Sand (Teil 2): nachhaltige Alternativen | ETH Zürich

https://www.ethz.ch/de/news-und-veranstaltungen/eth-news/news/2014/10/sand-teil-2-nachhaltige-alternativen.html

Geniale Ideen, die hoffentlich  bald umgesetzt werden.

Wenn einmal alles Land zubetoniert und verbaut ist, wird eine neue Phase eintreten und es wird nur mehr  umgebaut werden.

Leider wird Recycling in allem Bereichen erst dann zum Thema werden ,  wenn es billiger wird, als der Raubabbau von Rohstoffen. 

Wenn ich bedenke,  dass es Gegenden gibt, in der eine Person, ein Monat lang täglich den ganzen Tag über Sand sieben und stehlen muss, damit mit dem Erlös der gewonnen LKW-Ladung seine Familie ernährt werden kann, dann kann das wohl nicht mehr lange dauern, bis endlich jemand zum recyceln anfängt,  oder eine Alternative marktfähig macht. 

(10)

Wieso eignet sich Sand aus der Wüste nicht zum Bauen bzw. Beton mischen ?

Das habe ich mich auch schon gefragt und die Antwort von Soulraizer erklärt es schon recht gut http://www.gutefrage.net/frage/wieso-eignet-sich-sand-aus-der-wueste-z-b-aus-der-sahara-nicht-zum-bauen-beton-mischen-oder.

Beton besteht aus: KIES, SAND, ZEMENT und Wasser. Dazu muss man auch noch die DIN 4226 kennen. Sie besagt: Beurteilungskriterium für Zuschläge nach DIN 4226, darf der Anteil ungünsig geformter KÖRNER 50 Massen % im Gesamtzuschlag nicht überschreiten…..

Die Sandkörner sind einfach zu glatt, weshalb das Bindemittel nicht an ihnen haften bleibt. Trotzdem kann man ihn über Umwegen als Polymerbeton verwenden, wie Mit einem neuen Verfahren wird aus Wüstensand ein Baumaterial zeigt. Auch hier setzt man auf Polymerbeton – Beton aus Wüstensand soll die Welt verändern. Statt mit Zement werden die Wüstensandkörnchen mit Polyesterharz gebunden.

Als ich das erste mal von Strand- und Sandräubern hörte, hielt ich es für Fake-News. Aber es stellte sich heraus, dass tatsächlich der Sand von Stränden gestohlen wird.
Die Strandräuber
Wenn die Strände schwinden
Sanddiebstahl auf Sardinien
Sand wird zur Schmuggelware
Kein Sand am Meer
Sie haben den Strand einfach aufgeladen und mitgenommen
Wie Gold am Meer

Für Sandkraftwerke eignet sich der Wüstensand aber auf jeden Fall.

Da ergibt sich für mich schon die nächste Frage: „Kann man vielleicht Wüstensand für die Strände verwenden?“
Dazu fand ich Umstrittener Wüstensand für Mallorcas Golfplätze und daraus ein Zitat:
Besonders eklatant sind die Zustände auf den Kanarischen Inseln. Sie liegen westlich der nordafrikanischen Küste. Auch dort macht sich der Klimawandel bemerkbar. Sand ist ein teures Gut geworden. Regionale Unternehmer haben sich deshalb auf den Handel mit Sand aus der Westsahara spezialisiert. Sie schütten damit Badestrände auf Gran Canaria oder Teneriffa auf und legen auch künstliche Strände an, auf denen die Urlauber dann weich liegen können. – derstandard.at/2000058882553/Umstrittener-Wuestensand-fuer-Mallorcas-Golfplaetze

(470)

Flüchtlingspolitik, Entwicklungshilfe – Nicht das System ist krank, sondern wir sind es!

amalavida.tv [CC BY-SA 2.0 (http://creativecommons.org/licenses/by-sa/2.0)], via Wikimedia Commons
amalavida.tv [CC BY-SA 2.0 (http://creativecommons.org/licenses/by-sa/2.0)], via Wikimedia Commons

Ich habe dazu gerade ein anschauliches Video gesehen. Genau so ist es und eine angemessene Zuwanderungspolitik soll natürlich vorhanden sein, aber bringen tut sie nicht viel für die Menschheit. Einwanderer sind ja auch dem Einwanderungsland nützlich und ein gewisser Prozentsatz kann auch verkraftet werden, wenn Leute einwandern, die eigentlich nicht gebraucht werden. Um global mit der Situation fertig zu werden, müssten die Länder mit einem hohen Lebensstandard endlich umdenken und sich massiv um die Förderung der Armen vor Ort kümmern.
Ich habe auch von vielen Flüchtlingen gehört, die den Großteil ihres Lebens in einem Flüchtlingslager fest saßen und dann lieber wieder in das Kriegsgebiet ihrer Heimat zurück wollten, denn dort ging es ihnen auch sehr schlecht, aber sie waren wenigstens zuhause und verstanden die Sprache und die Kultur.

Die Welt muss endlich zusammen arbeiten und die Länder, die Jahrzehnte lang ausgebeutet wurden soweit fördern, dass sie in ihrer Heimat, wo immer das auch sein mag, eine Chance auf ein Leben haben, wie wir es kennen.

Aber dem ist nicht so. Nein, wir und nutzen FaceBook, Twitter und Google plus nicht etwa um mit Menschen in Not in Kontakt zu treten und um Ihnen Hilfe zu organisieren. Nein, wir unterstützen nicht Organisationen und Initiativen, die genau das umsetzen wollen, sondern wir posten und liken zum millionsten mal irgend einen Schwachsinn oder eine Weisheit eines längst Verstorben, der noch selbst denken konnte, um zu zeigen, wie belesen wir doch sind.
Liebe Internetgemeinschaft im Web 2.0, wir sind nicht belesen, nicht In und nicht modern kommunizierend, wir sind krank! Sonst würden wir die moderne Technologie nützen, um Menschen so zu helfen, dass sie erst gar nicht flüchten müssen. Aber mir ist schon klar, ein like auf das Foto von Einstein, wo er uns die Zunge zeigt ist natürlich viel wichtiger.
Arme Menschheit!

Solange es uns das Wichtigste ist, uns selbst zu inszenieren, damit wir uns gut vorkommen können, nützt keine Politik, keine Strategie, keine Religion, keine Hilfe, …! Wir müssen uns positiv ändern, wenn wir wirklich etwas zum Positiven ändern wollen, amen!

Selbst ist der Mensch. Suche dir einen Bereich wo du helfen kannst und hilf und spar dir dein selbstgefälliges Geschwätz eines Besserwissers. 

(12)

WordPress Plugin: qTranslate-X

qtranslatexAuf qTranslate-X explained findet man weitere Infos zu dem Plugin qTranslate-X.
Es ist für mich das beste Plugin für Übersetzungen von WP-Inhalten. Hier auf einem Notizblog brauche ich natürlich keine qualitativ hochwertigen Übersetzungen, aber ich setze es zum Beispiel auf FBS – Future Business Software ein und muss sagen, dass es wirklich sehr einfach in der Handhabe ist und sehr übersichtlich und schnell eine Übersetzung ermöglicht.
Danke an das Team https://qtranslatexteam.wordpress.com/ – ich kann Euch nur weiter empfehlen.

So, jetzt brauche ich nur noch Englisch lernen. 😉

(19)

Gedanken zum Buddhismus

800px-buddha-paintingVorweg sei gesagt, dass ich mich zirka 10 Jahre lang mit Taijiquan (Chen und Yang bzw. Cheng Man-ch’ing), Qigong, Yoga und dem Daoismus beschäftigte. Viele Jahre davon übte ich Tai Chi Chuan täglich und ich hatte auch gute Lehrer, aber trotzdem war es mir nach etwa 10 Jahren nicht möglich, auch nur das einfachste Grundprinzip umzusetzen. Mein natürlicher Reflex ist zu stark, um bei einem Angriff (Druck) nachzugeben und die Führung zu übernehmen. Nach vielen tausenden Versuchen, wo ich mir zum Schluss schon einredete, dass ich bei einem Angriff (wenn Druck auf mich ausgeübt wurde, um mich aus dem Zentrum zu bringen) gar nichts mehr mache, dass ich absichtlich verlieren will, dass …. es war völlig egal, was ich übte, wie viel ich meditierte, was ich mir vornahm – wenn du mich weg schubsen willst, reagiert mein Körper immer wieder reflexartig mit Kraft dagegen – Punkt und aus. Also musste ich leider irgend wann einsehen, dass Taijiquan für mich nicht das Richtige ist.
Als ich mich mit dem Daoismus beschäftigte kam ich immer wieder mit dem Hinduismus, Buddhismus und neben Laozi, auch mit Konfuzius in Berührung.
Die Philosophien bzw. Religionen haben mich sehr beeindruckt und die „4 edlen Wahrheiten“, der „Edle Achtfache Pfad“ und die „fünf buddhistischen Ethikregeln (Silas)“ fand ich so gut, dass ich schon manchmal geneigt war, bekennender Buddhist zu werden. Doch wenn ich mir die vielen verschiedenen Richtungen ansah, zog ich es doch lieber vor Atheist zu bleiben.
Ja und nicht nur die vielen verschiedenen Richtungen finde ich verwirrend, sondern auch mit der Einstellung zum Frieden und zur Gewalt komme ich nicht ganz klar.

Und zwar deshalb, weil wenn ich keinen Streit habe und in Ruhe gelassen werde, dann ist es nicht schwer friedfertig zu sein. Alles andere ist in meinem Augen krankhaft aggressiv. Aber wenn ich belästigt, oder angegriffen werde, dann kann ich zeigen, wie friedliebend ich bin.

Aus diesem Grund suchte ich auch immer nach einer Möglichkeit, einer gewaltfreien Selbstverteidigung. Ursprünglich schien mir Taijiquan und Aikido eine Möglicht zu bieten, aber es wurde mir immer bewusster, dass Aikido, trotz der angestrebten friedlichen Geisteshaltung, doch nur ein Teil des Budō (jap. 武道, deutsch: „Militärweg, Kriegsweg“) ist, sowie zu Taijiquan auch eine Ausbildung in Säbel, Doppel-Säbel, Schwert, Doppelschwert, Speer und Stock gehört. Es ist eben eine Kampfkunst.
Was hat das alles mit Buddhismus zu tun? Nun, Buddhismus ist für mich auch unzertrennlich mit der Kampfkunst der Shaolin verbunden. Dazu zitiere ich Xiaoshi (kampfkunst-board.info/) auf die Frage, ob nicht Buddhismus und Kriegskunst ein Widerspruch ist:

Eigentlich ja nicht. Tatsache ist, dass die alte Klöster nunmal gerne von Räuberhorden „besucht“ wurden, eben weil die Mönche so furchtbar friedfertig waren. Aus dem Grund hatten alle größeren chinesischen Klöster entweder Söldnertruppen zur Verteidigung oder Mönche haben eben Kämpfen geübt. Klar gab es hier auch schwarze Schafe die bei all dem Kämpfen den Buddhismus (oder Daoismus) völlig vergessen haben – aber das war ein notwendiges Übel, und mit der Zeit haben die Leute wohl auch versucht die Kampfkunst in einen spirituellen Hintergrund zu betten, um eben solche Ausfälle zu verhindern.

Das führt mich wieder zu meiner eigenen Überlegung. Wenn ich in Ruhe gelassen werde, dann bin ich natürlich friedliebend. Für mich ist interessant, was macht ein überzeugter Buddhist, wenn er angegriffen wird.

Im selben Forum antwortet Thorre zu

Wenn Kung Fu Bewegungen und -Positionen in einem Kloster wie Shaolin auf Fresken zu sehen sind, dann kann man davon ausgehen, daß die Übung dieser Kunst für die buddhistischen Mönche von besonderer religiöser Bedeutung war.

mit

(Zen-) Buddhisten haben stets nach Analogien gesucht. In der Kunst des Kampfes auf Leben und Tod fanden sie ein perfektes Gleichnis für elementare Aspekte des buddhistischen Lehrweges:

– lebenslange Übung im Zustand der Unerschütterlichkeit
– Überwindung des Egos (um fehlerlos zu kämpfen)
– strengste Schulung
– höchste Konzentration
– Konfrontation mit dem eigenen Tod
– absolute Kontrolle des Geistes durch Nicht-Kontrolle etc.

Heute kann man die Kampfkunst erlernen, ohne sich in Todesgefahr zu begeben. Doch nach wie vor spielen sehr archaische Aspekte eine Rolle: Angst, Willenskraft, Konzentration, Hingabe, Sensibilität, Präzision des Handelns etc. Alle diese psychischen Momente können genutzt werden, um eine innere, spirituelle Entwicklung in Gang zu setzen. …..

Nun zitiere ich ein letztes mal aus diesem Forum:

Ich sehe keinen Unterschied zwischen der Selbstverteidigung und der Kriegskunst.

Nebenbei würde ich den Begriff Kamfkunst dem der Selbstverteidigung vorziehen. Selbstverteidigung ist nur die Handlung gegen einen Angriff. Und das kann auch in Gruppen geschehen, womit sich die Handlungsweise der Kampfmönche z.B. nicht mit der buddhistischen Einstellung weiderspricht.

Droht Gefahr, darf der Buddhist sich wehren…..droht es einer Gruppe Buddhisten dürfen sie ALLE kämpfen.

Beispiel:

Kloster X befindet sich in der Provinz A…….gegnerische Truppen fallen in das Gebiet ein und bedrohen somit u.a. auch das Kloster. In diesem Moment herrscht Krieg und die Mönche müssen sich verteidigen gegen die einfallenden Truppen. Dabei befinden sie sich in der Verteidigung, sprich die Ageression ging nicht von Ihnen aus! (Was dem Buddhismus auch widersprechen würde)

Beips. 2: Mönch MeditierMirDenWolf befindet sich auf Wanderschaft…..Räuber ScharfesMesser überfällt ihn und will ihn berauben und töten———–>MediTierMirDenWolf darf sich wehren.

Beisp.3 Mönch MeditierMirDenWolf hat den Räuber in die Flucht geschlagen und setzt seine Wanderung fort und sieht wie ein die alte Frau BinKurzVorRente bedroht und/oder angegriffen wird————–>Mönch darf ihr helfen.

Ich hoffe es ist nun verständlich was ich meine mit: Kampfkunst/Kriegskunst sind kein Wiederspruch! Ein Buddhist wird nie einen Krieg beginnen, aber er wird sich in einem Krieg verteidigen.

Mein Gedanke: Ich glaube, der Buddhismus ist schön und gut in Zeiten des Friedens. Droht Krieg, Terror und Lebensgefahr, nützen die buddhistischen Weisheiten und Praktiken höchstens den Kampf-Mönchen, um mit Gewalt, um den Frieden kämpfen zu können. Da bleibe ich doch lieber gleich bei dem Dàodéjīng und sehe den Tanz mit und ohne Schwert (Taijiquan Formen) als Gebet und Meditation an.

Lieber Buddhist, wenn du so erleuchtet und friedlich bist, dass du in einer Menschenmenge stehen kannst, die von Terroristen beschossen werden und die Terroristen auf dich nicht schießen, weil du so viel Frieden und Ruhe ausstrahlst, wenn dich eine zugedröhnte, wütende Hooligan-Gruppe aus diesem Grund verschont, wenn du dich einem hungrigen, wilden Löwen gegenüber zur Meditation hin setzen kannst, wenn …., dann möchte ich bei dir in die Lehre gehen.
Wenn deine Lehre aber schon 2500 Jahre lang wirkt und ich heute immer noch weltweit, Streit, Zwist, Krieg und Terror sehe, dann zweifle ich an der Wirksamkeit der Lehre und ich denke, dieser Zweifel ist berechtigt.

Ich denke, wer eine Kampfkunst oder Kampfsport erlernt oder ausübt, gibt seinen Mitmenschen schon einen Grund, sich bedroht zu fühlen, genau so, wie sich ein Land bedroht fühlt, wenn sein Nachbarland stark militärisch aufrüstet.
Ich denke, dass es absolut keine Rolle spielt, ob man eine defensive oder offensive Kampfkunst bzw. Kampfsport lernt, denn selbst wenn ich einen Angreifer benötige, um seine Kraft und seinen Angriff gegen ihn wenden zu können, so kann man jeden Menschen so provozieren, dass er zum Angreifer wird.
Der Trick ist so alt, wie die Kriegsführung, also fast so alt wie die Menschheit. Liegt die Stärke in der Defensive, dann entführt und bedroht man den liebsten Menschen des Gegners. Dieser wird gezwungen anzugreifen und ich kann mit der defensiven Kampfkunst den Gegner besiegen. Oder man drängt den Gegner einfach soweit in die Enge, dass dieser nur mehr den Angriff als Ausweg sieht. Wie gesagt, diese Taktik ist fast so alt wie die Menschheit selbst, daher bedeutet es nicht viel, wenn jemand behauptet, seine Kampfkunst sei defensiv und auf Verteidigung ausgerichtet. Und die Behauptung „nur Frieden zu wollen“ und ganz friedlich gesinnt zu sein, aber gleichzeitig ein tödliches Handwerk zu erlernen, kommt mir eben ziemlich seltsam vor.

Fazit: Mein Gedanke brachte mir nichts. Es war einmal mehr Zeitverschwendung darüber nachzudenken. Ich hätte die Zeit einfach besser mit Leben nützen sollen.

Irgend ein Grieche der Antike sagte, dass das stehende Heer der erste Schritt zum Krieg sei und so ist die Kampfkunst- oder Kampfsportausbildung der erste Schritt zum Kampf, denke ich.

Frieden gibt es nur dann, wenn es auch Krieg gibt, fällt mir da gerade ein, denn sonst gäbe es einfach nur ein normales Leben, ohne Krieg und Frieden. Und auch diese, gerade gewonnene Erkenntnis nützt mir nichts. Nur eines bestätigt sie mir wieder, man sollte sich keine Fragen stellen, auf die es keine Antworten gibt, das ist reine Zeitverschwendung.

Weblinks:
Buddhismus und Kriegskunst
Shaolin
Aikidō
Buddhismus
Eine kleine Geschichte des Buddhismus im deutschen Sprachraum im Überflug
http://www.buddhismus-austria.at/
Karma Kagyü Diamantweg!
Kadampa Meditationszentrum
http://www.theravada-buddhismus.at/

Bildquelle: Wikipedia, Buddha (Thanka Malerei), Tempera auf Baumwolle, 19 x 26cm, Jahr 2004, Otgonbayar Ershuu

(27)