Archiv der Kategorie: Atheismus

Allerheiligen – schafft endlich religiöse gesetzliche Feiertage ab!

1. November, Allerscheinheiligen, nicht irgendwann im Mittelalter, sonder 2017, ich schaue aus dem Fenster und sehe ein lahmgelegtes Land. Die Wirtschaft, die Ämter alles still gelegt, damit Staatsbürger, auch atheistische, wie ich einer bin, allen Heiligen gedenken können. Ja, ich habe keine Wahl, ich muss ihnen auch gedenken und bekomme dafür sogar eine Feiertagszulage, wenn ich dabei durch Arbeit gestört werde.
Morgen ist Allerseelen, das ist natürlich kein gesetzlicher Feiertag, denn für die Leute, die an Seelen glauben, ist da ja auch die Seele meiner Urgroßtante und Oma dabei und die sind natürlich nicht so viel wert, wie die Heiligen. Verdammt!
Was gehen mich alle Heiligen an und warum zwingt mich der Staat, ihnen zu gedenken?
Oft schütteln wir fassungslos den Kopf, wenn wir über das Mittelalter lesen, aber sind wir wirklich weit davon entfernt? Von 13. gesetzlichen Feiertagen in Österreich, gehen mich 10 nichts an, denn es sind religiöse Feiertage. Religion sollte Privatsache sein und nicht Staatssache, höre ich immer wieder, doch so ist es nicht. Schafft endliche diese religiösen gesetzlichen Feiertage ab, denn ich will weder einen frohen Leichnam feiern müssen und auch nicht, dass Maria in den Himmel gefahren sein soll. Mir ist das völlig gleichgültig und ich will dafür auch keine Feiertagszulagen und keinen freien Tag, denn ich bin ein atheistischer Patriot, der auch an diesen Tagen gerne etwas zum Wohl der Gemeinschaft und des Staates beitragen möchte.
Die, die wollen, können ja allen Heiligen gedenken, so oft und lange wie sie möchten, aber bitte zwingt mich nicht dazu und schadet unserer Wirtschaft, indem ihr dazu einen gesetzlichen Feiertag installiert.
Von 13 Feiertagen, haben wir im 21. Jhdt in einem Staat, der angeblich nicht vom Klerus regiert wird, um 10 zu viele.

  • 1. Jänner: Neujahr
  • 6. Jänner: Heilige Drei Könige
  • 17. April: Ostermontag
  • 1. Mai: Staatsfeiertag
  • 25. Mai: Christi Himmelfahrt
  • 5. Juni: Pfingstmontag
  • 15. Juni: Fronleichnam
  • 15. August: Mariä Himmelfahrt
  • 26. Oktober: Nationalfeiertag
  • 1. November: Allerheiligen
  • 8. Dezember: Mariä Empfängnis
  • 25. Dezember: Christtag
  • 26. Dezember: Stefanitag

Falls sich der Staat irgendwann durchringt und die Religion tatsächlich zur Privatsache macht, dann müsste er auch per Gesetz dafür sorgen, dass Babies und Kleinkinder keiner religiösen Gemeinschaft, egal ob Sekte oder anerkannte Religion, beitreten dürfen. Erst mit Volljährigkeit sollte man sich für diverse Vereine, Parteien, Religionsgemeinschaften entscheiden dürfen. Mein Vater hat mich nach der Geburt ja auch nicht zu einem FPÖler oder Rapidler machen dürfen, warum durfte er mich also zu einem Katholiken machen. Gegen meinen Willen, wie sich heraus stellte, denn mir 18 trat ich sofort aus der Kirche aus, die Gehirnwäsche in meiner Kindheit hatte schon genug Schaden angerichtet. Das werfe ich allerdings nicht meinem Vater vor, sondern dem Staat, denn der hat es nicht nur zugelassen, sondern sogar gefördert.
Meine 2 Thesen lauten also:

  1. Abschaffung aller religiösen gesetzlichen Feiertage (privat soll natürlich jeder feiern können wann und was immer er/sie will)!
  2. Der Beitritt zu religiösen Gemeinschaften sollte erst mit Volljährigkeit gesetzlich erlaubt sein.

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Kriminalgeschichte der Religionen, aktualisiert am 18.08.2017


Ursprüglich erschienen am 12.01.2015 und heute aktualisiert.
In meiner Kindheit war ich nur von den blutigen Gräueltaten der Nationalsozialisten und Christen schockiert, weil ich mit anderen Informationen nicht konfrontiert wurde. Von Roten Khmer, Einheit 731, Idi Amin und Co wusste ich nichts. Ich flüchtete mich in die griechische Götterwelt, denn die war unterhaltsam, bunt und lebendig in meiner Fantasie. Bis eine Göttergattin ihrem Gott die eigenen Kinder zu einem Festmahl servierte, da wurden mir auch die griechischen Götter zu grausam und pervers. Mit der Religion von Inkas, Wikinger und andere Naturreligionen die Menschenopfer brachten, wollte ich mich von vornherein nicht beschäftigen. Der Buddhismus und vor allem der Taoismus hat mir noch am besten zugesagt und die Märchenbücher zu diesem Thema sind mir auch bis heute noch die ansprechendsten Bücher, die sich mit Religion bzw. religiös erlebter Philosophie beschäftigen. Beim Tao-Té King wundert es mich übrigens bis heute, dass diese Schrift bei uns nie verboten war.

Aktuell wäre es natürlich nahe liegend, sich mit der Kriminalgeschichte des Islams zu beschäftigen, aber das übernehmen momentan ohnehin die Medien. Da höre ich Stimmen, dass das Potential zum Terror und zum Morden schon im Islam selbst läge. Ist das nicht bei jeder Religion (Buddhismus, Konfuzianismus und Taoismus rechne ich an dieser Stelle zu Philosophie) so?

„Ich bin Jahwe, dein Gott, der dich aus Ägypten geführt hat, aus dem Sklavenhaus.“
„Du sollst neben mir keine anderen Götter haben.“

Doch was ist das schon? Das 5. der 10 Gebote Gottes sagt, du sollst nicht töten. Gut „sollen“ ist nicht „dürfen“ und außerdem sind damit vermutlich nur Christen gemeint. Du sollst keine Christen töten. Naja, im Alter von 10 Jahren etwa, dachte ich mir: „Für wie blöd hält uns Gott (ich kannte nur einen und war damals Zwangsmitglied bei den Katholiken) eigentlich, wenn er sagt „Du sollst deinen Nächsten lieben wie dich selbst! (Mk. 12; 30-31 Mt. 22; 38-40)“ und dann alles im Detail wiederholt. Kann ich jemanden bestehlen, ihn töten, oder sein Weib begehren, wenn ich ihn liebe? 10 Gebote: 2 davon potentiell gefährlich für Un- oder Andersgläubige und 8 davon redundant. Schon als Kind war mir das zu dumm und ich schimpfte Gott in Gedanken und wartete auf seine Strafe. Kein Blitz fuhr aus dem Himmel und ich hab’s nicht nur überlebt, sondern an diesem Tag gab es sogar mein Lieblingsgericht.
„Du sollst nicht begehren deines Nächsten Weib“, dass muss man sich ja auf der Zunge zerfließen lassen – es ist einfach unfassbar.
Wo war ich? Ach, ja: du sollst nicht töten (zumindest keinen Christen). Wie viele Menschen wurden allein im Dreißigjährigen Krieg getötet, obwohl sie an den gleichen Gott glaubten? Heute evangelisch, morgen katholisch, wie es strategisch gerade am vernünftigsten schien – und die Köpfe rollen, zuerst gehangen, dann gespießt, gevierteilt und ertränkt.

Ich wollte also die Kriminalgeschichte der Weltreligionen vergleichen und dabei stieß ich auf die Kriminalgeschichte von Karlheinz Deschner. Davon hört man in den Medien zur Zeit bestimmt nichts, also werde ich diese Serie einmal lesen. Passt auch ganz gut zu der Serie „Die Borgias„, die ich gerade sah. Mit den aktuellen Berichten der Medien über den Nahostkonflikt, den Ukrainekonflikt, der IS-Terrormiliz und den Terroranschlägen wird mein Bild vom Menschen dann abgerundet.
Naja und manche Menschen brauchen als Unterhaltung dann auch noch Slasher- und völlig perverse Pscho-Horrorfilme und Kriegsspiele.

Dadaichmussbeten:

Mein Gott, meine Göttin und mein Karma-Meister, ach wäre ich doch ein Affe ohne Geister, oder wenigstens eine Giraffe!
Ach, auch als Fliege, dein Hund oder meine Katze, sähe ich keinen Gott und keine Fratze.
Ein Fisch, ein Vogel – Schmetterling oder Pflanze – ja, selbst als Stein wäre ich noch sensibler und verständiger, als der, die Welt beherrschende,Homo Sapiens.

Wie die Biologen auf „Sapiens“ (lat. für „verstehender, verständiger“ bzw. „weiser, gescheiter, kluger, vernünftiger Mensch“) kamen ist mir ein Rätsel, denn „Homo Credere“ oder „Stultus credere deum esse“ wäre viel entsprechender für die meisten von uns. Und glauben heißt nun mal nicht wissen und schon gar nicht verstehen!

Rassismus und Religion halte ich für schlimme Geißeln der Menschheit. Als Karl Marx meinte: „Religion sei das Opium des Volkes“, hat er sich ordentlich geirrt, denn Rassismus und Religion halte ich schon eher für die schlimmsten Horror-Drogen des Volkes, da ist Opium im Verglich dazu, gerade so etwas, wie homöopathischer Baldrian.

Naja, es heißt, wenn jemand zu Gott spricht, also betet, dann ist er gläubig und wenn ihm Gott antwortet, dann ist er verrückt.
Entschuldigung, aber wenn jemand ein Leben lang zu jemand spricht, der ihm nicht antwortet, dann ist er in meinen Augen genauso verrückt.

Wie dem auch sei, über den Islam muss ich hier ja kaum etwas schreiben, denn der macht sowieso seit Jahren Schlagzeilen in allen Medien. Trotzdem frage ich mich, wieso dieser in der westlichen Welt nicht verboten wird. Nach einem Terroranschlag heißt es dann immer, dass die gemäßigten Muslime ja nichts dafür könnten, sondern nur einige radikalisierte …. Blablabla. Wenn uns die einflussreichen Mullahs dann noch sagen, dass es ihnen Leid tut und sie es nicht gut heißen, dann genügt uns das und wir warten auf den nächsten Terroranschlag.
Meiner Meinung nach müssten die gemäßigten Muslime dafür sorgen, dass Terroristen über Takfir zu Kuffas erklärt werden. Dann und nur dann könnte ich einem Moslim etwas glauben, dann gäbe es aber auch keinen Terror mehr im Namen Allahs oder des Islams. Tun sie das nicht, bieten sie ihre Religion als Grundlage für Terror an und die westlichen Staaten müssten darauf längst reagieren.

Wie dem auch sei, solange es in Österreich eine Gewaltentrennung gibt und sich der Klerus (egal von welcher Religion) vom Parlament fern hält, habe ich kein wirkliches Problem. Trotzdem werde ich bei der nächsten Wahl als Ex-Grüner die Partei wählen, von der ich am besten überzeugt werde, dass dies auch so bleibt und auch in der nächsten Legislaturperiode die Scharia bei uns nicht zur Anwendung kommen wird.

Sehr beruhigend finde ich, dass es neben der Islamisierung von Europa auch einen weltweiten Trend zum Atheismus gibt, wo dieser toleriert wird und die Ungläubigen nicht getötet werden. Ich bin also erfreulicherweise nicht der Einzige, der nicht mit einem Hirngespinst redet, das nicht antwortet oder zwangseingewiesen wird, falls es doch antwortet.

Weblinks:
Islamgegner aller Länder, vereinigt euch!Sind Judentum und Christentum so gewalttätig wie der Islam?

Kriminalgeschichte des Christentums
und doppelt hält besser
Islamgegner aller Länder, vereinigt euch!Sind Judentum und Christentum so gewalttätig wie der Islam?

(998)

Mein alter Hut, der hat drei Falten

Von Jörg Bittner Unna - Eigenes Werk, CC BY 3.0, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=46496746
Von Jörg Bittner Unna – Eigenes Werk, CC BY 3.0, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=46496746
Eine dadaichmussistische Ostergeschichte.

Ich nenne sie Gott, Teufel und Schöpfungsknall oder Membran, String und Urknall oder meinetwegen auch Stringtheorie, M-Theorie, und Schleifenquantengravitation.
Ich trage meinen alten Hut nicht mehr, nicht einmal zu Ostern, da ich es für vermessen hielte, wenn ich mir als dummes, naives Menschlein, den Kopf mit der Frage zerbräche, ob es GottIn gibt. Würde ich so unglaublich vermessen sein, also schon fast so, wie ein Astrophysiker, der auf Grund ein paar neuerer Spielzeuge der den Urknall auf vor 14 Mrd. Jahre datiert und würde tatsächlich nach der Existenz einer Gottheit fragen, dann wäre die Affirmation eine theoretisch mögliche Antwort. Aber auch diese sehr unwahrscheinliche Antwort würde mir nichts nützen, denn wenn ich an eine Gottheit glauben möchte, dann müsste ich vorgeben über sie etwas zu wissen und sogar annehmen zu wissen, was sie von mir will. Ich sage nicht, dass der Glaube an eine Gottheit an und für sich schon Gotteslästerung ist und mir ist auch klar, dass jeder Mensch glauben darf was er will. Dass jeder Mensch seinen Glauben auch als Tatsache ausgeben darf, die dann irdische Konsequenzen hat, ist mir zwar suspekt, aber das sind mir Publikationen über die M-Theorie auch. Ja, ich mache von meinem Recht Gebrauch, nicht alles glauben zu müssen, was andere behaupten. Die Glaubensfreiheit mag wichtig sein, aber das Recht darauf nicht glauben zu müssen ist mir persönlich wertvoller und wichtiger.

Apropos Glaube, ich habe schon über die Dreifaltigkeit  und über „vom Urknall bis zum Urknall“ geschrieben und dies wird eine ähnliche Geschichte. Allerdings bin ich älter geworden und sehe daher alles wieder ein wenig anders. Ja, früher war ich so herrlich naiv, dass ich den Sternenhimmel für romantisch und unglaublich schön hielt. Jeder funkelnde und glitzernde Stern regte meine Phantasie an und ich malte mir viele phantastische Welten aus. Es wurde mir dabei nicht bewusst, das jeder Stern, genau so wie unsere Sonne eigentlich der Ort ist, der der Hölle wohl am ähnlichsten ist. Heute sehe ich also die Hölle, wenn ich zum Himmel blicke und wähne mich selbst dabei im Himmel. Und wenn ich so in die Hölle blicke, fällt mir immer wieder ein, dass manche vermessene Menschen glauben, dass diese 14 Mrd. Jahre alt ist. Dieser Gedanke bringt mich genau so zum Schmunzeln, wie der Gedanke an das Deckengemälde vom Michelangelo „Die Erschaffung Adams“. Ich denke, wie könnten Astrophysiker den Urknall besser beschreiben, als mit der Scheidung von Licht und Finsternis: „Und Gott sprach, es werde Licht!“
Jaja, damals vor 14 Mrd. Jahren war das, wenn ich mich recht erinnere und ich frage mich was wohl vor dem Urknall war. Mit dem Urknall entstand Raum und Zeit und trotzdem gibt es ein „vorher“? Alleine schon dadurch wird mir klar, was mir immer schon klar war: aus dem Nichts kann nicht Etwas werden. Bei der religiösen Schöpfung frage ich mich, wo war die Gottheit, als sie das Universum erschuf?
Oder hat sich GottIn gleichzeitig selbst erschaffen? Diese Fragen scheinen mir alle samt ziemlich sinnlos, aber ich stoße dadurch trotzdem auf meinen Glauben. Ich glaube, dass es ein Irreführung eine sinnlose Dummheit wäre das Wort Nichts zu verwenden, wenn damit nicht Nichts gemeint ist. Ist damit Nichts gemeint, dann kann es Nicht niemals gegeben haben und es wird es auch nie, so geben, dass ein Mensch davon Kenntnis haben kann.
Daher glaube ich, dass es egal ist, ob mann göttliche Schöpfung sagt oder Urknall, aber es ist das Gleiche gemeint – der Anfang dieses Universums. Ich glaube, dass es sich ausdehnt, um in einen Zustand zu kommen, in dem es sich nicht weiter ausdehnen kann. Dann kann es entweder in diesem Zustand verharren, was aber dem Nichts gleich kommen würde, was ich mir nicht vorstellen kann, denn da gäbe es weder Zeit, Raum noch Bewegung. Also nehme ich an, dass es nicht in diesen Zustand, wo es sich nicht weiter ausdehnen kann bleibt. Somit setzt eine Umkehrung ein und es zieht ich wieder zusammen.
Wie könnte ich naives Menschlein eine Ahnung davon haben? Nein, ich habe keine Ahnung, aber ich darf daran glauben. Und wenn sich das Weltall zusammenzieht, wird die Zeit immer schneller und die physikalischen Gesetze von heute werden ungültig. Auch das Periodensystem hat dann keine Gültigkeit mehr, denn heute sterben Sterne, sobald sie durch Fusion Metalle hervor bringen. Dann aber, beginnen sie damit erst richtig zu leben, wenn dieses „Leben“ auch nur relativ kurz ist. Alle Materie rast mit zunehmender Geschwindigkeit in Form von immer größer werdenden Sternen zu einem Mittelpunkt des jetzigen Weltalls. Dabei entstehen Atome und Elemente von denen sich heute keiner träumen traute. Die schwersten Elemente unseres Periodensystem sind wie eine Schneeflocke im Vergleich zu einem Gebirgsmassiv. Zuletzt fusioniert die gesammte Materie in einer einzigen Sonne zu einem einzigen Atom oder Element, dem Ur-Element in der Ur-Zeit im Ur-Raum.
Zeit für den Ur-Knall und das Spielchen beginnt von vorne.
Ich könnte das Ur-Element GottIn nenne um ein Bekenntnis zu haben, aber ich bevorzuge den Atheismus. Ich könnte auch die Hirngespinste der M-Theoretiker für wissenschaftliche Tatsache halte, aber ich bevorzuge den Hausverstand.

Was sagt mein Hausverstand? Wenn ein Meeresforscher in die Tiefe eines Ozeans taucht und dann Aufgrund seiner Beobachtungen von Wellen und Strömungen vorgibt, dass er wisse wann jedes Gewässer auf diesen Planeten entstanden sei, ist er ein Scharlatan. Wenn er sich außerhalb des Systems befände, also in einer Weltraumstation, dann könnte ich darüber nachdenken, ob es theoretisch möglich sein könnte. Unsere Astrophysiker befinden sich aber im Weltraum, es sei denn, die Erde liegt außerhalb. Daher sind Publikationen mit Zeitangaben zum Urknall für mich nichts anderes, als Unterhaltungslektüre.
Weiters sagt mein Hausverstand, dass mir mein alter Hut mit den drei Falten nicht mehr passt. Ich hänge ihn an den Nagel.

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Atheistische Religionsgesellschaft -Infostand Mariahilfer Straße Wien am 31.7.2015

Zitat aus dem Newsletter von http://atheistische-religionsgesellschaft.at/:

Am nächsten Freitag, dem 31. Juli 2015, wird von 8 bis 20 Uhr in Wien noch einmal die Gelegenheit bestehen, am Infostand auf der Mariahilfer Straße (Nr. 50-52, gegenüber der Mariahilfer Kirche, auf der Seite zum 7. Bezirk) über unsere Atheistische Religionsgesellschaft ins Gespräch zu kommen. Wir freuen uns auf viele interessante Gespräche und natürlich ganz besonders auch auf alle, die direkt am Infostand beitreten!

Text von der Seite http://atheistische-religionsgesellschaft.at/mitglied/ :

Wir respektieren die Vertraulichkeit einer Mitgliedschaft (siehe dazu § 5 Absatz 5 unserer Statuten).

Wie kann ich Mitglied werden?

Wenn du/Sie einen Wohnsitz in Österreich hast/haben, voll religionsmündig (also gemäß § 5 des “Bundesgesetzes über die religiöse Kindererziehung” mindestens 14 Jahre alt) bist/sind und weder einer staatlich eingetragenen religiösen Bekenntnisgemeinschaft noch einer gesetzlich anerkannten Kirche oder Religionsgesellschaft angehörst/angehören, dann ist es im Prinzip ganz einfach. Du/Sie brauchst/brauchen nur dasAntragsformular herunterladen, fertig ausfüllen und dann direkt an Wilfried Apfalter schicken. Danach brauchst/brauchen du/Sie nur noch warten, bis unsere „Atheistische Religionsgesellschaft in Österreich“ auch tatsächlich die Rechtspersönlichkeit als staatlich eingetragene religiöse Bekenntnisgemeinschaft erworben hat. Die Mitgliedschaft ist kostenlos und wird immer kostenlos bleiben (siehe § 3 Absatz 2 unserer Statuten).

 

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„Im Namen Gottes darf nicht getötet werden“

Ich las gerade den Artikel der Presse „Im Namen Gottes darf nicht getötet werden“ und meine erste Assoziation war: „aha, im Namen Gottes darf nicht getötet werden; und sonst vielleicht schon, oder warum müsst ihr sonst die Namen der Götter explizit erwähnen?“. Es gibt doch in jedem Land, zumindest in der EU, sowieso das Gesetz, dass nicht getötet werden darf und zwar in keines Namens und auch nicht im eigenen. Und ebenso nicht in Teufels Namen, sapperlot.

Vertreter des Christen- und Judentums sowie des Islam haben in Deutschland ein gemeinsames Manifest gegen Gewalt veröffentlicht.

heißt es weiter. Alle drei Religionen haben sowieso ihre Gebote, die das vorsehen. Das heißt, wenn sich diejenigen, die an irgend welche GötterInnen glauben, an die Vorschriften ihrer Religionen halten würden, dürften sie sowieso nicht töten. Andere Mitglieder sollte man aus ihrer Religion ausschließen, also ex­kom­mu­ni­zie­ren oder wie das auch immer in der jeweiligen Religion heißen mag. Religionen die vorsehen, dass Ungläubige getötet werden dürfen oder sogar müssen, wird man ja hoffentlich nicht zulassen in der EU.
Es gibt Gesetze in einem Rechtsstaat, wozu müssen da Vertreter des Christen- und Judentums sowie des Islams (zukünftig einfach als Vertreter bezeichnet) aufrufen, dass „Im Namen Gottes nicht getötet werden darf“? Denken die Vertreter, dass sie über den irdischen Gesetzen stehen? Ich, als Atheist, bin empört, dass so etwas von den Vertretern überhaupt zur Debatte gestellt werden darf. Ich bin für eine staatliche Nichtanerkennung aller Religionen, die sich in weltliche und politische Angelegenheiten einmischen wollen.
Glaubensfreiheit ja, wenn es darum geht, dass jeder glauben darf, was er will und auch beten darf, zu wem oder was er will. Aber das ist auch schon alles. Es gibt bestehende Gesetzt und da sollten sich Vertreter nicht so aufspielen, als ob es an Ihnen läge, ob diese eingehalten werden müssen. Oder leben wir ohnehin schon wieder in einem Dreigottesstaat, in dem die Vertreter das Sagen haben?

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