Aktualisierung und Erweitering der Definition meines Dadaichmusses

DADAICHMUSS soll ein Ausdruck eines Phänomens sein, das ich gegenwärtig sehe. Dieses Phänomen zeigt sich besonders dadurch, dass sich viele Menschen nicht mehr über ihr natürliches Geschlecht (was das genau auch immer sein mag) und der zugehörigen Rolle bestimmen lassen wollen. Diese Facette des „wer und was bin ich“ scheint mir eine Reaktion, auf die Überbewertung des natürlichen Geschlechts zu sein,  die ihre vorletzten Höhepunkte in Freud und dann in der „nilitanten“ Frauenbewegung hatte. Ich könnte sie als Bewegung in Richtung Emanzipation des Menschen beschreiben,  würde sie nicht kommerziell missbraucht. Wenn mit alten Regeln und Wertvorstellungen gebrochen wird und sich neue noch kaum etablieren konnten, ist das für machthungrige Mainstreammatchos eine gute Gelegenheit, um uralte Tricks aus der Kiste zu holen, um altbewährte Methoden nutzen zu wollen, um an die Macht zu kommen.
Da wird aus Freud’s Es ein self und es wird einerseits versteckt und erzkoservativ an einer neuen Entität für die Seele gebastelt, damit sich im Endeffekt ein Gottesstaat errichten lassen soll. Anderseits reißt der Sog der großen Leere, die die Änderung der Moral- und Wertvorstellungen mit sich brachte viele Menschen, besonders noch etws instabile Jugendliche in die Tiefe. In die Berauschung, um der (vermeintlichen) Hoffnungslosigkeit zu entgehen. Gefühle werden neu kanalisiert, was den Eindruck verleiht, Lemminge wären in einen Gifttopf gefallen und jeder zeigt das typische Verhalten nun nicht konform im ganzen Rudel, sondern für sich alleine, oder in kleinen Gruppen. Einige werden Neuland und einen neuen Lebensraum finden. Viele werden im Chaos untergehen. Ich habe weder einen Ratschlag oder eine Bewertung dieser von mir so gesehenen Entwicklung bereit, sondern ich fühle mich so gut wie möglich in die Gegenwart hinein und lasse die entstehenden Gefühle und Assoziationen über meine Finger in die Tastatur fließen. Das Ergebnis ist mein Dadaichmuss. Dies ist eigentlich keine Erweiterung meiner früher gegeben Definitionen, sondern eher eine Einschränkung auf Phänomene als Schwerpunkt bildende Grundlagen, eines von mir gesehenen Phanomens der Gegenwart.

Totalitäre Toleranz –
2 Pole triften gekrümmt soweit auseinander,
bis sie sich wieder berühren.
Dadamusstdu tolerant sein
ein toleranzshitstorm übergießt die neue Seele
geschlechtslos nicht neutral
fatal feudal
fad at all
a a a
Aha
ahh
ha

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