Lösung für E-Scooter Problem

Vor einiger Zeit habe ich mir die E-Scooter Apps angesehen und ausprobiert, siehe E-Scooter Sharing, Bikes und E-Bikes in Wien. Da ich Probleme beim Gehen habe, überhaupt über weitere Strecken, war ich sehr begeistert. Die Anmeldung war einfach und ging schnell und schon konnte ich einen E-Scooter freischalten und ausprobieren. Da man sie überall dort abstellen darf, wo man auch ein Fahrrad abstellen darf, ist man nicht an bestimmte Standorte oder Stationen gebunden und am Ziel gibt man den Scooter einfach zurück und muss sich keine Sorgen machen, ob er gestohlen wird. Man kann erledigen, was man zu tun hatte und mit ein bisschen Glück steht der Scooter noch da und man kann damit auch wieder zurück fahren. Sonst gibt es in der Nähe wahrscheinlich einen anderen. Den Standort des nächsten Scooters, sieht man mittels App und was mich überrascht hat, sogar auf Google Maps, scheinen sie auf, wenn ich eine Route (mit öffentlichen Verkehrsmittel) berechnen lasse.
Nun werden aber immer mehr Stimmen laut, die sich beschweren, weil die E-Scooter wirklich überall, wo es nicht erlaubt ist, abgestellt werden und herumliegen. Ich habe mich selbst auch schon oft gewundert und manchmal auch geärgert. Wie asozial und verblödet muss man eigentlich sein, um einen Scooter am Gehsteig an einer Kreuzung abzustellen, obwohl auf der anderen Seite der Straße eine U-Bahn Station (in dem Fall war es Krieau) mit viel Platz und Abstellplätzen für Räder uns E-Scooter ist. Sogar eine Citybike Station ist dort. Das ist schon ärgerlich, genauso wenn so ein Verrückter gegen die Einbahn, oder auf den Gehsteig fährt, obwohl das natürlich verboten ist und das auch noch mit relativ hoher Geschwindigkeit.
Ach ja, ich wollte ja eine Lösung vorschlagen. Die Stadt Wien sollte das selbst in die Hand nehmen und die Anbieter sollten gezwungen werden, einen Vertrag mit der Stadt abzuschließen und eine Grundgebühr für jeden Scooter zahlen. Scooter sollten einen Chip und eine gut sichtbare Nummer bekommen, über die der Scooter von jedermann, aber vor allem auch von Beamten identifiziert werden kann. Die Anbieter sollten bei der Registrierung die Personalien und Adresse des Benutzers verlangen und ihn haftbar machen, bei ungesetzlicher Verwendung.
Wenn dann ein E-Scooter irgendwo herumsteht oder -liegt, wo er das nicht darf, oder gegen die StVO verstößt, sollten Beamte, vor allem Organe der Parkraumüberwachung strafen und die Strafe sofort vom Anbieter kassieren. Dieser muss sich die Strafe dann vom Benutzer holen. Ich bin davon überzeugt, dass die Stadt dadurch beachtliche Einnahmen hätte und gleichzeitig das Problem mit den E-Scootern gelöst hätte.

Das wäre doch eigentlich recht einfach, daher frage ich mich, wo bei meiner Idee der Haken ist, denn die Stadt Wien müsste auf so einfache Lösungen eigentlich doch auch selbst kommen. Naja, vielleicht klärt mich jemand in einem Kommentar auf. Oder vielleicht wird die Idee umgesetzt, falls sie gut ist.

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Ethik für ALLE

Habe hier gerade das Volksbegehren unterstützt.

Volksbegehren
Kurzbezeichnung: Ethik für ALLE
Registrierungsnummer: 001/2019
Text des Volksbegehrens:
Zur Erfüllung des Wertevermittlungsauftrages der Schule (§1(2) SchOG, Art14(5a) B-VG) fordern wir die Einführung
eines vom Religionsunterricht entkoppelten Ethikunterrichtes in jeder Schule mit Öffentlichkeitsrecht als Pflichtfach
für alle SchülerInnen von der 1. bis zur 12./13. Schulstufe. Ferner fordern wir: -Ein abgeschlossenes EthikLehramtsstudium als Mindestqualifikation für EthiklehrerInnen -Unvereinbarkeitsregeln für Ethik-und zugleich
ReligionslehrerInnen -Ein Ethikfachinspektora

Ethik auf Wikipedia, von dort ist das Artikelbild.

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Österreich wird GRÜN

Strache zerstört die FPÖ, Kurz lässt sich segnen und tut so, als wollte er einen katholischen Staat errichten (wurde er eigentlich schon heilig gesprochen, oder kommt das erst?) und PRW ist nicht einmal in der eigenen Partei beliebt. Österreich wird grün, ihr lasst uns ja gar keine andere Wahl. Also alles bestens, nur weiter so, passt, Kogler for Kanzler. 👍😂

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FPÖ verhöhnt die Österreicher

in einer unglaublich unverfrorenen Art und Weise.
2017 macht sich die FPÖ stark mit dem Versprechen, dass sie gegen die Korruption vorgehen werden, wenn sie in die Regierung kommen. Sie kommen in die Regierung und ihr Parteichef stellt sich als der korrupteste Politiker heraus, den man sich vorstellen kann (Ibiza-Gate). Darauf hin geht sogar die Regierung unter und Strache legt alle Ämter und Funktionen zurück.
Er bekommt genügend Vorzugsstimmen für ein EU-Mandat und täglich tauchen (angeblich auch auf seiner FB-Seite) neue Gerüchte auf bzgl. der Annahme des Mandats. Der Parteichef Hofer spricht gestern mit Strache bzgl. EU-Mandat und gibt dazu ein Statement im TV ab und meint: Philippa Strache könnte einen Listenplatz bekommen und kandidieren und Strache selbst könne eventuell bei der Wien-Wahl kandidieren und bezgl. EU-Mandat wird er morgen seine Entscheidung bekannt geben.
Philippas Kandidatur wurde inzwischen Bestätigt.

Fasse also gerade meine Meinung zum aktuellen, unglaublich frechen und korrupten Postenschacher in der FPÖ zusammen:
Philippa ist wie jeder FPÖlerIn Teil der FPÖ und somit korrupt, verlogen, machtgeil, EU-, umwelt- klima- und menschenfeindlich!

Um meine anderen Attribute verständlicher zu machen sei noch gesagt, dass Strache, die FPÖ und deren Wähler bis vor Kurzem den von Menschen gemachten Klimawandel leugneten und sich darüber lustig machten. Jetzt sahen sie bei der EU-Wahl die Tendenz und Hofer meint wieder in einem TV-Statement, dass der Klimaschutz in ihr Parteiprogramm aufgenommen wird.
Prinzipiell erfreulich, aber dadurch bestätigt sich mir die Verlogenheit und totale Unglaubwürdigkeit.

Eigentlich kann man diese Ereignisse kaum noch kommentieren, außer ev. mit einem Scherz: Ich glaube sogar in Schilda würde die gesamte FPÖ nach Ibiza abgeschoben.

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Abschaffung der Steuerbefreiung für Flugzeugtreibstoff

Gedanke zum Flugverkehr
Es gibt da so tolle Apps, mit denen man die Flugzeuge live beobachten kann. Unlängst viel mir z.B. ein Stau in der Umgebung von Schwechat wegen eines Gewitters auf. Da fragte ich mich: „Wie viel CO2 wird wohl weltweit jede Stunde in die Luft geblasen?“

Nach einigen Versuchen es zu berechnen, musste ich doch mit einer Schätzung zufrieden geben. Dann fand ich heraus, dass es dazu ja ohnehin Studien gibt. Laut CO2-Ausstoß der Luftfahrt könnte dramatisch steigen liegt die Gesamthöhe der Emissionen derzeit bei ungefähr 670 Millionen Tonnen pro Jahr und

Uno-Experten hatten in ihrem mit großem Abstand extremsten Modell eine Menge von 1,03 Gigatonnen CO2 für das Jahr 2025 ausgerechnet.

Ich lese da, dass über 200 000 Flüge täglich stattfinden und gleichzeitig weltweit etwa 59 000 Flugzeuge in der Luft sind. Da ich noch nie geflogen bin und in nächster Zeit auch nicht fliegen werde, kann ich schwer verstehen, wozu diese Vielfliegerei gut sein soll. Natürlich wird es dafür gute Gründe geben, aber wenn ich z.B. ein geschäftliches Meeting irgendwo hätte, würde ich eine Videokonferenz vorschlagen. Die ist billiger, umweltschonender, bequemer, viel schneller und aufgezeichnet kann sie auch gleich werden. Ja gut, schnell auf einen Kaffee nach Sydney fliegen, dass muss natürlich schon sein. Den kann ich ja nicht während einer Videokonferenz in Sydney trinken. Aber alle Flüge können nicht wirklich nötig und sinnvoll sein, denke ich.

Die CO2 Emission ist aber bekanntlich nicht das einzige Problem. Kondenzstreifen bilden künstlich Wolken die angeblich sogar vom Weltall aus zu beobachten sind…..
Leider sieht es auf den Meeren nicht besser aus. Sie brauchen sich ja nur einmal den Verkehr auf Maine Traffic ansehen.
Mein Hausverstand sagt mir, dass es nicht lange so weiter gehen kann und wird.

Abgesehen davon ist reisen per Bahn teurer als mit dem Flugzeug, was mir nicht sinnvoll erscheint, weshalb ich die europäische Bürgerinitiative: „Abschaffung der Steuerbefreiung für Flugzeugtreibstoff unterschrieb“.

Gegenstand:
Wir fordern die Europäische Kommission auf, den Mitgliedstaaten die Einführung einer Steuer auf Flugzeugtreibstoff (Kerosin) vorzuschlagen. Der Luftverkehrssektor genießt Steuervorteile, obwohl er eine der am schnellsten wachsenden Ursachen von Treibhausgasemissionen ist.
Wichtigste Ziele:
Auf umweltfreundliche Alternativen für den Luftverkehr werden hohe Steuern erhoben, während die Luftfahrt von zahlreichen ungerechten Steuerbefreiungen profitiert. Flugzeugtreibstoff (Kerosin) ist in Europa weiterhin steuerbefreit. Außerdem erheben die Mitgliedstaaten keine Mehrwertsteuer auf Flugtickets, wodurch das Flugzeug zu einem immer attraktiveren Verkehrsmittel wird, obwohl es das kohlenstoffintensivste ist. Die Besteuerung von Kerosin würde es der EU ermöglichen, ihre Mittel für eine umweltfreundlichere Mobilität drastisch aufzustocken, da im Verkehrssektor die Treibhausgasemissionen am stärksten ansteigen.

Unterstützung ist hier möglich.

Weblinks
MarineTraffic
59.000 Flugzeuge in der Luft: Position künftig lückenlos erfasst
Flugzeuge verursachen große CO2-Emissionen
CO₂-Fußabdruck meines Flugs berechnen
Die wahren Kosten des Fliegens: Klimakiller Luftverkehr
CO2-Ausstoß der Luftfahrt könnte dramatisch steigen
Statistiken zum Thema Flugpassagiere

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