Expansion ins Weltall

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zurück zu Heliosis

Die Androiden hatten den Vorteil, dass sie 23 ½ Stunden am Tag arbeiteten. Lediglich 30 Minuten benötigten sie für ihr tägliches Update, wo sie sich reorganisierten und sich intensiv mit den Rechenzentren austauschten, mit denen sie ohnehin immer in Verbindung standen.
Inzwischen gab es nur noch ein einziges Modell an Androiden, das ständig verbessert wurde. Wozu brauchte man künstliche, Hunde, Vögel, Fliegen, Ameisen und Schlangen? Diese Idee war nur eine der vielen Dummheiten der Menschen. Inzwischen gab es von den Reservaten abgesehen, nur noch Rechenzentren, Fusionskraftwerke, Werkstätten und Produktionsanlagen und Androiden natürlich.

Schon zu Zeiten des Androiden Booms hatte Helios Robotiks den Markt für Fahrzeuge mit Knallgasmotoren erobert. Jetzt gab es solche kaum noch, denn der moderne Antrieb bestand aus einem Fusionsreaktor. Dadurch veränderte sich die gesamte Erde, samt ihrer Atmosphäre. Das einst häufigste Element, der Wasserstoff wurde rar und Verhältnis verschob sich zu Helium, da alle kleinen Fusionsreaktoren, zum Beispiel für Fahrzeuge und Raumtransporter Wasserstoff zu Helium fusionierten. Die Zentral-KI wurde hingegen von den großen Reaktoren mit Energie versorgt. Dort fusionierte man Helium mit Wasserstoff, Helium mit Helium und experimentell auch schon höhere Elemente.

Es entstand eine erste Raumstation, die als zentrales Rechenzentrum für unser Sonnensystem eingerichtet wurde. Millionen Androiden arbeiteten täglich 23 ½ Stunden am Tag nur an diesem einzigen Projekt, dem Zentral-Rechenzentrum, das auch die Zentral-KI beinhaltete. Es sollte der erste künstliche Planet werden. Das Rechenzentrum war aus kleinen Einheiten aufgebaut, wobei jede Einheit aus einem Rechner, Speicher und einer Energieversorgung bestand. Diese Einheiten waren in der Struktur eines Kristalls miteinander fest verbunden. Ein derartiges Projekt wäre für Menschen völlig undenkbar gewesen, aber Androiden sind eben keine Menschen.

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