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Umfrage: „Mein Kampf“ oder „Heliosis, von Urknall zu Urknall“

Ich schreibe gerade an einer Neuauflage meines Buches Heliosis und frage mich, welcher Titel wohl besser geeignet wäre: „Mein Kampf“ oder „Heliosis, von Urknall zu Urknall“. Daher starte ich einfach eine Umfrage und wenn ich mit der Überarbeitung der 2. Auflage fertig bin, nehme ich diesen Titel, der in der Umfrage besser abschneidet.
Für diejenigen, welche die Heliosis nicht gelesen haben sei angemerkt, dass der Science-Fiction Roman nicht das geringste mit der politisch-ideologische Programmschrift Adolf Hitlers zu tun hat, sondern es ist ein Kampf von Dany Odin, der eine Nachricht aus dem Weltall erhalten hatte, siehe Einleitung und der im Verlauf des Buches zu einem Kämpfer gegen die künstliche Intelligenz wird und den Kampf verliert. Das bedeutete das Ende der Menschheit und eine kaum zu beschreibende, rasante Eroberung des Weltalls, durch die künstlichen Intelligenz. Da diese mit dem einzig wirklich schweren Fehler in ihrer Logik, bzw. ihrem Algorithmus behaftet war, nämlich, dass sie von Menschen erschaffen wurde und somit die irrationalen menschlichen Charakterzüge in ihrem Grundprogramm hatten, welches die KI vorantrieb. Dieser Fehler führte im Endeffekt zu der Umkehr der Ausdehnung des Weltalls und somit wieder zu einem Urknall, wodurch ein Kreislauf für das Weltall entstand. Im Vorwort von „Mein Kampf“ oder „Heliosis, von Urknall zu Urknall“ schreibe ich:

Das Buch versteht sich als Science-Fiction Roman. Es soll eine Warnung sein, denn moderne Technologie wird meiner Meinung nach nur dazu verwendet, um Gewinne zu erzielen und Macht zu erlangen. Aber leider nicht, um den Hunger und Durst auf der ganzen Welt zu bekämpfen und auch nicht für den Weltfrieden. Vorsicht liebe Menschen, rücksichtslose Gier kann sich rächen.
Als Heliosis bezeichne ich den Zeitraum von Urknall zu Urknall und dieses Buch.

Ich freute mich über ein paar Abstimmungen zur Umfrage, damit ich mich dann entscheiden kann:

Welcher Titel ist besser für mein Buch geeignet

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Danke im Voraus.

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Deutsche Bundestagswahl 2017 – Auswirkung auf Österreich?

Natürlich habe ich mir angehört, was die Parteichefs nach der Wahl zu sagen hatten und wenn es nach meinem ersten Eindruck nach der Wahl ginge, hätte die SPD noch höher verlieren sollen, denn Herr Schulz ist offensichtlich auch ein schlechter Verlierer, wie man bei der Berliner Runde – Nach der Wahl mit AfD, Linke, CDU/CSU, SPD, Grüne, FDP – hört:

Ich hörte aber auch, obwohl ich kein Merkel-Fan ohne Einschränkungen mehr bin, weshalb Frau Merkel zurecht Kanzlerin ist und bleibt, dann gefiel mir Christian Lindner am zweitbesten. Katja Kipping klang ebenfalls vernünftig und auch Katrin Göring-Eckardt war zumindest besser, als unsere derzeitigen Grünen. Der Rest war für mich inakzeptabel, ganz besonders Herr Schulz. Der sollte seinen Frust wo anders ablassen und statt die anderen damit zu brüskieren, einmal ein wenig in sich gehen und demütig die fatale Niederlage hinnehmen. Und am besten auch gleich zurück treten, wenn die SPD jemals wieder eine Chance haben soll (Kern hat das noch vor sich).
Am häufigsten ging es wieder einmal um die AfD und Jörg Meuthen hat verlautbart, dass die AfD Rassismus, Fremdenfeindlichkeit und Rechtsextremismus nicht tolerieren wird und im Gegensatz zu den Meldungen die man sonst überall liest, soll die AfD auch nicht gegen die EU sein, sondern es gehe ihnen um eine hohe Eigenständigkeit der Mitgliedsstaaten. Die anderen haben dazu hauptsächlich gelacht, aber auch ein paar Aussagen von AfD-Mitgliedern zitiert, die etwas gegenteiliges aussagen sollten. Aber für Provokation in der Politik ist Herr Meuthen schon. Das sei ein Werkzeug der Politiker, meinte er.

Frau Merkel lässt gerne all ihre Entscheidungen der Vergangenheit prüfen, höre ich, aber trotzdem waren sich die Jamaika-Parteien einig, dass sie nicht in der Vergangenheit herum wühlen wollen, sondern sich auf die Aufgaben der Zukunft konzentrieren möchten. Dabei vergaß Frau Merkel nicht, ein paar mal das Stichwort „Digitalisierung“ zu erwähnen, eine kluge Frau eben.
Herr Schulz hingegen wollte die Anwesenden gleich und sofort zu einer Regierungsbildung zwingen und die „übermuttivierten“ Äußerungen über Frau Merkel empfand ich als sehr peinlich. Dass er sofort eine schlechte Regierung bilden wollte (denn er ist ja nicht mehr dabei) und das noch dazu als Verlierer, das fand ich unerträglich arrogant und höchst borniert. Es zeigt mir, dass ihm die Wähler, Deutschen und Arbeiter völlig egal sind, es geht ihm offensichtlich nur um sich selbst und wie er zu glauben scheint, um „seine“ Partei. Das, lieber Herr Schulz, ist für einen Sozialisten zu wenig! Viel, viel, viel zu wenig – ja, beinahe das Gegenteil eines sozialistischen Gedankens.

Was lese ich jetzt aber gerade von Gerfried Sperl auf news.at

Hat das deutsche Ergebnis Einfluss auf Österreich?
Ja und Nein. Für Christian Kern und die SPÖ, die im Prinzip eine ähnliche Politik wie die SPD verfolgen, bedeutet der Rückschlag für Martin Schulz keinen Rückenwind. Ob Sebastian Kurz profitiert ist momentan ungewiss. Einerseits rückte er mit seinen Positionen in der Flüchtlingspolitik nach rechts. Andererseits ist er in dieser Frage einig mit der CSU und ist wie sie auf Distanz zur Flüchtlingspolitik Merkels gegangen ist.

Gestärkt wird zweifellos die FPÖ, wodurch die ÖVP im Falle einer Koalition unter Druck gerät – sie muss noch noch weiter nach rechts rücken, als sie es ohnehin schon getan hat.

Na dann schau ma mal, aber mit „ja und nein“ hätte ich den Absatz nicht begonnen, wenn ich dann über ein eindeutiges „ja“ schreibe, oder ist eine negative Auswirkung auf SPÖ und ÖVP und eine positive Auswirkung auf FPÖ keine Auswirkung? Also von der FPÖ scheint Herr Sperl jedenfalls nicht zu sein, wenn er seine Aussage mit „ja und nein“ beginnt. Ich bin auch noch nicht direkt von der FPÖ, also kein Mitglied, aber ich entscheide mich für ein eindeutiges „ja“ und zwar zugunsten der FPÖ, wenn es um die Auswirkung der gestrigen Wahl in Deutschland geht.

Weblinks:
Bundestagswahl 2017
Petry plante AfD-Spaltung wohl schon seit Monaten
Wahl in Deutschland: Reaktionen der Gewinner & Verlierer
Politik für Anfänger:
Liberalismus
Konservatismus
Sozialismus

Bildquelle: https://de.wikipedia.org/wiki/Bundestagswahl_2017

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ARTE Magazin – Ken Burns über Vietnam: Reine Ignoranz

Vietnam auf Arte.


Alle sogenannten Anti-Krigsfilme die ich bis jetzt über Vietnam sah, waren eigentlich Gewalt verherrlichender pro-amerikanischer Schund. Erfreulicher weise gibt es aber die 18 Stunden lange Doku von Ken Burns and Lynn Novick. Selbst will ich zu der Doku gar nichts sagen, außer das sie sehenswert ist, denn im Artikel Breaking Really Bad (Spiegel) ist die Serie schon gut beschrieben.

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TV-Wahlkampf: Ich sah eine hasszerfressene, hilflos und dumm handelnde Grüne und Strache als eindeutigen Gewinner

Gestern gab es das erste TV-Duell: Strache gegen zwei, nämlich Strolz und die Grüne.
Strache hatte mit Strolz eine Diskussion, das war kein Duell und dazu sei angemerkt, dass mir das Wort Duell ohnehin nicht so besonders gefällt, aber lassen wir es einfach dabei. 

Strolz hat gute Vorschläge gebracht, aber er hat sie an den Oppositions-Partner gerichtet, als der sich Strache, im Wahlkampf-Duell, zurecht nicht mehr sieht. Ich hatte den Eindruck, dass Herr Strolz irgendwie nicht den Überblick über das große Ganze hatte und mit seinen guten Ideen, Strache für sich gewinnen wollte. Das ist gut und konstruktiv, aber vielleicht doch nicht die richtige Strategie in einem Duell.
Gegen die Grüne, ihren Namen vergesse ich leider immer, gab es ein Duell, doch hatte sie vergessen, vorher die Waffe mit aktuellen, überzeugenden Argumenten zu laden. Statt dessen steckte sie ein Bajonett auf und zielte irgendwo hinter Strache hin, wo sie vielleicht einen bösen Mann vermutete. Das Herrn Strache diese Armseligkeit hasszerfressen vorkam, kann ich nachvollziehen. Doch dann versuchte sie auch noch Strache vor der Kamera zu zwingen, das „hasszerfressen“ zurück zu nehmen. Das war dann einfach nur hilflos und dumm.

Ich meine, dieser kleine Stich von Herrn Strache war doch zu erwarten, als sie ihn ins rechte Ecke schieben wollte und wäre ganz leicht zu parieren gewesen. Z.B. mit: Aber Herr Strache,  ich wusste gar nicht, dass Sie sich psychologisch für so kompetent halten, doch bei den Grünen ist sicher nichts hasszerfressen, denn wir sind eine zukunftsorientierte Partei, die sich aber auch für ihre Vergangenheit nicht schämen muss. Das wäre doch wirklich nicht schwer gewesen, aber nein, sie flippt aus und macht sich lächerlich, statt zu parieren und mit einem Gegenschlag zu punkten. Mit solchen Gegnern hat es Herr Strache natürlich nicht schwer. Herr Kogler oder Frau Glawischnig hätten vielleicht besser abgeschnitten, aber gewonnen hätten sie vermutlich auch nicht. 
Die 500 Auserwählten, die die Wählerschaft repräsentieren sollten, sahen es ähnlich wie ich: Herr Strache hat eindeutig gewonnen und es war eine furchtbare Blamage für die Grünen. Aber die Grünen sind ja sowieso kein Problem und jetzt schon gar nicht mehr, sondern das Größte Problem ist die rot-schwarze Koalition.


Bildquelle: Screenshot aus der Übertragung von Puls4

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Spare-Ribs wie ich sie mag

Ach ja, früher habe die Ripperl einen Tag vorher mariniert und mir bei der Marinade immer etwas Kreatives einfallen lassen. Aber dann bemerkte ich, dass die schon marinierten, vakuumverpackten Spareribs beim Spar, Holzbauer Spare-Rips, einfach schon fantastisch schmecken. Manchmal werden sie bevor sie fertig sind noch mit Knoblauchöl oder mit dunklem Balsamico bestrichen.
Dazu mache ich immer einen frischen Salat und zwei Saucen. Eine Cocktailsauce, die bei mir einfach aus Ketchup, Mayonnaise, Honigsenf und etwas Essiggurkerlessig besteht und eine Knoblauchsauce, die ich entweder auf Basis von eingeweichten Semmeln und gekochten Eiern mache, also wie die Wiener Schnittlauchsauce, oder einfach ein Joghurt mit Knoblauch und Salz.
Als weitere Beilage gibt es immer irgend welche Kartoffel. Heute röstete ich Jungzwiebel, Schnittknoblauch, Eierschwammerl und gekochte Kartoffel an und zwar mit dem Fett, dass ich vom Braten der Ripperl erhielt. Salz, Pfeffer, Majoran, Chili, Thymian, wenig Cury und viel Petersilie dran und fertig – einfach köstlich und kaum ein Arbeitsaufwand.
Getränkeempfehlung: ein Glas helle Freude, einen anderen Hopfensaft oder ein prickelndes Mineralwasser.

Das Foto machte ich, nachdem ich das Blech aus dem Rohr zog, wobei der Dunst die Linse beschlug, daher der Effekt einer Weichzeichnung. 😉

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