Daten-Skandal bei Facebook – Die spinnen wohl, die Datenschützer!

(Last Updated On: 24. März 2018)

Ich war und bin kein Fan von Facebook, sondern ich hielt es immer für sinnlose Zeitverschwendung. Aber den Daten-Skandal verstehe ich nicht, denn die Benutzer sind doch total darauf erpicht, ihre Daten preis zu geben. Es ist eine Selbstdarstellungs-Manie, die laut einigen Studien schon als krankhaft bezeichnet werden kann. Manche stellen sich ungesichert illegal auf ein Hochhaus, nur um bekannt zu werden und andere können nicht einmal mehr auf’s WC gehen, ohne es der Community mitzuteilen.
Facebook ist kostenlos und trotzdem machen sie große Gewinne, genauso wie Google, die mir sofort nach dem Facebook-Skandal neue AGB’s geschickt haben. Ich glaube es kann keinen FB-User zwischen 10 und 100 Jahren geben, dem nicht völlig klar ist, dass seine Daten weiter verwendet werden. Trotzdem gibt sie jeder bereitwillig her und ist auch noch stolz darauf. Wo ist da der Skandal, wenn diese dann genutzt werden?
Wenn sie heute Artikel für den Garten auf Amazon kaufen, bekommen sie von Google bei der nächsten Gelegenheit eine Ad-Words Werbung für Artikel für den Garten eingespielt. Was glauben denn die Benutzer wie das funktioniert? Glauben sie FB, Google und Amazon werden vom lieben Gott beraten und der sagt ihnen, wer welche Werbung bekommen soll?
Ich vermute, dass sich bei diesem Daten-Skandal nur wieder jemand wichtig macht, um selbst bekannt und berühmt zu werden. Wie gesagt, mir ist FB unsympathisch, aber in diesem Fall ist meiner Meinung nach der Benutzer selbst schuld. Keiner wird dazu gezwungen einen VB-Account zu haben und sogar Trump weiß schon, dass es Fake-News gibt und man nicht jedem alles glauben darf.
Ich bin eher für die Schließung der Datenschutzbehörden, als für die Bestrafung von FB, obwohl ich FB nicht mag. Ich finde die Rechte der Menschen sind wert geschützt zu werden, aber nicht Daten, die sie freiwillig her geben. FB stellt den Benutzern nur eine Technologie zur Verfügung, damit sie ihren Selbstdarstellugnswahnsinn ausleben können, was ist daran schlimm? Sicher nicht die Technologie und auch nicht die selbstverständliche Weiterverwendung der Daten, denn dazu werden sie ja gesammelt. Nein, schlimm ist das Verhalten der Benutzer. Zuerst um jeden Preis seine Daten bekannt geben und so weit wie nur irgendwie möglich zu verbreiten und sich dann beklagen, dass FB ihre Daten nutzt! Asterix hätte vermutlich gesagt: „Die spinnen wohl, die Datenschützer!“

Aber was soll’s, der Begriff Datenschutz ist ja selbst schon so verblödet, die die damit gemeinte Aktion. Denn was ist sind Daten?
Wikipedia:

Unter Daten versteht man im Allgemeinen Angaben, (Zahlen-)Werte oder formulierbare Befunde, die durch Messung, Beobachtung u. a. gewonnen wurden.[1] In der Umgangssprache versteht man darunter Gegebenheiten, Tatsachen, Ereignisse.[2] Daneben existieren in verschiedenen Fachbereichen, wie z. B. der Informatik oder der Wirtschaftstheorie, unterschiedliche – wenn auch meist ähnliche – Definitionen. Eine einheitliche Definition gibt es jedoch nicht.

Mein Name ist Helmut Hirner. Die Angabe ist, dass mein Name Helmut Hirner ist. Wenn ich diese Daten schützen möchte, dann muss ich ein Backup anlegen und/oder sie in verteile Systeme einspeisen, wo sie nicht mehr gelöscht werden können. Datenschützer schützen also nicht Daten, sondern sie wollen sie vernichten bzw. löschen oder zumindest die Weitergabe der Daten verhindern. Wieso nennen sie sich dann Datenschützer? Eine viel zutreffendere Bezeichnung für sogenannte Datenschützer wäre doch Datenvernichter, Datengeheimhalter oder Datenverstecker, oder?

Weblinks
Es lebe die Datenfreiheit!
Island und die Datenfreiheit
Gastvorlesung „Datenschutz oder Datenfreiheit?“Datenschützer durchsuchen Cambridge Analytica
Facebook droht nach Datenskandal Existenzkrise
Hat Facebook Hochverrat begangen?
Datenschutz-Skandal – Facebook: „Wir wurden betrogen und sind unglaublich wütend“

Bildquelle: http://www.zdnet.com/article/big-data-2018-cloud-storage-becomes-the-de-facto-data-lake/

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