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Bekommt man momentan ganz schön häufig zu lesen und hier schien es auch kurz auf, weil ich ein update von „Google Analytics Dashboard“ durchführte.
Naja, nach jedem Update muss man kontrollieren, ob das Blog noch funktioniert. 😉

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Aussagenlogik, Einleitung

Die Lehre des logischen Schließen hat eine sehr lange Tradition und geht auf Aristoteles (384 -322 v. Chr.) zurück. Mitte 19. Jhdt löste sich die Logik aus der Philosophie zu einem eigenständigen Fachgebiet, wobei hier besonders zu nennen sind:

Die Erkenntnisse über die fundamentalen Probleme der Axiomatik, der Widerspruchsfreiheit und Vollständigkeit formaler Systeme haben die Mathematik nachhaltig beeinflusst. Die Logik wurde auch für die Informatik bedeutend: z. B. für logische Schaltkreise, Syntax und Semantik für Programmiersprachen, maschinelles Beweisen, Expertensysteme, künstliche Intelligenz, Fuzzy Logic usw.
Die klassische Logik enthält Aussagenlogik, Prädikatenlogik und den logischen Identitätsbegriff und weist zwei Kennzeichen auf (Wikipedia):

  • Jede Aussage hat einen von genau zwei Wahrheitswerten, meist „falsch“ oder „wahr“ (Prinzip der Zweiwertigkeit oder Bivalenzprinzip).
  • Der Wahrheitswert jeder zusammengesetzten Aussage ist eindeutig durch die Wahrheitswerte ihrer Teilaussagen bestimmt (Prinzip der Extensionalität oder Kompositionalität, siehe Extensionalitätsprinzip)

Das Prinzip der Zweiwertigkeit wird oft mit dem Satz vom ausgeschlossenen Dritten verwechselt.

Aussagen und Aussagenverknüpfungen

Aussagen

Einer Aussage (A) muss der Wert wahr (w) oder falsch (f) zugeordnet werden können. Somit sind Frage- und Befehlssätze, sowie sinnlose Wortfolgen keine Aussagen. Aussagen die Variablen enthalten, werden als Aussageform bezeichnet.

Beispiele für Aussagen:
A1 Der Kaktus ist eine Pflanze. – Wahrheitswert w
A2 Der Wal ist ein Fisch. – Wahrheitswert f
A3 Wie spät ist es? – keine Aussage
A2 a liegt an der Donau. – Aussageform, geht erst durch belegen der Variable in eine Aussage über. Z. B. a = Wien, dann ist der Wahrheitswert w
A2 Es gibt stetige, nicht differenzierbare Funktionen. – Wahrheitswert w
A2 2 + 4 = 6 – Wahrheitswert w
A2 x + 3 = 8 – keine Aussage; wird x der Wert 5 zugewiesen, handelt es sich um eine wahre Aussage, wir x der Wert 1 zugewiesen, ist der Wahrheitswert f

Aussagen können durch ein-, zwei- oder mehrwertige Junktoren (aussagenlogische Operatoren) verknüpft werden.

Junktoren

Bevor ich auf einzelne Junktoren näher eingehe, zuerst einmal die ((Allgemein gibt es für eine m-wertige Logik, d. h. für eine Logik mit endlich vielen Wahrheitswerten, deren Anzahl m ist, m^{m^{n}} n-stellige wahrheitsfunktionale Junktoren. Für die zweiwertige Aussagenlogik gibt es also 2^{2^{1}}=4 einstellige Junktoren und 2^{2^{2}}=16 zweistellige Junktoren. Schon für die dreiwertige Aussagenlogik gibt es 3^{3^{1}}=27 einstellige und 3^{3^{2}}=19.683 zweistellige Junktoren. Zitat aus der Wikipedia.)) sechzehn möglichen zweistelligen Junktoren der zweiwertigen Logik in einer Tabelle von Wikipedia.

Die wichtigsten Junktoren in der Reihenfolge nach stärke ihrer Bindung. Die Negation bindet am stärksten:

  1. Klammer ()
  2. Negation neg
  3. Konjunktion and
  4. Disjunktion or
  5. Implikation Rightarrow
  6. Äquivalenz Leftrightarrow

Eine logische Formel, die keine syntaktischen Fehler aufweist und der durch eine Belegung der nicht-logischen Konstanten ein spezifischer Wahrheitswert zugewiesen werden kann, heißt auch wohlgeformte Formel .

Weblinks:

Aussagenlogik (Wikipedia)
Grundbegriffe der Aussagenlogik
Mathematik: Logik: Aussagenlogik (Wikibooks)
Exaktheit und Logik
Aussagenlogik I
Aussagenlogik (Teil 1) Youtube Video
Die sechzehn (zweistelligen) Verknüpfungen der Aussagenlogik
Junktor Wikipedia


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Elektromagnetfeder – gibt es so etwas?

Skizze Elektromagnetfeder
Skizze Elektromagnetfeder
Ursprünglich wollte ich die Idee eigentlich für mich behalten und selbst einfach austesten, ob sich ein solch einfaches Konstrukt für den Roboter eignet, den ich vielleicht baue. Da ich aber sowieso keine wirtschaftlichen Interessen habe (bin kein Geschäftsmann und habe außerdem schon alles was ich brauche, abgesehen vielleicht, von Elektromagnetfedern), kann die Idee gerne jemand anders vermarkten,  falls es funktionieren sollte.
Ich habe dazu nichts gefunden, weshalb ich annehme, dass es aus irgend einen Grund nicht funktioniert,  oder dass ich nicht gut genug gesucht habe. Ich werde es in den nächsten Tagen jedenfalls noch testen, aber vielleicht kann mir ja jemand hier etwas dazu sagen, worüber ich mich freuen würde, denn die Versuchsanordnung ist zwar einfach, stellt aber doch einen gewissen Aufwand dar. Berechnungen dazu sind komplizierter, als ausprobieren, außerdem müsste ich nach den Berechnungen das ganze ja trotzdem praktisch umsetzen.
Eine Druckfeder zwischen zwei elastischen Bändern aufgehängt soll einen Draht mitführen, der an gegenüber liegenden Stellen zu einer kleinen Spule gewickelt wird. Kann damit ein elektromagnetisches Feld erzeugt werden, das die Feder zusammen zieht? Wäre die Kontraktion direkt über Strom- oder Spannung regulierbar?
Wie gesagt, ich habe nichts dazu gefunden, weshalb ich annehme, dass es nicht funktioniert, denn das wäre sonst bestimmt ein häufig verwendetes Bauteil.
Falls ich jemanden eine gute Geschäftsidee geliefert habe, würde ich mich über ein paar kostenlose Exemplare in verschiedener Ausführung freuen.

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Leben = Lesen, Schreiben + Addieren

Diese Aussage ist wahr, richtig und sinnvoll, wenn Leben, Lesen, Schreiben und Addieren entsprechend definiert wird.

Ich bin der Meinung, dass alles, was mit Leben zu tun hat, Motivation, Emotion, Kognition, Bewusstsein, Wahrnehmung, Bewertung, Fähigkeit zur Erbringung körperlicher und künstlerischer Leistung in jedem Bereich …. auf Lesen, Schreiben und Addieren zurückführbar ist.
Wer jetzt denkt: „Blödsinn“, der soll mir doch beweisen, dass meine Meinung falsch ist. Um uns lange Diskussionen zu ersparen gebe ich Hinweise (eine Definition ist mir leider nicht möglich), was unter den drei Begriffen zu verstehen ist.

Lesen ist das Erkennen eines Zeichens (wobei natürlich auch Zustände, molekulare Strukturen chemischer Substanzen, Gene, Potentiale ….) als Zeichen betrachtet werden. Erkennen bedeutet hier, dass dem Zeichen eine Information zugeordnet wird.

Schreiben ist prinzipiell das Gegenteil von Lesen, wobei hinzu kommt, dass neue Zeichen geschaffen werden können und dass die Zeichen verschieden lang und resistent gegenüber Veränderungen an einem bestimmten Ort gespeichert werden können.

Addieren, auch von negativen Werten ist kurz gesagt auch ein Aufsummieren von Information.
Allerdings gehe ich von keinem Zahlensystem aus, denn meine Zellen rechnen weder im Dual-, Oktal-, Dezimal- oder Hexadezimal-System, sondern analog. Chemische Reaktionen werden zum Addieren gerechnet, Affinität zum Lesen, Synthese zum Schreiben. Entscheidungen und Verzweigungen sehe ich als Sonderform der Addition.

Das Lesen, Schreiben + Addieren (Leben) eines Menschen beginnt mit der Verschmelzung der Sperma- und Eizelle und endet mit dem Tod, weil sich bei der Zellteilung zu viele Lese- Schreibfehler eingeschlichen haben (Abnutzung des Schreib-Lesekopfs, bzw. sind die Telomere verbraucht, die die DNS an ihren Enden fixiert). Zwischen Befruchtung und Tod interpretiere ich alles, als Lesen, Schreiben und Addieren. Ich will jetzt nicht mit der Genexpression und Proteinsynthese oder dem Abwehrsystem beginnen, dazu gibt es genügend Fachliteratur, aber ich meine, dass ich immer und überall jeden Prozess, der unmittelbar mit dem Leben zu tun hat, auf diese drei Aktionen zurückführen kann.

Leider sind die Analogrechner im Museum, ASICs von VLSI Technology gibt es nicht mehr und die Memristorrechner sind noch nicht auf dem Markt.

Ach ja, falls jemand ein paar Neuristoren zuhause herum liegen hat, ich würde gern damit spielen. Ich mach‘ auch nichts kaputt. 🙂

Weblinks:
Analog- und Hybridrechner Analog- und Hybridrechner
Neuromorphic silicon neuron circuits Neuromorphic silicon neuron circuits
100-Schritt-Regel 100-Schritt-Regel
scikit-learn scikit-learn
SHARK != Wireshark aber auch gefährlich gut 😉 SHARK != Wireshark aber auch gefährlich gut 😉
Maschinelles Lernen Maschinelles Lernen
Hierarchischer Temporalspeicher Hierarchischer Temporalspeicher
Kohonennetze Kohonennetze
Portal:Geist und Gehirn Portal:Geist und Gehirn
Geist & Gehirn, Staffeln von Manfred Spitzer Geist & Gehirn, Staffeln von Manfred Spitzer
Bayessches Netz


Bildquelle: Besamung: Darstellung des Eindringens des gleichen Spermiums zu aufeinander folgenden Zeitpunkten in die gleiche Eizelle; Schematische Darstellung der Akrosomreaktion beim Seeigel. Hochgeladen auf Wikipedia von Matthias M.

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Helios 3000 – Meilensteine, Timeline

brainstormingartige Gedanken zu einem SciFi-Roman

01.01.2100 war ein großer Tag für die Menschheit und für Helios. Man zelebrierte den Jahreswechsel gemeinsam mit dem Inkrafttreten der World-Community Helios. Alle Länder der Welt, ausnahmslos alle, schlossen einen Gemeinschaftsvertrag, der die Welt verändern sollte und Krieg, Hass, Neid, Elend, Hunger und Krankheit wurden endgültig besiegt. Die Menschheit hatte gemeinsam mit Robotern eine neue Herausforderung. Bis zum Jahr 3000 wollten Menschen und HeliBots mehrere, benachbarte Sonnensysteme besiedeln. Aber zurück zum Anfang, zum Beginn des 21. Jahrhunderts. Im Jahr 2000 waren Computer, Elektronik und die Informatik schon relativ weit fortgeschritten. Es wurden immer bessere Roboter gebaut. ….
Zu dieser Zeit entwickelte Helmeloh den humanoiden Roboter HeliBot. Eigentlich war er nur als lebensgroßes Spielzeug für Erwachsene gedacht und um den Menschen besser verstehen zu lernen, doch schon bald zeigten die Vorteile eines künstlichen Menschen gravierende Folgen. Helmeloh verwendete Bauteile, die 2014 im Handel überall erhältlich und erschwinglich waren. Das besondere an HeliBot war, dass er ganz nach dem Vorbild der Entwicklung eines Menschen programmiert wurde. Es war ein seltsamer Anblick, als das Skelett mit 2 Videokameras, 2 Mikrofone und einem Lautsprecher am Boden lag und die Gliedmaßen zu unkontrollierten Zuckungen und Bewegungen fähig waren. HeliBot lernte als erstes seine Augen und seinen Kopf kontrolliert zu bewegen und zwar auf einen äußeren Reiz hin. HeliBot reagierte bald auf Bewegung, Geräusche und Berührung mit seinen 5 Druckreceptoren und bekam nach langwieriger Arbeit, die Arme soweit unter Kontrolle, dass er sich mit ihrer Hilfe aufsetzen konnte ohne wieder umzufallen. Dazu bekam er auch ein primitives Gleichgewichtsorgan.

HeliBot bekam ein Belohnungssystem als Motivationszentrum. Alle Programme wurden diesem Motivationszentrum untergeordnet und sämtliche Strategien, die HeliBot nun lernte waren darauf ausgerichtet, Belohnungspunkte zu kassieren, für die er sich Strom „kaufen“ konnte und weitere Bauteile. Belohnungpunkte gab es für Lernerfolge und als sogenannte Nützlichkeitspunkte, wenn seine Zufallsaktionen dem Menschen nützlich sind.
Objekt- und Stimmerkennung, sowie Stimmbildung waren seine nächsten Aufgaben. Dazu entwickelte Helmeloh ein Entscheidungsneuron und ein Modul für geführtes selbsttätiges Lernen.
Sein erstes Wort war „Helmeloh“ und sein zweites „Strom“. …..
Objekte erkennen und benennen. Buchstaben erkennen, sagen und schreiben, sowohl mit der Hand als auch auf dem PC.
HeliBots erste Schritte.
Schule: Kindergarten und 1 Klasse (hat lange gedauert)
restlichen Schuljahre konnten eines pro Woche erledigt werden bis zur Reife.
Internetanbindung, selbstständiges Lernen.
Wirschaftlichkeit, Weltverbesserung – Autos Strom, … Reichtum und Anerkennung als Person in einem Land.
Internationale politische Aktivitäten
HeliBot – vom Kind zum Vater/Mutter – unterstützt transhumaistische Aktivität von Helmeloh und HeliBot2 bis 5 werden gebaut.
HeliBot führt international ein Existenzminimum ab Geburt eines Menschen ein und erobert die Herzen weltweit und es kommt zur Massenproduktion. Viele andere Tierarten werden nachgebaut.
Erster TransHeliBot und ewiges Leben wird den Menschen ermöglicht. HeliBot überzeugt die Menschen von der Notwendigkeit andere Planeten zu besiedeln und die HeliBots leisten die Vorarbeit.
HeliBots sehen Menschen als ihre Kinder an, da die meisten Menschen statt zu sterben HeliBots werden.
01.01.2100 HeliBot wird Präsident der Welt und die ersten Kolonien an menschlichen Besiedlern starten zum bereits vorbereiteten Mars.
Raumstationen werden zu Raumtransportern.
01.01. 3000 HeiBots und Menschen besiedeln 86 Planeten in 5 Sonnensystemen. Auf der Erde werden die Menschen knapp und HeliBots und Menschen können individuell handeln oder als Helios, einer Einheit aus allen Menschen und künstlichen Wesen.

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