Strahlend schöne, neue Welt

(Last Updated On: 8. August 2014)

Einerseits wird immer mehr sinnloser Dreck erzeugt und dem Konsumenten eingeredet, dass er es unbedingt braucht und andererseits nehmen Berichte zu, die belegen, dass durch die Umweltverschmutzung und den Klimawandel immer größere Gebiete immer stärker verwüstet werden.
Ob Lebensmittel, Kosmetika oder elektronische Geräte, der Müllberg wächst rasant und alles wird gefährlich. Hauptsache der Mensch (meist tatsächlich nur einer oder zwei in einem Auto) fährt mit seiner Benzinbleikohlenmonoxidlärmlenkwaffe zum Flughafen, um nach irgendwo auf Erholung zu fliegen, oder begibt sich auf eine so unglaublich wichtige Geschäftsreise, die nicht durch eine Videokonferenz zu ersetzen wäre. Ein Chirurg kann zwar heute schon über’s Internet operieren, aber die Geschäfte von Ultrasupermegamillionshootigstarmodell Tussi X mit den Botoxbeulen und den ultraweißen Perlzahnprothesen und dem Superstar von nebenan, Prolo Y, der nur mehr vom Raben geschlagen werden kann, so weiß es die Reallity-TV-Community, lassen sich natürlich nicht so einfach abwickeln. Da müssen diese bedeutenden Persönlichkeiten natürlich schon selbst vor Ort sein. Naja, wenn ich heute zufällig einmal in ein laufendes TV-Gerät glotze, wundert mich das eigentlich nicht mehr – pure Verblödung hoch unendlich. So viel Geld könnte mir niemand zahlen, dass ich mir das täglich antun würde. Aber da habe ich wenigstens noch die Möglichkeit, nicht einzuschalten. Dem Bombardement durch allgegenwärtige, kostenlose „Zeitungen“ kann ich schon weniger leicht entkommen. Erfreulicher weise ist deren Technik aber noch nicht soweit fortgeschritten, dass man Artikel antippen kann, um eine Video abzuspielen. Aber das wird schon noch kommen, in ein paar Jahren wird man sich vielleicht eine werbefreie Brille nicht mehr leisten können – die Vorläufer dazu, siehe Google Glass, sind ja schon unterwegs. Ach, ich sollte den Teufel nicht auch noch an die Wand malen, wenn er ohnehin schon in den Raum tritt.
Heute strahlt er mich durch’s Wasser an und heizt mir damit ordentlich ein, denn im Trinkwasser ist nicht nur Blei und Kupfer gefährlich (siehe die Trinkwasserlüge), sondern immer mehr auch Uran.


Wie kommt Uran in unser Trinkwasser? fragt man z.B. auch auf NDR und findet als Antwort – „durch Phosphatdünger“, siehe dazu den Artikel vom Umweltinstitut München „Uran im Dünger“.
Also das Gackerl ins Plastik-(Polyethylen)sackerl und strahlendes Phosphat auf den Rasen, sehr g’scheit, liebe Leut‘.

Weblinks dazu:
Uran auf Äckern
Uran im Trinkwasser (YouTube)

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2 Gedanken zu „Strahlend schöne, neue Welt“

    1. Danke phanta,
      Ich bezweifle, dass man vom wahren Sein tatsächlich etwas erkennen kann und manchmal befürchte ich, dass da sonst gar nichts mehr ist, ausser dem abstrusen Schein. Naja, eventuell ein Fussl, also das, was ich besorgt von meiner Kleidung entferne. Dieser Kommentar enthielt Produktplazierungen. 😉

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