Anmerkung zum Hungertod

zurück zu Kapitel II

Bezüglich Hungertod möchte ich mir noch eine Anmerkung erlauben: Die internationalen Bemühungen, ein UNO-Militär zu schaffen, um den Weltfrieden zu sichern (Krieg ist zwangsläufig mit Hunger und Seuchen verbunden), und nationale Militärs überflüssig zu machen, geben mir Hoffnung für die Zukunft.

Die führenden Politiker vieler Nationen haben einen Weg gefunden, die Einrichtung, die dazu dient, Menschen zu töten, zu foltern und verhungern zu lassen (ein Sturmgewehr kann n i e m a l s schützen, sondern wird erzeugt, um Menschen zu t ö t e n) im gegebenen Ausmaß überflüssig zu machen. Die astronomisch hohen Beträge, die für Militärs ausgegeben werden, können daher bald, so hoffe ich, u.a. dazu verwendet werden, um das einfachste Medikament gegen den Hungertod, – „Nahrungsmittel“ – in ausreichender Menge zur Verfügung zu stellen.

In der UNO und der WHO, sowie in einigen Hilfsorganisationen sehe ich Einrichtungen und Bemühungen, die die größten Schanden der Menschheit in den Griff bekommen könnte. Ich ersuche daher jeden, nach Möglichkeit Hilfsorganisationen, die den Hungertod zu bekämpfen versuchen nach Möglichkeit zu unterstützen und sich bei Gelegenheit für eine sinnvolle, menschenfreundliche Verwendung von Steuergeldern einzusetzen. Auch wenn man in vielerlei Hinsicht nicht mit bestimmten Organisationen konform gehen kann, so „heiligt“ der Zweck die Mittel, wenn es um die Erhaltung von Leben und natürlich insbesondere von Menschenleben geht.

(383)

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.