Alle Beiträge von Helmut Hirner

Bewusstsein

Es ist mir bewußt, dass ich schon einen Nobelpreis bekommen hätte, wüsste ich, was ich jetzt geschrieben habe. (;-)
Selbst wenn die Probleme der Qualia (subjektiven Erlebnisgehalt eines mentalen Zustandes [Wie ist es eine Fledermaus zu sein?]) und Intentionalität (Vermögen eines mentalen Zustandes, sich auf Entitäten oder Sachverhalte) zu beziehen je gelöst werden können, wäre das Problem: Was ist Bewußtsein?“ noch lange nicht gelöst. Dazu müsste Bewußtsein (allgemein die Fähigkeit, über mentale Zustände, also etwa Gedanken, Emotion, Wahrnehmungen und Erinnerungen, zu verfügen) erst einmal genau definiert werden.
Es macht wenig Sinn eine Lösung für ein unbekanntes Problem zu suchen. Bewußtsein als Urknall zu sehen ist für mich zwar ganz unterhaltsam, siehe Gib mir ein Zeichen aber es macht eben nicht sehr viel Sinn.
Daher versuche ich hier voresrst einmal Bewußtsein zu definieren:
Bewußtsein ist ein Zugriff auf Information.
„Bewußt“ sehr einfach gehalten, aber E=mc² ist ja auch nicht gerade kompliziert, oder?
Um Bewußtsein zu definieren, ist also nur Information und der Mechanismus des Zugriffes zu definieren.
Auf Wikipedia findet man zu Information:
Zitat von http://de.wikipedia.org/wiki/Information
Information (v. lat.: informare = bilden, eine Form geben) ist ein potenziell oder tatsächlich vorhandenes nutzbares oder genutztes Muster von Materie und/oder Energieformen, das für einen Betrachter innerhalb eines bestimmten Kontextes relevant ist. Wesentlich für die Information ist die Wiedererkennbarkeit sowie der Neuigkeitsgehalt. Das verwendete Muster verändert den Zustand eines Betrachters – im menschlichen Zusammenhang insbesondere dessen Wissen. Formaler ist Information die Beseitigung von Unbestimmtheit bzw. die Beseitigung einer Ungewissheit durch Auskunft, Mitteilung, Benachrichtigung oder Kenntnis über Gegenstände und Phänomene.
Informationstheorie von Claude Elwood Shannon (1948) beschreibt statistische Eigenschaften von Nachrichten und klammert Fragen nach der Entstehung und der Bedeutung von Informationen explizit aus. Eine wissenschaftlich exakte Definition des Begriffes Information, die den umgangssprachlichen Begriff genauer definiert, existiert bis heute nicht.“ Zitat Ende

Bei meinem Versuch Bewußtsein zu definieren, gehe ich davon aus, dass zumindest jedes Lebewesen ein Bewußtsein hat. In der Biologie wird es zwar nicht als Kennzeichen des Lebens gehandhabt, aber es ist leicht verständlich, dass für die Kennzeichen des Lebens, Zugriff auf Information erforderlich ist.
Daher muss ich mir kein Kopfzerbrechen über äußerst komplexe neuronale Vorgänge machen, sondern kann vorerst (1te Reduktion) über das Bewußtsein eines Einzellers reflektieren.

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Ein Möchtegerndichter plant sein nächstes Werk oder

Ich hab’s ja eh schon immer gesagt“.
Einleitung wird ein Gedicht mit den aktuellesten Google Suchwörtern.
Schluss wird ein köstliches, besser gesagt del.icio.us Gedicht über den Bedeutungswandel der Wörter seit sie als „tags“ für „social bookmarks“ verwendet werden. Einer speichert einen altenglischen Artikel unter „Einrichtung“ ab, weil dort angeführt wird auf welchen Sessel Shakespeare gesessen ist, der nächste die home page seiner Möbelfabrik….
Der Hauptteil besteht aus Wortpermutationen. Band 1 der ersten Beta-Version besteht aus 26 Buchstaben, 420.000 verschiedenen Wörtern und ist komprimiert 2,5 Terrabyte lang. Es enthält nur einfache, grammatikalisch richtige Hauptsätze (Nebensätze sind nebensächlich) und keine redundante Information. Es enthält jeden wichtigen Satz, der schon gesagt wurde oder der demnächst gesagt werden wird, bzw. von einem großen, berühmten Schriftsteller geschrieben werden wird. Man neheme dazu eine Datenbank mit allen Wörtern (vorerst ist keine Übersetzung geplant), also z.B. den Duden, oder man kann ja auch bei canoonet einmal anfragen. Dann braucht man nur noch ein kleines Programm und die Grammatikregeln. Falls es nicht genau geregelt ist wieviele Nebensätze ein Satz haben darf oder wieviele Adjektive und Attribute … nimmt man vorerst einfach den Mittelwert eines Bestsellers – jetzt denke ich schon an die Version 2.0 – und das war auch schon das wesentliche für den Band 1, Version 1.0
Man kann sich immer selbst zitieren, hat immer eh schon alles gewußt und jeder der auch nur „pieps“ sagen will, muss natürlich die Lizenz dafür kaufen.
Dann kann man natürlich noch alle Sätze in alle Anordnungen bringen, damit man wirklich alles aus der Vergangenheit und Zukunft in jeden Zusammenhang gesagt hat.

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Musharraf tells mosque rebels to surrender or die

Pakistan President Pervez Musharraf today told Islamists besieged at a mosque in the capital to surrender or be killed, amid claims that a bid to shoot down his plane was in revenge for the standoff…..“I request these people to come out and surrender and I say this here, that they will be killed if they do not surrender,“ Musharraf, ..

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Google Mapplets – Developers Demo

Google Mapplets are a new feature of Google Maps that combines the Google Gadgets API with the Google Maps API to allow embedding mini-applications within the Google Maps website.

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Der Mensch als Maß aller Dinge

Meine Interpretation beginnt mit einem Beispiel: Ein verschnupfter Autolenker hat einen Unfall bei dem ein wichtiges Blutgefäß lebensgefährlich verletzt wird.
Wenn ein Arzt an die Unfallstelle kommt und zuerst den Schnupfen behandelt, wird das Unfallopfer keine Überlebenschance haben. Stimmen Sie mir da zu?

Ich meine damit, dass jede politische Richtung, jede Religion, jede Philosophie und überhaupt jeder Mensch, als erstes die akuten Probleme der Menschen beachten sollte. Erst wenn diese gelöst sind, kann man sich sekundären, chronischen und dann latenten Problemen wiedmen. Dies sind meist längerfristige Probleme und bieten die Möglichkeit, dass dann auch andere Dinge beachtet werden können. Kommt heraus aus euren Parlamenten, Kirchen und Hörsälen, um die akuten Probleme der Menschen zu erkennen und zu lösen, oder versteckt euch weiter und gebt dann aber endlich zu, dass euch nicht der Mensch, sondern nur ein Mensch interessiert. Es kann aber nicht „ein Mensch“, sondern nur „der Mensch“ das Maß aller Dinge sein. Ich bezeichne alle als Lügner, die sich hinter der Maske „etwas gutes tun zu wollen, sich für etwas gutes eizusetzen“ verstecken und des Nächsten (den sie lieben sollten) akute Probleme nicht einmal wahrnehmen, geschwiege denn zur höchsten Priorität erklären. So wird das Ding oder die Religion, Politik, Philosophie zum Maß aller Menschen.
Protagoras: „Der Mensch ist das Maß aller Dinge, der seienden, daß sie sind, der nichtseienden, daß sie nicht sind.“
Unser Wahrnehmen und Messen ist ein Spiegel unseres Erkenntnisvermögens und wenn wir nicht einmal die akuten Probleme unseres Nächsten erkennen, mögen wir doch nicht versuchen Gott zu erkennen, einen Staat zu regieren, oder Belohnung für Weisheiten und Erkenntisse zu erhalten.

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