Sommergespräch mit Bundeskanzler Kurz

(Last Updated On: 24. Mai 2018)

Hier müsste ich mir eigentlich nur den Link zu FB notieren, denn dort habe ich schon alles gesagt.

Meine allererste Reaktion, war:
Ich hasse so Groupie-Plattitüden, aber was soll ich machen, ich muss es nach dem Sommergespräch einfach sagen: „Herr Kurz ist der beste Kanzler, den Österreich je hatte!“
Die Presse dürfte den falschen Sender erwischt haben.

Dann las ich den Standard und meinte:
Warum sollten Presse-Leser nicht erfahren, was ich den Standard-Lesern gerade sagte:
Als erstes fällt mir auf, dass Presse-Leser mehr Interesse daran zeigen, wenn unser Bundeskanzler spricht. Zu Frau Milborn finde ich, dass es geeignetere Moderatoren für Sommergespräche gäbe, aber wenn man Sommerstreitgespräche möchte, ist sie eine gute Wahl. Aber auch dazu hat Herr Kurz so ganz nebenbei alles geklärt, in dem er ihr sagte, dass sie eine gute Oppositionspolitikerin abgäbe. Damit bin ich auch schon bei Herrn Kurz. Er hat sich wieder ganz so gezeigt, wie ich mir einen Kanzler wünsche. Ich merke, dass er nur deshalb rhetorisch so gut ist, weil er auch meint was er sagt und hart daran gearbeitet hat. Man kann ihm nichts vorschwindeln und er bleibt bei den Fakten. Zuerst wollte Frau Milborn den Anschein erwecken, als wäre die Zusammenlegung der SV-Träger nicht gut. Als sie merkte, dass sie am Holzweg ist, meinte sie: naja, ihr habt es ja eh nur auf 5 zusammenlegen können, nur um ein Beispiel zu nennen. Herr Kurz zeigte sich freundlich, engagiert und man merkt, dass er nach wie vor eine gute Zusammenarbeit möchte und keine ewigen Streitereien um des Kaisers Bart. Seine Jugend, seine Eloquenz und sein perfektes Auftreten und Erscheinungsbild wird ihm dann noch vorgeworfen, aber das dürfte wohl eher an den Betrachtern liegen. Einen verkommenen Menschen mag er arrogant erscheinen. Sein Alter hingegen finde ich auch besonders bemerkenswert, aber im positivem Sinn. Wenn jemand in diesem Alter schon so fleißig und gut ist, von dem kann man noch viel erwarten.
Bravo, Herr Bundeskanzler! So macht Politik schon fast Freude, ihr ehemals verdrossener Weiß-Wähler.

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