Alle Beiträge von Helmut Hirner

Der „freiwillige“ 12 Stunden Tag ist meine erste Enttäuschung von der Regierung

SPD Plakat aus dem Jahre 1925 keine Satire

Je länger die Arbeitszeit, umso schlechter für alle:
.) Für den Arbeitnehmer, weil die Lebensqualität trotz moderner Technik und Rationalisierung sinkt.
.) Für den Arbeitgeber, weil das Verhältnis von bezahlter Arbeitszeit zur Leistung sinkt.
.) Für Gesamtwirtschaft, weil dadurch weniger Menschen beschäftigt werden.
Ich bin für eine 30 Stundenwoche mit mit 6 Stunden täglich als Norm. Darüber hinaus sollten Überstunden bezahlt werden. Bei allen übrigen Lösungen bin ich der Meinung, dass der technische Fortschritt nur dazu genutzt wird, um Bürokratie und Administration auszubauen und die Arbeiter auszubeuten, damit eine kleine obere Schicht noch mehr bekommt. Als erstes sollten bei Pflege- und Krankenhauspersonal und der Polizei mit der 30 Stundenwoche angefangen werden, denn dort sind die Zustände jetzt schon am unerträglichsten. Aber statt diese Zustände zu verbessern, sollen sie jetzt für alle verschlechtert werden. Ja, das ist auch eine Form der Angleichung, auf die ich aber gerne verzichten kann.

Meine Großeltern und Eltern haben immer gesagt: Euch soll es einmal besser gehen! Enttäuschen wir sie nicht und nehmen wir uns, was uns zusteht.

Freiwillig – Leider ist das nur eine scheinheilige Freiwilligkeit, die keinen Sinn macht in der Realität. Genauso wie, dass der Mann in Karenz gehen kann. Solange er nicht dazu verpflichtet wird und mit der Kündigung rechnen muss, wen er es in Anspruch nimmt, machen diese Gesetze keinen Sinn. Das Wort „freiwillig“ ist in diesem Zusammenhang der blanke Hohn, den wir uns nicht bieten lassen sollten.

Außerdem bin ich von der einseitigen Information, die verbreitet wird enttäuscht, da der freiwillige Punkt meist nicht einmal erwähnt wird auf den FPÖ- und ÖVP-Seiten. Ach so, das ist ja ohnehin nur freiwillig.

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Verstehe die Menschen immer weniger – wer „Achse“ sagt ist ein Nazi

Im Universum herrscht eine unvorstellbare Dynamik und eine einzige winzige Abweichung einer der unzählbaren Reaktionen könnte verursachen, dass es die Erde im nächsten Moment nicht mehr gibt. Keine Umweltkatastrophe, nein ausgelöscht und weg aus dem Universum, könnte sie sein. Wie viele Galaxien kennen wir bereits und wie viele Sterne enthält alleine die Milchstraße?
Naja, wir erforschen Sagittarius A, also eine Region im Sternbild Schütze und dort findet man eine Quelle von Radiowellen im Zentrum der Milchstraße. Nach derzeitigem radioastronomischen Forschungsstand handelt es sich dabei um ein supermassereiches Schwarzes Loch von etwa 4 Millionen Sonnenmassen, das sich an der Stelle befindet, die den Mittelpunkt der Milchstraße darstellt, zitiere ich dazu aus der Wikipedia.
Hm, und welche Sorgen haben wir? Burkinis, Links, Rechts und ja wir haben ein Problem mit Wörtern, die in der Nazizeit verwendet wurden.
Ich habe zu dem Artikel „„Achse der Willigen“: Deutsche Medien kritisieren Kurz für mangelndes sprachliches Feingefühl“ gerade kommentiert:

Ist irgendwie völlig logisch, wenn jemand das Wort „Achse“ benutzt, verwendet er „Nazi-Rhetorik“ und ist somit klar und deutlich ein Nazi. Wer Wörter benutzt, die in der Nazizeit benutzt wurden, sollte sofort wegen Wiederbetätigung eingesperrt werden. Nicht war liebe Bürger von Schilda? Fordern wir weiter vehement die totale Idiokratie und lassen wir uns nur nicht beirren. Die Medien sind auf unserer Seite, bravo!

Ich weiß nicht, langsam bedrückt mich diese Entwicklung. Sind wir wirklich alle schon total verblödet und dekadent?

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Nordkorea verpflichtet sich zur völligen Denuklearisierung

Wow, Trump zeigt gerade wie es geht.
Er kam, sah und hatte die Unterschrift von Kim!
Bin zwar alles andere als ein Fan von Trump, aber genau so gehört das gemacht. Nicht tagelang diskutieren und dann ohne Ergebnis abreisen und alles widerrufen, weil nichts festgelegt wurde, wie mit Frau Merkel und Co.
Siehe dazu auf CNN.
https://www.facebook.com/ServusTV/photos/a.373241969269.156753.248450014269/10155982753054270/?type=3&theater

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Sommergespräch mit Herrn Strache

Herr Strache war wie gewohnt authentisch und souverän und hat in jedem Punkt alles klar gestellt und konkret geantwortet. Da werden keine Floskeln gedroschen oder subversive Seitenhiebe an den Koalitionspartner ausgeteilt, sondern da kommt eine überzeugende politische Realität rüber. Und er ist auch immer sehr wachsam, was man sah, als Frau Milborn so ganz beiläufig, es machte sogar den Eindruck, dass es ungewollt war, ins rechtsradikale Eck stellen wollte. Es war der einzige Moment in dem Herr Strache blitzschnell sehr bestimmend und autoritär wurde und er stellte sofort klar, dass das zu unterlassen ist. Da war sogar Frau Milborn etwas verdattert und versuchte neu zu formulieren. Sehr, sehr gut Herr Strache, danke für ihre Geistesgegenwart.
Und wie reagierte er auf die nicht eingelösten Wahlversprechen? Genau so, wie ich es mir von einem Kanzler, oder Vizekanzler erwarte. Nicht irgendwelche Ausreden erfinden, sondern zugeben und erklären. Somit konnte er aus diesen zwei Schwachpunkten wieder einen Pluspunkt bei mir machen, denn Kompromisse sind in der Politik eben nötig und unsere Regierung ist kompromissfähig. Andere hätten bei dieser Gelegenheit Dreck auf den Partner geworfen, aber nicht Herr Strache, der hat das nicht nötig, weil er konstruktiv, engagiert leistet und sich voll auf die eigene Leistung und gute Zusammenarbeit konzentriert.
In jeder Hinsicht ein sehr gutes Gespräch, das mir gut gefallen hat. Im Gegensatz zu den darauf folgenden mit Herrn Kogler. Da habe ich abgeschaltet, als er Heimat mir der französischen Revolution definieren wollte. Dieses Gefasel war mir leider unerträglich.

Und die FB-Kommentare dazu sind mir völlig unverständlich und großteils einfach zum Fremdschämen. Ich verstehe nicht, weshalb die Linken nichts besseres zu tun haben, als unsere Regierung zu beleidigen, zu beschimpfen und primitive, sinn-entfremdete Sprüchen zu klopfen. Warum beginnen die nicht endlich einmal, an einem eigenen Plan zu arbeiten, statt immer nur primitiver Querulant zu spielen?

Weblinks
Strache kritisiert „Sultan“ Erdogan für dessen Aussagen

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Ab jetzt bin ich nicht mehr für die EU in dieser Form

Die EU versagt leider in jedem Punkt. Selbst wenn sie jetzt zur Vernunft finden würden, ist es bereits zu spät. Sie darf mit China, USA und Russland nicht mehr mitspielen und wird nur noch als Gebiet betrachtet, das Flüchtlinge aufnehmen soll. Und wenn sich die Probleme zwischen Links und Rechts und mit dem politischen Islam vergrößern in der EU, lachen sie sich nicht einmal mehr ins Fäustchen, weil es ihnen bereits reicht. Das bevorstehende totale Chaos in der EU interessiert sie gar nicht mehr, die haben schon die nächsten Pläne für ihre Zukunft ohne EU in der Hand.

Übrigens schrieb ich oben „leider“, weil ich prinzipiell für eine EU war, aber da diese nicht funktioniert, bin ich seit jetzt gegen eine EU in dieser Form. Entweder eine demokratische Republik oder Vereinigte Staaten von Europa, oder Auflösung, denn Zukunft hat sie so, wie sie jetzt agiert, keine.

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