Office – 30 Jahre danach

(Last Updated On: 20. März 2018)

Vor etwa 30 Jahren schrieb ich in MS-Office ein etwas 500 Seiten umfassendes Buch mit Bildern, Graphiken, Tabellen und Symbolen. Natürlich alles in Farbe und das einzige Problem das ich dabei hatte war, dass mein 486er PC schon eine gewisse Zeit benötigte, um das gesamte Dokument zu laden. Aber es ging und alles funktionierte. Heute schaffe ich es nach tagelangen Versuchen mit keinem Office Produkt ein etwas 100 seitiges Dokument zu erstellen, das nur Text enthält und in Schwarz-Weiß gehalten ist. OpenOffice und LibreOffice macht schon bei der Formatierung Probleme und es ist mir unmöglich den „hängenden Einzug“ weg zu bekommen, wenn ich einen Text kopiere und einfüge. StarOffice ist nicht mehr erhältlich.
Das neueste MS-Office meldet mir, dass das Inhaltsverzeichnis noch nicht verfügbar ist! In Google Docs funktionierte alles, aber wenn ich das docx mit irgend einem Programm öffne, ist das Inhaltsverzeichnis unbrauchbar.
Ich konnte jetzt mit Google Docs das Buch erstellen und mit Word 2007 ein Inhaltsverzeichnis einfügen, aber ich bin wirklich enttäuscht von der Entwicklung. vor 30 Jahren funktionierte alles bestens, dann im Open Office unter Linux auch jahrelang und heute ist es mir kaum mehr möglich, ein einfaches Dokument mit der angebotenen Software zu erstellen, geschweige denn ein gültiges, fehlerfreies Epub3.0
Da kann man sich allerdings mit Calibre helfen, denn sämtliche Versionen von LibreOffice, MS Office und Google Docs zeigen bei der Validierung Fehler.

Ich verstehe, dass die Anwendungen komplexer und komplizierter werden und immer neuen Anforderungen angepasst werden müssen, aber ich bin trotzdem enttäuscht von den heutigen Programmierern und SW-Entwicklern. Schämt euch, vor 30 Jahren konnten sie es besser!

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