Fahrscheinkontrolle in bzw. vor der Linie 2

Ich benutze die Straßenbahn Linie 2, wegen der extrem langen Wartezeiten ohnehin sehr ungern, aber manchmal bleibt mir keine Wahl. 15 bis 20 Minuten sind keine Seltenheit und vorletztes mal fiel sie in meiner Richtung überhaupt aus, aber für einen Verkehrsunfall kann man die Wiener Linien nicht verantwortlich machen. Letztes mal wartete ich 20 Minuten in der eisigen kälte, aber heute hatte ich Glück. Gegen 9:15 am Karmeliterplatz in Richtung Kagran musste ich Glücklicher nur 13 Minuten warten. Eine weitere, es werden ja meist die nächsten zwei angezeigt, sollte dann in 34 Minuten kommen. Neben mir wollten 2 Damen einsteigen, als die erste plötzlich von hinten angesprochen und aufgehalten wurde. Die zweite wollte wissen was da los ist und drehte sich auf der Stufe des Einstiegs um, als ich den Mann hinter mir hörte: „Ja, Sie auch, aussteigen und zeigen Sie mir ihren Fahrschein.“ Sie war auf meiner Höhe, sah mich kurz an und stieg tatsächlich aus. Mich belangte er nicht. Und wenn, dann hätte er mich auch nur mit Gewalt am Einsteigen hindern können, was ihm dann eine Anzeige eingebracht hätte. Ich stehe sicher keine weitere halbe Stunde in der Kälte, weil ein lustiger Schwarzkappler Spaß haben will. Normalerweise treten die ja zu zweit oder in einer Gruppe auf, aber ich sah keinen anderen, was mich vermuten lässt, dass es sich überhaupt um einen Betrüger handelte. Ich hätte jedenfalls einen Ausweis verlangt und ein Foto von ihm gemacht, falls er mich doch irgendwie am Einsteigen hindern hätte können.
Liebes Team der Wiener Linien, falls das ein Kontrollor war, dann schmeißt ihn raus und stellt normale Menschen ein.
Ich habe zwar eine Jahreskarte, trotzdem finde ich die 7 Tricks: So entkommt ihr Wiens Schwarzkapplern amüsant.

Hier noch die Linie 2 zwischen Dornbach und Friedrich-Engels-Platz und zuletzt noch eine Frage: Was nützt eine Verbesserung durch Niederflurfahrzeuge (siehe Linie 2: Verbesserungen nach Kritik), wenn man vom Kontrolleur am Einsteigen gehindert wird?

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Das große Insektensterben


Das Insektensterben nimmt bereits derartige Ausmaße an, dass nicht nur The New York Times gerade darüber berichtet, und Spektrum Das große Insektensterben und ARTE (siehe eingebettetes Video), sondern auf Wikipedia gibt es dafür auch schon einen Eintrag unter Insektensterben. Manch einer denkt jetzt vielleicht: „sehr gut, brauche ich keinen Insektenspray mehr“, oder „hoffentlich sterben die Gelsen als erstes“, aber so harmlos ist die Angelegenheit nicht. Man braucht sich nur das Video oben von ARTE ansehen, um mehr darüber zu erfahren und gleichzeitig schöne Bilder zu sehen.

Die artenreichste Klasse unseres Planeten, die Insekten, die noch dazu am Anfang der Nahrungskette stehen und die Pflanzen bestäuben, sind in den vergangenen 30 Jahren bis zu 75 Prozent verschwunden. Bei Säugetieren zum Beispiel, fällt es leichter auf, wenn eine Art bedroht ist, oder ausstirbt, als bei Insekten, aber es wird Zeit, dass der Mensch umdenkt. Es sollte zumindest beim Einsatz von Chemikalien berücksichtigt werden und ein paar Grünstreifen in Monokulturen sollten sich die Landwirte auch leisten können. Allerdings wird das alleine nicht genügen und wenn das große Krabbeln aufhört, wird auch das großartige Blühen aufhören. Hoffentlich wird den Menschen vorher klar, dass es nicht „nur“ um den Honig geht.

Weblinks:
The Insect Apocalypse Is Here
Experten warnen vor Insektensterben
Insektensterben
Pollinator decline
Rote Listen
Rote Liste gefährdeter Arten


Quelle Beitragsbild: Screenshot aus dem eingebetteten Film von ARTE

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Die UN-Mitglieder geben jährlich über eineinhalb Billionen 1.500.000.000.000 Euro für Militär aus

Von United States Department of Energy – Gemeinfrei, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=443729

und in den wirtschaftlich stärksten Ländern zeigt sich in den letzten Jahren eine steigende Tendenz. Ich habe mir ausgerechnet, wie viel die 193 Mitgliedsstaaten der  Organisation UN, die seit 1945 das Ziel hat, für Weltfrieden zu sorgen pro Jahr für ihr Militär ausgeben.  Hier finden Sie die Charta. Sind wir nicht alle, die in einem Mitgliedsstaat leben völlig unglaubwürdig?

1,5 Billionen Euro jährlich und was bekommen wir dafür? Was kann man damit anfangen? Man kann Kriege führen und für Elend, Not und Tod sorgen, das ist aber auch schon alles.

Die Tabelle zeigt die  Mitgliedstaaten der Vereinten Nationen und hier finden Sie Quellen zum Verteidigungsetat der Mitgliedsstaaten:

Ich würde von der UNO nur dann etwas halten, wenn alle Mitgliedsstaaten ihre Militärs der UN übergäben, das Militärbudget reduzierten und an die UN überwiesen, damit diese für Sicherheit und den Weltfrieden sorgen kann.

Grundsätzlich wäre die UNO eine hervorragende Organisation, um wirklich dauerhaft für Weltfrieden sorgen zu können, was ich auch vor 10 Jahren schon erkannte, siehe Wozu Eurofighter und ein Militär, wenn es die UNO gibt?
Leider wird sie nicht ehrlich und effizient geführt.

Weitere Weblinks:
Militärausgaben weltweit gestiegen – USA Spitzenreiter
Die Welt rüstet weiter auf
Replacement Migration – muss ich jetzt umziehen, oder schaffen wir die UNO ab?

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Atom-U-Boote sind genau das, was die Welt am dringendsten benötigt, oder?

Von OS2 John Bouvia – http://www.dodmedia.osd.mil cropped from http://www.dodmedia.osd.mil/Assets/1994/Navy/DN-SC-94-01951.JPEG, Gemeinfrei, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=1134807
Wozu? Na um Schiffe zu versenken und zu zerstören und um Ziele an Land mit Raketen und sogar Atomraketen angreifen und zerstören zu können, also um möglichst viel Schaden anrichten und Menschen töten zu können. Ist doch genial, oder? Da sind ein bis zwei Milliarden Anschaffungskosten, je nach Klasse, natürlich schon gerechtfertigt. Das sind allerdings nur die Anschaffungskosten, es kommen noch Betrieb, Wartung, Waffen hinzu.

Ich sah gerade eine Doku „Atom-U-Boote – Mission unter Wasser“ und eine weitere über die französischen Atom-U-Boote konnte ich mir auch nicht entgehen lassen, da mich Hightech fasziniert. Und diese Kriegsmonster strotzen nur so von Spitzentechnologie. Noch während ich Details über Technik und Kosten erfuhr, fragte ich mich, wozu soll das gut sein und wieso werden die Mitglieder der Besatzung als Helden dargestellt? Gut, auf engstem Raum zu leben, hinter einem ein Atomreaktor und vor einem ein riesiges Waffenarsenal und das etwas 300 m unter dem Meeresspiegel ist schon etwas besonderes und sehr gut ausgebildet und mutig müssen diese Krieger auch sein, aber was ist daran heldenhaft? Wann wird der Mensch endlich aus der Vergangenheit und seinen Fehlern lernen?
https://de.wikipedia.org/wiki/Atom-U-Boot

https://www.welt.de/mediathek/dokumentation/technik-und-wissen/sendung160386475/Atom-U-Boote-Mission-unter-Wasser.html

https://www.welt.de/wirtschaft/article166920014/Groesstes-Atom-U-Boot-der-Welt-faehrt-durch-die-Ostsee.html

https://www.welt.de/mediathek/dokumentation/technik-und-wissen/sendung155729558/Superschiffe-Atom-U-Boot-USS-Kentucky.html

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Erster Schnee

Von Schneechaos kann man nicht sprechen, aber immerhin wird Wien erstmals vor den kommenden Winter angezuckert. Und gleichzeitig mit dem Schnee kommen auch die Möwen und fliegen, in der Hoffnung auf ein paar Brotkrümel, ganz knapp am Fenster vorbei, sobald man es öffnet.

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