Flüchtlingspolitik aus einem anderen Blickwinkel

(Last Updated On: 9. November 2016)

Meine Lösung: Wähler, wenn ihr eine Stimme habt, die auch nur irgend etwas wert sein soll, dann zwingt doch eure Putins, Obamas, Merkels, Jinpings, Rohanis und Co mit politischen Mitteln zur vernünftigen Handlung! Gemeinsam können und sollen sie für Stabilität in den Krisengebieten sorgen, doch ihr müsst darauf bestehen!

Vor einiger Zeit schrieb ich „Diese Flüchtlingspolitik ist eine Schande für jeden Europäer„, wo mir schon klar war, dass ein derartiges Chaos nur zu einer Katastrophe führen kann. Egal, ob es nun menschenfreundlich und gut gemeint war, oder anders motiviert. Aber man/frau muss sich an die eigenen Spielregeln halten, sonst kommt es unweigerlich zum Chaos. Das für mich völlig uneinsichtige, regelwidrige Verhalten staatstragender Politiker in der EU, besonders auch in Deutschland und Österreich hat allen Menschen vorwiegend nur geschadet.

Ach, und wenn ich dann so etwas verblödetes lese, wie: „Es gibt keine Flüchtlinge, sondern nur Menschen“, dann frage ich mich, ob diese Sprücheklopfer eigentlich mündig sein können. Da könnte man genau so gut und verblödet behaupten, es gibt keine Kriegsverbrecher, Massenmörder, Terroristen, …., sondern nur Menschen! Über so dumme Sprüche will ich mich aber hier nicht aufregen und auch nicht über menschenunwürdige Bewegungen, wie die Pegida und Anti-Pegida, sondern ich möchte eine ganz andere Perspektive aufzeigen.

Unlängst sah ich mir 3 Reportagen auf Arte an, die mich nachdenklich stimmten:
Libanon : Aussichtslose Lage im Flüchtlingslager
Mogadischu – Der unmögliche Frieden
Ortstermin : Eine Schule in Afrika – Der Lehrer 3/4

Was erfuhr ich da unter anderem besonderes? Menschen die aus Kriegsgebieten geflohen sind, haben jahrelang in Flüchtlingslagern ihr Dasein gefristet. Sie hatten absolut keine Chance, sich ein neues Leben aufzubauen. Mit einem Starter-package (Damenbinden, Schokolade und ein paar wertlose Dinge, die sie kaum benötigen werden) in einem Geschenkskarton und € 600.- pro Familie, wurden sie dazu motiviert, in die Kriegsgebiete, also in ihr Land, ihre Heimat, zurück zu kehren.
Eine Familie wurde interviewt, begleitet und nach einiger Zeit, wieder in ihrer Heimat gesucht und befragt. Auch jetzt ging es ihnen nicht gut, wie man sich leicht vorstellen kann, aber sie hatten Hoffnung, Freiheit und wenigstens die Möglichkeit, es neu zu versuchen. Die Menschen meinten außerdem, dass es ihnen wichtig sei, jetzt wenigstens keine Fremden mehr zu sein und sie hätten hier auch Verwandte und Bekannte, wodurch sich ihre Chance auf einen Neuanfang verbessert. Natürlich war die Umgebung nach wie vor unsicher, denn es war noch immer ein Kriegsgebiet, wie damals, als sie vor diesen Gefahren in ihrer Heimat, in die Fremde flüchteten.
Sie haben Jahre in einem Flüchtlingslager in der Fremde jahrelang dahin vegetiert und sind, abgesehen von den verlorenen Jahren, nun schlechter dran, als vor der Flucht.

Meine, sich wiederholende Erkenntnis: Man muss den Leuten vor Ort helfen. Kriege verhindern oder beenden und den jeweiligen Staaten beim Wiederaufbau helfen. Nur die Supermächte, die UNO und die EU können da etwas bewirken. Jeder vernünftige EU-Bürger sollte daher sein Engagement nicht auf Pegida, Anti-Pegida und völlig ineffiziente Flüchtlingshilfe im Inland ausrichten, sondern bemüht sein, seine Politiker zu überzeugen, dass sie sich endlich für eine Lösung in den Krisengebieten einsetzen. Mit der regelwidrigen, dummen Bekämpfung der Symptome, mit der nur allen Beteiligten und Betroffenen geschadet wurde, ist man ja schon in der gesamten EU gescheitert, wann wacht ihr endlich auf?
Flüchtlingshilfe in Österreich ist ja gut und schön, aber genau so ist es ein unmenschlicher, ineffizienter und politischer Wahnsinn.
Meine Lösung: Wähler, wenn ihr eine Stimme habt die auch nur irgend etwas wert ist, dann zwingt doch eure Putins, Obamas, Merkels, Jinpings, Rohanis und Co mit politischen Mitteln zur vernünftigen Handlung! Gemeinsam können und sollen sie für Stabilität in den Krisengebieten sorgen, doch ihr müsst darauf bestehen!

Weblinks, die schmerzen:
Italien: Flüchtlinge „wie im KZ“ behandelt
EU will hunderttausende Flüchtlinge nach Afrika deportieren Ich kann es auch nicht ändern, aber diese Schlagzeile weckte bei mir die Assoziation zum Madagaskarplan, an den ich mich noch dürftig aus dem Geschichtsunterricht erinnere.


Bildquelle: „Tracy Caldwell Dyson in Cupola ISS“ by NASA/Tracy Caldwell Dyson – http://spaceflight.nasa.gov/gallery/images/station/crew-24/html/iss024e014263.html direct link. Licensed under Public Domain via Wikimedia Commons – https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Tracy_Caldwell_Dyson_in_Cupola_ISS.jpg#/media/File:Tracy_Caldwell_Dyson_in_Cupola_ISS.jpg

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