USA greift Dschihadisten an

(Last Updated On: 10. August 2014)

Wenn ich so die Kommentare diverser Zeitungen zu den aktuellen Artikeln bezüglich des amerikanischen Einsatzes im Nordirak überfliege, da lese ich – hätte, wäre, wenn … und natürlich sind die Amerikaner jetzt schon Schuld, dass es die ISIS bzw. IS überhaupt gibt und nach dem Bombardement sind sie sowieso wieder die Bösen, die in diesen Ländern nichts verloren haben, obwohl sie von der irakischen Regierung um Hilfe ersucht wurden. Wo ist die UNO, wo ist die EU, Russland und China? Ah, es ist kein Öl zu holen und Russland ist damit beschäftigt die Ukraine zu zerlegen, also sollen die Amerikaner die Drecksarbeit machen und ihre Köpfe hinhalten. Langsam bezweifle ich wirklich, dass die UNO irgend einen Sinn hat, denn dieser Wahnsinn geht die ganze Welt etwas an und nicht nur die Amerikaner.
Ich lese da ganz schön seltsame Ansichten, wenn ich mir ansehe, was die IS an Gräueltaten verrichtet und was sie vor hat. Österreich soll ja auch Teil des Kalifats werden, wie ich auf einer Skizze sah, die da durch die Medien geisterte. Spätestens wenn sie vor Wien stehen, würden sich diese Kommentare ändern, denke ich.

Aktuelle Artikel dazu:
Amerikanische Luftwaffe greift Dschihadisten an faz.net

Die amerikanischen Streitkräfte haben damit begonnen, Stellungen der Terrorgruppe Islamischer Staat im Nordirak zu bombardieren. Präsident Obama hatte den Einsatz genehmigt, um einen „möglichen Völkermord“ zu verhindern.

Mit diesen Waffen will die USA Isis bezwingen blick.ch

WASHINGTON/BAGDAD – Vom Persischen Golf aus führt die USA ihre Luft-Offensive im Irak. Mit «intelligenten Bomben» und Raketen soll die islamistische Terrororganisation Isis in die Knie gezwungen werden.

US-Streitkräfte sollen weiter Luftangriffe fliegen wiwo.de

US-Präsident Obama kündigte an, die Luftangriffe gegen die Terrormiliz Islamischer Staat „wenn nötig“ fortzusetzen. Auch am Boden gehen auch die Kämpfe gegen die IS- Dschihadisten weiter.

USA bombardieren IS-Ziele im Irak diePresse

Einen Tag nach der Genehmigung „zielgerichteter Luftangriffe“ durch Präsident Barack Obama macht das US-Militär ernst: Die Luftwaffe hat am Freitag erstmals die Jihadistengruppe „Islamischer Staat“ im Nordirak angegriffen.

USA im Irak: Verzweiflungsakt statt durchdachtes Konzept derStandard

Nach George Bush senior, Bill Clinton und George W. Bush ist Obama der vierte US-Präsident, der Luftschläge im Irak anordnen muss

Amerika wird Isis mit Drohnen angreifen faz
Heute kommt Amerika, um zu helfen welt.de
„Rache an den USA“: Terrorgruppe Isis droht mit Angriff auf Kuwait
Die USA haben die neue Irak-Krise selbst ausgelöst zeit.de (na klar und die Zeit ist schuld, dass heute niemand mehr eine gedruckte Zeitung kauft)
IS-Terroristen drohen mit Exekution von 300 jesidischen Familien

Aufständische des Islamischen Staates haben im Nordirak mit der Exekution von mehr als 300 Familien aus der religiösen Minderheit der Jesiden gedroht. Die Extremisten haben mehrere Dörfer umzingelt. US-Präsident Obama stimmt die USA derweil auf einen längeren Militäreinsatz im Irak ein.

USA ATTACKIEREN TERRORISTEN MIT DROHNEN UND KAMPFJETS bild
US-Militär fliegt weitere Luftangriffe im Irak
USA werfen Bomben auf den Irak oe24


Ergänzung am 10.08.14 16:11
Habe gerade den Artikel US-Luftwaffe zerstört Transporter der IS-Terrormiliz in der Süddeutschen gelesen, der mir Antworten auf einig, oben auf den Tisch gebrachte Fragen, beantwortet.
.) UN-Sicherheitsrat plant also „schon“ eine Resolution gegen IS-Extremisten.

.) Frankreich, die Briten und die Deutschen engagieren sich ebenfalls bereits.

.) Das Motiv der Amerikaner für den Einsatz – dazu ein Zitat aus erwähnten Artikel:

Die USA setzten außerdem die Versorgung der geflüchteten Zivilbevölkerung mit Hilfsgütern fort. Aus Militärflugzeugen warf das US-Miliätr wieder Wasser und Lebensmittel aus der Luft ab, um die Menschen vor dem Verhungern zu retten. „Die Vereinigten Staaten können nicht einfach wegschauen“, sagte Präsident Barack Obama am Samstag bei einer Pressekonferenz vor dem Weißen Haus. „So sind wir nicht. Wir sind Amerikaner. Wir handeln. Wir führen. Und das werden wir auf diesem Berg tun.“

Die USA hatten am Freitag erstmals IS-Stellungen im Nordirak angegriffen. Obama hatte gezielte Luftangriffe auf die Dschihadisten angeordnet, um US-Einrichtungen in der Stadt Erbil zu schützen und einen „möglichen Völkermord“ an den Jesiden zu verhindern. Angehörige der religiösen Minderheit, die wegen des Vormarschs der IS geflohen waren, harren seit Tagen ohne Wasser und Nahrung im Sindschar-Gebirge aus.


Titelbild: Screenshot aus dem oben eingebundenen Video von CNN

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