FB-Nutzer machen mir Sorgen,

„Ніжний ранковий світло“ by Balkhovitin – Own work. Licensed under CC BY-SA 3.0 via Wikimedia Commons –
denn ich befürchte, dass immer mehr Benutzer total verblöden und darüber hinaus zu Analphabeten werden. Wer sich selbst davon überzeugen will, der sieht sich einfach ein paar Kommentare an und das meine ich wörtlich, denn auf FB kann man die Kommentare nicht mehr lesen und darauf antworten, sondern man kann sich immer mehr animierte Gif’s statt Kommentare ansehen.
Die letzten Postings, die ich las und ursprünglich wollte ich dazu sogar einen Kommentar abgeben, aber als ich auf Kommentare klickte, fand ich die Motivation für diesen Artikel – das ist schon ein wenig Besorgnis erregend für mich.

oder

Und das auf der Seite von Zeit im Bild. Da kann man sich leicht vorstellen, wie es auf anderen Seiten aussieht, bei denen es nicht um unabhängige, unparteiische Nachrichten geht.

Was ich gerade mache?
Mich ärgern, weil ich wieder ein paar Minuten auf FB war. Das ist der reinste Kindergarten hier mit den animierten Gif’s statt mit Kommentaren. Aber was soll’s das Niveau war ohnehin vorher schon ein Katastrophe, aber da amüsierte ich mich wenigstens noch mit der Tatsache, dass die meisten FBler der Sprache nicht mächtig sind. Jetzt gibt es immer mehr blinkende Bildchen und dieser Spam, denn von Kommentaren kann man nicht mehr sprechen, hat mich wieder ein paar Minuten gekostet. Aber ich bin ja noch lernfähig …

Ach ja, das Bewertungssystem von FB, passt wenigstens immer besser zu den Benutzern.

(7)

Es gibt kein „Biofleisch“

Vegane Ernährung wäre aus ökonomischen, ökologischen und moralischen Gründen wohl die sinnvollste Entscheidung und auch gesundheitlich nicht nachteilig, aber diese Entscheidung soll jedem selbst überlassen werden. Aber Fleisch und Fliegen ist meiner Meinung nach viel zu billig. Für diese Produkte bin ich für höhere Besteuerung, teurere Auflagen und keine Förderungen.

Man kann es aber auch übertreiben:


Ein lesenswerter Artikel Kommentar: Es gibt kein „Biofleisch“

Ich finde die Witzbolde auf FB immer wieder amüsant, die mit dem Argument kommen, „der Mensch sei von Natur aus ein Carnivore oder zumindest ein Allesfresser, wie sein Gebiss zeigt“.

Und ich dachte schon es gab eine Evolution und eine geistige Entwicklung der Menschheit. Aber die Witzbolde zeigen mir, dass nicht alle daran teil nahmen, wenn Sie noch immer wie Raubtiere leben müssen.
Als der Mensch das Gebiss eines Allesfressers bekam, planten er jedenfalls noch keine Besiedlung des Marses.

(12)

Fridays for Future Demos im Supermarkt


Julia Löhr meint in der FAZ, dass es etwas brächte im Supermarkt zu demonstrieren. Ich bin da eher skeptisch und ja, das Konsumverhalten sollte sich unbedingt ändern. Aber über Politik kann das besser gesteuert werden, denn die Menschen werden nicht freiwillig auf etwas verzichten und plötzlich Verantwortung zeigen.
Wenn Fleisch extrem teuer wird und Produkte in denen unnötig umweltbelastende Chemikalien und Mikroplastik enthalten sind ebenfalls, dann wird der Konsument zu den billigen, umweltfreundlichen Produkten greifen. Die Politik kann das über Auflagen (z.B. bei Tierhaltung, Transport, Schlachtung … ) und über Steuern am sinnvollsten für die Umwelt und die Gesellschaft regeln. Von den Unternehmern könnt ihr nicht erwarten, dass sie nicht optimale Gewinne erzielen wollen, aber man könnte sie dazu zwingen, optimale Produkte zu erzeugen.

(4)

Veganes Ratatouille mit vegetarischen Kaspresslaibchen

zurück zu Dienstag – Gemüse || Leben ist Veränderung – ich lebe gerade bewusst


Veganes Ratatouille mit vegetarischen Kaspresslaibchen

Zutaten für’s Ratatouille:

  • 1 gelber und 1 roter Paprika
  • 1 Zuchini
  • 3 Tomaten
  • 3 Zehen Knoblauch
  • 1 große Zwiebel
  • Olivenöl
  • Salz, Pfeffer
  • Thymian, Rosmarin, Liebstöckl und Chili vom Balkon
  • Gemüsebrühe *

Zutaten für meine Kaspresslaibchen

  • Semmelwürfel
  • Mehl>
  • geriebenen Käse)
  • Kokos- und Sojamilch mit einem Ei versprudelt
  • Salz, Pfeffer, Petersilie, Muskatnuss

Zubereitung

Zur Gemüsebrühe* sei noch erwähnt, dass ich mir die selbst mache und zwar entweder aus dem Fond beim Blanchieren und Kochen von Gemüse, oder einen Kräutersud aus verschiedensten, fein gehackten Kräutern (vom Balkon), die ich mit viel Salz und Olivenöl haltbar mache.

Es heißt zwar, auch die besten Köche kochen nur mit Wasser, aber bei mir stimmt das nicht. Ich kochte das erste Gemüse in Salzwasser, aber dann verwende ich dieses immer weiter und diese Gemüsebrühe wird nur mehr ab und zu mit Wasser verdünnt.

Kaspresslaibchen

So jetzt geht’s aber los.
Kokos-Sojamilch salzen, pfeffern und etwas Muskat hinein reiben dann mit dem Schneebesen durch schlagen und damit die
Semmelwürfel übergießen und dann ein wenig durch mischen und in die Schüssel drücken. Nach etwa 10 Minuten die gehackte Petersilie und den Käse dazu geben und mit einer handvoll Mehl bestreuen. Gut durchmischen und Laibchen formen und diese in wenig Öl (ich nehme Erdnussöl) bei kleiner Hitze beidseitig goldbraun braten.
Anmerkung: aus der gleichen Masse (eventuell etwas weniger Käse und mehr Mehl) forme ich für andere Speisen Knödel in verschiedenen Größen und koche sie in Gemüsebrühe.


Knoblauch fein hacken und die Zwiebel in Streifen schneiden und in Olivenöl glacieren.

Paprika, Tomaten, Kräuter

Dann kommen die in Streifen geschnittenen Paprika dazu, weiter rösten und schließlich die geschnittenen Tomaten und die Kräuter beigeben. Jetzt salzen und pfeffern und dann muss ich aufpassen, dass ich nicht zuviel Chili dazu gebe, denn würde ich nur für mich kochen, verwendete ich die 3-fache Menge meiner scharfen roten, getrockneten und gemahlenen Zwerg-Chili vom Balkon. Mit vier Pflanzen zwischen den Geranien-Kisterln kann ich meinen Jahresbedarf gut abdecken. Noch kurz rösten, mit der Gemüsebrühe aufgießen und noch etwa 20 Minuten köcheln lassen.
Fertig -Mahlzeit.

(23)

Dienstag – Gemüse

Dieser Artikel ist eine Ergänzung zu Leben ist Veränderung – ich lebe gerade bewusst
Ich kenne mittlerweile schon viele Rezepte für gute vegetarische oder vegane Speisen, aber ich will nicht jeden Tag neu überlegen müssen, sondern manchmal einfach auf mein Repetoire zurückgreifen können, weshalb ich mir hier Rezepte sammle, die ich Dienstags kochen werde. Dabei möchte ich das überhaupt am Anfang jeden Dienstag weiter ausbauen.

Grundsätzlich verwende ich eher keine exotischen und seltenen Gewürze und Kräuter, denn das klingt dann zwar oft recht gut, aber ich bevorzuge die Kräuter von meinem Balkon, deshalb habe ich sie ja. Auch bin ich ein begeisterter Restlverwerter, doch diese Rezepte schreibe ich hier lieber nicht auf, denn bis jetzt schmeckt meinen Lieben mein Essen, was auch so bleiben soll. Unlängst habe ich doch glatt einen veganen Brotaustrich, ein übrig gebliebenes vegetarisches Gordon Bleu (Melanzani statt Fleisch) und einen Rest vom Letscho, sowie einen übrig gebliebenen Tomatensalat in meine Füllung für Zucchini gegeben und es war lecker. 😉

 

(5)