Die Hälfte der Österreicher sind kriminelle Raubkopierer! – Ihr wollt total kontrolliert und überwacht werden können!

Liebe Leute, Bürger, Österreicher. Ihr regt euch zwar über den Kontrollstaat und die Datenspeicherung auf, aber entweder ihr seid alle so strohdumm, dass ihr nicht einmal wisst, worum es geht, oder ihr seid einfach schizophren, denn euer Verhalten schreit ja gerade zu nach totaler Kontrolle und Überwachung. Ihr wollt doch total kontrolliert und überwacht werden, wie eure Einstellung zu Android, Tablets und teilw. Cloud Computing zeigt, also wozu auf der anderen Seite darüber aufregen? Ihr wollt auch lieber illegale Handlungen, statt vernünftige setzen, sonst würdet ihr längst Linux (ein „eigenes“ mit Root-Rechten) nutzen und eure Emails PGP verschlüsseln und signieren! Oder seid ihr wirklich einfach alle so ahnungslos und dumm? Aber das kann ich nicht glauben, denn zum Raubkopieren, Cracken und Hacken seid ihr ja auch wiff genug. Also seid ihr vermutlich doch einfach nur total verrückt und regt euch einerseits über das auf, was ihr anderseits durch euer Verhalten verlangt. Crazy AustrianerInnen, crazy world.

Ich las gerade auf „Fast jeder zweite Österreicher hat raubkopierte Software„.
Zitat aus dem Artikel der Presse vom 15.05.2012 | 15:19:

In Österreich wurden im vergangenen Jahr Computerprogramme im Wert von 584 Mio. Euro verkauft – 23 Prozent der verwendeten Software wurden aber illegal erworben, geht aus einer Umfrage der „Business Software Alliace“ (BSA) hervor. Die BSA ist ein Zusammenschluss von Softwareherstellern zur Bekämpfung von Raubkopierern. 41 Prozent der Befragten gaben zu, Raubkopien zu nutzen, 6 Prozent wollten sich dazu nicht äußern. Weltweit werden 42 Prozent aller Programme illegal verwendet…..

Es ist unfassbar für mich, aber Linux und Open Source Software wird in dem Artikel nicht einmal erwähnt. Ich verstehe die raubkopierenden, illegal handelnden Leute schon seit vielen Jahren nicht, da es eine hervorragende kostenlose Software gibt, zu der man sogar den Quellcode dazu bekommt, wenn man ihn möchte. Unzählige Software ist neben dem Betriebssystem und den Standardanwendungen (Office, Gimp …) darüber hinaus per Klick um 0 Null Euro erhältlich. Für Windows hingegen kostet jedes einzelne Programm eine beträchtliche Summe. Aber wenn die Leute etwas kostenlos bekommen, kann es ja nicht gut sein, denken Sie, also lieber rauben, stehlen, cracken und hacken, um etwas zu illegal zu erhalten, was man, meiner Meinung nach, noch dazu in wesentlich besserer Qualität, kostenlos bekommen kann. Obendrein bekommt man auch noch kostenlosen, hoch qualitativen Support und Unterstützung in jeder Hinsicht, durch die Linux-Gemeinschaft.
Hoffentlich wird diese Dummheit bald tatsächlich rigoros bestraft! Man sollte diesen Piraten die Computer beschlagnahmen, also weg nehmen und sie selbst ins Gefängnis stecken, damit sie einmal Zeit finden, über ihren Wahnsinn nachzudenken.

In erwähnten Artikel lese ich weiters:

Einige technische Entwicklungen und Trends bremsen die Verbreitung von Raubkopien – etwa Cloud Computing, SaaS („Software as a Service“) oder Tablet-Computer.

Liebe Leute, mit dieser Entwicklung ist es dann endgültig vorbei mit der Freiheit im Internet, denn die Besitzer (eigentlich müsste man sagen die Käufer, denn sie besitzen es ja gar nicht mehr richtig, da das Gerät ohne SW nahezu wertlos ist und die SW jemand anderen gehört; dem, der die Root-Rechte hat) dieser Geräte (heute auch schon der Android Handys) haben auf ihrem eigenen Gerät nicht einmal mehr Administrator-Rechte. Man hat keine Kontrolle mehr, was einem auf das Gerät gespielt wird und was das Gerät (Handy, Tablet) macht. Google hat die freie Open Source Software Linux leider dazu benutzt, die Benutzer völlig abhängig zu machen. Microsoft ist mit ihren Projekten der Digitale Rechteverwaltung, DMA und des hardwaremäßigen Kopierschutzes auf die Nase gefallen, aber Google schafft es mit dem Android und mit Cloud Computing. Ja, so wie Google es mit Android macht, kann man Linux offensichtlich auch nutzen.
Es gibt bei dieser Entwicklung zwar keine Raubkopien mehr, aber auch die totale Herrschaft des Betreibers und Anbieters und man bekommt auf dem eigenen Gerät kein Administrator-Recht mehr und ist somit komplett ausgeliefert – unglaublich, aber wahr. Wenn Google auf einem Android Handy eine App löschen will oder nicht erlaubt, können sie das, wenn sie eine installieren wollen, können sie das, wenn sie die Kamera oder das Micro einschalten wollen, können sie das, wenn ….. wir jetzt noch nicht total überwacht und kontrolliert werden können, wann dann?

Alternativen:
Jedes eigene Linux, Open Source Software und
CyanogenMod 7

CyanogenMod 7 ist eine sogenannte Custom-ROM die das vorinstallierte Betriebssystem ersetzt. Die ROM basiert auf Code von der offiziellen Android 2.3.4 Version. Dieser Code wurde verändert, damit mehr Einstellungen möglich sind. Die Benutzeroberfläche kann beliebig angepasst werden, die CPU kann übertaktet werden, es gibt diverse neue Features. Angeblich soll das Galaxy S auch stabiler und flüssiger laufen (Lagfix). Die CyanogenMod wird ständig weiterentwickelt, fast jeden Tag erscheint eine neue Version. Für mehr Infos schaut auf die offizielle CyanogenMod Homepage.

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History

Ein Gedanke zu „Die Hälfte der Österreicher sind kriminelle Raubkopierer! – Ihr wollt total kontrolliert und überwacht werden können!“

  1. Gut, ganz so schlimm ist es zwar nicht, da man den Source bekommt. Allerdings gehen Garantieansprüche bestimmt verloren, wenn man selbst herum bastelt und sich sein eigenes Android auf ein Gerät lädt. Abgesehen davon spielt das eine untergeordnete Rolle, da Otto Normalverbraucher kaum dazu im Stande sein wird und somit auf die vorinstallierte Version angewiesen ist.

    Chinas Wettbewerbshüter haben und nach den USA und der EU auch ihre Zustimmung zum 9,8 Mrd. Euro Deal gegeben. Somit steht der Übernahme von Motorola Mobility durch Google nichts mehr im Weg. Google wird somit zukünftig selbst Mobiltelefone bauen. Mit Motorola bekommt Google auch 17.000 Patente und 6800 Patentanträge., also eine wahre Schatztruhe um rund 10 Mrd Euro.

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