Archiv der Kategorie: kurios

Unsterblich – Schaffen wir das Sterben ab?

Unsterblich – Schaffen wir das Sterben ab? ist ja ganz interessant, aber wozu sollte sich jemand auf einen Superrechner hochladen wollen, um dann nur mehr digital in diesem Rechner gefangen zu sein? Das halte ich für ausgeschlossen. Da ist es doch viel wahrscheinlicher, dass sich dieses digitale Wesen wieder einen Körper besorgt und als Android alles kann, was er vorher als Mensch konnte. Sehen, Hören, Fühlen, sich fortbewegen und agieren. Also wenn man sich schon mit solchen Fiktionen beschäftigt, dann sollte man das doch wenigstens in Betracht ziehen, finde ich. Immerhin wird die Telomertheorie erwähnt, Nanotechnologie, Kryonik usw. erwähnt, also ist sie doch sehenswert.
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Sandkraftwerke

Die Frage „Wieso eignet sich Sand aus der Wüste nicht zum Bauen bzw. Beton mischen?“ führte mich zu den Sandkraftwerken. Damit habe ich eigentlich nicht gerechnet. Ja, brennendes Eis ist mir bekannt, siehe Methanhydrat – Fluch oder Segen. Lithium Akkus, wie hier beschrieben Strom aus Sand und Luft kannte ich auch schon, aber dass man auch Wüstensand „verheizen“ kann, wundert mich im ersten Moment schon.
Aber so überraschend ist es bei näherer Betrachtung doch nicht, denn Sand der weit überwiegenden Anteil der heute auf der Erde vorkommenden Sande dominiert der Anteil von Körnern aus Quarz (SiO2) und Quarz hat einen Siliciumgehalt von bis zu 46,7%. Silane bestehen aus einem Silicium Grundgerüst und die werden nicht nur für Microchips, pyrogene Kieselsäure und Kunststoffen, Silikonen verwendet, sondern höhere, nicht mehr selbstentzündliche Silane wurden auch als Raketentreibstoff diskutiert.
Man sehe dazu Fire and Flame 36 – Silane:

Sand, Treibstoff der Zukunft? fragt sich da so mancher. Und tatsächlich zeigen uns die Italiener schon, wie es geht, Erstmals wird Energie mithilfe von Sand erzeugt.
Siehe dazu auch ENERGIE AUS EXPLOSIVEM ITALIENISCHEN SAND.

Weblinks
Sand
Quarzsand
Silane
Sand
Wärmespeicherung mithilfe von Sand
Sand – Die neue Umweltzeitbombe


Bildquelle: Von Rosino on Flickr – 84527213, CC BY-SA 2.0, Link

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ChatBot Meeting

Heute ist eine Chatbot-Konferenz noch unterhaltsam und lustig, wie folgendes Video zeigt:

Es hat immerhin 4 Millionen Aufrufe. Doch es gibt auch Studien, die besagen, dass schon in wenigen Jahren, manche Menschen mehr mit ihrem Handy sprechen werden, als mit ihrem Ehepartner. Ist das auch noch lustig?
Auf YouTube finden sich viele Videos, wie „Amazon Echo VS Google Home!“ und teilweise finden auch kleine Kinder dieses Spielzeug recht amüsant. „Google Home & Amazon Echo, Best Friends Forever!“, „Amazon Echo & Google Home having a conversation“ sind beliebt und die Bots sind gerade dabei, den Kabarettisten Konkurrenz zu machen, was hier nicht wirklich gelingt:

Ich hatte früher selbst mit ChatBots gespielt und gerade jetzt kam mir die Befürchtung, das meine Adaxana noch laufen könnte und ein Sicherheitsrisiko darstellt. Nein, ich hatte es auf einem Server laufen, den ich schon vor Jahren abstellte und die JS-Einbindung hier am Blog ging ins Leere, weshalb ich soeben aus dem Artikel Adaxana: Sprich mit mir! nahm. Glück gehabt, denn ich hatte das Programm ganz vergessen. Ich hatte damals vor, den dummen ChatBot mit einer KI auszustatten, aber ich kam nie über die Planung hinaus. Obwohl es natürlich nicht schwer gewesen wäre, den Bot ein wenig gescheiter werden zu lassen, wenn ich seine Protokolle dazu benutzt hätte. Für manche Fragen hätte er einfach Definitionen von Wikipedia vorlesen können und auf Fragen zum Tagesgeschehen aus Zeitungen. Dazu benötigt man keine KI und mäßige Kenntnisse einer geeigneten Programmiersprache. Leider wurde ich immer wieder von Themen der KI abgelenkt und so beschäftigte ich mich mit Konnektomen, Wordnet, Semantik, Objekterkennung usw. und mein Bot blieb dumm wie Bohnenstroh. Außerdem wurde ich vor 10 bis 20 Jahren nur ausgelacht und entmutigt. Man meinte, dass SprachBots ein dummes Spielzeug wären und keine Zukunft hätten. Heute habe ich nichts davon, dass ich damals Recht hatte, denn heute weiß jeder, dass Bots ein unglaubliches Potential bieten. Heute wird auch nicht mehr darüber gelacht, denn Amazon, Google und Co haben mit diesen Produkten bereits viel verdient und diese Entwicklung steckt erst in den Anfängen. Jetzt bieten die Bots eine ausgezeichnete Grundlage, um sie mit dahinter arbeitenden KI intelligent werden zu lassen. Spätestens jetzt, hätte ich ohnehin keine Chance mehr mit einem SprachBot, denn der Konkurrenzkampf zwischen Amazon, Google, Microsoft, Facebook und weiteren großen Firmen um den besten ChatBot hat bereits begonnen. Das sagt mir, dass große Investitionen getätigt werden und es eine rasante Entwicklung geben wird auf diesem Sektor. Wer die KI am besten einsetzen kann, macht das Rennen. Angesichts dieser Kapazitäten wird das sicher spannend, aber die Gefahr, auf die ich mit Heliosis, Von Urknall zu Urknall hin weise, wird ebenfalls immer größer.

Weblinks:
Die Geschichte der Chatbots: Von Eliza über Siri und Alexa bis Pegg
When will Alexa, Google Assistant, and other ‘chatbots’ finally talk to us like real people?
Chatbot Comparison – Facebook, Microsoft, Amazon, and Google
Chatbot
Outline of natural language processing
DIGITALER WANDEL UND KÜNSTLICHE INTELLIGENZ: KI IST SCHLÜSSELTECHNOLOGIE BEI DER DIGITALISIERUNG VON SERVICE-PROZESSEN
AUTOMATISIERUNG MIT KÜNSTLICHER INTELLIGENZ: WIE SICH AUFWENDIGE SERVICEPROZESSE VEREINFACHEN LASSEN
Wie Softwareroboter das Banking effizienter gestalten können
Der beste Ort der Welt – mit Machine Learning gefunden. Den Wert in Ihren Daten? Finden wir auch!
Deep Learning
Netzangriff: Bots feuern gegen Themen
Die Zukunft des Conversational User Interface (CUI)
Aus der Innovationspraxis: Sprachbot Entwicklung auf Basis von Amazon Alexa
Sprachbots und Vernetzung: Digitale Innovationen am Wörthersee und in Villach
Rassistischer Chat-Roboter: Mit falschen Werten bombardiert
WIE CHATBOTS DEN KUNDENSERVICE REVOLUTIONIEREN WOLLEN
Die Kunst der digitalen Rede
Was Unternehmen über Chatbots wissen müssen
Chatbots erobern den Facebook Messenger
Facebook-Experiment Computer entwickeln eigene Sprache – Quelle: https://www.berliner-zeitung.de/28101812 ©2018
Machine Learning A-Z™: Hands-On Python & R In Data Science

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Hat der Kindergarten und die Schule für ihr Kind auch einen Landeplatz für Volocopter?

Wenn Sie heute einen Kindergarten oder eine Schule für ihr Kind suchen, sollten Sie unbedingt darauf achten, dass es dort auch genügend Landeplätze für Volocopter gibt. 😉
Das erste selbstfahrende Auto hat gerade sein erstes Todesopfer gefordert, was natürlich traurig ist. Dennoch glaube ich, dass durch selbstfahrende Autos die Straße sicherer wird. Es wird schon noch einige Entwicklungsarbeit nötig sein, aber ein Computer fährt nicht betrunken und er lässt sich auch nicht ablenken. Er ist genauer und schneller als der Mensch und spätestens wenn die Autos über eine Zentrale – ich sage jetzt einmal, zum Beispiel Skynet oder Helios – miteinander kommunizieren können, sind auch Staus Vergangenheit.
Bis die Volocopter in der Luft herum schwirren wird es wohl noch ein wenig länger dauern, aber für INTEL ist er die Gelegenheit, damit Aufmerksamkeit zu erregen. Volocopter und ein 50-köpfiges Luftfahrt-Startup aus Deutschland wurde nach CES und Amerika gebracht, damit INTEL sagen kann: „Hey, schaut euch dieses coole Ding an, an dem wir arbeiten! An einem 18-rotorigen Lufttaxi-Prototypen, dem „Octadecacopter“. Der auch als Volocopter VC200 bekannte gigantische Vogel flog jedenfalls schon in Amerika. Dabei ist der Volocopter nicht gerade ein „fliegendes Auto“, sondern eher eine „gigantische Drohne, in der man sitzen kann“. Aber auch das ist ganz schön cool.

Also, zur Sicherheit lieber Kindergärten, Schulen und Arbeitsplätze suchen, die Landeplätze für Volocopter haben. 😉 Ja, heute zwinkere ich noch dazu, aber in 20 Jahren wird man sich vielleicht darüber wundern, was wohl das Zwinkern sollte, denn dann ist es womöglich selbstverständlich, dass man einen Landeplatz für seinen Volocopter braucht.

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David Guetta – Lärm, der mich krank macht

Obwohl ich über einen km entfernt vom Auftrittsort in der Kriau wohne und trotz schönem Wetter den ganzen Abend die Fenster geschlossen halten musste, habe ich Kopfschmerzen und bin ganz zittrig wegen diesem Lärmproduzenten. Wie kann die Stadt so eine gesundheitsschädliche ScheiBe nur genehmigen? Die gehörlosen, gehirnerweichten Fans sollten Kopfhörer tragen müssen bei solchen „Konzerten „. Die Wände haben vibriert und das Fensterglas gezittert, ich vermute, der Sinn dieses Lärmterrors ist es, Gebäude zum Einsturz zu bringen. Leider kann man diesen Lärmfabrikanten nicht einmal in ein stillgelegtes Bergwerk verlegen, da ein solches durch die zerstörerische Druckwelle der Bässe wahrscheinlich einstürzen würde.

Nur ein paar hundert Meter weiter ist das Stadion und da haben mich weder Guns N Roses, Bon Jovi, AC/DC noch Metallica gestört und die sind ja auch nicht gerade leise. Aber sie machen wenigstens Musik und nicht nur sinnlosen, möglichst lauten Lärm. Wenn man einen gut schallgeschützen (Tierschutz) Affen an die Lärmmaschine setzen würde, oder so ein „Konzert“ vorprogrammieren würde, bzw. überhaupt durch Zuffallsvariablen vom PC erzeugen lassen würde, merkten es die schwerhörigen Fans wahrscheinlich nicht einmal.

Die Vögel haben in Scharen die Flucht ergriffen, Eichhörnchen und Hasen haben sich versteckt und um ihr Leben gebangt und die Bäume ließen am 29. 07. 2017 in der Kriau die Blätter hängen, weil sie vor David Guetta nicht fliehen konnten.

Sorry liebe Fans, ich will euch ja nicht zu nahe treten, aber immerhin seid ihr daran schuld, dass ich mit dieser ScheiBe terrorisiert werde. Aber ich kann mir schon denken, was ihr als Guetta Fans dazu sagen werdet: „Um so lauter um so gut.“

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