Ubuntu das /home Verzeichnis erschien plötzlich als Desktop

Keine Ahnung, was ich da wieder angestellt hatte, aber plötzlich schien das gesamte /home-Verzeichnis am Desktop in meinem Ubuntu 12.10. Das erinnert mich, dass dieses Monat die nächste Version erscheint. Bin gespannt auf 13.04, denn Ubuntu ist neben Fedora ja doch „mein“ System am Desktop. Ich will keinem Anwendungsprogramm und/oder Update etwas unterstellen, denn wahrscheinlich war es, wie meistens, ein Anwendungsfehler. Ich habe in der Eile vielleicht irgend wo, irgend etwas geändert, gelöscht oder mit dem gconf-editor gespielt und meine .config/user-dirs.dirs geändert.
Die Suche nach „Ubuntu /home Verzeichnis Desktop !g“ auf duckduck.go brachte mich jedenfalls auf:
Ubuntu desktop suddenly points to home folder
Use Any Folder For Your Ubuntu Desktop (Even a Dropbox Folder)
womit die Sache geklärt war.

Nein, nicht ganz, denn wenn man in der .config/user-dirs.dirs „XDG_DESKTOP_DIR=“$HOME/Desktop“ stehen hat, muss es das Verzeichnis „Desktop“ im home-Verzeichnis auch geben, es wird durch den Eintrag nicht automatisch angelegt. 😉

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Der Traumträumer

Fortsetzung von Pepis Albtraum.

Quelle: Wikimedia, sanchezn
Quelle: Wikimedia, sanchezn
Ich traf Pepi wieder, zur gleichen Stunde, auf der gleichen Parkbank, an einem anderen Tag. Er erkannte mich wieder und ich setzte mich zu ihm. Wir plauderten ein wenig und ich bezweifelte schon, ob das wirklich Pepi war, denn er klang so banal und langweilig. Das Wetter und ein vorbei streunender Hund waren unsere Themen. Aber dann kam die erste Wende.
Pepi: Haben Sie den Film über Traum-Sharing, Inception, gesehen?
Ich: Ja, den kenne ich.
Pepi: Ich habe ihn nicht gesehen, können sie mir etwas darüber erzählen, denn als ich meinem Therapeuten meinen Traum erzählte, meinte dieser, aha, so wie in Inception.
Ich: Ich erzählte ihm ungefähr worum es ging. Er hörte aufmerksam zu, unterbrach mich nie und zeigte keine Reaktion. Nach einer längeren Pause fragte ich ihn, ob er mir von seinem Traum erzählen möchte.
Pepi: Gern, also ich hatte 26 Traumlevel von A bis Z. Als ich einschlief, träumte ich, dass ich wach sei und die Wirklichkeit im Traum, war kaum zu unterscheiden von der Wirklichkeit im Wachzustand. Aber es war alles ein wenig einfacher und angenehmer in der Wirklichkeit im Traum auf Traumlevel A. Ich war mir nicht sicher, ob ich träumte, oder ob ich wach war, aber durch Meditation in der Wirklichkeit im Traumlevel A, erkannte ich, dass ich träumte. Weil es ein wenig angenehmer war, als der Wachzustand, wollte ich in der Wirklichkeit, also im Wachzustand des Traumes auf Level A, einschlafen und träumen. Es gelang mir und ich kam in einen völlig real scheinenden Wachzustand im Traum auf Level B der völlig real scheinenden Wirklichkeit des Traumes auf Level A. Meine Träume vertiefte ich auf diese Weise bis zum Level Z. Von Stufe zu Stufe wurde die völlig real scheinende Wirklichkeit angenehmer. Auf Level Z fühlte ich mich wach und ich sah die Welt wie sie auf Level A ist, aber alles war in weißes Licht gehüllt und ich fühlte durch und durch zeitlose, absolute Glückseligkeit, in der ich bei der Meditation plötzlich aus allen Träumen erwachte. Doch dieses unbeschreibliche Glücksgefühl wirkte weiter und ich konnte nicht mehr erkennen, ob ich wirklich wach war, oder in einem bestimmten Traumlevel wach war. Das Ende hat sich mit dem Anfang verbunden. Ich werde für immer träumen, oder wach sein, ich weiß es nicht und kann es nicht mehr feststellen.
Zwischenbemerkung: Er machte mir einen glücklichen, zufrieden Eindruck und so wollte ich schon weiter gehen, aber da begann er plötzlich zu lachen. Das Lachen klang so unecht, als hätte ein Schauspieler keinen Bezug zu seiner Rolle.
Pepi: Haha! Wenn ein Arzt zu inneren Frieden verhelfen könnte, müsste er auch für äußeren Weltfrieden sorgen können. Gott ist lange tot. Wieso wissen die das nicht? Ich bekam Ausgang übers Wochenende.
Zwischenbemerkung: Nun spürte ich eine Ausstrahlung, wie beim ersten Treffen und Pepi wirkte zwar etwas verwirrt, aber ich konnte spüren, dass er mit jeder Faser seines Körpers meinte, was er sagte. Er sprach nicht, sondern lebte seine Worte.
Pepi: Überbelegung – Unterbesetzung, ich durfte ein Wochenende nach hause. Der Arzt gab mir meine Medikamente mit und sie waren schön verpackt und beschriftet. Für jeden Tag bekam ich 3 mal 20 Stück und er meinte, dass ich die Medikamente gegen Schizophrenie nicht mehr bekäme, weil ich nicht Schizophreniea vulgivagus hatte, sondern panische Angst davor. Daher also jetzt etwas andere Medikamente, gegen meine panische Angst. Mir war das Recht, denn die Medikamente haben mir immer sehr geholfen und gut getan. Ich fragte ihn, ob er auch noch genügend Medikamente für die armen Kranken hätte, die täglich mit Gott sprechen, obwohl dieser längst tot ist, da ich ein Mitgefühl für sie hatte. Er meinte, dass ich mir da keine Sorgen machen soll, es gibt Psychopharmaka im reichlichen Ausmaß für alle. Gleich als ich nach hause kam, habe ich sie alle eingenommen, da ich Angst hatte, ich könnte später darauf vergessen. Dann schlief ich ein. Ich hatte ausnahmsweise einen traumlosen Schlaf, was mich ein wenig beunruhigt, weil ich nicht weiß, ob ich tot war, aber ich wachte jedenfalls wieder im Krankenhaus auf und es ging mir gut.
Zwischenbemerkung: Pepi machte eine Pause.
Wenn Ärzte Kriegsverwundungen oder Verletzte einer gewalttätigen Auseinandersetzung heilen, müssen sie doch auch für Prävention sorgen und Frieden verordnen. Sie müssen für Essen, Trinken, Kleidung und ein stabiles Umfeld sorgen und unbeliebte lieben, damit ihre Therapie dauerhaft greifen kann. Dazu müssen sie natürlich auch selbst genügend Medikamente für sich haben, sonst können sie das ja nicht schaffen.
Zwischenbemerkung: Pepi entspannte sich gerade wieder ein wenig, sagte nichts mehr und lehnte sich zurück, als ein streitendes Paar vorbei kam.
Pepi: Alles was du nach außen jemanden schlechtes antust, dass bleibt als exaktes Abbild davon auch in dir. Es bleibt in dir und quält dich, bis du ganz genau so viel gelitten hast, als du Leid zugefügt hast. Es muss ausgeglichen werden und wenn du es in dir versteckst, kann es sogar noch wachsen. Du musst dich öffnen, es heraus lassen und wieder gut machen, oder es frisst dich und deine Umgebung auf.
Ich: und wenn man es nicht gut machen kann?
Pepi: Du musst es gut machen können, oder so lange versuchen, bis der Wille fürs Werk zählt und wenn es ewig dauern sollte. Sonst besteht ein Ungleichgewicht, dass sich zur Katastrophe entwickeln kann, damit sich so erst Recht wieder ein Gleichgewicht einstellen kann.
Endbemerkung: Pepi schien zufrieden und lächelte in sich hinein. Ich verabschiedete mich und dada ging ich meinen Weg, aber diesmal ohne dem Gefühl, dass ich ihm meine Zeit schenkte, sondern eher umgekehrt, er schenkte mir eine Lektion.

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Albtraum des Psycheniaters Prof. Dr. Pepi Mengilius

Als ich Pepi das erste mal im Park traf, tat mir der arme, alte Verrückte Leid. Ich spüre es (das Leid) heute noch, denn seine verwirrten Geschichten über Elektroschocks, Weltherrschaft der Psychiater und Lobotomien waren wirklich kaum zu ertragen. Aber ich hörte ihm geduldig zu, in der Annahme, dass es ihm gut tun würde. Eines Tages erzählte er mir erstaunlich klar und deutlich seinen immer wiederkehrenden Albtraum.
Pepi: „Ich sehe ganz ruhig über die Silhouetten der Stadt und denke an die vielen Menschen, wenn ich die Lichter der Häuser sehe. Spaziere langsam den Kahlenberg hinab und erwische eine der letzen Trams. Es ist nach Mitternacht. Ein Betrunkener rempelt mich an und ich falle gegen eine ältere „Dame“, die ich trotz Outfit einer jugendlichen Prostituierten, vielleicht ist sie nach dem Bad in schrecklichem Parfüm auch noch in einen Schminktopf gefallen, auf etwa 40 Jahre schätzte, obwohl sie wie 60 aussah. Sie kreischt, schreit und beschimpft mich. Der Rempler und eine Hand voll Halbstarke werden aufmerksam und pöbeln mich an. Keinen Respekt vorm Alter, ha du A..! Gehst du auf die alte Frau los? …. Ein Glatzkopf will mich schubsen, aber ich lenke seine Kraft um und er schmeißt sich selbst mit der Glatze voran gegen die Wand.“
Zwischenbemerkung von mir: Dann wird Pepi etwas hektisch.

Quelle: Wikimedia, Balkhovitin
Quelle: Wikimedia, Balkhovitin

– Pepi: Nesselschollen hin, Nesselschollen her – lesen ist nicht schwer – Notbremse – Polizei, ich wars nicht, ich habe mich gewehrt, die Polizisten wollten mich schlagen und festhalten – ich habe mich nur gewehrt. Ich habe mich gewehrt – sie haben mich auf die Psychiatrie gebracht – ich habe mich gewehrt – sie haben mich festgehalten, eingesperrt, nieder gespritz und unter-gebracht. Endo- krino- logie — Innerhalb von Minuten diagnostizierten sie infektiöse Paranoia praevalidus, Schizophreniea vulgivagus, zentrale distribuierte bipolare Störung, krankhafte Schüchternheit, krankhafte Aggressivität und natürlich Burnout indoles immanis und multipler (wegen der Schizophrenie) unidirektionaler Borderliner. Sogar ohne Zuckermessung! Wozu auch, man sieht ja eh alles. Meine Neurone leben von der Werbung! Alle teuren Psychopharmaka musste ich in jeder Dosis testen.
Zwischenbemerkung von mir: Pepi wurde wieder ruhig und deutlich und ich denke an Shakespeare:

Ich habe gehört, daß schuldige Geschöpfe,
von der Bühne so getroffen worden sind
Im innersten Gemüt,
daß sie sogleich
Zu ihren Missetaten
sich bekannt.

(manchmal sogar meineidige Hippokraten)
Pepi: Es gibt kein entkommen, wenn du niemanden hast, der dir wirklich hilft, wenn dich deine Bekannten, Freunde und Verwandten endlich los sind, dann gibt es keine Chance. Ich habe mich darauf eingestellt. Ich wurde entlassen. Ich habe die Medikamente nicht mehr genommen, weil ich nie krank war. Ich wurde erstmals depressiv, ich wollte nicht mehr leben. Ich habe mich gefragt, ob ich vielleicht doch krank bin. Nein, das waren nur die Medikamente. Ich war vorher lange Facharzt und nie krank. Zur Sicherheit wählte ich den ausschleichenden Freitod. Ich nehme meinen Kopf und breche mir das Genick. In diesen Moment erwache ich immer schweißgebadet auf dem kalten Boden.
Ich: Pepi hört auf zum Erzählen und wiegt seinen Oberkörper rhythmisch hin und her mit einem friedlichen Lächeln im Gesicht. Meine Aufgabe habe ich geschafft, ich darf mich verabschieden, wünsche ihm alles gute und dada gehe ich meinen Weg (Dào) und dada träume ich selbstlos weiter.

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Reflexion über Meditation, Yoga, Taijiquan und Götter

Einleitung:
Ich wurde zwar katholisch erzogen, aber mittlerweile bin ich etwa 30 Jahre ohne Glaubensbekenntnis. Anfangs war das gar nicht so einfach, denn Ungläubige, werden von keiner Religion akzeptiert. Am ehesten werden Gottlose, abgesehen von Kommunisten, noch von den Buddhisten und Hindus akzeptiert, denn Daoisten trifft man hier ja leider ohnehin kaum. In dieser Anfangszeit war ich davon überzeugt, dass Religionen die schlimmste Geißel der Menschheit sind. Wenn man nicht gerade schwer indoktriniert ist und eine massive Gehirnwäsche hinter sich hat, braucht man sich ja nur umzusehen, um zu erkennen, was uns Religion und Gottesglaube (egal welcher Gott/Göttin) hier auf Erden seit tausenden Jahren bringt: „Leid, Krieg, Terror, Hass, Folter, Verfolgung usw. „. Daher habe ich mir vor langer Zeit gesagt, dass ich sicher keinen der Götter/Göttinen anbeten werde und auch keiner Religion Vorschub leisten werde, auch wenn sie offiziell, ganz nette und humane Grundsätze, Regeln, Gebote oder ähnliches haben und zum Beispiel Nächstenliebe und Gewaltlosigkeit propagieren. Es ist völlig egal, welche der großen Weltreligionen man unter die Lupe nimmt, sie haben alle ganz ähnliche Grundlagen und Ahimsa, die Gewaltlosigkeit ist überall ein Gebot Gottes. Wie es von den GottesanbeterInnen umgesetzt wird, sieht man in den Geschichtsbüchern und Tageszeitungen – nein, danke! Das brauche ich auf keinen Fall. Es war mir immer völlig unverständlich, wie bigotte Heuchler von sich behaupten können, sie wüssten, was ihr Gott/Göttin von ihnen will und erwarte. Sie kennen ihren Gott und wüssten, wie sie ihm zu dienen haben. Denn damit stellen sie sich über Gott und falls es einen geben sollte, dann wird er ihnen das sicher nicht verzeihen.
Und wenn ein Gott/Göttin alles Leben erschaffen haben sollte, dann wird er den Menschen sicher auch nicht verzeihen, wenn sie seine Schöpfung korrigieren wollen, Leben vernichten und quälen. Aber wie gesagt, das Gottesproblem ist lange nicht mehr meines und trotzdem werde ich immer wieder von Bekehrern und besonders gläubigen Menschen damit konfrontiert, um nicht zu sagen, mit ihrer Religion und ihren Göttern terrorisiert. De Buddhismus war mir, für mich, am akzeptabelsten, aber leider kann ich mit Wiedergeburt genau so wenig anfangen, wie mit einer Gottheit. Ich lernte auch einige Naturreligionen kennen und fand mir, wie bei jeder Religion, einige gute Ansätze, die mir aber auch nur teilweise theoretisch ganz vernünftig klingen und nur in bestimmter Umgebung Sinn machen.
Vor etwa 10 Jahren begann ich mich für den Daoismus zu begeistern. Endlich fand ich einen Weg, der nicht nur als Philosophie gilt, sondern von Sinologen (aber hauptsächliche nur von diesen und für diese) sowohl als Philosophie, als auch als Religion bezeichnet wird. Nun, die ersten Schriften sind mir fantastisch, wie die meisten heiligen Schriften. Mir sind nahezu alle heiligen Schriften aus allen Kulturen unglaubliche Schätze, die auch mir heilig sind und deren Verfasser ich sehr bewundere. Leider ist die Interpretation, Umsetzung und Weiterentwicklung der Gedanken in jeder Religion eine einzige Katastrophe für mich. Leider auch bei den Daoisten, obwohl es mich da am wenigsten stört, denn das Grundkonzept ist so genial, dass es kaum kaputt interpretiert werde kann. Von diversen aktuellen Weltanschauungen will ich hier gar nicht sprechen, aber jede aus jedem Gebiet passt in mein Dao und selbst als Physiker hätte ich mit verschränkten Teilchenpaaren, Quanten, Relativität, Energie und Materie bestimmt kein Problem, sie in das daoistische Prinzip einzuordnen, ohne dabei Yin und Yang überstrapazieren zu müssen.
Zur Sache:
Warum notiere ich mir das heute? Weil ich vor Jahren mit meinem Vorankommen in der daoistischen Meditation, mit meiner Beweglichkeit und mit meinem Gleichgewichtssinn unzufrieden war und daher mit Yoga begann.
Schnell habe ich erkannt, dass ich bezüglich Beweglichkeit, Gleichgewicht und Konzentration gute Fortschritte erzielen kann, die mein Gongfu in Taijiquan verbessern sollte. Doch dann machte ich den Fehler, das eigentliche Ziel von Yoga zu erkunden, weil ich das System ja nicht für einen daoistischen Taijiquan Zweck „missbrauchen“ wollte. Es wurde mir klar, dass das eigentliche Ziel von Yoga Samadhi sein sollte und es wurde mir immer bewusster, dass im Endeffekt (Samadhi) die 4 Yogawege nicht getrennt werden können.
Raja Yoga nennen sich die meditativ orientierten Stufen des Achtgliedrigen Yoga nach Patanjali (auch Ashtanga Yoga genannt: „Ashta“ = acht, „Anga“ = Teile).
Jnana Yoga (Yoga der Erkenntnis, intellektuelle Richtung)
Karma-Yoga (Yoga der Tat, des selbstlosen Handelns)
Bhakti Yoga (Yoga der Verehrung/Hingabe an Gott oder eine Ishtadevata)

Egal welcher Weg hauptsächlich gegangen wird, er wird dich zu einer Gottheit führen.
Raja oder Asthanga Yoga schien mir, für mich am geeignetsten, denn Hata Yoga ist ja überhaupt nur eine Stufe zum Raja Yoga.

Zitat aus Wikipedia:

Der Begriff Hatha Yoga wurde in der Hathapradipika verwendet, einer Yogaschrift aus dem 15. Jahrhundert. Dort grenzt er den spirituellen Yoga (wie etwa Raja Yoga) vom körperlichen Yoga (Hatha Yoga) ab. Hatha Yoga bezeichnet hier eine Stufe auf dem Weg zum Raja Yoga.

Der Raja Yoga besteht aus „acht Stufen“ oder „acht Gliedern“ (Ashtanga), die aufeinander aufbauen:

  • Yama, die 5 Enthaltungen
  • Niyama, die 5 Verhaltensregeln
  • Asana, Zusammenführung von Körper und Geist durch Yoga-Asanas, wörtl. „ruhige (Körper-)Stellung“
  • Pranayama – Zusammenführung von Körper und Geist durch die Atmung
  • Pratyahara – das Zurückziehen der Sinne von der Außenwelt
  • Dharana – Konzentration auf nur einen Gedanken
  • Dhyana – Meditation, Kontemplation
  • Samadhi – der überbewusste Zustand, („Erleuchtung“, „Selbstverwirklichung“, „Vereinigung mit der Kraft des Ishvara“, „Eins-Werden mit dem Pranava“)

Nun, das klingt recht gut und ich habe mir viele, viele gute Möglichkeiten gefunden, die mir zur Selbstverwirklichung hilfreich sein können, aber wo befinde ich mich am Ende? Bei einer Gottheit und zusätzlich noch bei der Wiedergeburt! Genau das will ich vermeiden. Mit diesem Bewusstsein kann ich aber die hervorragenden Techniken annehmen und für mich nutzen. Genau so, wie ich die „heiligen“ Schriften aller Religionen für mich nutze, oder die Arsch-Engel von Robert Betz:

Summa summarum haben mir meine Ausflüge etwas gebracht, neben den körperlichen Fortschritten nenne ich hier nur Tratak, Mantren, Kirtan und 5 verschiedene Atemtechniken, und ich werde Yoga auf jeden Fall weiter betreiben, aber im großen und ganzen bin ich wieder dort, wo ich angefangen habe, nämlich bei Taijiquan, der stehenden Säule (Zhàn zhuāng), dem Sitzen in Selbstvergessenheit und dem Daoismus.

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Sichere, effiziente Internetsuche mit Duckduckgo ohne Verfolgung der Benutzer und !Bang

„Suchbegriff“ und „site:hirner.at“ funktioniert natürlich auch, für die Suche am Notizblog.

Wie ich mir auf „Google Alternativen: Suche“ schon notierte, benutzte ich in letzter Zeit aus mehreren Gründen vorwiegend Duckduck.go zur Suche im Internet.

Seit ich !bang kenne verwende aber ich nur mehr Duckduckgo, auch wenn ich mir die Ergebnisse manchmal über Duckduckgo von einer anderen Suchmaschine hole, wie z.B. aus Google (AT) oder Google Bilder.
Zuerst möchte ich aber auf die „Einstellungen“ hin weisen.
Unter „mehr“ neben der Suche oder ganz rechts unten, kann man sich übrigens auch seine bevorzugte Sprache usw. einstellen und die Einstellungen in einer anonymen Cloud speichern. Und, ja sogar diese anonym gespeicherten Daten können wieder gelöscht werden.

Die Keyboard Shortcuts sind mir übrigens auch recht nützlich, zitiere von Duckduckgo Support Center:

Last Updated: Jan 09, 2012 09:07PM EST
You can use keyboard shortcuts to navigate the results (as opposed to the mouse).
Open results:
Enter or l or o — go to the highlighted result, or use it right away to go to first result.
Ctrl/Cmd+Enter — open a result in the background
d — domain search (if a result is highlighted)
‚ or v — open the highlighted result in a new window/tab. Since this uses JavaScript, you need to turn off pop-up blockers first.
Move around:
↓ or j — next result
↑ or k — prev result
/ or h — go to search box
esc — get out of search box
r — go to related topics (if any)
s — go to misspelling link (if any)
t — go to top
m — go to main results
1 or ! — open !bang dropdown

Der Hit sind aber die sogenannten „bangs„. Mit diesen Steuerbefehlen, die man ins Suchfeld eingeben kann, braucht man wirklich nur mehr Duckduckgo, selbst wenn man für spezielle Suchen eine andere Suchmaschine benutzen möchte. Dabei ist man sogar noch schneller, als wenn man diese andere Suchmaschine direkt benutzt, hat unglaublich viele Möglichkeiten und ob man es glaubt oder nicht, die Ergebnisse werden schneller geliefert als z.B. direkt auf Google.
Mit „Suchterm !gat“ sucht mir Duckduckgo mit Google Österreich, mit „Suchbegriff !gimg“ liefert sie mir die Ergebnisse aus der Google Bildersuche usw.
Diese „bangs“ finde ich wirklich unglaublich nützlich. Seit ich sie entdeckt habe, benutze ich wirklich ausschließlich Duckduckgo zur Suche und zwar nicht mehr als Alternative, sondern jetzt ist Duckduck.go wirklich „meine“ Suchmaschine.

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