UNO – Golan Abzug

(Last Updated On: 9. Juni 2013)

Unverantwortlich, egoistisch, opportunistisch und feige zogen die teuren Söldner ab, als sich der Feind zeigte, dann überschritten sie den Rubikon, begruben den Doppeladler, liesen sich eine Glatze scheren und wurden Pazifisten. Mit vollen Taschen zog sich die blaue Legion zurück und lies die Menschen die ihre Hilfe gebraucht hätten zurück. Kaum in Sicherheit, suchten sie schon nach einem friedlichen Königreich, wo sie erneut als Krieger anheuern wollten, um sich wieder die Taschen zu füllen. dadamussichnichtdichten

Ach nein, eigentlich will ich gar nicht dichten und keine Geschichten erfinden, sondern mir nur eine Anmerkung zum Abzug des UNO Kontingents auf Golan notieren.

Ich bin zwar schon seit vielen Jahren gegen jede Gewalt, ganz schön grün und seit Jahrzehnten gegen ein Militär, welches nur der Kriegsführung dienen kann, aber wenn ich Peter Pilz und Militär oder UNO in einem Satz lese, wird mir zum Kotzen übel. Bei  „Pilz zu Golan: Verteidigungsministerium zur Vernunft gekommen“ erinnere ich mich nämlich daran, wie ich das erste mal freiwillig zu einer Wahl ging, weil sich die Grünen (damals noch nicht im Parlament) gegen die Wehrpflicht stark machten (bei der letzten Volksabstimmung, winselten sie übrigens an der Leine der SPÖ etwas von „keine Empfehlung“) Monate später wollten sie Truppen nach Ex-Jugoslawien schicken, weshalb mir heute noch kalte Schauder über den Rücken laufen. Seither hielt ich mich fern von jeglicher politischen Betätigung und glaube keinem Politiker auch nur ein Wort. Naja, es ist rund 30 Jahre her und inzwischen kann ich schon wieder manchen Politikern kritisch zuhören und dort und da interessante, konstruktive Tendenzen und Bemühungen zwischen den ausführlichen Moratorien und Skandalen finden … und die Grünen sind zwar eine schlechte Wahl, aber ich kenne keine bessere.
Wie dem auch sein, ich war gegen die Entsendung eines UNO-Kontingents und ich bin im legalen Rahmen gegen jedes stehende Heer, da ich mich für einen verständigen Menschen halte, dem bewusst ist, dass man mit Gewalt niemals eine dauerhafte Lösung für ein Problem erreichen kann.
Aber ich bin auch gegen den jetzigen Abzug, denn wenn man eine Verantwortung übernimmt, dann sollte man sich nicht aus dem Staub machen, wenn es brenzlig wird und die Menschen dort nicht im Stich lassen, sondern loyal zu seinem Auftraggeber und dem UNO-Gedanken stehen. Aber ich bin anscheinend einer der Wenigen, die das so sehen, denn sonst scheinen sich alle einig. Ist aber nichts neues, denn ich rege mich ja auch über die verblödende Sprachverhunzung auf, die jetzt schon zu Anreden wie „Herr Professorin“ führt. Dafür dürfen die Frauen,für die keine Wehrpflicht gilt, ihre Heimat der großen Töchter in der Bundeshymne besingen.
dadamussichdochdichten
Ach, was soll’s sprach Ghandi und zog in den Krieg.

Weblinks:

Bereits davor gefordert
Spindelegger verteidigt Golan-Abzug: „Syrer respektieren UNO nicht“
Golan-Mission: Camp mit Österreichern unter Beschuss

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