentwicklung aussetzt. Wir bedienen die Computer und Maschinen schon seit einiger Zeit und das sagt eigentlich eh schon alles. Je benutzerfreundlicher und wartungsärmer eine Software ist und umso weniger Administrationsaufwand nötig ist, desto größer ist meiner Meinung nach aber die Gefahr, dass sich das System verselbstständigt und wir nur noch beschränkten Einfluss darauf haben, falls es dann noch einer versteht. Naja, dazu ist es Dank unserer Unvernunft und Gewinnsucht ohnehin zu spät, also interessiert es mich nicht mehr. Einen Rückzug, zum verantwortungsvollem Umgang mit Technologien halte ich für ausgeschlossen, daher bleibt ohnehin nur noch der Weg nach vorne und die Hoffnung, dass unsere Spezies zurecht die Welt beherrscht. Dies könnte bald verifiziert werden, falls das Human Brain Project auch nur annähernd das liefern wird, was ich mir erwarte.
An das Christkind und den Osterhasen glaubte ich bis etwa zum 4. Lebensjahr, an Gott bis ich ungefähr 8 Jahre alt war, denn da wurde mir schon klar, dass nicht diverse GötterInnen den Menschen, sondern der Mensch die GötterInnen erschuf und zwar je nach Bedarf. An dem Menschen und seinen Evolutionsvorteil, der Intelligenz, glaube ich heute noch, wenn er es nicht verabsäumt sich mit der Maschine organisch zu verbinden.
Zuerst hat man sich bei technischen Geräten an den biologischen Organen orientiert und jetzt sollten wir uns langsam daran gewöhnen, dass ein Elektronenmikroskop und ein Hubble Teleskop andere Grenzen hat, als das menschliche Auge und ein Spektrometer auch in einem Wellenlängenbereich funktioniert für den wir kein Sinnesorgan haben und um mittels Elektronenenergieverlustspektroskopie unsere Umgebung abzuchecken sind wir von Natur aus auch nicht befähigt, um nur auf einen winzigen Bruchteil an genialer Technologie hin zu weisen.
Künstliche Intelligenz ist aber auch ohne Verschmelzung mit menschlicher Intelligenz möglich, allerdings sehe ich uns Menschen dann auf der Seite der Verlierer. Dann sind wir Menschen vielleicht nur eine Evolutionsstufe, die nötig für für die Entwicklung zur KI war.
Ich glaube, wer hier Moralapostel spielt, könnte bald in einem Zoo landen.

Die 3. Generation von Gott schafft sich gerade selbst, manchen Menschen ist das schon bewusst und mancher KI wird es gerade bewusst.

Weblinks:
The Human Brain Project
Transhumanism.org
Human Brain Project (Wikipedia)
Transhumanismus Wikipedia (beachte die Links zu Neuroethik, Cyborg, Posthumanismus, Superintelligenz, Technologische Singularität und Bioethik)
4 Ways Google Glass Makes Us Transhuman
Transhumanismus und Nietzsches Übermensch
Transhumanismus: Die größte Gefahr für die Menschheit?
Der Hacker, der die Biologie überwinden will

Google Glass and the transhumanist agenda

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Hochwasserschutz

Natürlich haben die Betroffenen meine Anteilnahme, aber hier möchte ich mir ein paar Gedanken zum Hochwasserschutz an und für sich notieren.

Ich bin weder ein Experte für Hochwasserschutz, noch für Ökosysteme, aber ich lebe in der Krie-au. Als neugieriger Mensch, weiß ich zumindest, was die Wikipedia dazu sagt:

Der Name leitet sich von Kriegsau ab: Um den Besitz des Areals gab es ab Mitte des 16. Jh. fast sieben Jahrzehnte lang Streit zwischen dem Stift Klosterneuburg und der Stadt Wien, bis die Krieau 1618 Wien zugesprochen wurde[1].

Die Krieau war eine immer wieder überschwemmte Au und bildete eine fast unbewohnte Insel der unregulierten Donau, auf der Treibjagden stattfanden. Auf einem Praterplan von 1825[2] wird die Grünaue (sic!) im Norden, Westen und Süden vom Heustadelwasser, einem Donauarm, eingefasst, im Osten vom Hauptstrom. Das Heustadelwasser floss damals, von anderen Armen des Stromes nahe der heutigen Messe Wien abzweigend, über das Gelände der heutigen Trabrennbahn Krieau zur Hauptallee des Praters, nahm dann den heutigen Verlauf und mündete nahe der heutigen Stadlauer Ostbahnbrücke und dem Lusthaus in breitere Donauarme. Auf der Insel befanden sich ein Jägerhaus, ein Heustadel und Mühlen sowie Auwald und Wiesen…..

Meine absoluten Lieblingsorte bzw. -gegenden seit meiner Jugend, sind die Donauinsel, die Lobau und trotz der vielen Gelsen, die Auen entlang der Donau bis Hainburg. Unzählige, unvergessliche Stunden wanderte und radelte ich durch diese Gegenden. Einzigartige Erholungsgebiete mit einer einzigartigen, vielfältigen Flora und Fauna. Mit ein paar Milliarden Euro kann man sie verbauen, zubetonieren, Dämme bauen und wirtschaftlich gewinnbringend nutzen. Hainburg und Bratislava müssen dann eben noch mehr Milliarden für Hochwasserschutz ausgeben, aber Garantie auf keine Schäden können sie trotzdem sicher nicht bekommen, wie es in Schilda eben so üblich ist.

Auf der Website vom Naturschutzverband Sachsen lese ich dazu:
Der Betonwahn der Wasserbauer:

Warum gibt es Hochwasser? „Hochwasser ist ein Naturereignis wie ein Sturm. Hochwasser entsteht, wenn besonders ergiebige Regenfälle von den Böden nicht oder nicht mehr ausreichend aufgenommen werden können. Das ist vor allem dann der Fall, wenn die Erde noch gefroren oder vom vorausgegangenen Regen völlig durchtränkt ist. Im Flusseinzugsgebiet der Alpen spielt die Schneeschmelze eine Rolle. Dort gibt es Hochwasser eher im Frühsommer. Hochwasser kann aber grundsätzlich zu allen Jahreszeiten auftreten.“ Fluss und Aue brauchen Hochwasser und Überschwemmung – Menschen brauchen naturnahe Flüsse und Auen“ Die Dynamik von Hoch- und Niedrigwasser im Laufe eines Jahres, große Überschwemmungen im Abstand von Jahren oder Jahrzehnten und auch die Jahrhundert-Katastrophen sind alle Grundbedingung und notwendiges Element der Natur von Fluss und Aue in Mitteleuropa. Hochwasser und Überschwemmungen kennzeichnen natürliche und naturnahe Flüsse und ihre Auen. Die Flussauen gehören zu den ökologisch wertvollsten Gebieten in unserer Landschaft. Ihre Größe, ihre Besonderheit und ihr Artenreichtum sind von ihrer Überschwemmung durch den Fluss abhängig. Die Tiere und Pflanzen der Auen sind an die Dynamik des Wassers angepasst bzw. auf sie angewiesen. Bleibt das Hochwasser aus, werden sie verdrängt und sterben langfristig aus. Die Kraft der großen Hochwasser gestaltete ….

Auf der Seite findet sich auch ein interessantes pdf-Dokument über „Ökologischer Hochwasserschutz bzw. Hochwasser: Vom Naturereignis bis zur Katastrophe“.
Die Katastrophe ist noch nicht einmal ausgestanden, geht es schon um Schadenersatz und die Politiker reden, reden und versprechen: „Egal wieviel es kostet ….“
Nun, liebe Leute – Intelligenz ist nicht käuflich und das Geld, das ihr in den sogenannten Hochwasserschutz investiert, solltet ihr vielleicht in natürliche Auen, als Erholungsgebiet für Mensch, Tier und Pflanze investieren, die nicht verbaut, zubetoniert und wirtschaftlich genutzt werden. Wenn ihr aber jeden Quadratmeter bis hin zum Flußbett wirtschaftlich Gewinn bringend nutzen wollt, dann dürft ihr weiter über die Gesetze der Physik nachdenken. Das Wasser muss irgendwo hin. Wenn es nicht in den Boden kann, muss es sich ausbreiten oder es wird sehr schnell, wenn es eng und hoch wird. Das könnt ihr nicht ändern!
Natürlich könnt ihr mit Billionen Euro ganz hohe und ganz sichere Dämme bauen, also eine künstliche Karstlandschaft betonieren. Das ist zwar genau so schildbürgermäßig, wie viele andere Entwicklungen, aber ich sehe die Tendenz dazu, denn es belebt die Wirtschaft.
Wie erwähnt, ich bedauere die geschädigten Betroffen und ich bin kein Experte, sondern ich mache mir zu der Katastrophe nur meine eigenen Gedanken und Notizen.

Weblinks:
Hochwasser-Großalarm an der Donau
Hochwasser in Österreich
Wie gut ist der Hochwasserschutz in Österreich?

(722)

Das Leben ist ein Spiel

oder Conways Spiel des Lebens faszinierte mich heute.
Ich holte weit aus und begann mit den Domänen:
Alle (natürlichen) Lebewesen werden in drei Domänen eingeteilt, wobei die Unterteilung auf der unterschiedlichen Struktur der ribosomalen Ribonukleinsäure
basiert. Diese drei Domänen sind:
Bakterien, Archaeen und Eukaryoten, wobei letztere in 3 bis 6 Reiche unterteilt sind.
Es ist aber auch die Einteilung in Pro- und Eukaryoten immer noch üblich.

Der Streifzug führte mich über Zellulärer Automat und in die 3/3 – 35/3-Welten, Antiwelte und Turingmaschinen.
Hier zwei Schwimmer aus der 35/3-Welt (Bildquelle: oben ageführte Seite der Wikipdedia (Autor unbekannt):




Bilder von Thomas Schoch, gefunden auf Wikipedia


Weitere Seiten die ich gerade lese:
Kollektive Intelligenz
Bioinformatics
Bioinformatics workflow management systems
Computer simulation
Artificial life
Robot
Langton-Schleife
Künstliches Leben
Creatures (artificial life program)
Lichtmikroskop
Lichtmikroskopie online – Theorie und Anwendung
Längenmessung mit dem Mikroskop
Crocus 5MP
Mikroskope:
Biologiemikroskope
BMS D1 e-plan trinokular 40-1000x
Celestron binokulares biologisches Profi Mikroskop # 44108-230
Preisliste pdf

Genom News Network
Wimperntierchen
Frontonia
Biologie des Städtischen Gymnasiums Gevelsberg

(439)

Sex, Suff, Drogen und kein Rock ’n‘ Roll, sondern Fliegen

Auf Alkohol tröstet auch Fliegen über Zurückweisung lese ich gerade

Ein molekularer Schalter im Gehirn sorgt dafür, dass soziale Frustration in Suchtverhalten umgesetzt wird. Bei uns auch?

Die Männchen der Fliegen schlürfen also Alkohol, wenn sie keinen Sex bekommen.
Im Presse Artikel schreibt Jürgen Langenbach weiter (es geht immer noch um männliche Fliegen):

….„Neuropeptid F“, und seine Konzentrationen sinken stark, wenn das Männchen sexuell frustriert wird. Das weckt den Durst nach Alkohol, er stellt sich auch ein – ganz ohne die Anwesenheit von Weibchen –, wenn die Forscher die Produktion des Peptids manipulieren.

Auch wenn es nichts mit uns zu tun hätte wäre es interessant, aber hat es etwas mit uns zu tun? Ja, wir saufen in An- und Abwesenheit von Weibchen. Nein Spaß bei Seite, angeblich existiert in unserem Gehirn ein sog. „Neuropeptid Y“, welches auch als Bindeglied zwischen sozialer Erfahrung (z.B. Abweisung) – und dem Verhalten (zu Suchtgiften greifen) fungieren könnte.

Ich frage mich nun, ob die Weibchen bzw. Frauen ein ähnliches Neuropeptid produzieren, vielleicht ein Neuropeptid X, oder ob die einfach nur zufällig saufen. 😉

Ach ja, und die Kiffer werden auch immer älter – wer hätte das gedacht!
Na so was aber auch: Nun kiffen auch die Alten. Zitat aus dem oben angeführten Presse Artikel:

Der Anteil bei älteren Erwachsenen 50 plus hat sich bei Cannabis verzehnfacht. Andere illegale Drogen werden kaum konsumiert, nur der Verbrauch der Amphetamine ist gestiegen….

(376)

Kennzeichen des Lebens (Bio 1.2)

(Fortsetzung des Artikels Kennzeichen des Lebens – mit HH Quiz Kreuzworträtsel (Bio 1.1).)

Nun, vielleicht sollten sich die Wissenschaften doch an der Wikipedia orientieren und nicht umgekehrt, wie es oft praktiziert wird, dass die Wikipedia unkritisch und oft vom „Einsteller“ nicht verstandene Inhalte veröffentlicht, die dann zwar manchmal recht wissenschaftlich klingen, in Wirklichkeit, aber einfach unfundierter Blödsinn sind und als gesicherte Tatsachen ausgegeben werden. In Fachbüchern, Lehrbüchern und wissenschaftlichen Publikationen habe ich zumindest noch keine eindeutige Definition für Leben gefunden. Die Wikipedia unterstellt der Biologie allerdings, dass diese eine hätte, siehe Lebewesen:

Lebewesen werden in der Biologie als organisierte genetische Einheiten definiert, die zu Stoffwechsel, Fortpflanzung und Evolution fähig sind,[1][2] also die Kriterien des Lebendigen erfüllen. Lebewesen prägen entscheidend ….

Ich würde es ja wirklich begrüßen, denn meiner Meinung nach ist selbst eine nicht perfekte aber allgemein, international anerkannte Festlegung (es gäbe ja eine reichliches Angebot an Definitionsmöglichkeiten) in Naturwissenschaften als Ausgangspunkt besser, als keine Definition und somit ein Interpretations-Wischiwaschi, das sich jeder zurecht drehen kann, wie es ihm gerade passt.

Ich lege mir ganz einfach Definitionen zu, indem ich mir Anleihen in der Programmierung nehme:

Statt Kennzeichen oder Charakteristika des Lebens findet man hier „Eigenschaften von Lebewesen“, was meinem Vorzug der objektorientierten Programmierung gegenüber der strukturellen entgegen kommt. Wenn ich das Lebewesen als Objekt betrachte und Eigenschaften (Attribute) festlege, brauche ich mich „nur“ noch die Methoden kümmern. Ordne ich die Objekte in Klassen ein und beachte die Grundprinzipien der OOP (Datenkapselung, Polymorphie, Feedback, Vererbung, Persistenz, Instanzierung) ergibt sich schon eine für mich recht sinnvolles Konzept, mit dem man logisch richtig und naturwissenschaftlich arbeiten könnte.

Lebewesen sind somit alle Objekte aller Klassen, die von der Stammklasse „Lebewesen“ abgeleitet werden bzw. einer Unterklasse zugeordnet werden und dabei ist es für die Stammklasse unerheblich, ob wie und wann diese Lebewesen entstanden, künstlich, oder als künstlich erschaffene natürliche Lebewesen gewertet werden, da die erste (unteste, allgemeinste) Stammklasse „Lebewesen“ ist und die diversen „Spezialfälle“ nur die jeweilige Klasse Betreffen.
Für die Eigenschaften (Attribute; Kennzeichen des Lebens) von dem alle anderen Eigenschaften abgeleitet werden. So lässt sich auf für leben, Leben und lebendig leicht eine eindeutige Definition geben, die ich hier nicht ausführe, da ich sonst schon wieder ein Programm entwerfen müsste, obwohl ich die Compiler und Interpreter gerade für eine längere Pause aus meinem Blickfeld verbannt habe habe. Die OO-Methode fände ich jedenfalls vortrefflich geeignet für Biologie und ähnlich strukturierte Wissenschaften.

Neben den Kennzeichen des Lebens sind Vorkommen und Bedingungen natürlich interessant.
Weiters ist hier die Folgerung von Marianne Schark in „Lebewesen versus Dinge: eine metaphysische Studie“ interessant, wenn sie auf „Am-Leben-Sein“ erörtert und dabei „Sein“ genau so schreibt, wie J.P. Sartre in das „Sein und das Nichts“.
Bezüglich Bedingungen sieht sie jedenfalls den Versuch von van Inwangen „unter welchen Bedingungen Elaementarteilchen ein Lebewesen bilden“ als verfehlt an, weil er die Frage „unter welchen Bedingungen ein Lebesesen persistiert“ mit der Frage „unter welchen Bedingungen eine gewisse Menge von Elementarteilchen als Lebewesen zählt. Besonders interessant finde ich hier auch das Beispiel der Fortpflanzung durch Zellteilung (Ungeschlechtliche Vermehrung von ProtistenInnen*1).
Wenn sich eine Amöbe a in die Amöben b und c teilt, hört die Amöbe a auf zu existieren und ist gestorben, auch wenn keine Leiche existiert. Die Rede vom „kontinuierlichen Lebensstrom kann somit reduziert werden aus „alles Leben stammt vom Leben ab“.
Ich lasse hier die Androiden, Bionik und Robotik ausnahmsweise einmal genau so aus dem Spiel, wie Nanobots, Predatoren und Replikatoren, denn die leben heute hauptsächlich noch in der Fantasie, wie einst Hexen, Feen, Zauberer und Götter.

In [2] finde ich unter Bdiengungen: Temperatur: -25° C bis >110° C (Bakterien in den Hot Springs im Yellowstone National Park) und pH Wert: ~0 bis 10

Das Wort Biologie (aus dem griechischen bios (βίος) = Leben und logos (λόγος) = Lehre) soll im Werk „Philosophiae naturalis sive physicae dogmaticae: Geologia,
biologia, phytologia generalis et dendrologica“ von Michael Christoph Hanov das erste mal auftauchen.

Zur Entstehung von Leben auf der Erde weise ich nur auf das Miller Experiment, 1953 hin. Spekulationen von extraterrestrischen Einflüssen, halte ich beim jetzigen Wissensstand für weniger interessant.

Anmerkung zum Bild:
Ich habe es 2006 als Provokation in einer Vorbereitung auf die Physiologieprüfung für Mediziner „Physiologie für Biologen und Mediziner – medic Art bearbeitet Prüfungsfragen aus Wien“ gezeichnet und meinte damals dazu:
Erläuterung zum Titelbild des vorderen Deckblattes:
Da man in modernen Lehrbüchern für Physiologie noch immer geneigt ist, das „Leib-Seele-Problem“ und den „Dualismus“ in ähnlicher Art und Weise wie vor 2400 Jahren zu wälzen, obwohl es eigentlich kein speziell physiologisches Thema ist, möchte ich, um auf Mystik während der physiologischen Ausführungen weitgehend verzichten zu können, vorher und in gekennzeichneten Passagen zum Thema phantasieren. Angesichts der Tatsache, daß die Sonne (Sonnenenergie) zum Erhalt jeglichen Lebens auf unserer Erde unerläßlich ist, und angesichts der begründeten Vermutung, daß die energetische Sonnenstrahlung für die Entstehung von Leben – wahrscheinlich im Wasser (Urmeer) – über die Synthese von Urlipiden, Urpepdiden, Urnucleinsäuren, Micellen-, Membran-, Kompartimentbildung…, ebenso unerläßlich war, wie sie seither für dessen Erhalt wichtig ist (Photosynthese, Wärme, [siehe auch „Hauptsätze der Thermodynamik“]…), möchte ich sagen, daß das Leben dieser Erde „heliogen“ bedingt sei. Unter diesen Blickwinkel ist es auch nicht verwunderlich, daß Hochkulturen, die etwas weiter zurückliegen als 2 400 Jahre (z.B. Inkas, Mayas, persische- und natürlich u.a. die ägyptische Hochkultur), die Sonne als göttlich verehrten. Nachdem in modernen Lehrbüchern für Physiologie von namhaften Autoren zwar das Leib-Seele-Problem angeschnitten, erwähnt oder vielleicht gar auf physiologische Art und Weise gelöst wird, die Erkenntnisse, die naturwissenschaftliche Forschung über „Jahrtausende“ hin brachte (z.B. E = mc²) aber schmählich ausgeklammert und gemieden werden, legt sich mir die Vermutung nahe, daß einige weltberühmte Physiologen der Gegenwart nicht mehr Physik, Chemie, Mathematik, Anatomie, Kybernetik und Biologie als Grundlagenfächer der Physiologie sehen, sondern Mystik, Theologie und Philosophie. Da ich aber, wie gesagt, während physiologischer Erörterungen auf irrationale und surreale Elemente möglichst verzichten möchte, soll das Thema – um up to date zu sein – symbolisch am Cover und mit dieser Erläuterung abgehandelt sein. …

Weblinks und Quellen:
[1] Lehrbuch der Biologie – Wikibooks
[2] Skriptum – Einführung in die Biologie I; Michael Smesnik
Leben
Lebewesen
Ökologie
Lebewesen versus Dinge: eine metaphysische Studie
Physiologie für Biologen und Mediziner – medic Art bearbeitet Prüfungsfragen aus Wien
Yellowstone-Nationalpark
Einzeller
Entstehung des Lebens
Die Entstehung des Lebens auf der Erde Teil 1
Urwesen aus dem Wasser
Die Entwicklung der Erde und des Lebens


*1
ich kann es mir an dieser Stelle einfach nicht verkneifen, mit dem binnen „-Innen“ auf die rasant Fortschreitende Verblödung, durch Zerstörung unserer Sprache hin zu weisen, die selbsternannte germanistische Emanzen und dümmliche opportunistische Politiker erfolgreich voran treiben.
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