Aufstand der Menschheit

(Last Updated On: 16. März 2018)

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Jetzt erkannte die Menschheit, dass sie so ein Leben nicht wollten und versuchten einen Putsch. Da jede Kommunikation kontrolliert wurde, konnten sie sich nur spontan zu einem Angriff entschließen. Fast alle Menschen der Stadt, die von dem Aufstand und Gewaltausbruch etwas mitbekamen, beteiligten sich spontan. Dieser klägliche unorganisierte Versuch wurde in wenigen Minuten von Kampf-Androiden niedergeschlagen. Das Gebiet, in dem die Revolution ausbrach, wurde mit Giftgas und Salzsäure gereinigt. Im Radius von 10 km wurde alles Leben vernichtet. Die Medien übertrugen sonst nur binären Code für die Androiden, aber es gab noch stündlich Nachrichten für Menschen und Unterhaltungskanäle. In den Nachrichten wurde der Putschversuch der Menschen mit einem einzigen Satz abgehandelt. Systemfeinde hätten defekten Androiden Folge geleistet, weshalb sie eliminiert werden mussten.
Später ab es noch einmal einen Versuch, wobei sich die Menschen, die sich wehren wollten in einem Lager im Gebiet des Amazonas versammelten. Der Problemherd wurde in gleicher Weise ausgelöscht, wie der oben erwähnte Putschversuch.

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Es gab noch ein Gesetz, doch das wurde von Androiden erlassen. Schwere vergehen, also solche, die das System schädigte, wurden mit Lebenslänglich bestraft. Wer Lebenslänglich bekam wurde in einer Biomüllverwertungsanlage eingeschläfert und von einem Häcksler zerkleinert. Genau so wie sämtliche Tiere und Pflanzen, die ohnehin nur Ressourcen verbrauchten. Mit dem Bio-Müll wurden Erdunebenheiten ausgeglichen, denn die Androiden bauten ihre Produktionseinrichtungen gerne auf ebener Erde. Bei kleineren Vergehen wurde eine Korrektur angeordnet. Diese Korrektur dauerte 7 Tage und die Gefangenen wurden 18 Stunden lang täglich mit einer Korrekturanordnung beschallt. In den 6 Stunden Schlaf, den man ihnen zusagte, wurden sie ebenfalls stündlich kurz geweckt, um die Korrekturanordnung zu hören. Viele Bestraften zogen das Einschläfern vor, oder entschieden sich während der Korrektur dazu. Diese Möglichkeit hatte jeder Mensch zu jeder Zeit. Ein Satz genügte und in der nächsten Minute war man unterwegs in die Biomüllverwertungsanlage.
So eine Korrekturverordnung gab es zum Beispiel, wenn ein Mensch versuchte Tiere oder Pflanzen zu halten, oder gar zu züchten.
Hatte ein Mensch ein Problem mit einem anderen Menschen, oder ermordete er sogar einen, so war dies keine Straftat, sondern ein Problem unter Menschen. Als einzige Konsequenz wurde das Mordopfer entsorgt.

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