Vedische Kochkunst

Da hat sich ein neues Reich für mich auf getan. Hoffentlich komme ich noch zum Yoga und Taijiquan üben und auch zum Essen, denn das vedisch Kochen selbst, ist mir wirklich ein Vergnügen. Auf Opfergaben verzichte ich zwar, aber Krischna wird das verstehen und froh sein, denn ich muss noch kosten und kann nicht einfach nach Gefühl würzen, da mir viele Gewürze nicht geläufig sind.
Wie dem auch sei, die Rezepte sind fantastisch, einfach unübertrefflich für mich. Nach dem ersten hausgemachten Käse (Paneer) und Joghurt (Dahi), gelungenen Puris, Chapatis, und den ersten Gemüsegerichten, versuche ich mich nun mit Süßspeisen. Auch mein Dal wird demnächst in neue Variationen zubereitet. So, genug geschrieben, ich muss in die Küche.

Übrigens habe ich früher einen Pudding verdorben, weil ich ein wenig Saft einer Mandarine dazu gab, jetzt kommen sogar 5 EL Zitronensaft in 2,5 l Milch und fertig ist der selbst gemachte, leckere Paneer. 😉

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Mein neues Glaubensbekenntnis

Ich wurde in meiner Kindheit römisch-katholisch erzogen. Schon als Jugendlicher konnte ich dem aber nicht viel abgewinnen und später ärgerte ich mich ein wenig darüber, dass ich aus der Kirche austreten musste, obwohl ich nie eingetreten war. Das ich im Alter von 2 Wochen keine Einwände gegen eine Taufe hatte, kann man mir wohl kaum als Beitrittswunsch anrechnen. Wie dem auch sei, die griechische Mythologie und Religionen aus dem fernen Osten interessierten mich und obwohl ich damals eigentlich schon „mein“ Bekenntnis hatte, blieb mir keine Wahl, als mich als „ohne Bekenntnis“ einstufen zu lassen. Mein damaliger Glaube, an das Gute im Menschen, war eben keine anerkannte Staatsreligion. Trotzdem finde ich es heute nicht in Ordnung, dass ich mich als „ohne Bekenntnis“ bezeichnen muss, nur weil ich mein eigenes Bekenntnis habe und mit den großen Religionen dieser Welt zwar etwas anfangen kann – ich hole mir aus jeder Religion, was mir zusagt – aber ich identifiziere mich mit keinem Glauben der großen, bekannten Religionen. Dem Taoismus, Buddhismus und Hinduismus stehe ich zwar relativ nahe, aber alle mir bekannte Religionen, von denen, der ersten Hochkulturen, über die verschiedene Religionen, kleinerer Völker und Indianerstämmen bis hin zu den großen Weltreligionen heute, finde ich interessant und teilweise auch recht gefährlich. Mir wurde nie klar, ob das Positive an den Religionen das Negative aufwiegen kann. Früher hielt ich das für ausgeschlossen und Religionen für die Geißel der Menschheit schlecht hin. Fast so schlimm, wie Kriege und Seuchen. Heute sehe ich das etwas distanzierter und vielleicht unvoreingenommener, da ich ja schon lange offiziell „ohne Bekenntnis“ bin.
In Wirklichkeit habe ich aber „mein Bekenntnis“, das sich nicht viel geändert hat in den letzten Jahren. Ich glaube immer noch an das Gute im Menschen, nur suche ich nun nicht mehr nach anatomischen und physiologischen Beweisen. Früher dachte ich zu wissen, dass sich Gehirnstrukturen, die für Aggression und sagen wir einmal „das Böse“ verantwortlich sind, seit Generationen zurück entwickeln und Strukturen die für Liebe und soziales Verhalten verantwortlich sind, wachsen.
Heute habe ich keine Ahnung und weiß nur, dass jeder an etwas glauben muss, wenn er nicht allwissend ist. Da mir immer bewusster wird, wie wenig ich eigentlich weiß und verstehen kann, wie wenig ich überhaupt mitbekommen kann von meiner unmittelbaren Umgebung, von der Welt, vom Universum – jetzt, in Vergangenheit und in in der Zukunft, wird wohl mein Glaube immer stärker. Ich glaube aber nicht nur an das Gute im Menschen und an ein Happyend in der Evolution, sondern auch daran, dass ich gerade ein gegenwärtiges unbedeutendes Staubkorn im Universum bin, das aber Teil des Ganzen ist und so wichtig und unwichtig, wie alles übrige auch. Wenn ihr wollt, dürft ihr mich daher meinetwegen auch als göttlich bezeichnen.
Trotz diesem Bekenntnis, bin ich weiterhin gerne „ohne Bekenntnis“ und bleibe es auch, es sei denn, mir wird gestattet, offiziell anzugeben, dass ich mein eigenes Glaubensbekenntnis habe.
Götter und Göttinnen brauche ich dazu nicht unbedingt, aber sie stören mich auch nicht und bereichern mein Leben in vielerlei Hinsicht, solange sie sich aus meinem täglichen Leben raus halten und sich nicht in die Politik einmischen.

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Die Netzwerkgeister

die ich rief, die werd‘ ich nun nicht los.

Manchen scheint es zumindest so zu ergehen und ich nehme mich selbst dabei gar nicht aus.

 The image is credited with "© Superbass / CC-BY-SA-3.0 (via Wikimedia Commons)"
The image is credited with „© Superbass / CC-BY-SA-3.0 (via Wikimedia Commons)“

Facebook, Twitter, Yigg und Co – yes, I like it – go!
Doch was, wenn der Chef, die Mutter, meine Freundin sieht,
was mit mir so geschieht?
Google plus, Xing, Bing, er läuft zum Device schnell hin, falls er es nicht schon in der Hand oder im Gewand.
So kann es nicht sein, so darf’s nicht da steh’n,
ich lösche mein Design, meine Daten und alle Fakten!
Doch oh weh, oh weh, oh w w w, wo, wie, was habe ich warum und wann veröffentlicht als Post?
Hurra and heureka – zu meinem Trost kann ich alles löschen mit meinem Profil und das,
das gibt mir wirklich wahrlich viel.
Doch meine neue Freundin hat gerad‘ kein Handy, ich brauche vielleicht dada doch einen neuen Account.
Aktiviert, deaktiviert, gelöscht und erstellt,
wie es euch gefällt.
Links hin, Links her – rechts gibt es nicht mehr.
Alles verändert!
Alles kaputt!
Nur als Netzwerkgeister können wir noch leben, es darf keine echte Identity geben.
Nicht im realen virtuellen Netz und nicht im Leben.

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Ich finde es schon bedenklich wie viel Müll wir produzieren; Produkte, Abfall, Materielles vor allem, aber auch geistige und digitale bzw. virtuelle „Inhalte“. Dadamussich gleich einen neuen Account anlegen, ein neues Pseudonym verwenden und weiter geht die virtuelle Verschmutzung. Bald kann sie gleichwertig mit der physischen Welt verschmelzen, ohne dass es jemand auffällt.


Quelle des Beitragsbildes: Wikimedia, Peter Gric

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Ein neues Ultrabook von Dell

Ein neues Ultrabook von Dell
Ein Notebook, das sich immer schnell mitnehmen, leicht verstauen und gut tragen lässt, ist ein Traum für all diejenigen, denen es wichtig ist, dass man sie auch unterwegs gut erreichen kann und die ihre Arbeit gerne mitnehmen, aber denen ein Smartphone zu klein und ein normaler Laptop zu groß ist. Die Lösung für das Problem kam vor einigen Jahren von Intel. Unter dem Namen Ultrabook hat die kleine und schmale Schwester des Laptops inzwischen Karriere gemacht. Mit hoher Akkulaufzeit und einer maximalen Dicke von 21 Millimetern ist so ein Ultrabook unglaublich praktisch für die Arbeit und die Kommunikationn für unterwegs.
Die meisten Hersteller der Branche haben sich mittlerweile auch auf die Produktion von Ultrabooks konzentriert. So unter anderem auch Dell. Bald kommt das neue Dell Ultrabook Inspiron 15z auf den Markt. Dieses Ultrabook der 15-Zoll Klasse soll unter anderem im Touch-Display Format herausgebracht werden. Der Prozessor und der Chipsatz des dünnen Notebooks stammen natürlich von Intel, sonst wäre es ja auch kein richtiges Ultrabook. An Speicherplatz mangelt es nicht auf dem neuen Inspiron. Dell kombiniert hier eine 32 Gigabite Samsung Festplatte mit einer 500 Gigabite großen Seagate Festplatte. Mit einem Arbeitsspeicher von 6 Gigabite ist man als User zudem auch nicht schlecht bedient. Mit insgesamt vier USB Ports lässt sich außerdem Zubehör bestens anschließen.
Das Display, das wie bereits erwähnt auch als Touchscreen erhältlich sein wird, sitzt hinter einer Glasplatte, die lästiges Spiegeln so gut wie unmöglich macht. Selbst wenn man eine helle Lichtquelle im Rücken hat, lassen sich Texte noch sehr gut lesen. Mit lebendigen Farben und einer hohen Pixeldichte kann man Bilder und Filme mit dem Ultrabook anschauen. Einem normalgroßen Laptop steht es dabei um nichts nach.
Ultrabooks sind für ihre relativ hohen Akkulaufzeiten bekannt. Das Dell Inspiron kommt hier immerhin auf einen Wert von etwa sechs Stunden, also genug Zeit, um eine Bahnfahrt von München bis Hamburg mit dem Gerät zu verbringen. Informationen über neueste Notebook Produkte von Dell DE findet man auf verschiedenen Internetseiten. Das neuste Ultrabook soll zu einem Preis von etwa 650 Euro auf den Markt kommen.

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Gadget für Elektroautos

Die Technologie, mit denen heutzutage Autos ausgestattet werden, ist schon ziemlich weit ausgereift. Eine harte Nuss, die es allerdings noch zu knacken gilt, ist dabei die Elektromobilität. Diese Unterkategorie der Automobilbranche ist bisher in Europa eher weniger erfolgreich, was vor allem daran liegt, dass die Batterietechnologie für die verwendeten Akkus nicht weit genug entwickelt ist, woraus nicht nur kurze Reichweiten und lange Ladezeiten sondern auch enorm hohe Anschaffungspreise resdultieren. In Vorarlberg wird momentan ein Gadget getestet, das den Fahrern von Elektrofahrzeugen den Umgang mit alternativen Antrieben erleichtern soll.

Im Rahmen des Großversuchs „Vlotte“, einem privaten E-Auto Leasingprojekt, wurde nun der Prototyp eines Mobiltelefons entwickelt, der ähnliche Funktionen wie ein Navigationssystem bieten soll. Hierbei wird in Zusammenarbeit mit Continental den Fahrern eine Orientierungshilfe gegeben. So kann der Fahrer beispielsweise mit Hilfe des Gadgets erfahren, wie weit es bis zur nächsten Elektroladesäule ist, ob diese möglicherweise defekt, besetzt oder reserviert ist und mit welcher Reichweite er unter bestimmten Bedingungen mit dem Auto noch rechnen kann. Ein normales Navigationssystem zeigt zwar auch an, wo es Ladesäulen gibt, doch deren Verfügung ist deshalb noch lange nicht gewährleistet, was so manchen Fahrer im Notfall mit leerem Akku dastehen lässt.

Das Projekt konzentriert sich derzeit allerdings nur auf Vorarlberg. Experten arbeiten zwar bereits daran, ein ähnliches System für ganz Europa zu entwerfen, doch das große Problem hierbei ist, dass Telematiksysteme mit elektroautospezifischen Funktionen noch nicht auf dem Markt erhältlich sind. Es gibt im Moment noch kein einheitliches Netz, in dem man Statusdaten von Ladesäulen und ähnliche Informationen finden könnte. Zwar haben einzelne Betreiber die Möglichkeit, Störungen zu erkennen, was jedoch fehlt, ist eine Plattform, auf der diese Daten für die Allgemeinheit veröffentlicht und ausgetauscht werden könnten.

Die Gründung des europäischen Forschungsprojekts Green E-Motion wird vielleicht an diesem Problem so einiges ändern und es schaffen, immer mehr Gebiete in Europa miteinander zu vernetzen. Damit die Zahl der Elektro- und Hybridmodelle auf den Straßen steigt, wäre dies dringend nötig, damit ein Hersteller wie Honda, der im Moment an dem Honda Civic 2012 und dem neuen Accord arbeitet, nicht bald ohne seine europäische Hybridsparte dasteht.

 

 

 

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